Camera for Sale

Dienstag, 5. August 2008



Good Day All
I am in the process of winding down the estate of my late gardener Petrus who passed away on a neighboring property last week. Amongst his personal possessions was a 8 mega pixel digital camera, the photo quality is outstanding. Enclosed is the last picture which the late Petrus took with his camera.
Kind Regards

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Nakia 7.65 Customized for South Africa

Freitag, 6. Juni 2008


NOW YOU CAN TAKE THAT CALL WHEN YOU'RE IN THE TRAIN / TAXI/ HILLBROW/ SOWETO/ TEMBISA/ KHAYELITSHA/ MADADENI/ UMLAZI/ WEST ST/ SMALL ST etc. !!!


Your days of being afraid to answer your phone in public are over.

NAKIA 7.65- CUSTOMIZED FOR SOUTH AFRICAN CONDITIONS.






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Ausschreitungen in Südafrika

Donnerstag, 22. Mai 2008


Erschreckend sind die Nachrichten die ich aus Südafrika bekomme. Ob es ausschließlich ausländerfeindliche Ausschreitungen sind, möchte ich fast bezweifeln. Zunehmend sehe ich auch darin ein Unmut in der Bevölkerung über der immer verschlechternder wirtschaftlichen Lage Südafrikas. Es war ein Kessel der schon immer brodelte und nun einfach zum überkochen droht. In kaum einem Land, wohnen so viele verschiedene Völker, Stämme, Nationalitäten, wie in Südafrika zusammen. Ausschreitungen zwischen den verschiedenen Völker und Stämme gab es schon immer und mit dem gemeinsamen Feind - die Weißen und das Apartheitsregime, gab es dann doch zeitweise Zusammenhalt. Wenn Unmut herrscht, wird ein neuer Feind ganz schnell gefunden.
März 1991 kehrten ANC Anhänger nach Aufforderung Mandelas aus ihren Exilen nach Südafrika zurück - auch aus Simbabwe, damals bereits unter der Diktatur von Mugabe. Der erste große Einwanderungsstrom wurde damit eingeleitet. Dies hatte jedoch eine nachteilige Auswirkung auf der Wirtschaft. Die Arbeitslosenzahlen stiegen rasant an. Wegen mangelnder sozialer Versorgung entstanden zunehmend Probleme in dem Land. Die ohnehin schon vorhandene Armut stieg an und der Kampf um Arbeitsplätze und überleben war angesagt. Als einer der wenigen Afrikaländer die wenigstens noch einigermaßen funktionierte, wurde Südafrika von einer immer zunehmenden Anzahl von Einwanderer überlagert. Mit der Eröffnung der DDR Grenzen und der EU Entwicklung, bevorzugten Investoren lieber Europaweit zu investieren und einer der wichtigsten Quellen Südafrikas und andere Staaten Afrikas ging somit verloren. Der Mangel an Investoren hatte eine negative Auswirkung Afrikaweit. Die zunehmende Unterdrückung und Korruption in den weniger stabilen Afrikastaaten wurde für Südafrika zu einem Problem. Den Berichten zufolge, sollen ca. 3 Millionen Auswanderer aus Zimbabwe nach Südafrika eingewandert sein - Hätten 3 Millionen Menschen mit vereinten Kräften nicht die Macht gehabt den Diktator Mugabe zu stürzen? Was ist aus dem Spruch "Together wie are Strong!" geworden?
Mugabe lacht sich bestimmt eins ins Fäustchen und ich bin ja gespannt, wie lange noch. Hoffentlich begreifen endlich die Landsleute Simbabwes, dass es so nicht weiter gehen darf und unternehmen mit vereinten Kräften, das ehemalig schöne Land Zimbabwe wieder Lebenswert zu machen.

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Resumé - Verlorene Handtasche

Freitag, 9. Mai 2008



Nachdem nicht eindeutig bewiesen werden konnte, wer meine Handtasche an dem Abend entwendet haben könnte, ist nun endlich ruhe eingekehrt. Ich habe mich damit abfinden können, dass sie verloren ist und kann eher damit leben, als mit dem Gedanken jemand wurde Falsch beschuldigt. Ich habe die konsequenzen für meine Nachlässigkeit zu tragen und habe daraus gelernt. Es hätte viel schlimmer kommen können. Zum Glück waren nur Personalausweis, Führerschein mit Autoschlüssel, Hausschlüssel, Kamera, Handy und ca. €20,00 sowie diverse Kleinartikel in der Handtasche. Mein Portmonai hatte ich zum Glück daheim gelassen und alle Karten sind noch vorhanden. Den alten Führerschein hätte ich sowieso bald in Euroführerschein eingetauscht, also auch kein großer Verlust. Bedenken hatte ich bezüglich meine Schlüssel. Nachdem nun alle Schlösser ausgetauscht wurden, Wohnung und Auto nun sicher sind, brauche ich mir dort auch keine Gedanken mehr machen und den Messer unter den Kopfkissen wieder ins Fach legen *g* Ich habe sehr oft an meiner Heimat Südafrika denken müssen.

Das schlimmste an dem ganzen war, dass die Kripo keinen Zugang zu meine Führerscheindaten bekamen. Dies hat mich arg ins schwitzen gebracht. Nachdem ich mit der Zulassungsstelle hier in Landshut telefonierte, wurde mir gleiches bestätigt. Nun stand ich hilflos da. Alle Daten wurden mehrmals überprüft und es war einfach nichts vorhanden. Diese Daten sind nötig für den Antrag auf einen neuen Führerschein. Endlich kam dann der Hinweis, dass ich mich doch mit der Zulassungsstelle wo der Führerschein ausgestellt wurde, in Verbindung setzen sollte. Dies tat ich dann umgehend und endlich hatte jemand Zugriff auf meine Daten. Sie wurden hierher übermittelt und ich kann den neuen Führerschein beantragen. Nun werde ich Kopien von all meinen Dokumenten machen. Es wäre grauenhaft, wenn die Daten verloren wären. Man lernt immer wieder dazu.

Das Schicksal ist doch eigenartig. 2 Tage vor dem Taschenklau bekam mein Sohn ein neues Handy. Ich übernahm nun sein altes. Ich nutze nur Prepaidkarten und die Ersatzkarte wurde mir sehr schnell zugeschickt. Der Aldi hatte günstig eine Kamera diese Woche im Angebot, alle Funktionen fast gleich wie bei der Alten, jedoch mit höhere Fotoauflösung und Videoauflösung. Es ist zwar nicht eine Panasonic, jedoch habe ich bereits sehr schöne Aufnahmen damit machen können.

Ich bedanke mich trotzdem bei allen für ihre Bemühungen und entschuldige mich für die Unannehmlichkeiten und Umstände die meine Nachlässigkeit mit sich brachte.

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Kriminalität und Armut in Deutschland

Montag, 5. Mai 2008



Die Realität hat mich wieder nach einigen Festen. Das Leben geht weiter. Das mit meiner Handtasche geht mir langsam auf dem Wecker. Ständige Telefonate mit der Kripo und ein ewiges hin und her. Sollen sie mit meiner Tasche doch ihre Freude haben oder auch nicht. Ich werde hier in Deutschland umdenken und nicht mehr so sorglos denken und leben wie in den letzten Jahren. Ich bin es ja auch von Südafrika nicht anders gewohnt und bin wenigstens für die Zukunft gewappnet. Andere hingegen werden sich hier im Lande noch gewaltig umschauen. Es ist einfach nicht zu übersehen, dass die Kriminalität in Deutschland gewaltig zugenommen hat. Ursachen dafür sehe ich in der steigender Armut und Narrenfreiheit der kriminellen in Deutschland. Das Problem mit der Kriminalität hier im Lande wird noch schlimmer werden.

Ich zitiere aus "Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei":

"Ein Urteil ist schnell gefällt: Wer arm ist, kann sich immer weniger Bildung leisten, Sitten und Moral verfallen und dann gleiten viele in die Kriminalität ab. Oder anders herum, wer nicht in Bildung investiert, hat am Arbeitsmarkt kaum Chancen, verarmt und gleitet dann in die Kriminalität ab.
Dr. Bettina Paul, vom Institut für Kriminologische Sozialforschung betrachtet im Folgenden Ergebnisse jüngster Forschungen.

Das Ende des Wohlfahrtsstaates und die seither zu beobachtenden gesellschaftsverändernden Trends sind auch für die Kriminologie ein vieldiskutierter Gegenstand. Eine dieser neueren Entwicklungen besteht im Ruf nach der Eigenverantwortung, die dem Staat die Möglichkeit gibt, sich immer mehr zurückzuziehen und die Kosten für Gesundheitswesen, Bildung, Sozialfürsorge etc. dem einzelnen Bürger zu übertragen. Dieser muss nun selbst zusehen, dass er für sich entsprechende Vorsorgemaßnahmen trifft oder aber die Konsequenzen aus mangelnder Vorsorge selber trägt. Argumentiert wird zum einen damit, dass man die Faulheit der Menschen nicht mehr länger finanzieren wolle – „soziale Hängematten“ sind nicht mehr erwünscht, „Sozialdetektive“ haben Konjunktur. Zum anderen könne man diese überfürsorglichen Systeme auch gar nicht mehr finanzieren.

Eine andere für die Kriminologie relevante Entwicklung gilt als neue Allerweltsweisheit;
danach wird Kriminalität heute als die Konsequenz der freien Willensentscheidung angesehen, die entsprechend geahndet werden kann und muss. Härte ist angesagt, da die Straftäter es sich selbst so ausgesucht haben. Die zweite Ebene der Selbstverschuldungsprämisse also. Diese Entwicklung fördert die zunehmende Kluft von Arm und Reich, im Einklang mit einer Verringerung der Zugangschancen für finanziell schwächer gestellte Personen – sei dies der Zugang zur (Aus-/) Bildung, Arbeit, Gesundheit oder Freizeit. Alle diese Lebensbereiche sind aufeinander angewiesen.
Fliegt man aus einem raus, zieht das Konsequenzen der Ausgrenzung aus den anderen nach sich. Und obwohl gerade ältere Arbeitnehmer – sofern sie einmal ihren Job verlieren – ohne weitere Aussichten dastehen, treffen doch gerade die jüngeren Generationen die Konsequenzen am härtesten: Der Anteil der sozialhilfebedürftigen Kinder (unter 15 Jahren) steigt in Deutschland kontinuierlich."

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und wie bereits mehrmals in den Medien berichtet, steigt Kinderarmut in Deutschland rasant an. Kinder sind die zukunftsträger des Landes. Die Ursachen der Familienarmut, somit auch Ursachen der Kinderarmut sei - so das Deutsche Kinderhilfswerk - im deutschen Steuer- und Sozialsystem zu finden. Familien müssten ein Übermaß an öffentlichen Abgaben tragen. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert einen "schnellen und radikalen Paradigmenwechsel in der Familien- und Kinderpolitik". Im Einzelnen fordert das Deutsche Kinderhilfswerk von der Bundesregierung ein nationales Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut sowie ein Maßnahmenpaket mit Zielvorgaben. Der Gesetzgeber müsse zudem die im Steuersystem verankerte Benachteiligung von Familienhaushalten mit Kindern aufheben und das Kindergeld zu einer eigenständigen Kindergrundsicherung ausbauen. Es müssten zudem flächendeckend Betreuungsangebote für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr geschaffen werden. Auch Kinder mit Migrationshintergrund bräuchten eine bessere Förderung.

Bei den sozial benachteiligten Kindern ist zu beobachten, dass sie:
sich ungesünder ernähren.
sich weniger bewegen.
immer häufiger in isolierten Wohnvierteln unter sich bleiben.
keine guten Schulen besuchen.
nur mangelhafte Ausbildungsmöglichkeiten haben.
keine ausreichend soziale Unterstützung haben.
Es entwickeln sich "Armutskarrieren". Die fehlenden Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks-wirtschaftliche Leistung.
Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend. Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung.

Deutschland liegt für Kinder nur im Mittelfeld - Unicef-Studie 2007
Die neueste Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef arbeitete heraus, dass die Lage der Kinder in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur durchschnittlich ist.

Die Situation der Kinder wurde anhand von 6 Bereichen verglichen:
materielle Situation
Gesundheit
Bildung
Beziehungen zu den Eltern und Gleichaltrigen,
Lebensweise und Risiken
eigene Einschätzung der Kinder und Jugendlichen.

Deutschland findet sich beim Vergleich der 25 untersuchten Länder auf Platz 11. Schweden, Norwegen und Finnland stehen an der Spitze der Statistik. Die Niederlande und Tschechien belegten ebenfalls sehr gute Plätze.

Zusammenfassend die Ergebnisse aus der Perspektive Deutschlands:

Als Anlass zur Besorgnis gebend bewertet die Studie das Risikoverhalten Jugendlicher in Deutschland. Deutschland belegt hier vor Großbritannien den vorletzten Platz. Die Gründe sind im Rauchen und Alkoholkonsum der deutschen Jugendlichen zu finden. In Deutschland rauchen mehr als 16 % der 15-Jährigen mindestens einmal pro Woche - in keinem anderen Land rauchen so viele junge Menschen.
Hinsichtlich ihres Alkoholkonsums geben in Großbritannien fast ein Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen an, bereits zweimal oder öfter betrunken gewesen sein. In Deutschland sind es etwa 17 % – in Frankreich und Italien unter 10 %.

Außerdem beklagten etwa 40 % der befragten Kinder und Jugendlichen, dass ihre Eltern mit ihnen nicht richtig redeten. Das ist für diesen Bereich der letzte Platz für Deutschland im internationalen Vergleich. Die Vorsitzende von Unicef Deutschland kommentierte diese Punkte wie folgt: "Das sind gerade Faktoren, die über das Wohlbefinden eines Kindes fast mehr sagen als die Tatsache, wie viel Geld man in den Händen hat."

Erschreckend niedrig sind die Erwartungen, mit denen deutsche Jugendliche ihre berufliche Zukunft sehen. Mehr als 30 % der 15-Jährigen gehen davon aus, keine qualifizierte Arbeit zu finden. Deutschland liegt bei diesem Vergleichspunkt auf Platz 20 von 25 Industriestaaten.
Die Bereitschaft Deutschlands in den Bereich der frühkindlichen Betreuung zu investieren, liegt im inter-nationalen Vergleich auf dem letzten Platz.

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