Hohe Benzinpreise

Montag, 7. Juli 2008



Wir hatten mal wieder sehr viel Spaß auf einer 72km Radtour zum Walfest in Oberhummel am Wochenende. Das Wetter spielte einigermaßen mir - ist ja auch langweilig, wenn man immer nur schönes Wetter hat *g*
Energiebeladen können wir nun wieder eine anstrengende Woche antreten und werden diese auch erfolgreich meistern können.

Unsere Neulinge sind nun auch mit Gellsattel und Radlerhosen ausgestattet, dann macht es doppelt Spaß. Noch halten sie tapfer mit und sind nach jeder Radtour total begeistert. Freuen tue ich mich auf unsere Radtour zum Tollwood in München. Es wird bestimmt eine sehr schöne und lange Strecke - da wird unser Hintern trotz Gellsattel merken, dass wir geradelt sind *g*

Ich bin mir am überlegen, ob ich demnächst nicht mit dem Rad in die Arbeit fahre. Mit den hohen Benzinpreisen, lohnt es sich kaum noch mit dem Pkw in die arbeit zu fahren. Bei einer Entfernung von ca. 45km einfach, wird es verdammt teuer zudem man mit der km Pauschale vom Staat auch noch benachteiligt wird. Wenn man dabei bedenkt, dass der Benzinpreis ja auch nur so hoch ist, weil der deutsche Staat sich größtenteils daran bereichert. Statt den noch vorhandenen Arbeitnehmern zu motivieren, dass sie eine Arbeitstelle nachgehen, wird alles daran getan sie zur Arbeitslosigkeit zu zwingen. Draufzahlen, damit man seine Arbeitstelle nachgehen kann, dass will bestimmt keiner! Ich verstehe immer mehr, warum es so viele Langzeitarbeitslose in Deutschland gibt. Würde ich stempeln, hätte ich mehr zur Verfügung als wenn ich meine Arbeit nachgehe. Irgendwie ist das ganze doch Verrückt und verstehen tun es die wenigsten. Obwohl, ich glaube einige Langzeitarbeitslosen haben es sehr gut verstanden und wissen auch warum sie nicht eine Arbeit nachgehen wollen.

Man ist ja versichert auf dem Weg zur Arbeitstelle - wie sieht es da mit der Versicherung aus, wenn man mit dem Rad 90km zur und von der Arbeitstelle fährt??
Kann man sich krank melden, wenn man zu krank ist um mit dem Rad in die Arbeit zu fahren?? *g*
Man kann ja mit Kopfschmerzen noch einigermaßen seine arbeit nachgehen, jedoch eine 45km Radtour zur Arbeitstelle, dann wieder 45km nach Hause und das mit Kopfschmerzen, gestaltet sich ein wenig schwierig.
Statt die geringe km Pauschale vom Staat, bekommt man dann vom Staat eine Körperverschleißpremie??

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Hallelujah!!

Sonntag, 25. Mai 2008


Tief versunken in dem Film - Die Geisha (Wunderschön) wurde ich gerade durch ein Telefonat wach gerüttelt.
Der mir unbekannte Anrufer wollte wissen, warum ich mich nicht melde?? Ich war leicht verwirrt und auf meiner Frage, warum und beim wem ich mich hätte melden sollen wurde mir die erfreulich Nachricht mitgeteilt - wegen meinem Führerschein, Personalausweis, Autoschlüssel und andere Sachen in einer Tüte, die ich angeblich im Biergarten (MUC) vergessen hätte. Eine Tüte mit dem Inhalt wurde von einem Gast dem Personal überreicht. Aufgrund meiner vorhandenen Visitenkarte in der Tüte, haben sie sich mit mir in Verbindung gesetzt. Ich freue mich riesig - in dieser Woche wollte ich meinen neuen Führerschein und Personalausweis beantragen. Dachte noch 2 Stunden vor dem Telefonat daran.
Das Leben ist doch irgendwie merkwürdig! Handy, Kamera und Tasche sind zwar nicht mehr vorhanden, jedoch der restliche Inhalt scheint komplett zu sein.

Ach, bin ich erleichtert!!

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Gelebt

Dienstag, 20. Mai 2008


- Collage: Renate Siedentopf -

Gelebt
wie viel zu lange
nicht mehr

Aus dem vollen geschöpft
in Glanz gebadet
alles mit neuen Augen gesehen

Ein Abend
der hundert Tage
ohne Glück vergessen läßt!

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Chakren - Das Sakralchakra

Donnerstag, 15. Mai 2008


- Collage: Renate Siedentopf -

Gestern konnte ich meiner Sakralchakra  (oberhalb der Genitalien und ist mit dem Kreuzbein verbunden) etwas Beachtung schenken und mit Energie der Sonne durchfluten lassen und mit Energie laden. Somit bin ich wieder für einen schönen Arbeitstag gewappnet. So langsam, kommen wir voran. In der Arbeit, werde ich dann heute meiner Halschakra etwas Beachtung schenken und wieder mit Energie laden. *g*
 

Die Themen des Sakralchakras
Die Erfahrungsebene des menschlichen Bewusstseins beschreibt im Sakralchakra die Beziehung des Menschen zu seinem Körper und zu dessen Bedürfnissen. Das 2. Chakra wird durch die Wahrnehmung folgender Themen versorgt: Die Erfahrungsebene des menschlichen Bewusstseins beschreibt im Sakralchakra die Beziehung des Menschen zu seinem Körper und zu dessen Bedürfnissen. Das Sakralchakra wird durch die Wahrnehmung folgender Themen versorgt:

  • Emotionen
    Die Emotionen werden deutlich als Ausdruck der Gefühlswelt wahrgenommen.
  • Gefühle
    Der Mensch hat einen tiefen Kontakt zu seinen Gefühlen. Er nimmt die Freude, den Schmerz, das Glück wahr. Das tiefste Gefühl, zu dem der Mensch fähig ist, ist die Trauer. In der Trauer, hat der Mensch den klarsten Kontakt zu seiner Gefühlswirklichkeit. Diese Intensität des Fühlens wirkt im Menschen transformierend. Aus ihm strahlt eine innere Schönheit, die überwältigend wirkt.
  • Sexualität und Fortpflanzung
    Die Sexualität wird als glücklich und erfüllend wahrgenommen. Die Wahrnehmung der Fortpflanzung ist frei von jeder Konditionierung. Wenn der Mensch die Verantwortung für neues Leben übernehmen möchte, wird ein Kind gezeugt.
  • Appetit
    Der Appetit wird als Zeichen des Körpers geachtet. Ihm wird die Nahrung zugeführt, die er braucht.
  • Nahrungsaufnahme/Essen
    Ist das Sakralchakra in Harmonie, wird der Mensch nie zuviel oder zuwenig Nahrung zu sich nehmen.
  • Körperbewusstsein
    Das Verhältnis zum physischen Körper ist klar. Man gibt dem Körper das, was er möchte, wie z. B. Sport, frische Luft, Nahrung, Ruhe, Zeiten des Fastens, Zeiten des Schlafens, Zeiten des Arbeitens.
  • Elternschaft
    sich als Vater bzw. Mutter empfinden.

Anhand dieser Themen kann der Mensch seine Wahrnehmung und seine Bewusstheit beobachten. Wenn diese Gefühls- und Emotionsthemen zu seiner Zufriedenheit funktionieren, ist das Sakralchakra mit sich ständig erneuernder Lebensenergie im Fluss.

Die Chakren

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Mutter-Freude

Mittwoch, 23. April 2008

Liebe Familie und Freunde,

das muss ich einfach Heute in meinem Blog erwähnen:

Gerade 00.22 heimgekommen nach einer anstrengenden Spätschicht, viel mir ein Pizzakarton auf der Küchentheke auf. Ich dachte mir zuerst, ach der arme Sohnemann hat sich vor Hunger eine Pizza bestellt. Mich plagte schon das schlechte gewissen. Dann wollte ich den Karton nehmen um ihn weg zu werfen und sah einen Zettel, handgeschrieben vom Sohn darauf. Auf dem Zettel stand:

Na?
Wie wärs mit uns beiden? Do musst mich
aber erst aufwärmen…

in dem Karton war meine Lieblingspizza und hat mir mein Sohn besorgt, damit die Mutter nicht hungrig nach der Spätschicht ins Bett geht. Dies Mutterherz hat so fest geschlagen vor Freude, ich hätte losheulen können. Eine Freude hat er mir damit gemacht, einfach unbeschreiblich schön!

Also an alle Mütter - die Kinder werden alle irgendwann vernünftig und denken auch mal an die Mütter - keine mühe und arbeit mit den Kindern ist vergeudete Zeit. Irgendwann bekommt man dann auch deren Dank zu spüren und es tausendfach wieder zurück.

Dies nur zum heutigen Tag - Wenn er schon so schön anfängt, kann man sich nur noch auf den restlichen Tag freuen und auf das, was der Tag noch so bringt *g*



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Träume Klarträumen - Luzides Träumen

Dienstag, 11. März 2008

 
Die Bewusstseins-schranken können im Traum überwunden werden und so kann man auf eine bewusstere Ebene träumen. Diese Traumerlebnisse werden dann als luzides Träumen verstanden.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung:
Während meine Kinder noch klein waren und nicht schwimmen konnten, hatte ich regelmäßig den gleichen Traum. Meine Kinder sind in einem Fluss und können nicht schwimmen. Ich springe hinein, kann nur ein Kind retten und muss mich entscheiden für welches der beiden Kinder. Dieser Traum hat mich fast um den Verstand gebracht und beruhte auf der Tatsache, dass ich selber mit 8 Jahren beinah ertrunken wäre oder lieber war. Ich wurde von meinem Vater durch Mund zu Mund Beatmung wieder belebt. Es hat sich anscheinend in meinem Unterbewusstsein richtig reingefressen. Damit dieser Traum nicht zur Realität wird, habe ich meinen Kindern sehr früh das schwimmen beigebracht. Ich beschäftigte mich immer mehr mit der Thematik "Träumen" und "Traumdeutung". Meine Träume zerlegte ich bis ins letzte Detail und führte ein Traumtagebuch.
Beide Kinder konnten nun schwimmen und ich dachte, der Traum hat sich erledigt. Dies war jedoch ein Irrtum, der Traum suchte mich ein letztes Mal auf und wollte mich weiterhin beunruhigen. Ich saß wieder am Uferrand und beide Kinder sprangen in den Fluss. Im Traum dachte ich mir, nicht schon wieder dieser Albtraum und die damit verbundenen Ängste und das Herzrasen bis zum endlichen erwachen! Den Ablauf kannte ich ja mittlerweile sehr gut. Ich griff auf meiner Bewusstseinsebene zurück und wiederholte immer wieder - sie können schwimmen, sie können schwimmen! Der Traum änderte sich Schlagartig, die Kinder schwammen auf mich zu und forderten mich dazu auf, mit ihnen zum gegenüberliegenden Ufer zu schwimmen. Ich habe beide Kinder angelächelt und bin dann ins Wasser gesprungen. Es war der letzte Traum vom ertrinken.

Durch das Bewusstsein über den eigenen Traumzustand ist es möglich, in bestimmten Grenzen in den Traum einzugreifen und planvoll im Traumgeschehen zu handeln. Es sind dann nicht nur die eigenen Handlungen kontrollierbar, sondern auch die Traumumgebung und die Traumfiguren. Die Wahrnehmung der Traumhandlung reicht dabei von verschwommen und nicht zusammenhängend, über realistische Wahrnehmung bis hin zu realistischer als die Realität selbst (im Sinne von verstärkten Sinneseindrücken).

"Stellen Sie sich vor, welche unglaublichen Möglichkeiten sich aus der Fähigkeit des Luziden Träumens ergeben. Sie können Ihre Träume und Trauminhalte bewusst steuern!

Sie können Ihren "Traumpartner" treffen (keine Angst, Sie sind mit ihm völlig allein und können tun und lassen, was Sie möchten) *g*. Oder möchten Sie lieber soviel essen, wie Sie möchten, ohne zuzunehmen? Durch Wände gehen, ja sogar eigene Welten erschaffen, in denen der Himmel grün ist und Sie von Stern zu Stern hüpfen? Ihrer Fantasie und damit Ihren Träumen sind keine Grenzen gesetzt.

Doch Luzides Träumen ist nicht nur Spielerei: Sie haben direkten Zugriff zu Ihrem Unterbewusstsein. Im Traum auftretende Charaktere sind niemand anders als Sie selbst, Ihr Unterbewusstsein, das mit Ihnen kommuniziert.
Manche Klarträumer nutzen ihre Fähigkeit zum Erlernen von Musikinstrumenten oder sogar Sportarten. Es gibt eine Menge seriöser Untersuchungen darüber, wie man den Traum zur Verbesserung verschiedener Fähigkeiten einsetzen kann."

Anleitung dazu finden sie hier unten, dazu auf Luzides-träumen klicken
:

 Luzides-träumen

"Ist es möglich auch aus dem "automatischen Lebens-Film" auszubrechen? (Wie dies beim Klartraum aus dem "automatischen Traum" geschieht) Zum Regisseur, zum Avatar und wirklich freien Spieler des Lebens zu werden, den die eigene Phantasie, der eigene Wille und nicht die kausale Vergangenheit, die kausale Gesellschaft und die anerzogene und feste eigene Rolle steuert. Das wäre die spannendste Frage!" Die antwort darauf - nur auf Luzidertraum hier unten klicken:
 

 Luzidertraum

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Amazing Hug

Mittwoch, 27. Februar 2008

THIS IS SO GORGEOUS! 

READ THE TEXT BELOW BEFORE OPENING THE CLIP.....

 

THIS WOMAN IN THE VIDEO FOUND THIS LION INJURED READY TO DIE.
SHE TOOK THE LION WITH HER AND NURSED THE LION BACK TO HEALTH.  WHEN THE LION WAS BETTER SHE MADE ARRANGEMENTS WITH A ZOO TO TAKE THE LION AND GIVE IT A NEW AND HAPPY HOME.

THIS VIDEO WAS TAKEN OF THE WOMAN AFTER SOME TIME WENT TO GO VISIT THE LION TO SEE HOW HE WAS DOING.


WATCH THE LION'S REACTION WHEN HE SEES HER.


For Video - click on Amazing-Hug below:

 

Amazing-Hug

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Unsichtbare Liebe / Invisible Love

Donnerstag, 7. Februar 2008


Kennst du Tiere wohl fern irrend?
Vöglein scheu vorüber schwirrend?
Blumen, Stimmen in der Wildnis?"
... kenn auch mich im gleichen Bildnis!
Was passt, das muss sich runden,
was sich versteht, sich finden,
was gut ist, sich verbinden,
was liebt, zusammen sein. 
Was hindert, muss entweichen,
was krumm ist, muss sich gleichen,
was fern ist, sich erreichen,
was keimt, das muss gedeihen.

 

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A Message by George Carlin

Mittwoch, 23. Januar 2008



Isn't it amazing that George Carlin - comedian of the 70's and 80's - could write something so very eloquent...and so very appropriate?

A Message by George Carlin:

The paradox of our time in history is that we have taller buildings but shorter tempers, wider Freeways, but narrower viewpoints. We spend more, but have less, we buy more, but enjoy less. We have bigger houses and smaller families, more conveniences, but less time. We have more degrees but less sense, more knowledge, but less judgment, more experts, yet more problems, more medicine, but less wellness.

We drink too much, smoke too much, spend too recklessly, laugh too little, drive too fast, get too angry, stay up too late, get up too tired, read too little, watch TV too much, and pray too seldom.

We have multiplied our possessions, but reduced our values. We talk too much, love too seldom, and hate too often.

We've learned how to make a living, but not a life. We've added years to life not life to years. We've been all the way to the moon and back, but have trouble crossing the street to meet a new neighbour. We conquered outer space but not inner space. We've done larger things, but not better things.

We've cleaned up the air, but polluted the soul. We've conquered the atom, but not our prejudice. We write more, but learn less. We plan more, but accomplish less. We've learned to rush, but not to wait. We build more computers to hold more information, to produce more copies than ever, but we communicate less and less.

These are the times of fast foods and slow digestion, big men and small character, steep profits and shallow relationships. These are the days of two incomes but more divorce, fancier houses, but broken homes. These are days of quick trips, disposable diapers, throwaway morality, one night stands, overweight bodies, and pills that do everything from cheer, to quiet, to kill. It is a time when there is much in the showroom window and nothing in the stockroom. A time when the technology can bring this letter to you, and a time when you can choose either to share this insight, or to just hit delete...

Remember; spend some time with your loved ones, because they are not going to be around forever.

Remember, say a kind word to someone who looks up to you in awe, because that little person soon will grow up and leave your side.

Remember, to give a warm hug to the one next to you, because that is the only treasure you can give with your heart and it doesn't cost a cent.

Remember, to say, "I love you" to your partner and your loved ones, but most of all mean it. A kiss and an embrace will mend hurt when it comes from deep inside of you.

Remember to hold hands and cherish the moment for someday that person will not be there again.

Give time to love, give time to speak! And give time to share the precious thoughts in your mind.

AND ALWAYS REMEMBER:

Life is not measured by the number of breaths we take, but by the moments that take our breath away.

Auf Deutsch:

Zeit zum Leben und Lieben von Georg Carlin, ein amerikanischer Schauspieler und Komiker, der die folgenden Zeit anlässlich des Todes seiner Frau verfasste:

Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Menschenverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.


Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause. Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder den Text löschen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, - denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns den Atem berauben.

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!!

Sonntag, 23. Dezember 2007


- Foto und Collage von R. Siedentopf -

Ons wens almal 'n Geseënde Kersfees en Nuwe jaar toe vir 2008. Mag die Here elke dag van die lewensjaar ons almal vul met lieflike seën, vrede, vreugde en mag die Nuwe Jaar vir almal gesondheid en voorspoed in hou. Baie liewe groete aan almal en hou ook lekker vakansie en mooi veilig ry.

We are sending the warmest Christmas wishes to you and your family. May God shower his choicest blessings on you and your family this Christmas and may the New Year begin on a prosperous note, showered with love, peace and health!

Es ist nun bald schon wieder Weihnacht
und es sei mal wieder an alle gedacht.
Liebe Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte
im Ausland und auch hier bei uns im Lande.

Wir wünschen Euch dort, wo auch immer
ein frohes Fest bei schönem Kerzenschimmer.
Wir schließen Euch fest in unsere Gedanken mit ein,
fröhlich und besinnlich soll das Fest des Jahres sein.

Naht das Jahr 2007 dann endlich dem Ende zu,
wünschen, alle Probleme und Sorgen kommen zur Ruh.
Einen guten Rutsch wünschen wir Euch allen,
möge das neue Jahr nur gutes bringen und allen gefallen.

Feiert schön, es wird ganz fest an Euch gedacht,
wir wünschen allen eine frohe Weihnacht!
Wir schließen Euch alle fest in unserem Herzen ein,
ein wunderschönes Jahr soll 2008 für alle sein!

In diesem Sinne, frohe Festtage wünschen
Renate Siedentopf
Sabine Siedentopf
Sigfried Siedentopf


Meine Wünsche zur Weihnacht und für das neue Jahr:

Frieden auf Erden? – Aussichtslos und unrealistisch!

Ich wünsche mir mehr Menschlichkeit, Toleranz, Einfühlungsvermögen, weniger Ignoranz und Egoismus unter der Menschheit. Insbesondere bei den Führungskräften nicht nur des Landes, sondern auch in den Betrieben und unter der Menschheit im Allgemeinen.

Mein Sohn hat mir mal erklärt:
Der Begriff Menschlichkeit können nur die Menschen verstehen, die mal schlimme Schicksalsschläge hinnehmen mussten oder in großer Not waren. Sie haben in der Zeit, entweder Menschlichkeit erlebt oder es wurde ihnen verwehrt obwohl sie es sich gewünscht hätten.
Wo er Recht hat, hat er Recht *g*

Gott gib dem Menschen Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die sie nicht ändern können, den Mut, Dinge zu ändern, die sie ändern können, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
- Reinhold Niebuhr -

"Ein Mann, der weint, zeigt der Menschheit ihre Falschheit, beweist, dass weder Zeit noch Währung ihre Wunden heilt."
– Curse, Licht und Schatten -

"Sobald die Gleichgültigkeit zum täglichen Brot wird, verhungert die Menschlichkeit."
– Ernst Ferstl, Zwischenrufe -

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Videoclip - Unhappy??

Donnerstag, 22. November 2007

Laut meinem Besucherzähler, ist der Zugriff auf meinem Blog, ganz schön angestiegen.  Herzlich Willkommen allerseits!  Herzlichen Dank auch für Eure Empfehlungen.

 
Kreativ und mit Regeln brechen - so muss Werbung sein, die beim Kunden einschlagen soll. "Aber vor allem muss sie einfach sein", sagt Michael Paul, Inhaber des Marketingunternehmens Marketing Pilots und Gründer des ersten virtuellen Markenmuseums.

 
Mundwerbung als informelle Kommunikation bestimmt nahezu täglich unseren Konsumalltag. Dabei umfasst diese Begrifflichkeit einen komplexen Prozess, in dem subjektive Meinungen über Produkte, Anbieter und Marken entwickelt und kommuniziert werden, um sich anschließend dynamisch zu verbreiten.


 


Jeder Tag ist ein Geschenk

Jeden Tag, den wir beginnen,
sollten wir uns neu besinnen.
Wie das Schicksal es auch lenkt,
jeder Tag ist dir geschenkt.

Versuche jeden Tag zu leben,
um ihm einen Sinn zu geben.
Versuche jeden Tag zu lieben,
niemals wird dein Glück versiegen.

Ist ein Tag auch nicht so schön,
er wird bald vorüber gehen,
keinen Tag sollst du bereuen,
dich lieber auf den nächsten freuen.

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Videoclip über Mut und Lebensmut

Dienstag, 20. November 2007



"Mutigen Sprung gewagt;
Nimmer gewinnt, wer zagt;
Schnell ist das Wechselglück,
Dein ist der Augenblick!"
- Ludwig Rellstab, Lebensmut -

Mut in einer Situation zu zeigen, muss sich nicht zwingend auf etwas tatsächlich Gefährliches beziehen. Wer vor Situationen Angst hat, die objektiv nicht gefährlich sind, verhält sich insofern mutig, sich ihnen auszusetzen. Vor einer gefährlichen Situation keine Angst zu haben wird ebenfalls gelegentlich als Mut bezeichnet, obwohl dies auch ein Zeichen von Erfahrung (Sicherheit, die Situation bewältigen zu können) ist.

Erst in der Zeit der großen Kriege übernimmt „Mut“ die Bedeutung von Wagemut („Etwas wagen und auf guten Ausgang hoffen“), verschmilzt mit Tapferkeit („Durchhaltewillen“) und besetzt die Bedeutung des Wortes Kühnheit.

Mut ist eine Tugend.

Darunter versteht man eine Fähigkeit und innere Haltung, das Gute mit innerer Neigung (d. h. leicht und mit Freude) zu tun. Der tugendhafte Mensch hat sich das Gute gleichsam zur zweiten Natur gemacht. Im allgemeineren Kontext bezeichnet man mit Tugend den Besitz einer positiven Eigenschaft.

Der lateinische Begriff virtus wird im Lateinischen von vir, der Mann, abgeleitet. Der Mann, genauer: der Krieger, galt als Träger der Tugenden.

Ich hatte vor einigen Jahren einen Traum:

Ich betrat einen Saal mit sehr vielen Menschen. Hinten an der Wand waren lauter Köpfe, alter Menschen mit Holzkohle gezeichnet. Die Gesichter der Menschen konnte ich leider nicht erkennen. Links auf einem erhöhten Podest saß ein Mann, mit dem Ellenbogen auf seinem rechten Knie und mit der Hand den Kopf stützend unter dem Kinn. Ich erkannte dieser Person als Jesus. Als ich den Saal betrat, riefen alle Menschen immer wieder felicitas veritas, felicitas veritas im Chor und streichelten mir dabei den Kopf. Dann bin ich aufgewacht.

Mir blieben die Worte im Kopf stecken und ich habe am Tag darauf, alle meine ausländischen Kollegen gefragt, ob sie wüssten, was diese Worte bedeuten. Ich bekam keine Antwort darauf und bin dann zum diakonischen Dienst am Flughaben und unterhielt mich mit dem Diakon. Er war sehr erstaunt und gab mir die Antwort auf meiner Frage. Die Wörter stammen aus dem Latein. Ich hatte kein Latein auf der Schule und kannte mich in der Sprache überhaupt nicht aus. Die Wörter waren mir völlig Fremd. Der Diakon erklärte mir, felicitas stehe für Glückseligkeit und veritas für Wahrheit. Er meinte, dass ich durch die Wahrheit, Glückseligkeit erleben werde. Veritas stehe für die Göttin der Wahrheit in der römischen Mythologie. Der Diakon und ich bekamen beide eine Gänsehaut und er meinte, dass dieser Traum mir eine Frage beantworten möchte und wollte sogleich wissen, womit ich mich gedanklich auseinander setze. Ich hatte damals viele Gerichtsverhandlungen und konnte immer nicht verstehen, warum es so schwer ist, wenn man nur mit ehrlichen Karten spielt, es so schwer ist sich gegen Lügen und falsche Behauptungen durchzusetzen. Es hat mich manchmal zur echten Verzweiflung getrieben. Ich blieb aber immer bei der Wahrheit egal wie schwer es auch war/ist und sei es dann auch, dass ich die bittere Lehre hinnehmen muss, dass die Wahrheit nicht immer siegt.

Sogleich hatte ich dann auch gleich wieder an meinem Traum denken müssen bei der letzten Gerichtsverhandlung am Montag den 12. November und dieser Traum hat sich in der Tat bewahrheitet. Sogar die Menschen die mir den Kopf streichelten.

Seit dem Traum, beschäftige ich mich gerne mit der lateinischen Sprache und ist es fast ein Faible geworden und lerne immer mehr dazu, je mehr ich mich mit der Sprache beschäftige.

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Mens sana in corpore sano - Vitali Klitschko

Donnerstag, 15. November 2007

Ich bewundere ja sehr den Vitali Klitschko. So ist es nun mal mit Leistungssportlern, ehemaligen Leistungssportlern und Sportler, sitzen nicht nach einem Rückschlag nur auf dem Hintern herum und jammern – sie packen das Leben an und freuen sich auf Ihre Genesung – egal wie lange es auch dauern mag.  Aufgeben tun sie noch lange nicht.  Es mag für so mancher Leihe unverständlich klingen, kann aber jeder Leistungssportler oder Sportler nur verstehen. 

 „Der für den 22. September in München geplante Kampf von Vitali Klitschko gegen den US-Amerikaner Jameel McCline muss wegen einer Bandscheibenoperation des Ukrainers abgesagt werden.  Klitschko erlitt am Wochenende in seinem Trainingscamp in Going, Österreich, einen akuten Bandscheibenvorfall, der in der Universitätsklinik in Innsbruck am späten Samstagabend sofort notfallmäßig operiert werden musste.  Nach einer Rehabilitationszeit von 4-6 Wochen kann Vitali Klitschko jedoch wieder ins Training einsteigen.

Vitali hat wirklich unglaubliches Pech, aber er darf sich jetzt nicht unterkriegen lassen, muss positiv denken. Ich bin mir trotz dieses kurzzeitigen Rückschlags sicher, dass wir Vitali bald wieder im Ring sehen werden.  Vitali Klitschko wird noch bis Mitte dieser Woche zur weiteren Behandlung im Klinikum in Innsbruck bleiben und dann nach Hamburg zurückkehren.“



Mens sana in corpore sano (a healthy mind in a healthy body)

orandum est ut sit mens sana in corpore sano.
fortem posce animum mortis terrore carentem,
qui spatium uitae extremum inter munera ponat
naturae, qui ferre queat quoscumque labores,
nesciat irasci, cupiat nihil et potiores
Herculis aerumnas credat saeuosque labores
et uenere et cenis et pluma Sardanapalli.
monstro quod ipse tibi possis dare; semita certe
tranquillae per uirtutem patet unica uitae.

Satire X of the Roman poet Juvenal (10.356)

It is to be prayed that the mind be sound in a sound body.
Ask for a brave soul that lacks the fear of death,
which places the length of life last among nature’s blessings,
which is able to bear whatever kind of sufferings,
does not know anger, lusts for nothing and believes
the hardships and savage labours of Hercules better than
the satisfactions, feasts, and feather bed of an Eastern king.
I will reveal what you are able to give yourself;
For certain, the one footpath of a tranquil life lies through virtue.

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Videoclip - Radtour Isar-Radweg

Sonntag, 28. Oktober 2007



Heute haben Christa und ich mal wieder Spontan eine Radtour unternommen. Somit konnte ich gleich meinen neu erworbenen Gorillapod testen und ich kam mal wieder an der frischen Luft. Wir haben uns für den Isar-Radweg entschieden und es war mal wieder richtig schön. Überall bunte Teppiche vom Laub – war natürlich mit Vorsicht zu genießen, da das feuchte Laub ganz schön rutschig sein kann. Ich habe nichts riskiert – mir sitzt der Sturz noch ganz schön im Nacken und habe kein Bock mehr auf schmerzen . War für dieses Jahr wohl genug. Halbwegs, ging es mir dann Kreislaufmäßig nicht sehr Gut und wir mussten erstmal ein Stückchen laufen. Am Vorabend habe ich einfach zuviel geraucht und bin erst um 6 Uhr in der Früh ins Bett. Hatte einiges am PC zu erledigen und vergaß dabei die Zeit. Dazu hatte ich den ganzen Tag noch nichts gegessen und das hat meinem Körper überhaupt nicht gefallen. Also streikte er und mir war ganz schön schlecht. Zum Glück hatte Christa Müsliriegel dabei und somit konnte ich den Unterzucker ausgleichen. Es ging mir dann ganz schnell wieder besser und wir konnten weiter radeln. Mit dem Gorillapod, hat es prima geklappt. Es ist zwar mehr Vibration im Film als wenn ich die Kamera in der Hand halte – werde mir aber da noch ein Patent ausdenken. Den Gorillapod am Arm schnallen oder so.
Es war mal wieder ein sehr schöner Tag!

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Videoclip - How to have a good day

Samstag, 6. Oktober 2007


 
Well, I had a good day, without going back to sleep. I got up this morning and went to work, what a pleasure! How nice to see all my colleagues again after such a long time! I enjoyed the hugs and the smiling faces around me.
Since 28.09 no injections anymore.

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Videoclip - Regental-Radtour von Regensburg nach Cham

Sonntag, 23. September 2007


 

Seit Freitag 14.09.07, muss nur noch die eine Seite gespritzt werden. Nachdem der Arzt mir 2 Spritzen im OP verpasst hatte, hat er mir empfohlen, dass ich mein Superrad von Zweiradsport Baier nehme und das schöne Wetter genießen soll. Dazu ließ ich mich natürlich nicht 2 x auffordern *g* Also meldete ich mich bei Christa und Alois und wir zogen gleich los nach Moosburg. An dem Tag habe ich 52 km mit dem Rad geschafft. Sehr gespannt waren wir auf den nächsten Tag, wie mein Rücken auf die Fahrt reagieren wird. Erstaunlicherweise ging es mir viel besser und hatte nicht mal einen Muskelkater. Seitdem Radle ich auch zur ambulanten Reha und wenn immer möglich, erledige ich meine Sachen per Rad.
Letzten Freitag bekam ich wieder nur auf der einen Seite eine Spritze im Rücken. Danach hatte ich ambulante Reha und konnte mich noch in die Sonne legen.
Samstag rief um 10 Uhr Christa an und wollte wissen, ob ich Lust hätte mit ihr und Alois eine Radtour zu machen. Um 12 Uhr starteten wir los und sind mit dem Zug nach Regensburg. Ab Regensburg ging es dann per Rad weiter auf dem Regental-Radweg nach Cham. Kurz bevor wir Regensburg verließen, kamen wir an einem Kentucky Fried Chicken vorbei. Ich liebe KFC und es gibt kein KFC bei uns in der nähe. Ich bin gleich rein, habe mir 3 Hühnerstücke und Krautsalat gekauft für unsere Pause später. In meinem Rücksack war kaum platz, alles ließ sich aber einigermaßen reinstopfen. Wir sind immer die Regen entlang und es war eine tolle Strecke. Nach ca. 45km haben wir dann Rast gemacht und ich konnte endlich mein KFC essen. Mir lief während der Fahrt schon gewaltig das Wasser im Mund zusammen. Zusätzlich hatte ich ständig angst, dass mir der Krautsalat irgendwann den Nacken herunter läuft. Wurde ja ganz schön im Rucksack reingequetscht. Dann ging es weiter und oft musste ich tief Luft holen vor Erleichterung, dass es mir schon wieder so gut geht. Manchmal kamen sogar eine Träne oder zwei in den Augen. Es war einfach schön! Das Wetter war ja auch Super, ich war mit lieben Freunden unterwegs und alles passte einfach zusammen. 7 Uhr sind wir in Cham angekommen und hatten insgesamt 81 km geschafft. Mir ging es Super – bergauf hatte ich manchmal leichte Probleme – meine Beine sind noch nicht kräftig genug. Das wird sich aber mit der Zeit bessern und im Kraftraum (IRENA), wird kräftig daran gearbeitet. In Cham haben wir dann beim Italiener einen schönen Kaffee genossen, uns umgezogen und dann ab zum Bahnhof. Der nächste Zug ging erst eine Stunde später, also wieder rein nach Cham und einen Eis gegessen. 20Uhr40 ging es dann per Bahn wieder nach Hause. Angeschimpft wurden wir ein paar Mal, da der Zug kein Wagon für Räder hatte und wir mit den Rädern dort rein sind. Die Schaffner haben uns dann doch freundlich erlaubt, dass wir bis zur Enddestination mit den Rädern im Zug bleiben dürfen. Wir mussten die ganze Strecke im stehen verbringen und haben viel gelacht. Zuhause angekommen, habe ich meine Sprudelmatte im Bad reingelegt, den Ozon Knopf zusätzlich eingeschaltet und beim Kerzenlicht herrlich in der Wanne entspannt. Nach dem Bad meinen Stomgürtel für 15 Minuten angelegt und dann ab ins Bett. Beim einschlafen hatte ich dann noch einen wunderschönen Blick zum Mond und bin eingeschlafen. Heute war das Wetter wieder super und ich konnte den ganzen Tag herrlich in die Sonne baden. Mein Rücken geht es Gut und ich spüre am ganzen Körper überhaupt nicht, dass ich am vorigen Tag ca. 84 km geradelt bin. Einfach Klasse! Ein Super Wochenende! Ich bin über so vieles unendlich Dankbar!

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Die Ferien sind vorbei!

Dienstag, 11. September 2007



- Zeichnung von Sabine Siedentopf -

Dieses Kunstwerk hat mir Sabine zum empfang nach meiner Reha überreicht. Ich habe mich sehr darüber gefreut und bin mir sicher, dass die Engel gut auf uns aufpassen werden.
Die Ferien sind vorbei und für beide meiner Kinder fängt nun wieder Ernst des Lebens an. Sigi ist sehr aufgeregt und hofft, dass er in der FOS gute Erfolge haben wird. Seine Freunde haben bei Sabine gemeckert, dass er in den Ferien immer wieder in den Schulbüchern schaute. Sie konnten es nicht verstehen, dass er in den Ferien sich nicht einmal betrank und viel zu Brav gewesen sei. Ich bin Stolz auf Sigi – wird wohl langsam vernünftig. Er hat aber auch 2 Freunde die nun nach der Schule noch immer keine Lehrstelle haben oder Praktikum und ich glaube, dass es ihm schon beängstigt. Sabine hat sich soweit vom Unfall erholen können, dass sie zum Glück auch wieder heute mit ihr Studium weitermachen kann. Ich bin so Dankbar, dass es ihr schon wieder so Gut geht.
Gestern war für mich sehr Aufregend. Mein Rad wird für mich zusammengestellt und das von einem Profi der sein Handwerk versteht. Da Zweiradsport Baier als Team Baier in unserer Region sehr erfolgreich im Radsport sind und zu den erfolgreichsten Vereinen Bayerns gehören, wissen sie auch, was für meinem Rücken mit Prothese am besten ist. Ich wurde von oben bis unten Gemustert, nach Überlegung und in Übereinstimmung mit meinem Portmonai wurde ein Mountainbike von Corratec für mich ausgewählt. Nach kurzer fahrt, wurde dann mit mir besprochen, was an dem Rad alles geändert wird. Nachdem das Rad für mich optimiert wurde, darf ich es einige Tage Probe fahren. Danach werden weitere Feineinstellungen vorgenommen falls erforderlich. Ich bin aufgeregt wie ein Kind und freue mich schon auf mein Porsche auf 2 Rädern *g*
Die Kampenwand lässt grüßen!

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Der liebe Alltag

Sonntag, 2. September 2007


- Sonnenuntergang am Chiemsee -

Der Alltag hat mich wieder voll im Griff. Gestern zum Zahnarzt mit Bine, das Provisorium hat nicht mehr gehalten und unser Zahnarzt ist im Urlaub. Wegen Schmerzen musste dringend was gemacht werden. Heute zum Krankenhaus – nun da die Beule am Hinterkopf verschwunden ist, ist da plötzlich eine komische narbenähnliche Erhebung. Anscheinend laut Arzt nicht schlimm. Mal sehen. Dann einkaufen und putzen, putzen, putzen. Einiges an Schreibkram musste auch erledigt werden. Bald ist die Bude wieder auf Vordermann und kann ich entspannt zurücklehnen und meine Fotos genießen.

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Abschied tut Weh! mit Puppet Videoclip

Donnerstag, 30. August 2007



Endlich Daheim heute wieder angekommen,
mit schwerem Herzen von der Reha abschied genommen.
Eine lustige Truppe hatte sich gefunden,
sehr oft im Park, drehten wir unsere Runden.
Beim rauchen sich die Truppe immer wieder fand
und dann kuschelig in trauter Runde stand.
Wie oft wir uns in der Sonne räkelten,
mit lautem lachen am Boden krakehlten.
Olaf der blasse holte sich dann einen Sonnenbrand,
Marlene mit Tschamba-Fii zum Waden einreiben, ihm gleich zur Seite stand.
Uwe versteift vom Nacken bis zur Lende,
schob seinen Porsche bis zum bitteren Ende.
Abends beim Mex und Kartenspiel wurde viel gelacht,
an den Alltag mit schmerzen hat keiner mehr gedacht.
Theodora legte ständig den Stromgürten verkehrt herum an,
damit sie gleich ein paar Kilos verlieren und abnehmen kann.
Sie stand ständig mit dem Gürtel unter Strom,
beim Kartenspielen, da merkten wir das schon.
Robert engagiert als ihr Meister und Berater,
verhalf Theodora oft zu einem guten Kader.
Renate, die nicht rechnen und mischen kann,
angelte sich sogleich den Peter1 von der Theke heran.
Hans mit seinen Sprüchen und Witzen,
sorgte oft für lachen und das bis zum schwitzen.
Öläffchen unter Pein und heftigen Schmerzen,
teilte Zettel aus worüber wir oft scherzten.
Die Zettel besorgte uns unsere Fräulein Chmiel,
die rege Nachfrage ihr offensichtlich sehr gefiel.
Also zählen wir noch nicht zum alten Eisen,
ein Sexleben trotz Prothese soll das heißen.
Marlene beim Mex oder genannt auch Biene,
verzog ganz arg und oft dabei ihre Miene.
Peter2 schaute Marlene mit seinem Dackelblick an,
und schon war der arme Kerl wieder dran.
Robert schmunzelte immer von Ohr zu Ohr,
bis sein Gegner die Beherrschung verlor.
Es dauerte auch gar nicht mehr lang,
schon kam die kleine Nina mit ran.
Rommé spielen war ihr da noch nicht bekannt,
schon nach kürze, auch sie vom Spiel gebannt.
Das schönste Zimmer war für Waltraut gedacht,
dieser Putzraum hat sie fast um den Verstand gebracht!
Nun hatte sie endlich das schönste Zimmer,
darum kam Jürgen am Wochenende immer.
Jürgen der fleißig seine Waltraut besuchte,
gerne die Stellungen vom Zettel zu erproben versuchte.
So zog es uns hinauf bis auf die Kampenwand,
wobei Olaf´s Herz klemmte und fast stand.
Ossi und Afrikaner standen dort oben wie Zwerge,
vor uns der Chiemsee und hinten die Berge.
Mit Boot haben wir dann den Chiemsee erkundet,
Olaf mit 2 Weiber, das hat allen verwundert.
Nina lag auf Steuerbord und Renate auf Heck,
inmitten saß Olaf, der Pascha ganz Keck.
Danach zusammen in den Bergen um die Zeit zu vertreiben,
so zogen wir los und per Auto von Gipfel zu Gipfel wir eilten.
Nach langem Suchen, haben wir endlich einen Bach gefunden,
dauerte nicht lange und schon waren die Füße im kalten Wasser versunken.
Olaf stand noch da mit sehr verträumtem Blick,
schon kam Ninas Flip Flop an ihm vorbei gezischt.
Wir 3 Krüppel konnten den Schuh nicht mehr aufhalten,
so trieb es ihn weiter und bestimmt im Thiersee er knallte.
Am Ende war die Bombe bei Waltraut geplatzt,
das Ergebnis – 2 Seiten Beschwerden in einem Satz.
Eine Sache haben wir alle recht früh erkannt,
in Priens Gummizellen wir uns wieder treffen, mit Karten in der Hand!
- Renate Siedentopf -

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Videoclip - Beauty without Brains

Freitag, 20. Juli 2007


At least, my Son has both! (Beauty and Brains)


Das Abschlusszeugnis von Sohnemann ist da – Halleluja!!

Rel. 3, Deu. 3, Eng. 2, Mathe. 3, Physik 2, Chemie 2, Bio. 2, Geschichte 3, Sozialkunde 2, Sport 2, Informatik 3

Ich freue mich RIESIG und bin sehr Zufrieden und Stolz auf meinem Sohnemann!

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