Der Schlaf

Montag, 23. März 2009

Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen.
Friedrich Nietzsche

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Gelebt

Dienstag, 20. Mai 2008


- Collage: Renate Siedentopf -

Gelebt
wie viel zu lange
nicht mehr

Aus dem vollen geschöpft
in Glanz gebadet
alles mit neuen Augen gesehen

Ein Abend
der hundert Tage
ohne Glück vergessen läßt!

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Träume - Luzide Träume

Mittwoch, 12. März 2008




Das Cone Skating so wie es die Kleine hier oben im Video macht, möchte ich auch noch erlernen -  ich muss mal einen Luziden Traum darauf einrichten! Keine Angst, verrückt bin ich noch lange nicht und Realist genug mit dem Wissen, dass es etwas zu weit geht - oder auch nicht? Welche Grenzen kann ich damit wieder sprengen? *g*

"Christina Hemmen geht nachts gern fliegen. Oder sie marschiert mitten durch massive Mauern, als wären es Kulissen aus Pappmaché. Auch Sex "der sich übrigens absolut real anfühlt", steht gelegentlich auf dem Programm, wenn die Studentin in Morpheus' Armen liegt."
Ach liebe Männerwelt, bald habt ihr nichts mehr zu lachen!! *g*

Die Forschung liegt brach (Rubriken Stern.de)
"Danach boomte die Forschung ein paar Jahre lang", sagt Daniel Erlacher. "Heute liegt sie wieder völlig brach." Der Sportwissenschaftler von der Universität Heidelberg hat sich daran gemacht, dies zu ändern - mit Unterstützung von Christina Hemmen. Allerdings durfte die Studentin schlafen, während Erlacher nebenan auf einem Monitor Kurven mit verschiedenen Körperparametern betrachtete. Erst in der dritten Nacht schlug das EOG zweimal heftig aus, einmal nach links, einmal nach rechts. Das ersehnte Signal: Kontakt mit der Traumwelt hergestellt.

Rundflüge über New York standen diesmal aber nicht auf Hemmens Traumprogramm. Zehn schnöde Kniebeugen sollte sie machen, damit Daniel Erlacher untersuchen konnte, wie der schlafende Körper auf geträumte Leibesübungen reagiert. 14 solche Klarträume hat er mittlerweile ausgewertet, und fast immer stiegen Puls und Atemfrequenz der Probanden signifikant an. "Die rein virtuelle Bewegung führt zu den gleichen physiologischen Veränderungen wie die real ausgeführte, wenn auch etwas gedämpft."

Ein erster Beleg für seine eigentliche These: Erlacher will zeigen, dass der Körper unter Umständen ganz verzichtbar ist, wenn es darum geht, bestimmte Bewegungsabläufe zu üben. "Viele Sportler betreiben heute mentales Training, weil feststeht, dass sich ihre Leistungen durch das bloße Vorstellen einer Bewegung verbessern." Er glaubt, dass sich die Freistoßtechnik oder der Golfschwung weitaus effektiver verfeinern lassen, wenn man im Klartraum trainiert.

Psychologisch:
Wenn der Träumende in seinem Traum Golf spielt, zeigt dies sein Bedürfnis, sein Talent unter Beweis zu stellen und bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit zu gehen. Diese Wettkampfenergie kann, wenn sie im beruflichen Kontext zum Einsatz kommt, dem Erfolg sehr förderlich sein. Das Spiel, das sich einst nur die Reichen leisten konnten, weist auf die Lust nach Partys und Geselligkeit hin, die aber auf die Dauer langweilig werden könnten. Der Träumende sollte mehr Zeit an der frischen Luft verbringen.


Für Golfer zum weiter lesen hier unten auf Luzides-träumen bei Stern klicken:

Luzides-träumen bei Stern

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Träume als Vorboten

Montag, 10. März 2008



Ist es unnatürlich, wenn unser Unterbewusstsein die Fähigkeit besitzt, Informationen über zukünftige Ereignisse aufzunehmen und auszuwerten, um diese uns dann als Vorahnungen oder in traumhaften Episoden mitzuteilen, z.B. um uns zu warnen oder uns auf Schicksalsschläge besser vorzubereiten?

Manchmal geschieht es, wir träumen etwas, behalten diesen Traum in Erinnerung und kurze Zeit später erfüllt er sich in der Realität. Es gibt Träume, die uns nur vor etwas warnen wollen. Beispielsweise einen Streit mit einen lieben Mitmenschen. Wenige Tage zuvor geträumt, nun ist der Streit wie aus heiterem Himmel ausgebrochen, der Traum hat sich erfüllt. Es kann durchaus sein, das schon lange unterdrückte Unstimmigkeiten vorhanden waren. Unser Bewusstsein wollte diese nicht aufnehmen, nur von unserem Unterbewusstsein wurden sie registriert und im Traum aufgearbeitet. Es war ohnehin nur noch eine Frage der Zeit, bis sich diese Unstimmigkeiten in einen Streit Luft gemacht hätten.

Täglich nehmen wir viele Informationen nur unbewusst als Randnotizen wahr. Wir benötigen sie in den jeweiligen Situationen nicht unmittelbar, belasten uns damit nicht. Teilweise verdrängen wir diese sogar aus unserem Bewusstsein. Dennoch sind sie vorhanden und wir haben diese aufgenommen. Ein Teil dieser Informationen hätte uns eigentlich vor Unstimmigkeiten oder Gefahren warnen können, nur wir haben diesen Teil keine Beachtung geschenkt und verdrängt.

Das Gehirn vollbringt ständig Meisterleistungen in Bruchteilen von Sekunden, immer wieder aufs neue und ununterbrochen. Es filtert aus der Flut von Informationen die heraus, die für unser Überleben wichtig und zweckmäßig sind. Alle anderen fallen durch diesen Filter, gelangen nicht in unser Bewusstsein, werden jedoch von unserem Unterbewusstsein registriert und gespeichert.

Zukünftige Ereignisse beruhen auf Informationen aus der Gegenwart oder der Vergangenheit die im Unterbewusstsein abgespeichert sind. Das lesen eines Buches kann als klassisches Beispiel dienen. Mir liegen nur Buchstabenfolgen vor und dennoch forme ich daraus ein geistiges Bild, sehe in Gedanken fasst realistisch Gegenden, Orte und Personen. Aus Buchstabenfolgen forme ich Sätze mit Sinn und wiederum Bilder. Diese Informationen stammen jedoch aus meinem Unterbewusstsein. Das Bild entsteht nicht in meinen Augen, sondern in meinem Gehirn. Die Informationen aus unseren täglichen Leben und die Informationen aus allen bisher erlebten und gesehenen, werden im Unterbewusstsein verglichen, ausgewertet und aufgearbeitet. Unsere Sinne nehmen unglaublich viel mehr war, als wir überhaupt benötigen, um uns ein Bild unserer Umwelt zu formen. Alles andere wird weggefiltert.
Unser Unbewusstes nimmt dagegen wieder sehr viel mehr auf, pickt sich zuweilen auch die Informationen heraus, die später einmal von Belang in unserem Leben sein könnten. In unseren Träumen können sie dann zum Vorschein kommen.

Es ist jedoch möglich, die Bewusstseins-schranken im Traum zu überwinden - mehr dazu in meinem nächsten Blogeintrag.

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