Bilanz der Toten - Gaza

Dienstag, 20. Januar 2009

Im Gaza-Streifen schweigen die Waffen, doch es werden immer mehr Tote gefunden.
 
Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.
Martin Kessel
 
Gaza - Traurige Bilanz:
Die Zahl der Toten seit Beginn der israelischen Militäroffensive am 27. Dezember soll mindestens 1310 betragen. Mehr als die Hälfte seien Zivilisten, teilten die Rettungskräfte mit, darunter mehr als 420 Kinder. Die Zahl der Verletzten betrage 5500. Auf der israelischen Seite waren bei Raketenangriffen und Kampfhandlungen drei Zivilisten und zehn Soldaten getötet worden.
 
Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
John F. Kennedy
Statt die Toten Kinder und Zivilisten zu betrauern, wird nun darum gestritten, wer den Krieg gewonnen hat - Kranke Welt!!!!

Sueddeutsche Zeitung

Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.
Miller

 
In jedem Krieg gibt es weder Sieger noch Besiegte: Es gibt nur Verlierer!
 
Mein Motto:

Statt im Krieg zu Siegen, sollte man lieber versuchen sein Gesicht zu wahren!

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Stop the Clash of Civilizations!

Montag, 19. Januar 2009

 

Stoppt den Zusammenprall der Zivilisationen!

An die politische Führung Israels, Palästinas und der internationalen Staatengemeinschaft:

Der palästinensisch-israelische Konflikt ist das Kernproblem einer globalen Konfrontation, die uns alle zu spalten droht. Menschen in aller Welt wünschen sich einen gerechten und andauernden Frieden im Nahen Osten - und die internationale Gemeinschaft kann und muss dazu beitragen, alle Beteiligten an den Verhandlungstisch zu bringen. Echte Gespräche über den Frieden im Nahen Osten müssen jetzt beginnen und so lange geführt werden,

bis ein wirklicher Frieden erreicht ist!

 

Petition to Israeli, Palestinian & international leaders:

The Palestinian-Israeli conflict lies at the heart of a global clash threatening to divide us all. People from every corner of the world want a just and lasting peace in the Middle East - and the international community can and must help bring all sides to the table. Start Real Middle East Talks Now,

and stay at the negotiating table until we have peace!

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Gaza - 107 Dead Children

Dienstag, 6. Januar 2009

Collage - R. Siedentopf

 Den Berichten zufolge gab es mittlerweile 107 tote Kinder im Gazastreifen. Mir hat heute jemand geschrieben - "die PLO findet es gut, dass die Israelis im Gaza aufräumen." Das finde ich kein aufräumen - dafür gibt es keine Gerechtigkeit! Ich ergreife keine Partei, mir tun nur die Kinder die ihr junges Leben verlieren müssen und an allem so unschuldig sind, unendlich Leid. Das hat kein Kind verdient!! Egal ob Israeli, Palästinenser oder Hamas!
»Vater, verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!«

According to press release, there have been 107 dead children so far in Gaza. Somebody wrote to me and said "the PLO approves Israel's cleaning up of the Gaza stripe." This I do not call a cleanup! There is no justice for this. Without taking anyone's part - I feel a deep sorrow for the poor innocent children who have to suffer and lost their lives. No child has deserved this - neither Israeli, Palestinian nor Hamas!!
 "Father, forgive them, for they do not know what they are doing."

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Deutsche Sprache im Grundgesetzbuch verankern

Mittwoch, 3. Dezember 2008



Glaubte mich erst verhört zu haben - wie bitte? Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetzbuch verankert werden?? Ich glaub ich spinne.


Bei der hiesigen Wirtschaftskrise gibt es wohl nichts Besseres zu beschließen und was mich vor allem total verrückt macht, dass noch immer nichts bezüglich der Kinderrechte hier unternommen wird. Hierzu meine Blogeinträge vom 29. und 31. Mai 2008:

Kinderrechte in Deutschland

Kinderrechte ins Grundgesetzbuch verankern

Zudem bekam ich auch noch am Vortag in der Zeitschrift Vanity Fair, Nr. 47 vom 10. November 2008 zu lesen, was mich ohnehin schon sehr beschäftigt hat und zum kotzen hätte bringen können.

Ich Zitiere:
"Frist Versäumt

Bremerhaven hat Angst vor einem Kinderschänder. Hilmar N. ist hochgefährlich - und in Freiheit. Der Grund ist ein Formfehler.

Als Hilmar N. seine Stieftochter das erste Mal vergewaltigte, war sie sieben. Drei Jahre lang zwang er sich ihr auf und filmte sie dabei, bis er wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Haft in der JVA Lübeck verurteilt wurde. Seit einigen Tagen ist der 61-Jährige wieder frei - wegen eines Formfehlers. Da er keine Reue zeigt und noch immer gefährlich ist - laut LKA Bremen ist ein Rückfall "sehr wahrscheinlich" -, hatte der Staatsanwalt Sicherheitsverwahrung nach der Haft gefordert. Bei der Verhandlung war der Gutachter krank, eine Frist verstrich, der Bundesgerichtshof musste den Antrag ablehnen. Nun hält sich Hilmar N. in Bremerhaven auf. Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring versprach, der Mann werde überwacht. Die Polizei kann das nicht bestätigen: "Er darf sich keinem Mädchen unter 16 Jahren nähern und muss sich regelmäßig melden", sagt ein Sprecher. Mehr sei nicht möglich."

Bei keiner Überwachung und zudem er keine Reue zeigt, möchte ich mal wissen wie sicher gestellt wird, dass er auch keinem Mädchen unter 16 Jahren nähert!!

Wir leben in einer äußerst kranken Welt und unsere armen Kinder erstrecht!!

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Candle for Tibet

Montag, 21. Juli 2008

 

Find more photos like this on Candle4Tibet

The Light Protest for freedom. 

On Thursday August 7th at 9:00 p.m. local time at least 100,000,000 people, from every corner of earth, will light candles in hundreds of planned candle-lit vigils, with their friends or at their homes. They will call for freedom in Tibet. (All details can be founds at CFT's press room)

SSM&S will send on the day following CFT 's candle action hundreds of mountain climbers and volunteers to ignite red smoke flares on Skyscrapers roofs in NY, Paris, Berlin, Amsterdam and other major cities around the world, and on over 100 mountain tops in 3 continents. The smoke ignition will coincide with the opening ceremony of the Olympic Games in Beijing.


The Sad Smoky Mountains will smoke together, in togetherness with City skyscrapers so as to re-establish a necessary alliance between man and environment, between man and the other self, between man and those similar to him. Monuments like volcanoes previously at rest, awakened by the Earths’ pain. These monuments will return to what they originally were meant to represent: a monition (from Latin monumentum), a warning to those who have forgotten what hides behind ancient architectures. We shall make these monuments talk the language of smoke, “the evanescent color of blood”, on the day on which the olympic torch, a double-headed symbol of peace and hypocrisy, will light the Peking Olympics. At exactly sixty years from the drafting of the Universal Declaration of Human Rights the repression of Tibet during an event of world-wide interest has become the symbol of failure and betrayal on behalf of international governments: the principles then ratified have been and are still, more or less diplomatically, denied.

"We are now ready to instruct hundreds of red smoke flares in cities all over the world" says artist Alberto Peruffo, the project's creator. "We will flare up the skies red from buildings, monuments and palaces"

SSM&S has already proven record. On May 11th hundreds of mountaineers climbed to the summits of over 100 mountains in Europe, Asia, North and South America, where they flared up the sky red calling for a free Tibet

What is a LIGHT PROTEST?

A light protest is similar to a normal protest (the kind you hear about in the news or in the papers) but with several main differences:

  • A light protest unites millions of people around the world.
  • A light protest invites people to take a simple act on a specific moment in time, for a single goal.
  • A light protest is a new global medium which enhances the power of one person to make a stand.
  • A light protest will always fight for a noble cause, such as human rights, freedom of choice, thought, belief and so on.
  • A light protest is non-profit, and non-violent!

Remember, that a light protest depends on each and every one of us making our stand on the same day, and inviting other people & friends to join.

It's as simple as that and very effective!

 

Up to date, over 512.240 people out of 100 countries worldwide have joined and registered at "Candle for Tibet". Join our campaign and register today - just click on the following link:

Light my candle on the web

 
Millionen von Menschen werden ihr Licht zum größten Licht-Protest der Welt vereinigen

Der größte Licht-Protest der Welt wird am 7. August stattfinden – einen Tag vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking. Millionen Menschen auf der ganzen Welt werden eine Kerze entzünden und JA zu Freiheit in Tibet sagen.

 
Bis heute haben sich über 512.240 Menschen aus über 100 Ländern weltweit auf der Seite von „Candle for Tibet“ registriert. Seien sie dabei und registrieren sie sich noch heute - dazu nur auf dem Link klicken:

Meine Kerze im Web anzünden

 
„Candle for Tibet“ ruft die Menschen auf, am 7.August 2008 um 21.00 Uhr (Ortszeit) Kerzen zu entzünden und in Fenstern, auf Schreibtischen oder wo auch immer aufzustellen, wo andere Menschen sie sehen und ihrem Beispiel folgen können. Viele Menschen werden an öffentlichen Mahnwachen auf der ganzen Welt teilnehmen. Es wird erwartet, dass der Licht-Protest auf den Fernsehschirmen weltweit zu sehen sein wird. Am Tag der Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele in Peking (auch im Stadion). Den Tag diesem weltweiten Ereignis, werden Briefe an alle Staatschefs der Welt verschickt, die ihnen mitteilen, wie viele Menschen des jeweiligen Landes wollen, dass Tibet Freiheit erlangt, und wünschen, dass sich die Politiker ebenfalls für diese Freiheit einsetzen.
 

Die Traurigen Rauchenden Berge werden gemeinsam mit den Hochhäusern der Städte rauchen, um eine notwendige Allianz zwischen dem Menschen und der Natur, zwischen dem Menschen und seiner Umwelt, zwischen dem Menschen und seinen Mitmenschen wiederherzustellen. Die Monumente werden wie seit langem eingeschlafene und vom Weltschmerz wieder ins Leben gerufene Vulkane erneut ihre antike Funktion deutlich machen: als Denkzettel (vom Latein monumentum) zu dienen , als Verwarnung an diejenigen, die vergessen haben, was man unter ihren Baukünsten beherbergt. Wir werden sie am Tag, an dem die olympische Fackel, zweideutiges Symbol des Friedens und der Scheinheiligkeit, die Olympischen Spiele in Peking einweihen wird, mit der Sprache des roten Rauches, «dem Schatten des Blutes» sprechen lassen. Nach genau sechzig Jahren seit der Abfassung der Menschenrechte ist die Unterdrückung in Tibet während eines globalen Ereignisses zum Symbol des Scheiterns und des Verrats der Weltregierungen geworden: die damals anerkannten Prinzipien wurden und werden weiterhin mehr oder weniger diplomatisch verleugnet.

Ein Licht-Protest ist ähnlich einer normalen Protestkundgebung. Es gibt aber einige große Unterschiede:

Es ist ein neues globales Medium, das die Kraft des Individuums verstärkt, um etwas zum Besseren zu verändern. Und er ist mitnichten ein rein virtueller Protest.

Es ist ein Vorbote für das Ende der Ländergrenzen, wenn es um globale Demokratie und die Möglichkeit des Einzelnen geht, über eine Idee abzustimmen.

Es zeigt jedem Einzelnen weltweit, dass er heutzutage ungeachtet von Rasse, Geschlecht, politischer Einstellung oder Religion durch eine gemeinsame Aktion mit anderen an einem bestimmten Tag die Wirklichkeit verändern kann.

Es ist eine wirksamere und effektivere Abstimmung, auf die sich Regierungschefs weltweit berufen können - Angela Merkel und Gordon Brown sind sich der öffentlichen Meinung zur Tibet Frage in ihren jeweiligen Ländern mit Sicherheit bewusst.

Es vereint Millionen Menschen weltweit in einer einfachen Handlung zu einer bestimmt Zeit für ein bestimmtes gemeinsames Ziel (wie beispielsweise earth hour oder live 8 zuvor).

Es ist non-profit und gewaltfrei.

Etwas wie Candle for Tibet gab es noch nie – jedenfalls nicht in dieser Größenordnung.

Die Botschaft ist denkbar einfach: Jeder Mensch, dem Freiheit wichtig ist, hat die Verantwortung, eine Kerze anzuzünden. Die Geste des Entzündens einer Kerze – sei es spirituell oder persönlich motiviert - kann als Akt der Stimmabgabe gesehen werden. Eine solch massive Abgabe von Stimmen, dass sie die Verantwortlichen weltweit nicht einfach ignorieren können.

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World Tibet Day

Sonntag, 6. Juli 2008



Today is World Tibet Day - I would like to congratulate HH The Dalai Lama for his 73rd birthday!

Join 506,486 People from 111 Countries on 7.Aug.2008 9.p.m. (Local Time Zone) in
LIGHT A CANDLE for TIBET!

Act NOW! ONLY 31 days left.

Candle in My Window - for Tibet

This will be our opening ceremony for the Olympic Games. And it will begin darkness falls in India on Thursday, Aug 7th 2008.

A GLOBAL VOTE FOR FREEDOM
In about 7 weeks, on the night before the Olympic flame will be lit in Beijing, at least 100 million people all over the world will light a candle for a free Tibet. That aggregate flame will be brighter and will call for freedom in Tibet and in any other place in the world.
That is at least the vision of the organizers of "Candle in My Window for Tibet". They tagged this world event: "Our opening ceremony of the Olympic Games".
Mr. Califa has recently volunteered to assist the organizers in carrying their message: "Take part in our Opening Ceremony of the Olympic Games. Light a candle for Tibet.
We will light a candle for Tibet because Tibet has become a symbol of freedom.
It is a symbol that represents the natural right of any human being for self determination, freedom of thought, conscience, belief and religion.
Freedom is the most important value for us working for this movement.
The Olympic Games in Beijing is a unique opportunity to focus the world's attention on the annulment of those rights in Tibet and in many other places in the world.
Lighting a candle represents solidarity with the people of Tibet.
"Enlightenment" by Jamie Williams

Each candle lit window is one more prayer of hope for the world to witness.
This will be our opening ceremony for the Olympic Games. And it will begin darkness falls in India on Thursday, Aug 7th 2008.
In this way we will ensure that our millions and millions of candles are seen and noticed throughout all the time zones of the world.

We are going to create a unique moment when so many millions who otherwise would do very little or nothing for Tibet, or any other cause, would actually do something spiritual and meaningful. And do it together. Our modest objective is to reach 100 million people.

The media, I have no doubt, will pick on the story soon, which will bring more participants, which will bring more coverage, and will raise awareness for the Tibetan Cause. It's a virtuous circle.

Join the event - click on link below:
Candle in My Window - for Tibet

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Oath of Mugabe

Dienstag, 1. Juli 2008




The film of Mugabe's swearing in ceremony shook me as Mugabe clutched the bible in his right hand and made an oath on the Bible. "So help me God," he concluded - it's probably what most of his people are thinking now!!!
In the middle ages they would have burned Mugabe for his heresy.

Der Film vom Mugabe mit der Bibel in seiner rechten Hand bei der Einschwörung hat mich einfach schockiert! "So helfe mir Gott", hat er gesagt und ist auch das was die meisten in Simbabwe nun denken!
Im Mittelalter hätten sie Mugabe als Ketzer verbrannt!

Why the hell, didn't they suspend him from the African Union summit???
In Nairobi, Raila Odinga, the Kenyan Prime Minister, called on the union to eject Mr Mugabe from the summit. He said: “He should be suspended until he allows the African Union to facilitate free and fair elections.” The African Union’s own observers in Harare said the vote “fell short” of the organisation’s standards.

Bush also wants the UN Security Council to impose an arms embargo on Zimbabwe as well as travel bans on Zimbabwe government officials.
Don't just talk - DO IT!

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Runoff election Zimbabwe

Samstag, 28. Juni 2008



Turnout was reported to be very light in many locations while in others reports said militia of the ruling ZANU-PF party forced voters to go to the polls. Some reports said police and other officials looked over voters’ shoulders to make sure they voted for Mr. Mugabe.

Epworth, Harare, voter Jason said he voted just to get his fingers inked to avoid being beaten by ZANU-PF militia demanding proof from residents they had voted. He said ruling party officials sought to determine how he voted.

Bulawayo correspondent Netsai Mlilo of VOA's Studio 7 for Zimbabwe said some residents decided to vote late in the day after ZANU-PF militants threatened violence against anyone without red ink on their hands as evidence they went to the polls and cast a ballot.

Moyo told reporter Patience Rusere that his organization had gathered information suggesting that non-residents had been bused into Bulawayo to cast ballots there.

Amnesty has called on the African Union and SADC (Southern African Development Community) to apply the "necessary pressure" on President Mugabe. "I think there's been some deafening silence by the AU assembly chairperson, (Tanzanian) President Kikwete, in terms of denouncing the violence that has been ongoing in Zimbabwe. And for starters, we would want to see him coming up with a very strong statement condemning what is happening in Zimbabwe. And then secondly, there was a need to convene the AU's Peace and Security Council to consider the situation in Zimbabwe…. That has happened. And in that meeting, we would like to see the African Union coming out with a very strong position and sending a clear message to President Mugabe that what has been going on in Zimbabwe is unacceptable, since it goes against the principles of the African Union, which is respect for human rights and the rule of law," he says.

Has Mr. Mugabe been getting mixed signals from his southern African neighbors? Mawanza says, "Just recently, I think there [have] been some more united messages. But the people of Zimbabwe need to see effective African solidarity, beyond making excuses for President Mugabe and being too accommodative…. And if President Mugabe does not take heed of the advice that he's getting from his peers and colleagues in Africa, they need to go to the next level, which could even be considering suspending Zimbabwe from the African Union."

He says that such a suspension could hit Zimbabwe hard."

If you suspend Zimbabwe from the African Union, there are very few countries that can survive outside these international bodies. And I think it sends a very clear signal to the victims of human rights violations in Zimbabwe that Africa is with them. And if Zimbabwe does not then take heed of that measure, there are other considerations, which might as well include those sanctions. But at this stage, I think the African Union, particularly the chairperson, need to come up with a very strong position," he says.

Mawanza adds, "Amnesty's message to President Mugabe remains the same: that he has to end the violence that is going on in the country immediately. He has to make sure that all those perpetrators of violence are brought to justice. It includes those who are linked to his political party. And we will continue to mobilize international pressure until that happens. We are also calling for the immediate release of people who have been arrested because they are associated with the MDC or they're human rights activists."

These include Jenni Williams and Magodonga Mahlangu, who are leaders of WOZA, Women of Zimbabwe Arise. They've been detained since May 28th when they took part in a demonstration against election violence.

Zimbabwe's presidential runoff election

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Stichwahlen in Simbabwe

Freitag, 27. Juni 2008

- Collage: Renate Siedentopf -

Heute waren die Stichwahlen in Simbabwe - mir tut das Land so unendlich Leid und die Menschen dort auch. Schade, dass die UN mit keinen besseren Vorschlägen als Sanktionen aufkommen konnte und vor allem wollten. Sanktionen treffen doch nur die ärmsten des Landes - dem Mugabe ist das doch Egal. Mein Herz weint für das Volk!  Wie bescheuert die Mächte doch sind und es nicht erkennen wollen!

Uno droht Mugabe mit schärferen Sanktionen

Der internationale Protest ist Robert Mugabe egal: In Simbabwe hat die umstrittene Stichwahl begonnen. Die Uno erwägt nun laut Außenminister Steinmeier weitere Sanktionen - Italien fordert die EU-Staaten auf, über einen Abzug aller Botschafter aus dem Land zu beraten.
Harare/Kyoto - Die Beteiligung war ersten Meldungen zufolge nur schleppend - doch der zweite Durchgang der Präsidenten-Stichwahl in Simbabwe wird an diesem Freitag durchgezogen, um jeden Preis. Obwohl es mit Amtsinhaber Robert Mugabe nur einen Kandidaten gibt.

Obwohl am Ergebnis kaum Zweifel besteht, ist der Zeitpunkt der Bekanntgabe unklar. Die landesweit knapp 2000 Wahlbüros werden um 19 Uhr schließen.
Mugabes Gegenkandidat Morgan Tsvangirai, der im ersten Wahlgang Ende März die meisten Stimmen erhalten hatte, hatte seine Kandidatur am Sonntag zurückgezogen. Er verwies zur Begründung auf die Unterdrückung der Opposition durch die Anhänger des 84-jährigen Amtsinhabers: "Dies ist keine Wahl. Dies ist eine Schmach, ein weiterer tragischer Tag in der Geschichte unseres Landes." Das Ergebnis dieses Wahlgangs sei "ohne Bedeutung", weil er nicht den Willen der Bevölkerung wiedergebe. Im März waren den offiziellen Angaben zufolge auf Tsvangirai 47,9 Prozent und auf Mugabe 43,2 Prozent der Stimmen entfallen.

Die Abstimmung findet trotz weltweiter Proteste und brutaler Gewalt im Lande statt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte wenige Stunden zuvor erneut vor der Abstimmung gewarnt. Die Außenminister der G-8-Staaten verurteilten in der japanischen Stadt Kyoto die Stichwahl in einer gemeinsamen Erklärung. "Systematische Gewalt, Behinderung und Einschüchterung" hätten eine freie und faire Stichwahl unmöglich gemacht, hieß es in der Erklärung. Die Minister der acht führenden Industriestaaten äußerten sich tief besorgt über die Situation in dem ostafrikanischen Land.
Die Uno werde in der kommenden Woche über weitere Sanktionen gegen Simbabwe beraten, kündigte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Kyoto an. Die Regierung in Simbabwe repräsentiere nicht die Willen der Bevölkerung, und das könne nicht von der Internationalen Gemeinschaft akzeptiert werden.

Stichwahlen Simbabwe

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Olympics 2008 - Abuse of Human Rights

Donnerstag, 19. Juni 2008


This is what it's like, when human rights are being abused:
No freedom of the press!

In developed countries, freedom of the press implies that all people should have the right to express themselves in writing or in any other way of expression of personal opinion or creativity. The Universal Declaration of Human Rights states: "Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference, and impart information and ideas through any media regardless of frontiers"

Light your candle for Tibet!


Media Work / Press Releases and Statements/ HRIC Press Advisory: Legal Guidelines for Foreigners—Olympic Traps for Foreigners? June 05, 2008

The "Legal Guidelines for Foreigners Entering, Exiting and Staying in China during the Olympics," released June 2, consist of 57 questions and answers divided into eight categories including transportation, accommodations, medical treatment, intellectual property protection of the Olympics logo, and "special notes." The English translation prepared by HRIC is appended to this Press Advisory.

The Legal Guidelines also prohibit carrying out of China documents or other materials that are classified as "state secrets." The state secrets laws and regulations, however, are extremely broad and provide for retroactive classification, such that everything can potentially be classified as a state secret.

By linking specific illegal activities with vague prohibitions invoking national security, state secrets, criticism of the country, and mass gatherings, these Legal Guidelines can be traps for foreigners. If foreigners do run into trouble, the recent crackdown on lawyers and the lack of a functioning rule of law in China should raise additional concerns. Finally, the spirit of the Legal Guidelines is in tension with official commitments of openness to welcoming the international community to the Olympic Games.

Just bear in mind: Most participants are also considered to be foreigners!

Read more concerning these Legal Guidelines by clicking on the link below:

Legal Guidelines for Foreigners—Olympic Traps for Foreigners


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Zimbabwe Today

Samstag, 7. Juni 2008

 


6. June 2008
Police ban Tsvangirai rallies (PA)

The Zimbabwean police have told Morgan Tsvangirai leader of the MDC that his party’s rallies have been banned indefinitely, throughout the country. Tsvangirai was stopped at a roadblock on his way to a rally and was told to return to Bulawayo. He was taken to Bulawayo under police escort. The police in Bulawayo questioned Tsvangirai for 25 minutes and then told him that all MDC rallies have been banned indefinitely. The police said that the rallies were banned out of fear for Tsvangirai and other leaders safety.

An MDC Press Release relayed news about the ban this way: The police have virtually banned MDC rallies, further crippling our campaign ahead of the run-off scheduled for 28 June 2008.

The police today banned rallies that were scheduled to be held in Harare’s high density townships of Glen Norah, Kambuzuma and Mufakose. Another rally that was scheduled for Chitungwiza at the Tennis Court has also been turned down, even though the police had earlier indicated it could go ahead.

Today, the police wrote to the MDC, saying our rallies cannot go ahead because the party has said that its leaders face elimination. The rallies, the police said, cannot proceed for the safety of the MDC leaders who have said Zanu PF thugs want to eliminate them.

This is rank madness. Coupled with the arrest today of President Morgan Tsvangirai in Esigodini in Matabeleland South, the latest act by the police shows that some of them have become complicit with the regime.

The MDC has no access to the public media and the only interaction we have with our members and supporters is through rallies. The latest act to ban our rallies is also unconstitutional as it infringes on people’s basic and inalienable freedoms of association and assembly.

The police have brazenly decided to side with Zanu PF. We have seen Robert Mugabe, his wife Grace and the dictator’s dwindling coterie of bootlickers addressing rallies in several parts of the country while those of the MDC are being curtailed. Whatever the antics of this regime, the end is nigh. Come 27 June, the people of Zimbabwe will reconfirm their vote. They will vote again for change, for food, for jobs and for the return of their dignity.

For shocking photos on inhumanity to Zimbabwe citizens, visit the following link. Note, these pictures are extremely shocking!

This is Zimbabwe

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Kinderrechte in Deutschland

Samstag, 31. Mai 2008



Wenn die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden, könnte bei Verletzung dieser Rechte eine Verfassungsbeschwerde erhoben werden. Drückt sich deshalb der Staat davor, die Kinderrechte in das Grundgesetz verankern zu lassen?? Wenn ich mir überlege, welche Fehlurteile mittlerweile von den Gerichten und OLG Senate bezüglich des Kindeswohls in Deutschland verkündet wurden, kann ich die Angst des Staates nachvollziehen.

Dr. Christine Bergmann Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Vorwort:
Die Bundesrepublik Deutschland hat die Forderungen der Konvention nahezu lückenlos im nationalen Recht festgeschrieben. Das bedeutet aber noch nicht, dass wir für uns in Anspruch nehmen können, eine ausreichend kinderfreundliche
Gesellschaft zu sein. *g*

Um auf dem Weg hin zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft ein Stück voranzukommen, möchte die Bundesregierung die Kinderrechte ausbauen. So hat sie das Recht von Kindern auf gewaltfreie Erziehung gesetzlich verankert. Die Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern sollen ebenso ausgebaut werden wie die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder aller Altersstufen.

Je verbreiteter die Kenntnis über diese weltweit geltende Konvention ist, desto besser können Kinder, Eltern, Bundesregierung, Länder, Kommunen und Träger der Jugendhilfe gemeinsam den Rechten von Kindern zu größerer Wirksamkeit verhelfen.

Kinder sind die Zukunft unserer Welt. Wir setzen große Hoffnung in sie und es ist daher unsere Aufgabe, ihre Rechte zu schützen und zu achten. Die Kinderrechtskonvention gibt uns dazu wichtige Anstöße und Impulse. *g*

Grobe Fehlurteile der Vergangenheit, die im Namen des Volkes in Deutschland verkündet wurden, äußerst Kindesfeindlich waren und eine Verfassungsbeschwerde gerechtfertigt hätten:

Verurteilter Pädophiler wieder aus der Haft entlassen (2003)

Nach Informationen der SZ und des Bayerischen Rundfunks hat die 2. Strafkammer am OLG in einem Verfahren gegen einen Pädophilen festgestellt: Der Mann hat seinen Opfern im Alter von sechs bis 13 Jahren nicht geschadet. Von Christian Rost.

Die Entscheidung wird von Psychologen und Ärzte scharf kritisiert. Nach dem Beschluss wurde der in erster Instanz zu zwei Jahren Gefängnis verurteilte 64-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen.

Weil er Berufung einlegte, wurde das Urteil bislang nicht rechtskräftig. Zudem erwirkte er Haftbeschwerde. Die Strafsache kam zum Oberlandesgericht. Die 2. Strafkammer kam im Juli diesen Jahres – den Argumenten der Verteidigung E.s folgend – zu dem Schluss, dass der Mann entlassen werden müsse.

Begründet wurde der Beschluss mit dem Umstand, dass die Kinder von ihrer sozial schwachen Umgebung geschädigt seien. Außerdem, so der Richterspruch, habe E. nicht gegen den Willen der Kinder gehandelt: „Vielmehr waren die Kinder aufgrund bestehender Verwahrlosungstendenzen infolge fehlender erzieherischer Wirkung ihrer Eltern erkennbar selbst an den vorgenommenen sexuellen Handlungen interessiert.

Dies hat der Angeklagte lediglich ausgenutzt, ohne hierbei irgendwelchen körperlichen oder psychischen Druck auszuüben.“ Hinzu komme, „dass die missbrauchten Kinder durch die angeklagten Vorfälle über ihre bereits ohnehin vorhandene Milieuschädigung hinaus keine erkennbare weitere psychische Schädigung erlitten haben.“

Siehe Bericht hier unten auf dem Link:

Verurteilter Pädophiler

Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention - Übereinkommen über die Rechte des Kindes
Artikel 2
[Achtung der Kindesrechte; Diskriminierungsverbot]
(1) Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.

Artikel 34
[Schutz vor sexuellem Missbrauch]

Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Kind vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Zu diesem Zweck treffen die Vertragsstaaten insbesondere alle geeigneten innerstaatlichen, zweiseitigen und mehrseitigen Maßnahmen, um zu verhindern, dass Kinder
a) zur Beteiligung an rechtswidrigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen werden;
b) für die Prostitution oder andere rechtswidrige sexuelle Praktiken ausgebeutet werden;

Artikel 19
[Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung, Verwahrlosung]
(1) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenzufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person  befindet, die das Kind betreut.
(2) Diese Schutzmaßnahmen sollen je nach den Gegebenheiten wirksame Verfahren zur Aufstellung von Sozialprogrammen enthalten, die dem Kind und denen, die es betreuen, die erforderliche Unterstützung gewähren und andere Formen der Vorbeugung vorsehen sowie Maßnahmen zur Aufdeckung, Meldung, Weiterverweisung, Untersuchung, Behandlung und Nachbetreuung in den in Absatz 1 beschriebenen Fällen schlechter Behandlung von Kindern und gegebenenfalls für das Einschreiten der Gerichte.

Mir gefällt da besonders Artikel 31 in der UN-Kinderrechtskonvention, Übereinkommen über die Rechte des Kindes.

Artikel 31
[Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben; staatliche Förderung]
(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.
(2) Die Vertragsstaaten achten und fördern das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben und fördern die Bereitstellung geeigneter und gleicher Möglichkeiten für die kulturelle und künstlerische Betätigung sowie für aktive Erholung und Freizeitbeschäftigung.

Jugendamt trennt Geschwister
Kleiner Tim soll ganz allein bleiben...... und Vanessa kriegt zwei große Brüder
Von SVEN KUSCHEL und DAMIAN IMÖHL

Schwerte – Eng aneinandergekuschelt sitzen Tim (2) und Vanessa (3) hintereinander auf der Rutsche. Sie sind fröhlich, wissen nicht, dass es vielleicht ihre letzten gemeinsamen Tage sein könnten!

Am Dienstag entscheidet eine Familienrichterin aus Schwerte (NRW), ob die Geschwister getrennt werden.

Sie stammen aus einer Alkoholikerfamilie, das Jugendamt gab sie vorübergehend in die Obhut von Iris (53) und Wolfgang K. (56). Jetzt sollen die Kinder in Pflegefamilien kommen – getrennt! Begründung des Amtes:

Sie müssten sich an älteren Geschwistern orientieren, um Entwicklungsverzögerungen aufzuholen.

Siehe Bericht hier unten auf dem Link:

Geschwisterpaar soll getrennt werden

Kinderrechte ins Grundgesetz
Hintergrundpapier des „Aktionsbündnis Kinderrechte“ – Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF

Fast zwei Jahrzehnte nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 und 15 Jahre nach ihrem Inkrafttreten in Deutschland am 5. April 1992 steht die Aufnahme der Kinderrechte in das deutsche Grundgesetz noch immer aus.

Kinder haben Rechte, daran zweifelt zwar heute niemand mehr. Aber bei Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung wird das Kindeswohl bis heute nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen in Deutschland noch immer eine Nebenrolle, von ihrer aktiven Beteiligung an den politischen Prozessen und Verwaltungsentscheidungen ganz zu schweigen.

Das Aktionsbündnis Kinderrechte – UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund – tritt für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ein, um die Position der Kinder zu stärken und ein klares Signal an Staat und Gesellschaft zu senden, das Wohlergehen der Kinder als Kernaufgabe anzusehen.

Grundgesetzänderung als Verpflichtung des deutschen Staates

Alle Staaten der Welt – mit Ausnahme der USA und Somalias – sind mit der Unterzeichnung der Kinderrechtskonvention unter anderem die Verpflichtung eingegangen, „alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Maßnahmen zur Verwirklichung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte“ zu treffen [Art 4, UN-Konvention über die Rechte des Kindes, (KRK)]. Dazu gehört auch die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung.

Die Bundesregierung hatte das für die Beobachtung der Umsetzung dieser Konvention zuständige UN-Komitee für die Rechte des Kindes in Genf noch 1995 informiert, dass die Aufnahme der Kinderrechte in das deutsche Grundgesetz geprüft werde. Dies begrüßten die Kinderrechtsexperten. Neun Jahre später, 2004, mussten sie in ihren so genannten abschließenden Beobachtungen zum nächsten Staatenbericht der Bundesregierung „beunruhigt“ feststellen, dass „das Übereinkommen bislang noch nicht im Grundgesetz verankert ist, wie dies zum Zeitpunkt des ersten Berichts vorgesehen war“.

Die Debatten sowohl um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Gesellschaft angesichts sinkender Kinderzahlen wie auch um die wachsende Kinderarmut und die Verbesserung von Kinderbetreuung und Bildungsangeboten haben dazu geführt, dass die Kinderrechte heute stärker als je zuvor ins Zentrum der politischen Diskussion gerückt sind.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich offen für Herzogs Vorschlag, eine entsprechende Grundgesetzänderung zu prüfen. Familienministerin Ursula von der Leyen hat sich im Oktober 2006 für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ausgesprochen. Dies ist jedoch noch immer nicht geschehen!!

Was bringt die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz den Kindern?

Den Staat in die Pflicht nehmen

Insgesamt würde der Staat stärker in die Pflicht genommen werden, wenn es um die Wahrnehmung seiner Verantwortung für kindgerechte Lebensverhältnisse und um gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder und Jugendlichen geht. Angesichts der aktuellen Debatte über wachsende Kinderarmut, unterschiedliche Bildungschancen, ein Auseinanderdriften der Gesellschaft in Reich und Arm und häufige Fälle von Vernachlässigung wäre dies ein wichtiges Signal.

Verfassungsbeschwerde möglich

Wenn die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden, könnte bei Verletzung dieser Rechte eine Verfassungsbeschwerde erhoben werden. Auch bei gerichtlichen Entscheidungen in unteren Instanzen müssten sich Gerichte an den in der Verfassung verankerten Grundrechten der Kinder orientieren – etwa, wenn bei der Haushaltsplanung einer Kommune Kinderspielplätze oder Einrichtungen für Jugendliche zugunsten von Straßen oder Projekten für Erwachsene gestrichen werden. Die Rechte der Kinder würden einklagbar – eine deutliche Stärkung der Rechtsposition von Kindern in Deutschland.

Dies waren einige Punkte aus dem Hintergrundpapier des „Aktionsbündnis Kinderrechte“ zum Download als pdf. Datei auf www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de

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Kinderarmut in Deutschland - Die Folgen!

Freitag, 30. Mai 2008



Fehlende Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks- wirtschaftliche Leistung. Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend, sagte der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger.

Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung. (UNICEF Studie)

Neben fachspezifischen Fragen werden vor der IHK auch Fragen aus dem Gebiet der Allgemeinbildung gestellt...

Grüße an alle Ausbilder und Lehrherren/-innen - da lässt sich noch ganz locker was lernen und Detailwissen abgreifen!

Lektion 1
Prüfer: Sie gucken doch bestimmt Fernsehen. Wissen Sie was die Buchstaben ARD
bedeuten?
Azubi: Kann ich auf die Tafel schreiben?
Prüfer: Ja bitte.
Azubi (schreibt): Das ÄRDste
Prüfer: Und was heißt ZDF?
Azubi: Zweiter Deutschfunk.
Prüfer: Und PRO7?
Azubi: So für Kinder ab sieben, oder?

Lektion 2
Prüfer: Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands?
Azubi: Berlin.
Prüfer: Bevor Berlin Hauptstadt wurde, welche Stadt war da Hauptstadt?
Azubi: Da war Deutschland noch DDR, mit Hitler und so!
Prüfer: Ach so? Wie hieß denn die Hauptstadt, bevor Berlin es wurde?
Azubi: Frankfurt, oder?
Prüfer: Wie, Frankfurt, oder? Frankfurt/Oder oder Frankfurt, oder?
Azubi: Jetzt weiß ich! Karlsruhe!

Lektion 3
Prüfer: Wie viele Tage hat ein Jahr?
Azubi: 365.
Prüfer: Gut! Und in Schaltjahren?
Azubi: Einen mehr oder einen weniger, weiß nicht so genau.
Prüfer: Überlegen sie mal in Ruhe.
Azubi: Glaub einen weniger.
Prüfer: Sind Sie sicher?
Azubi: Dann einen mehr!
Prüfer: Okay, wo kommt denn der zusätzliche Tag hin?
Azubi: Ich glaub, der wird in der Silvesternacht eingeschoben.
Prüfer: Wie bitte?
Azubi: Nee, Quatsch, das ist mit Sommerzeit, oder?
Prüfer: Es wird ja ein ganzer Tag irgendwo eingeschoben, da wäre es ja sinnvoll, wenn man einen Monat nimmt, der sowieso wenig Tage hat. Welcher könnte das denn sein?
Azubi: Jetzt weiß ich, Februar!
Prüfer: Na also! Wissen Sie auch, wie oft wir Schaltjahre haben?
Azubi (freudestrahlend): Ja, weiß ich ganz genau, alle vier Jahre, weil eine Cousine hat nämlich alle vier Jahre keinen Geburtstag!

Lektion 4
Prüfer: Wer war eigentlich John F. Kennedy?
Azubi: Der war wichtig, oder?
Prüfer: (schaut nur fragend)
Azubi: Nicht von Deutschland oder so...
Prüfer: Nein.
Azubi: Hab ich auf jeden Fall schon mal gehört, gibt es nen Film von.
Prüfer: Ja, aber wer war das?
Azubi: Hat der was erfunden?
Prüfer: (schaut fragend)
Azubi: Krieg oder so?

Lektion 5
Prüfer: Wissen Sie, ob Deutschland eine Demokratie oder eine
Monarchie oder eine Diktatur hat?
Azubi: Weiß ich nicht so genau, war früher ja alles anders.
Prüfer: Ja, früher waren wir auch mal Monarchie.
Azubi: Ja weiß ich, mit Hitler.
Prüfer: Nicht ganz, aber was ist mit heute?
Azubi: Das hat sich ja erst neulich geändert.
Prüfer: Das wäre mir neu! Wann soll sich das denn geändert haben?
Azubi: So mit Mauerfall und so.

Lektion 6
Prüfer: Was ist ein Euro-Scheck?
Azubi: Kannste Euro mit bezahlen, außer im Urlaub.

Lektion 7
Prüfer: Erklären Sie mir bitte, was ein Dreisatz ist.
Azubi: Mit Anlauf und dann weit springen.

Lektion 8
Prüfer: Was sind so Ihre Hobbies?
Azubi: Lesen, Musik und Rumhängen.
Prüfer: Was lesen Sie denn so?
Azubi: Programmzeitschrift.

Lektion 9
Prüfer: Wir haben seit einigen Jahren den Euro als Währung. Wie hieß die Währung davor?
Azubi: Dollar!
Prüfer: Nein, das ist z.B. die Währung in Amerika.
Azubi: Ah Moment, jetzt weiß ich es: D-Mark.
Prüfer: Na also! Was heißt denn das 'D' in D-Mark?
Azubi: Demokratie?

Lektion 10
Prüfer: Zwei Züge stehen 100 Kilometer voneinander entfernt und fahren dann mit genau 50 km/h aufeinander zu. Wo treffen sich die Züge, bei welchem Streckenkilometer?
Azubi: Kommt drauf an!
Prüfer: Worauf kommt das an?
Azubi: Ob die nicht vorher schon zusammenstoßen.

Lektion 11
Prüfer: Haben Sie eine Ahnung, wer die Geschwister Scholl waren?
Azubi: Nee?
Prüfer: Ich sehe aber in den Unterlagen, dass Sie zehn Jahre auf der Geschwister-Scholl-Schule waren.
Azubi: Geschwister Scholl (Pause) Geschwister Scholl (Pause) ...Nee, keine Ahnung.
Prüfer: Schon mal was von der 'weißen Rose' gehört?
Azubi: Aaaaah! Jetzt fällt's mir ein: Musik, oder?

Lektion 12
Prüfer: In welchem Land ist die Königin von England Königin?
Azubi: Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Prüfer (Unschuldsmiene): Nein, wieso?
Azubi: Weil die schon tot ist!

Lektion 13
Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei skandinavische Länder?
Azubi: Schweden, Holland und Nordpol.

Lektion 14
Prüfer: Wie viele Ecken hat ein Quadrat?
Azubi (nimmt den Taschenrechner): Sagen sie mir noch die Höhe bitte!

Lektion 15
Prüfer: Julius Cäsar, schon mal gehört? Wer war das eigentlich?
Azubi: Hat der nicht Jesus hinrichten lassen, so mit Bibel und so kenn ich mich nicht aus, bin evangelisch.

Lektion 16
Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei große Weltreligionen.
Azubi: Christentum, katholisch und evangelisch.

Lektion 17
Prüfer: Der Papst lebt im Vatikan. Wo aber bitte liegt der Vatikan?
Azubi: Ist ein eigener Staat.
Prüfer: Ja richtig, aber der Vatikanstaat ist komplett vom Staatsgebiet eines anderen Landes umschlossen.
Azubi: Hmmmm....
Prüfer (will helfen): Aus dem Land kommen viele Eisverkäufer.
Azubi: Langnese oder was?

Lektion 18
Prüfer: Wenn es in Karlsruhe zehn Minuten nach Eins ist, wie spät ist es dann im Köln um 12 Uhr mittags?
Azubi: Da müsste man jetzt einen Atlas haben!

Lektion 19
Prüfer: Wenn ein Sack Zement 10 Euro kostet und der Preis jetzt um 10 % erhöht wird, wie teuer ist er dann?
Azubi: Mit oder ohne Mehrwertsteuer?
Prüfer: Es geht jetzt nur um den Endpreis.
Azubi (rechnet wie wild mit dem Taschenrechner)
Prüfer: Und?
Azubi: Elf.
Prüfer: Elf was?
Azubi: Prozent.
Prüfer: Sagen Sie mir einfach 10 Euro plus 10 Prozent, wie viel ist das?
Azubi: 10 plus 11 ist Einundzwanzig!

Lektion 20
Prüfer: Was ist die Hälfte von 333?
Azubi: 150 Rest 1.

Lektion 21
Prüfer: In welcher Stadt steht der Reichstag?
Azubi: Vor oder nach der Wende?
Prüfer: Heute.
Azubi: Ist jetzt nicht mehr Deutschland, oder?

Und jetzt mein Liebling, Lektion 22:
Prüfer: Wer ist Helmut Kohl?
Azubi: Kann ich jemanden anrufen?

 


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Kinderarmut in Deutschland - UNICEF Studie

Mittwoch, 28. Mai 2008



Die Bereitschaft Deutschlands in den Bereich der frühkindlichen Betreuung zu investieren, liegt im inter-nationalen Vergleich auf dem letzten Platz. (UNICEF Studie)

Wenn es ja nur bei der frühkindlichen Betreuung bleiben würde. Ein Thema womit wir zurzeit in der Familie belastet werden, geht jedoch weit darüber hinaus. Die Zwillinge meiner Schwester sollen in diesem Jahr eingeschult werden. Da die Geburtenrate so stark zurückgegangen ist, die Anzahl der Kinder zur Einschulung im September nicht ausreichend sind, wird eine Kombiklasse eingerichtet. Für uns kam diese Nachricht völlig überraschend. Obwohl dieses Model (natürlich zu deren Vorteil) vom Kultusministerium sehr angepriesen wird, sehen wir einfach nur darin eine weitere Benachteiligung der Kinder. Statt das Hauptproblem - die Rücklaufende Geburtenrate zu bekämpfen, werden Modelle erarbeitet die dem Staat finanziell entlasten und auf kosten der nur noch wenig vorhandenen Kinder geht. Paradox!!

Würde Deutschland laut Pisa Studie an erster Stelle stehen, könnten wir uns eventuell solche Spielchen leisten. Dies ist jedoch weitaus nicht der Fall!

Obwohl vom Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Albin Dannhäuser, deutliche Vorgaben und Warnhinweise bezüglich Kombiklassen bekannt sind, soll in der Kombiklasse der Zwillinge statt Maximum 20 Kinder, nun 30 sein. ("Der BLLV-Präsident warnte davor, mit der Einführung von Kombiklassen Personalmängel an Grundschulen zu kaschieren. "Bei gleich bleibend dünner Personaldecke würde die Einführung von Kombiklassen zu einer weiteren Verschlechterung der Lern- und Arbeitsbedingungen an Grundschulen führen." Er forderte pro kombinierter Klasse mindestens zehn zusätzliche Lehrerstunden, wie diese in den Modellversuchen zur Verfügung gestellt wurden. Ferner dürften diese Klassen nicht mehr als 20 Schüler umfassen.")

Auf unserer Nachfrage erwiderte das Kultusministerium, dass eine Schülerzahl von 31 Kindern eine Trennung der Kombiklasse in einzelne Klassen der Jahrgangsstufe 1 und 2 rechtfertigen würde.

Es wird dabei völlig vergessen; fehlende Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks-wirtschaftliche Leistung. Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend.

Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung. (UNICEF Studie)

"Auch der BLLV befürchtet, dass sich hinter der als "pädagogischer Fortschritt" verkauften Maßnahme nichts weiter als ein Sparmodell verbirgt - "auf Kosten der Jüngsten." Ein wirklicher Fortschritt wären kombinierte Klassen nur dann, wenn sie personell angemessen ausgestattet werden würden. Das ist nicht der Fall. Dannhäuser warnte davor, Kinder während der ohnehin extrem kurzen Grundschulzeit zu benachteiligen und stellte klar: "Jahrgangsgemischte Klassen können durchaus einen hohen pädagogischen Wert haben. Allerdings muss in Kombiklassen die Zahl der Kinder deutlich geringer und die Zahl der Lehrerstunden deutlich höher sein, damit Schülerinnen und Schüler angemessen betreut und individuell gefördert werden können. "Als Sparmodell stehen Kombiklassen in einem eklatanten Widerspruch zu dem Ideal des BLLV: einer bestmöglichen Lern- und Leistungsförderung in der Grundschule."

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Kinderarmut in Deutschland

Dienstag, 27. Mai 2008


Die Armut an Kinder hier in Deutschland ist meiner Meinung nach, die folgen einer ständig herrschender Kinderarmut und Benachteiligung von Kindern, die Zukunftsträger des Landes! Hoffentlich wird es bald mal erkannt!!!

Gestern musste ich mit lächeln die Nachrichten beobachten. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen lag der Bundesregierung die UNICEF Studie über Kinderarmut in Deutschland vor und diese widerspricht die Situation der Kinderarmut wie dargestellt in dem Armutsbericht Deutschlands von Olaf Scholz der vor einer Woche vorgelegt wurde. In dem Armutsbericht von Olaf Scholz wird die Kinderarmut besser dargestellt als in der UNICEF Studie.
Schämt sich Deutschland etwa für die jämmerliche Situation seiner Kinder im Lande??


Spart Euch solche Sprüche wie "Du bist Deutschland" und ändert lieber erstmal die Situation hier in Deutschland, damit die Kinder und Jugendlichen auch ein Zugehörigkeitsgefühl bekommen. Dann braucht man dazu auch keine teuere Werbung - dies ergibt sich dann von selbst!!


Bereits am 5. Mai habe ich in meinem Blog auf der UNICEF Studie hingewiesen, daher möchte ich darauf nicht weiter eingehen, außer:


In dem UNICEF-Bericht namhafter Familienforscher heißt es, Deutschland bleibe trotz erheblicher Aufwendungen nur Mittelmaß in der Chancenförderung von Kindern. Die Kluft zwischen abgesicherten Kindern und denen, deren Alltag durch Mangel und Ausgrenzung geprägt sei, wachse. Neben geringen Bildungschancen litten benachteiligte Kinder immer öfter auch an chronischen Krankheiten und Übergewicht.


Die FDP im Bundestag forderte eine Erhöhung des Kindergeldes ab 2009 von derzeit 154 Euro auf zunächst 170 Euro. Bedenkt man dabei, dass alleine die Gaspreise in diesem Jahr schon wieder um 20% angehoben werden sollen. Sogar die zuvor gewünschte Diätenerhöhung der Abgeordneten von 17% entspricht mehr - irgendwie lächerlich!!

«Gäbe es kein Kindergeld, würden zirka 1,7 Millionen Kinder zusätzlich unter die Armutsgrenze rutschen», sagte der Vize-Fraktionsvorsitzende, Carl- Ludwig Thiele.

Dann gäbe es noch weniger Kinder in Deutschland und mehr Kinderklappen.

Eine Erhöhung müsste aber allen Familien zugute kommen.


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Zimbabwe elections - Simbabwe Wahlen

Montag, 26. Mai 2008



This is simply great!! Listen to the radio cut of a call to the Zimbabwe Embassy 2008-03-14 at 14-38-29 in the video above! What a fair election! *g*

Dies hier ist einfach Einmalig!! Hört Euch den Radio Ausschnitt im Video hier oben, bezüglich Telefonat mit der Ambassade in Zimbabwe vom 14. März 2008 um 14Uhr38 an! Das nennt man eine gerechte Wahl! *g*

Herzlichen Dank an Michael - bald haben wir einen Repräsentanten der Zanu-PF vor unserer Tür
*g*

The official results of Zimbabwe's 29 March presidential election have been announced after a long delay.
They say opposition leader Morgan Tsvangirai gained the most votes but fell just short of the 50% needed to win outright, so he will face a run-off against President Robert Mugabe.

What happens next?

Mr Tsvangirai and Mr Mugabe will face each other in a head-to-head second round run-off scheduled for 27 June.

Was the election free and fair?
The 29 March elections were the most peaceful since the MDC emerged to challenge Mr Mugabe in 1999.
Opposition candidates were able to campaign around the country, even in previously no-go areas - although this has since changed.
It is not clear if the first round results were tampered with - the MDC said Mr Tsvangirai gained 50.3% - not a massive difference from the official tally of 47.9%, but a crucial one.
Projections by independent monitors were pretty close to the official results, which show that Mr Mugabe gained 43.2%.
However, one MDC official says he has doubts about a block of 120,000 votes for Mr Mugabe, which he says were enough to prevent Mr Tsvangirai winning outright. While the first round was relatively peaceful, the MDC complained about the electoral roll, saying there were many thousands of "ghost voters".
These are the names of dead people or people who have registered from addresses where there are no buildings.
It would not be possible to update the roll in time for a run-off, so the "ghost voters" could emerge as an issue again.

Will the run-off be free and fair?

Probably not - the mood has really changed, since it became obvious that Mr Mugabe had not won.
There are numerous, credible reports that opposition activists have been assaulted and some killed by ruling party militants.
Mr Tsvangirai says MDC structures have been systematically targeted in some parts of the country - mostly rural areas which have switched away from Mr Mugabe's Zanu-PF party.
The MDC says that at least 20 of its supporters have been killed and several hundred forced to flee their homes. The MDC says the results were deliberately delayed to give ruling party militants to carry out these attacks.
This is denied by Zanu-PF, which says the scale of the violence has been exaggerated and accuses the MDC of being behind some attacks.

For more, click on the link below:

BBC News

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Ausschreitungen in Südafrika

Donnerstag, 22. Mai 2008


Erschreckend sind die Nachrichten die ich aus Südafrika bekomme. Ob es ausschließlich ausländerfeindliche Ausschreitungen sind, möchte ich fast bezweifeln. Zunehmend sehe ich auch darin ein Unmut in der Bevölkerung über der immer verschlechternder wirtschaftlichen Lage Südafrikas. Es war ein Kessel der schon immer brodelte und nun einfach zum überkochen droht. In kaum einem Land, wohnen so viele verschiedene Völker, Stämme, Nationalitäten, wie in Südafrika zusammen. Ausschreitungen zwischen den verschiedenen Völker und Stämme gab es schon immer und mit dem gemeinsamen Feind - die Weißen und das Apartheitsregime, gab es dann doch zeitweise Zusammenhalt. Wenn Unmut herrscht, wird ein neuer Feind ganz schnell gefunden.
März 1991 kehrten ANC Anhänger nach Aufforderung Mandelas aus ihren Exilen nach Südafrika zurück - auch aus Simbabwe, damals bereits unter der Diktatur von Mugabe. Der erste große Einwanderungsstrom wurde damit eingeleitet. Dies hatte jedoch eine nachteilige Auswirkung auf der Wirtschaft. Die Arbeitslosenzahlen stiegen rasant an. Wegen mangelnder sozialer Versorgung entstanden zunehmend Probleme in dem Land. Die ohnehin schon vorhandene Armut stieg an und der Kampf um Arbeitsplätze und überleben war angesagt. Als einer der wenigen Afrikaländer die wenigstens noch einigermaßen funktionierte, wurde Südafrika von einer immer zunehmenden Anzahl von Einwanderer überlagert. Mit der Eröffnung der DDR Grenzen und der EU Entwicklung, bevorzugten Investoren lieber Europaweit zu investieren und einer der wichtigsten Quellen Südafrikas und andere Staaten Afrikas ging somit verloren. Der Mangel an Investoren hatte eine negative Auswirkung Afrikaweit. Die zunehmende Unterdrückung und Korruption in den weniger stabilen Afrikastaaten wurde für Südafrika zu einem Problem. Den Berichten zufolge, sollen ca. 3 Millionen Auswanderer aus Zimbabwe nach Südafrika eingewandert sein - Hätten 3 Millionen Menschen mit vereinten Kräften nicht die Macht gehabt den Diktator Mugabe zu stürzen? Was ist aus dem Spruch "Together wie are Strong!" geworden?
Mugabe lacht sich bestimmt eins ins Fäustchen und ich bin ja gespannt, wie lange noch. Hoffentlich begreifen endlich die Landsleute Simbabwes, dass es so nicht weiter gehen darf und unternehmen mit vereinten Kräften, das ehemalig schöne Land Zimbabwe wieder Lebenswert zu machen.

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Armutsbericht Deutschland

Mittwoch, 21. Mai 2008



In den letzten Tagen nach dem Armutsbericht der Bundesregierung bekam ich mal wieder bei den ganzen Diskussionen darüber Regelrecht das Kotzen. Alle Vorschläge werden zerschmettert da keine alternativen Vorschläge zur Deutschlands Haushaltssanierung vorgebracht werden können. Stattdessen werden zur Haushaltssanierung weitere Schritte unternommen die Armutsgrenze noch weiterhin voran zu treiben und soll nun sogar zu Lasten der Kinder gehen. Siehe Bericht von Martine weiter unten.

 

Statt die Haushaltssanierung zur Lasten der Abgeordneten die nun wieder ihre Diäten zum 2. Mal erhöhen "wollten", werden doch lieber die Kinder angegriffen. Armutsland Deutschland!!

 

Immer wieder muss man sich mit dem Wörtchen Sanierungsplan auseinander setzen - in den Betrieben heißt es ebenfalls, der Betrieb muss saniert werden und die Arbeitnehmer müssen auf Gehaltserhöhung, Weihnachtsgeld usw. verzichten und sich mit weniger zufrieden geben. Dies betrifft jeweils immer nur die Arbeitnehmer der unteren Schicht und werden in Manteltarifverträge die über Jahre laufen festgelegt. Die Höherverdienenden die nicht unter den Manteltarifvertrag stehen, verzichten jedoch nicht auf ihre Gehaltserhöhungen, Weihnachtsgelder usw. Angeboten wird, dass sie freiwillig davon zurücktreten könnten - dies macht natürlich keiner!! Es wird nicht am gleichen Strang gezogen! Eines wird immer dabei vergessen - ohne die Arbeitnehmer der unteren Schicht, kann kein Unternehmen funktionieren und haben die Höherverdienenden im Endeffekt auch darunter zu leiden, wenn ein Betrieb oder Unternehmen wegen Missmanagement zugrunde geht.

So auch bei den Abgeordneten des Landes - es wird nicht am gleichen Strang gezogen! Der Haushalt muss Saniert werden, jedoch erhöhen sie stattdessen doch lieber ihre Diäten. Da kommt mir der Bericht "Stoppt die Raffgier der Unersättlichen!" von Bernd Oswald hier unten, wie gerufen.

 

Gott sei Dank kam der Armutsbericht auf dem Tisch und fegte weitere Diskussionen wegen einer weiteren Diätenerhöhung von dem Tisch. Diese Woche haben so einige Abgeordneten schwer daran zu schlucken!

 

"Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn erklärte, Union und SPD hätten besser "von vornherein die soziale Realität im Land“ anerkennen sollen. Es sei gut, dass die große Koalition eingesehen habe, dass diese Diätenerhöhung nicht in die Zeit passe.

Für die Linke erklärte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch: "Offensichtlich hat jetzt die Union mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 kalte Füße bekommen.“ Die Aussetzung der Diätenerhöhung sei auch "eine erste richtige Konsequenz“ aus dem Armuts- und Reichtumsbericht."

 

Deutschlands Haushaltssanierung geht zu Lasten der Kinder

Written by Martine   

Wednesday, 14 May 2008

Zu den voraussichtlich in drei Jahren eingesparten 2,4 Milliarden Euro Kindergeld erklärt der Bundesgeschäftsführer von DIE LINKE Dietmar Bartsch:

Die aktuelle Steuerschätzung bringt es an den Tag: Die Große Koalition saniert die Staatsfinanzen nicht nur zu Lasten von Arbeitnehmern, Geringverdienern und Rentnern sondern auch zu Lasten der Kinder. Die Streichung des Kindergeldes für 26- und 27jährige erschwert Kindern aus Arbeitnehmerfamilien und von sozial Benachteiligten den Zugang zu Ausbildung und Studium. SPD und Union manifestieren damit mangelnde Chancengleichheit in der Bildung und vergeuden Ressourcen für die Zukunft.

DIE LINKE hat bereits vor zwei Jahren diesen Schritt in die falsche Richtung kritisiert. Haushaltssanierung zu Lasten der Kinder ist eine kurzsichtige und nicht auf die Zukunft des Landes gerichtete Politik. Darüber können auch schöne Sonntagsreden der Kanzlerin und anderer Politiker von Union und SPD nicht hinwegtäuschen, zumal zeitgleich zur Streichung des Kindergeldes Banken und Konzernen Steuergeschenke in Milliardenhöhe gemacht wurden.

 "Stoppt die Raffgier der Unersättlichen!"

Union und SPD haben mit ihrer Entscheidung, die Abgeordnetendiäten zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres steigen zu lassen, für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. Die Argumente für den finanziellen Aufschlag sind in der Tat angreifbar.

Von Bernd Oswald

 

Es ist gerade einmal vier Monate her, dass sich die Bundestagsabgeordneten eine Diätenerhöhung von neun Prozent in zwei Stufen genehmigt haben. Die ersten 330 Euro on top gibt es seit 1. Januar, weitere 329 Euro sollen am 1. Januar 2009 fällig werden.

 

Als die große Koaltion diese Erhöhung im November 2007 durchwinkte, verwies sie auf einen Beschluss des Bundestages von 1995, nachdem die Bundestagsdiäten an die Besoldung von Richtern an einem obersten Gerichtshof des Bundes gekoppelt werden sollen. Das war allerdings all die Jahre nicht vollzogen worden.

Nun soll nach dem Willen der großen Koalition die im März ausgehandelte knapp siebenprozentige Erhöhung für den öffentlichen Dienst hinzukommen: für die Bundesrichter und damit auch für die Bundestagsabgeordneten.

 

In zwei weiteren Stufen sollen die Diäten dann auf mehr als 8.000 Euro ansteigen: Am 1. Januar 2009 wäre gleich doppelter Zahltag für die MdBs: Zu der bereits beschlossenen Erhöhung um 329 Euro kämen weitere 278 Euro hinzu, am 1. Januar 2010 nochmal 213 Euro, die Diäten lägen dann bei 8159 Euro pro Monat. Innerhalb von zwei Jahren wären die Abgeordnetenbezüge dann um 16,4 Prozent gestiegen.

Raffgier der Unersättlichen

 

Armes Deutschland

Viele Millionen Menschen müssen am Rand dieser Gesellschaft leben. Doch sie verhungern nicht, sie sitzen auch nicht bettelnd in der Fußgängerzone. So werden ihre Klagen oft als Jammern abgetan. Der neue Armutsbericht ist auch ein Dokument zum Zustand unserer Demokratie.

Ein Kommentar von Heribert Prantl

 

Armutsbericht der Bundesregierung

 

Viele Millionen Menschen aber müssen am Rand dieser Gesellschaft leben: Sie müssen dort irgendwie auskommen, mehr schlecht als recht. Von ihnen handelt der Armutsbericht der Bundesregierung. Diese Millionen Menschen verhungern nicht, sie sitzen auch nicht bettelnd in der Fußgängerzone; sie sind aber trotzdem arm, weil sie ausgeschlossen sind aus einer Gesellschaft, die sich nur den Bessergestellten entfaltet.

Armutsbericht

 


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Mugabe goes to Hell

Freitag, 16. Mai 2008


- Collage: Renate Siedentopf -

Mugabe dies and goes to heaven. When he gets there, St.Peter tells him that he is not on the list and he does not belong in heaven. Mugabe must go to hell. So Mugabe goes to hell where Satan gives him a hearty welcome and tells him to make himself at home. Then Mugabe notices that he left his luggage in heaven and tells Satan, who says "No problem, I'll send a couple of little devils to get your stuff." When the little devils get to heaven they find the gates are locked St.Peter is having lunch - and they start debating what to do. Finally one comes up with the idea that they should go over the wall and get the luggage. As they are climbing the wall, two little angels see them, and one angel says to the other, "My Lord, look at that! Mugabe has been in hell no more than ten minutes and we're already getting refugees!"

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Kriminalität und Armut in Deutschland

Montag, 5. Mai 2008



Die Realität hat mich wieder nach einigen Festen. Das Leben geht weiter. Das mit meiner Handtasche geht mir langsam auf dem Wecker. Ständige Telefonate mit der Kripo und ein ewiges hin und her. Sollen sie mit meiner Tasche doch ihre Freude haben oder auch nicht. Ich werde hier in Deutschland umdenken und nicht mehr so sorglos denken und leben wie in den letzten Jahren. Ich bin es ja auch von Südafrika nicht anders gewohnt und bin wenigstens für die Zukunft gewappnet. Andere hingegen werden sich hier im Lande noch gewaltig umschauen. Es ist einfach nicht zu übersehen, dass die Kriminalität in Deutschland gewaltig zugenommen hat. Ursachen dafür sehe ich in der steigender Armut und Narrenfreiheit der kriminellen in Deutschland. Das Problem mit der Kriminalität hier im Lande wird noch schlimmer werden.

Ich zitiere aus "Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei":

"Ein Urteil ist schnell gefällt: Wer arm ist, kann sich immer weniger Bildung leisten, Sitten und Moral verfallen und dann gleiten viele in die Kriminalität ab. Oder anders herum, wer nicht in Bildung investiert, hat am Arbeitsmarkt kaum Chancen, verarmt und gleitet dann in die Kriminalität ab.
Dr. Bettina Paul, vom Institut für Kriminologische Sozialforschung betrachtet im Folgenden Ergebnisse jüngster Forschungen.

Das Ende des Wohlfahrtsstaates und die seither zu beobachtenden gesellschaftsverändernden Trends sind auch für die Kriminologie ein vieldiskutierter Gegenstand. Eine dieser neueren Entwicklungen besteht im Ruf nach der Eigenverantwortung, die dem Staat die Möglichkeit gibt, sich immer mehr zurückzuziehen und die Kosten für Gesundheitswesen, Bildung, Sozialfürsorge etc. dem einzelnen Bürger zu übertragen. Dieser muss nun selbst zusehen, dass er für sich entsprechende Vorsorgemaßnahmen trifft oder aber die Konsequenzen aus mangelnder Vorsorge selber trägt. Argumentiert wird zum einen damit, dass man die Faulheit der Menschen nicht mehr länger finanzieren wolle – „soziale Hängematten“ sind nicht mehr erwünscht, „Sozialdetektive“ haben Konjunktur. Zum anderen könne man diese überfürsorglichen Systeme auch gar nicht mehr finanzieren.

Eine andere für die Kriminologie relevante Entwicklung gilt als neue Allerweltsweisheit;
danach wird Kriminalität heute als die Konsequenz der freien Willensentscheidung angesehen, die entsprechend geahndet werden kann und muss. Härte ist angesagt, da die Straftäter es sich selbst so ausgesucht haben. Die zweite Ebene der Selbstverschuldungsprämisse also. Diese Entwicklung fördert die zunehmende Kluft von Arm und Reich, im Einklang mit einer Verringerung der Zugangschancen für finanziell schwächer gestellte Personen – sei dies der Zugang zur (Aus-/) Bildung, Arbeit, Gesundheit oder Freizeit. Alle diese Lebensbereiche sind aufeinander angewiesen.
Fliegt man aus einem raus, zieht das Konsequenzen der Ausgrenzung aus den anderen nach sich. Und obwohl gerade ältere Arbeitnehmer – sofern sie einmal ihren Job verlieren – ohne weitere Aussichten dastehen, treffen doch gerade die jüngeren Generationen die Konsequenzen am härtesten: Der Anteil der sozialhilfebedürftigen Kinder (unter 15 Jahren) steigt in Deutschland kontinuierlich."

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und wie bereits mehrmals in den Medien berichtet, steigt Kinderarmut in Deutschland rasant an. Kinder sind die zukunftsträger des Landes. Die Ursachen der Familienarmut, somit auch Ursachen der Kinderarmut sei - so das Deutsche Kinderhilfswerk - im deutschen Steuer- und Sozialsystem zu finden. Familien müssten ein Übermaß an öffentlichen Abgaben tragen. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert einen "schnellen und radikalen Paradigmenwechsel in der Familien- und Kinderpolitik". Im Einzelnen fordert das Deutsche Kinderhilfswerk von der Bundesregierung ein nationales Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut sowie ein Maßnahmenpaket mit Zielvorgaben. Der Gesetzgeber müsse zudem die im Steuersystem verankerte Benachteiligung von Familienhaushalten mit Kindern aufheben und das Kindergeld zu einer eigenständigen Kindergrundsicherung ausbauen. Es müssten zudem flächendeckend Betreuungsangebote für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr geschaffen werden. Auch Kinder mit Migrationshintergrund bräuchten eine bessere Förderung.

Bei den sozial benachteiligten Kindern ist zu beobachten, dass sie:
sich ungesünder ernähren.
sich weniger bewegen.
immer häufiger in isolierten Wohnvierteln unter sich bleiben.
keine guten Schulen besuchen.
nur mangelhafte Ausbildungsmöglichkeiten haben.
keine ausreichend soziale Unterstützung haben.
Es entwickeln sich "Armutskarrieren". Die fehlenden Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks-wirtschaftliche Leistung.
Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend. Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung.

Deutschland liegt für Kinder nur im Mittelfeld - Unicef-Studie 2007
Die neueste Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef arbeitete heraus, dass die Lage der Kinder in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur durchschnittlich ist.

Die Situation der Kinder wurde anhand von 6 Bereichen verglichen:
materielle Situation
Gesundheit
Bildung
Beziehungen zu den Eltern und Gleichaltrigen,
Lebensweise und Risiken
eigene Einschätzung der Kinder und Jugendlichen.

Deutschland findet sich beim Vergleich der 25 untersuchten Länder auf Platz 11. Schweden, Norwegen und Finnland stehen an der Spitze der Statistik. Die Niederlande und Tschechien belegten ebenfalls sehr gute Plätze.

Zusammenfassend die Ergebnisse aus der Perspektive Deutschlands:

Als Anlass zur Besorgnis gebend bewertet die Studie das Risikoverhalten Jugendlicher in Deutschland. Deutschland belegt hier vor Großbritannien den vorletzten Platz. Die Gründe sind im Rauchen und Alkoholkonsum der deutschen Jugendlichen zu finden. In Deutschland rauchen mehr als 16 % der 15-Jährigen mindestens einmal pro Woche - in keinem anderen Land rauchen so viele junge Menschen.
Hinsichtlich ihres Alkoholkonsums geben in Großbritannien fast ein Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen an, bereits zweimal oder öfter betrunken gewesen sein. In Deutschland sind es etwa 17 % – in Frankreich und Italien unter 10 %.

Außerdem beklagten etwa 40 % der befragten Kinder und Jugendlichen, dass ihre Eltern mit ihnen nicht richtig redeten. Das ist für diesen Bereich der letzte Platz für Deutschland im internationalen Vergleich. Die Vorsitzende von Unicef Deutschland kommentierte diese Punkte wie folgt: "Das sind gerade Faktoren, die über das Wohlbefinden eines Kindes fast mehr sagen als die Tatsache, wie viel Geld man in den Händen hat."

Erschreckend niedrig sind die Erwartungen, mit denen deutsche Jugendliche ihre berufliche Zukunft sehen. Mehr als 30 % der 15-Jährigen gehen davon aus, keine qualifizierte Arbeit zu finden. Deutschland liegt bei diesem Vergleichspunkt auf Platz 20 von 25 Industriestaaten.
Die Bereitschaft Deutschlands in den Bereich der frühkindlichen Betreuung zu investieren, liegt im inter-nationalen Vergleich auf dem letzten Platz.

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