Stop the Clash of Civilizations!

Montag, 19. Januar 2009

 

Stoppt den Zusammenprall der Zivilisationen!

An die politische Führung Israels, Palästinas und der internationalen Staatengemeinschaft:

Der palästinensisch-israelische Konflikt ist das Kernproblem einer globalen Konfrontation, die uns alle zu spalten droht. Menschen in aller Welt wünschen sich einen gerechten und andauernden Frieden im Nahen Osten - und die internationale Gemeinschaft kann und muss dazu beitragen, alle Beteiligten an den Verhandlungstisch zu bringen. Echte Gespräche über den Frieden im Nahen Osten müssen jetzt beginnen und so lange geführt werden,

bis ein wirklicher Frieden erreicht ist!

 

Petition to Israeli, Palestinian & international leaders:

The Palestinian-Israeli conflict lies at the heart of a global clash threatening to divide us all. People from every corner of the world want a just and lasting peace in the Middle East - and the international community can and must help bring all sides to the table. Start Real Middle East Talks Now,

and stay at the negotiating table until we have peace!

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Petition zum Waffenstillstand in Gaza

Sonntag, 18. Januar 2009

Heute findet endlich - meines Erachtens jedoch viel zu spät - ein Krisengipfel in Ägypten statt. Vertreter aus Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien, der Türkei sowie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon usw. wurden geladen. Hoffentlich können sie was bewegen, jedoch bin ich der Meinung es ist bereits zu weit gegangen und der Hass der Palästinensischer Bevölkerung wird sich nun kaum noch dämpfen lassen.

 

Nach angaben der Presse, wurden 854 Palästinenser soweit getötet. Davon waren 270 Kinder, 68 Frauen und 90 betagte Personen. Ca. 4000 Personen wurden verletzt, darunter 400 Kinder im kritischem Zustand. Sind Kinder Terroristen? Sind diese Kinder nicht wie Kinder Israels, Europas, Afrikas, Amerikas…??

 

Süddeutsche Zeitung

"In vielen Städten Europas haben am Samstag Menschen gegen die Gewalt im Gaza-Konflikt und für Frieden im Nahen Osten demonstriert.

In London versammelten sich mehrere Tausend Demonstranten auf dem Trafalgar Square. Redner riefen die britische Regierung auf, ihren Botschafter aus Israel abzuziehen. Rund 200 Demonstranten, darunter viele Kinder, hielten Puppen in ihren Armen, um an das Leid der Kinder im Krisengebiet zu erinnern. In Birmingham machten mehr als 5000 Demonstranten ihrem Ärger Luft und riefen "Freiheit für Palästina".

Auf der größten deutschen Demonstration in Berlin zogen nach Polizeiangaben rund 6000 Teilnehmer Richtung Brandenburger Tor. Auf Transparenten und in Sprechchören verurteilten sie das Vorgehen Israels und gaben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Mitschuld an dem Konflikt im Nahen Osten.

Auch in Rom protestierten Tausende auf einer Kundgebung "Pro Palästina" gegen die israelischen Angriffe im Gaza-Streifen. "Israelis Mörder - Hände weg von den Kindern", lautete ein im Chor gesungener Slogan der Demonstranten gegen das "Massaker an den Palästinensern". Auf den jüdischen Davidstern gedruckte Hakenkreuze manifestierten die Ablehnung der israelischen Politik."

Europaweite Proteste

Petition an den UN-Sicherheitsrat, die Europäische Union, die Arabische Liga und die USA:
Wir drängen euch zu sofortigem handeln, um einen weitreichenden Waffenstillstand im Gazastreifen zu erreichen, Zivilisten aller Seiten zu schützen und die wachsende humanitäre Krise anzusprechen. Entschiedenes internationales Handeln ist gefordert, um das Blutvergießen zu stoppen, die Übergänge zu Gaza wieder gefahrlos zu öffnen und für das Jahr 2009 einen echten Fortschritt in Richtung Frieden zu erreichen.

Unterzeichnen Sie diese Petition, die einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza fordert, damit eine ernsthafte und friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts möglich wird! Dazu hier unten auf dem Link klicken:

GAZA: STOPPT DAS BLUTVERGIESSEN

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Gaza - 107 Dead Children

Dienstag, 6. Januar 2009

Collage - R. Siedentopf

 Den Berichten zufolge gab es mittlerweile 107 tote Kinder im Gazastreifen. Mir hat heute jemand geschrieben - "die PLO findet es gut, dass die Israelis im Gaza aufräumen." Das finde ich kein aufräumen - dafür gibt es keine Gerechtigkeit! Ich ergreife keine Partei, mir tun nur die Kinder die ihr junges Leben verlieren müssen und an allem so unschuldig sind, unendlich Leid. Das hat kein Kind verdient!! Egal ob Israeli, Palästinenser oder Hamas!
»Vater, verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!«

According to press release, there have been 107 dead children so far in Gaza. Somebody wrote to me and said "the PLO approves Israel's cleaning up of the Gaza stripe." This I do not call a cleanup! There is no justice for this. Without taking anyone's part - I feel a deep sorrow for the poor innocent children who have to suffer and lost their lives. No child has deserved this - neither Israeli, Palestinian nor Hamas!!
 "Father, forgive them, for they do not know what they are doing."

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Deutsche Sprache im Grundgesetzbuch verankern

Mittwoch, 3. Dezember 2008



Glaubte mich erst verhört zu haben - wie bitte? Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetzbuch verankert werden?? Ich glaub ich spinne.


Bei der hiesigen Wirtschaftskrise gibt es wohl nichts Besseres zu beschließen und was mich vor allem total verrückt macht, dass noch immer nichts bezüglich der Kinderrechte hier unternommen wird. Hierzu meine Blogeinträge vom 29. und 31. Mai 2008:

Kinderrechte in Deutschland

Kinderrechte ins Grundgesetzbuch verankern

Zudem bekam ich auch noch am Vortag in der Zeitschrift Vanity Fair, Nr. 47 vom 10. November 2008 zu lesen, was mich ohnehin schon sehr beschäftigt hat und zum kotzen hätte bringen können.

Ich Zitiere:
"Frist Versäumt

Bremerhaven hat Angst vor einem Kinderschänder. Hilmar N. ist hochgefährlich - und in Freiheit. Der Grund ist ein Formfehler.

Als Hilmar N. seine Stieftochter das erste Mal vergewaltigte, war sie sieben. Drei Jahre lang zwang er sich ihr auf und filmte sie dabei, bis er wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Haft in der JVA Lübeck verurteilt wurde. Seit einigen Tagen ist der 61-Jährige wieder frei - wegen eines Formfehlers. Da er keine Reue zeigt und noch immer gefährlich ist - laut LKA Bremen ist ein Rückfall "sehr wahrscheinlich" -, hatte der Staatsanwalt Sicherheitsverwahrung nach der Haft gefordert. Bei der Verhandlung war der Gutachter krank, eine Frist verstrich, der Bundesgerichtshof musste den Antrag ablehnen. Nun hält sich Hilmar N. in Bremerhaven auf. Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring versprach, der Mann werde überwacht. Die Polizei kann das nicht bestätigen: "Er darf sich keinem Mädchen unter 16 Jahren nähern und muss sich regelmäßig melden", sagt ein Sprecher. Mehr sei nicht möglich."

Bei keiner Überwachung und zudem er keine Reue zeigt, möchte ich mal wissen wie sicher gestellt wird, dass er auch keinem Mädchen unter 16 Jahren nähert!!

Wir leben in einer äußerst kranken Welt und unsere armen Kinder erstrecht!!

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Kinderrechte in Deutschland

Samstag, 31. Mai 2008



Wenn die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden, könnte bei Verletzung dieser Rechte eine Verfassungsbeschwerde erhoben werden. Drückt sich deshalb der Staat davor, die Kinderrechte in das Grundgesetz verankern zu lassen?? Wenn ich mir überlege, welche Fehlurteile mittlerweile von den Gerichten und OLG Senate bezüglich des Kindeswohls in Deutschland verkündet wurden, kann ich die Angst des Staates nachvollziehen.

Dr. Christine Bergmann Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Vorwort:
Die Bundesrepublik Deutschland hat die Forderungen der Konvention nahezu lückenlos im nationalen Recht festgeschrieben. Das bedeutet aber noch nicht, dass wir für uns in Anspruch nehmen können, eine ausreichend kinderfreundliche
Gesellschaft zu sein. *g*

Um auf dem Weg hin zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft ein Stück voranzukommen, möchte die Bundesregierung die Kinderrechte ausbauen. So hat sie das Recht von Kindern auf gewaltfreie Erziehung gesetzlich verankert. Die Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern sollen ebenso ausgebaut werden wie die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder aller Altersstufen.

Je verbreiteter die Kenntnis über diese weltweit geltende Konvention ist, desto besser können Kinder, Eltern, Bundesregierung, Länder, Kommunen und Träger der Jugendhilfe gemeinsam den Rechten von Kindern zu größerer Wirksamkeit verhelfen.

Kinder sind die Zukunft unserer Welt. Wir setzen große Hoffnung in sie und es ist daher unsere Aufgabe, ihre Rechte zu schützen und zu achten. Die Kinderrechtskonvention gibt uns dazu wichtige Anstöße und Impulse. *g*

Grobe Fehlurteile der Vergangenheit, die im Namen des Volkes in Deutschland verkündet wurden, äußerst Kindesfeindlich waren und eine Verfassungsbeschwerde gerechtfertigt hätten:

Verurteilter Pädophiler wieder aus der Haft entlassen (2003)

Nach Informationen der SZ und des Bayerischen Rundfunks hat die 2. Strafkammer am OLG in einem Verfahren gegen einen Pädophilen festgestellt: Der Mann hat seinen Opfern im Alter von sechs bis 13 Jahren nicht geschadet. Von Christian Rost.

Die Entscheidung wird von Psychologen und Ärzte scharf kritisiert. Nach dem Beschluss wurde der in erster Instanz zu zwei Jahren Gefängnis verurteilte 64-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen.

Weil er Berufung einlegte, wurde das Urteil bislang nicht rechtskräftig. Zudem erwirkte er Haftbeschwerde. Die Strafsache kam zum Oberlandesgericht. Die 2. Strafkammer kam im Juli diesen Jahres – den Argumenten der Verteidigung E.s folgend – zu dem Schluss, dass der Mann entlassen werden müsse.

Begründet wurde der Beschluss mit dem Umstand, dass die Kinder von ihrer sozial schwachen Umgebung geschädigt seien. Außerdem, so der Richterspruch, habe E. nicht gegen den Willen der Kinder gehandelt: „Vielmehr waren die Kinder aufgrund bestehender Verwahrlosungstendenzen infolge fehlender erzieherischer Wirkung ihrer Eltern erkennbar selbst an den vorgenommenen sexuellen Handlungen interessiert.

Dies hat der Angeklagte lediglich ausgenutzt, ohne hierbei irgendwelchen körperlichen oder psychischen Druck auszuüben.“ Hinzu komme, „dass die missbrauchten Kinder durch die angeklagten Vorfälle über ihre bereits ohnehin vorhandene Milieuschädigung hinaus keine erkennbare weitere psychische Schädigung erlitten haben.“

Siehe Bericht hier unten auf dem Link:

Verurteilter Pädophiler

Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention - Übereinkommen über die Rechte des Kindes
Artikel 2
[Achtung der Kindesrechte; Diskriminierungsverbot]
(1) Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.

Artikel 34
[Schutz vor sexuellem Missbrauch]

Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Kind vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Zu diesem Zweck treffen die Vertragsstaaten insbesondere alle geeigneten innerstaatlichen, zweiseitigen und mehrseitigen Maßnahmen, um zu verhindern, dass Kinder
a) zur Beteiligung an rechtswidrigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen werden;
b) für die Prostitution oder andere rechtswidrige sexuelle Praktiken ausgebeutet werden;

Artikel 19
[Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung, Verwahrlosung]
(1) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenzufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person  befindet, die das Kind betreut.
(2) Diese Schutzmaßnahmen sollen je nach den Gegebenheiten wirksame Verfahren zur Aufstellung von Sozialprogrammen enthalten, die dem Kind und denen, die es betreuen, die erforderliche Unterstützung gewähren und andere Formen der Vorbeugung vorsehen sowie Maßnahmen zur Aufdeckung, Meldung, Weiterverweisung, Untersuchung, Behandlung und Nachbetreuung in den in Absatz 1 beschriebenen Fällen schlechter Behandlung von Kindern und gegebenenfalls für das Einschreiten der Gerichte.

Mir gefällt da besonders Artikel 31 in der UN-Kinderrechtskonvention, Übereinkommen über die Rechte des Kindes.

Artikel 31
[Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben; staatliche Förderung]
(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.
(2) Die Vertragsstaaten achten und fördern das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben und fördern die Bereitstellung geeigneter und gleicher Möglichkeiten für die kulturelle und künstlerische Betätigung sowie für aktive Erholung und Freizeitbeschäftigung.

Jugendamt trennt Geschwister
Kleiner Tim soll ganz allein bleiben...... und Vanessa kriegt zwei große Brüder
Von SVEN KUSCHEL und DAMIAN IMÖHL

Schwerte – Eng aneinandergekuschelt sitzen Tim (2) und Vanessa (3) hintereinander auf der Rutsche. Sie sind fröhlich, wissen nicht, dass es vielleicht ihre letzten gemeinsamen Tage sein könnten!

Am Dienstag entscheidet eine Familienrichterin aus Schwerte (NRW), ob die Geschwister getrennt werden.

Sie stammen aus einer Alkoholikerfamilie, das Jugendamt gab sie vorübergehend in die Obhut von Iris (53) und Wolfgang K. (56). Jetzt sollen die Kinder in Pflegefamilien kommen – getrennt! Begründung des Amtes:

Sie müssten sich an älteren Geschwistern orientieren, um Entwicklungsverzögerungen aufzuholen.

Siehe Bericht hier unten auf dem Link:

Geschwisterpaar soll getrennt werden

Kinderrechte ins Grundgesetz
Hintergrundpapier des „Aktionsbündnis Kinderrechte“ – Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF

Fast zwei Jahrzehnte nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 und 15 Jahre nach ihrem Inkrafttreten in Deutschland am 5. April 1992 steht die Aufnahme der Kinderrechte in das deutsche Grundgesetz noch immer aus.

Kinder haben Rechte, daran zweifelt zwar heute niemand mehr. Aber bei Entscheidungen in Politik, Verwaltung und Rechtsprechung wird das Kindeswohl bis heute nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen in Deutschland noch immer eine Nebenrolle, von ihrer aktiven Beteiligung an den politischen Prozessen und Verwaltungsentscheidungen ganz zu schweigen.

Das Aktionsbündnis Kinderrechte – UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund – tritt für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ein, um die Position der Kinder zu stärken und ein klares Signal an Staat und Gesellschaft zu senden, das Wohlergehen der Kinder als Kernaufgabe anzusehen.

Grundgesetzänderung als Verpflichtung des deutschen Staates

Alle Staaten der Welt – mit Ausnahme der USA und Somalias – sind mit der Unterzeichnung der Kinderrechtskonvention unter anderem die Verpflichtung eingegangen, „alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Maßnahmen zur Verwirklichung der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte“ zu treffen [Art 4, UN-Konvention über die Rechte des Kindes, (KRK)]. Dazu gehört auch die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung.

Die Bundesregierung hatte das für die Beobachtung der Umsetzung dieser Konvention zuständige UN-Komitee für die Rechte des Kindes in Genf noch 1995 informiert, dass die Aufnahme der Kinderrechte in das deutsche Grundgesetz geprüft werde. Dies begrüßten die Kinderrechtsexperten. Neun Jahre später, 2004, mussten sie in ihren so genannten abschließenden Beobachtungen zum nächsten Staatenbericht der Bundesregierung „beunruhigt“ feststellen, dass „das Übereinkommen bislang noch nicht im Grundgesetz verankert ist, wie dies zum Zeitpunkt des ersten Berichts vorgesehen war“.

Die Debatten sowohl um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Gesellschaft angesichts sinkender Kinderzahlen wie auch um die wachsende Kinderarmut und die Verbesserung von Kinderbetreuung und Bildungsangeboten haben dazu geführt, dass die Kinderrechte heute stärker als je zuvor ins Zentrum der politischen Diskussion gerückt sind.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich offen für Herzogs Vorschlag, eine entsprechende Grundgesetzänderung zu prüfen. Familienministerin Ursula von der Leyen hat sich im Oktober 2006 für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ausgesprochen. Dies ist jedoch noch immer nicht geschehen!!

Was bringt die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz den Kindern?

Den Staat in die Pflicht nehmen

Insgesamt würde der Staat stärker in die Pflicht genommen werden, wenn es um die Wahrnehmung seiner Verantwortung für kindgerechte Lebensverhältnisse und um gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder und Jugendlichen geht. Angesichts der aktuellen Debatte über wachsende Kinderarmut, unterschiedliche Bildungschancen, ein Auseinanderdriften der Gesellschaft in Reich und Arm und häufige Fälle von Vernachlässigung wäre dies ein wichtiges Signal.

Verfassungsbeschwerde möglich

Wenn die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden, könnte bei Verletzung dieser Rechte eine Verfassungsbeschwerde erhoben werden. Auch bei gerichtlichen Entscheidungen in unteren Instanzen müssten sich Gerichte an den in der Verfassung verankerten Grundrechten der Kinder orientieren – etwa, wenn bei der Haushaltsplanung einer Kommune Kinderspielplätze oder Einrichtungen für Jugendliche zugunsten von Straßen oder Projekten für Erwachsene gestrichen werden. Die Rechte der Kinder würden einklagbar – eine deutliche Stärkung der Rechtsposition von Kindern in Deutschland.

Dies waren einige Punkte aus dem Hintergrundpapier des „Aktionsbündnis Kinderrechte“ zum Download als pdf. Datei auf www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de

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Kinderarmut in Deutschland - Die Folgen!

Freitag, 30. Mai 2008



Fehlende Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks- wirtschaftliche Leistung. Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend, sagte der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger.

Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung. (UNICEF Studie)

Neben fachspezifischen Fragen werden vor der IHK auch Fragen aus dem Gebiet der Allgemeinbildung gestellt...

Grüße an alle Ausbilder und Lehrherren/-innen - da lässt sich noch ganz locker was lernen und Detailwissen abgreifen!

Lektion 1
Prüfer: Sie gucken doch bestimmt Fernsehen. Wissen Sie was die Buchstaben ARD
bedeuten?
Azubi: Kann ich auf die Tafel schreiben?
Prüfer: Ja bitte.
Azubi (schreibt): Das ÄRDste
Prüfer: Und was heißt ZDF?
Azubi: Zweiter Deutschfunk.
Prüfer: Und PRO7?
Azubi: So für Kinder ab sieben, oder?

Lektion 2
Prüfer: Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands?
Azubi: Berlin.
Prüfer: Bevor Berlin Hauptstadt wurde, welche Stadt war da Hauptstadt?
Azubi: Da war Deutschland noch DDR, mit Hitler und so!
Prüfer: Ach so? Wie hieß denn die Hauptstadt, bevor Berlin es wurde?
Azubi: Frankfurt, oder?
Prüfer: Wie, Frankfurt, oder? Frankfurt/Oder oder Frankfurt, oder?
Azubi: Jetzt weiß ich! Karlsruhe!

Lektion 3
Prüfer: Wie viele Tage hat ein Jahr?
Azubi: 365.
Prüfer: Gut! Und in Schaltjahren?
Azubi: Einen mehr oder einen weniger, weiß nicht so genau.
Prüfer: Überlegen sie mal in Ruhe.
Azubi: Glaub einen weniger.
Prüfer: Sind Sie sicher?
Azubi: Dann einen mehr!
Prüfer: Okay, wo kommt denn der zusätzliche Tag hin?
Azubi: Ich glaub, der wird in der Silvesternacht eingeschoben.
Prüfer: Wie bitte?
Azubi: Nee, Quatsch, das ist mit Sommerzeit, oder?
Prüfer: Es wird ja ein ganzer Tag irgendwo eingeschoben, da wäre es ja sinnvoll, wenn man einen Monat nimmt, der sowieso wenig Tage hat. Welcher könnte das denn sein?
Azubi: Jetzt weiß ich, Februar!
Prüfer: Na also! Wissen Sie auch, wie oft wir Schaltjahre haben?
Azubi (freudestrahlend): Ja, weiß ich ganz genau, alle vier Jahre, weil eine Cousine hat nämlich alle vier Jahre keinen Geburtstag!

Lektion 4
Prüfer: Wer war eigentlich John F. Kennedy?
Azubi: Der war wichtig, oder?
Prüfer: (schaut nur fragend)
Azubi: Nicht von Deutschland oder so...
Prüfer: Nein.
Azubi: Hab ich auf jeden Fall schon mal gehört, gibt es nen Film von.
Prüfer: Ja, aber wer war das?
Azubi: Hat der was erfunden?
Prüfer: (schaut fragend)
Azubi: Krieg oder so?

Lektion 5
Prüfer: Wissen Sie, ob Deutschland eine Demokratie oder eine
Monarchie oder eine Diktatur hat?
Azubi: Weiß ich nicht so genau, war früher ja alles anders.
Prüfer: Ja, früher waren wir auch mal Monarchie.
Azubi: Ja weiß ich, mit Hitler.
Prüfer: Nicht ganz, aber was ist mit heute?
Azubi: Das hat sich ja erst neulich geändert.
Prüfer: Das wäre mir neu! Wann soll sich das denn geändert haben?
Azubi: So mit Mauerfall und so.

Lektion 6
Prüfer: Was ist ein Euro-Scheck?
Azubi: Kannste Euro mit bezahlen, außer im Urlaub.

Lektion 7
Prüfer: Erklären Sie mir bitte, was ein Dreisatz ist.
Azubi: Mit Anlauf und dann weit springen.

Lektion 8
Prüfer: Was sind so Ihre Hobbies?
Azubi: Lesen, Musik und Rumhängen.
Prüfer: Was lesen Sie denn so?
Azubi: Programmzeitschrift.

Lektion 9
Prüfer: Wir haben seit einigen Jahren den Euro als Währung. Wie hieß die Währung davor?
Azubi: Dollar!
Prüfer: Nein, das ist z.B. die Währung in Amerika.
Azubi: Ah Moment, jetzt weiß ich es: D-Mark.
Prüfer: Na also! Was heißt denn das 'D' in D-Mark?
Azubi: Demokratie?

Lektion 10
Prüfer: Zwei Züge stehen 100 Kilometer voneinander entfernt und fahren dann mit genau 50 km/h aufeinander zu. Wo treffen sich die Züge, bei welchem Streckenkilometer?
Azubi: Kommt drauf an!
Prüfer: Worauf kommt das an?
Azubi: Ob die nicht vorher schon zusammenstoßen.

Lektion 11
Prüfer: Haben Sie eine Ahnung, wer die Geschwister Scholl waren?
Azubi: Nee?
Prüfer: Ich sehe aber in den Unterlagen, dass Sie zehn Jahre auf der Geschwister-Scholl-Schule waren.
Azubi: Geschwister Scholl (Pause) Geschwister Scholl (Pause) ...Nee, keine Ahnung.
Prüfer: Schon mal was von der 'weißen Rose' gehört?
Azubi: Aaaaah! Jetzt fällt's mir ein: Musik, oder?

Lektion 12
Prüfer: In welchem Land ist die Königin von England Königin?
Azubi: Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Prüfer (Unschuldsmiene): Nein, wieso?
Azubi: Weil die schon tot ist!

Lektion 13
Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei skandinavische Länder?
Azubi: Schweden, Holland und Nordpol.

Lektion 14
Prüfer: Wie viele Ecken hat ein Quadrat?
Azubi (nimmt den Taschenrechner): Sagen sie mir noch die Höhe bitte!

Lektion 15
Prüfer: Julius Cäsar, schon mal gehört? Wer war das eigentlich?
Azubi: Hat der nicht Jesus hinrichten lassen, so mit Bibel und so kenn ich mich nicht aus, bin evangelisch.

Lektion 16
Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei große Weltreligionen.
Azubi: Christentum, katholisch und evangelisch.

Lektion 17
Prüfer: Der Papst lebt im Vatikan. Wo aber bitte liegt der Vatikan?
Azubi: Ist ein eigener Staat.
Prüfer: Ja richtig, aber der Vatikanstaat ist komplett vom Staatsgebiet eines anderen Landes umschlossen.
Azubi: Hmmmm....
Prüfer (will helfen): Aus dem Land kommen viele Eisverkäufer.
Azubi: Langnese oder was?

Lektion 18
Prüfer: Wenn es in Karlsruhe zehn Minuten nach Eins ist, wie spät ist es dann im Köln um 12 Uhr mittags?
Azubi: Da müsste man jetzt einen Atlas haben!

Lektion 19
Prüfer: Wenn ein Sack Zement 10 Euro kostet und der Preis jetzt um 10 % erhöht wird, wie teuer ist er dann?
Azubi: Mit oder ohne Mehrwertsteuer?
Prüfer: Es geht jetzt nur um den Endpreis.
Azubi (rechnet wie wild mit dem Taschenrechner)
Prüfer: Und?
Azubi: Elf.
Prüfer: Elf was?
Azubi: Prozent.
Prüfer: Sagen Sie mir einfach 10 Euro plus 10 Prozent, wie viel ist das?
Azubi: 10 plus 11 ist Einundzwanzig!

Lektion 20
Prüfer: Was ist die Hälfte von 333?
Azubi: 150 Rest 1.

Lektion 21
Prüfer: In welcher Stadt steht der Reichstag?
Azubi: Vor oder nach der Wende?
Prüfer: Heute.
Azubi: Ist jetzt nicht mehr Deutschland, oder?

Und jetzt mein Liebling, Lektion 22:
Prüfer: Wer ist Helmut Kohl?
Azubi: Kann ich jemanden anrufen?

 


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Kinderrechte / Kinderarmut in Deutschland

Donnerstag, 29. Mai 2008



Kinder haben Rechte, daran zweifelt niemand. Aber die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen in Deutschland noch immer eine Nebenrolle. Bei Entscheidungen in Politik und Verwaltung werden ihre Stimmen kaum gehört. Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk) fordert die Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat deshalb dazu auf, die Rechte der Kinder im Grundgesetz zu verankern. Unterstützen Sie deren Aufruf.

Das Aktionsbündnis Kinderrechte setzt sich dafür ein, eine Änderung des Grundgesetzes noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg zu bringen - in Gesprächen mit Ministerien, Abgeordneten und Fachleuten. Dabei zählt auch Ihre Stimme. Vielen Dank.

Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist eine internationale Verpflichtung.
In genau einem Jahr, am 5. April 2009, muss Deutschland den dritten Staatenbericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention abgeben – 17 Jahre nach der Ratifizierung des Abkommens. In seinem letzten Bericht zu Deutschland 2004 stellte das zuständige UN-Komitee „beunruhigt“ fest, dass die Kinderrechte noch immer nicht in das Grundgesetz aufgenommen wurden.

Informationen zur Kampagne des Aktionsbündnisses gibt es unter:

Ihre Stimme zählt ...
  • ... damit Staat und Gesellschaft das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen
  • ... damit Kinder als eigenständige Persönlichkeiten anerkannt werden
  • ... damit die Förderung und der Schutz für Kinder verbessert werden
  • ... damit Kinder gehört und beteiligt werden, wenn es um ihre Belange geht
Vielen Dank für Ihre Stimme!
# kinder-armut.de
Kinder

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Kinderarmut in Deutschland - UNICEF Studie

Mittwoch, 28. Mai 2008



Die Bereitschaft Deutschlands in den Bereich der frühkindlichen Betreuung zu investieren, liegt im inter-nationalen Vergleich auf dem letzten Platz. (UNICEF Studie)

Wenn es ja nur bei der frühkindlichen Betreuung bleiben würde. Ein Thema womit wir zurzeit in der Familie belastet werden, geht jedoch weit darüber hinaus. Die Zwillinge meiner Schwester sollen in diesem Jahr eingeschult werden. Da die Geburtenrate so stark zurückgegangen ist, die Anzahl der Kinder zur Einschulung im September nicht ausreichend sind, wird eine Kombiklasse eingerichtet. Für uns kam diese Nachricht völlig überraschend. Obwohl dieses Model (natürlich zu deren Vorteil) vom Kultusministerium sehr angepriesen wird, sehen wir einfach nur darin eine weitere Benachteiligung der Kinder. Statt das Hauptproblem - die Rücklaufende Geburtenrate zu bekämpfen, werden Modelle erarbeitet die dem Staat finanziell entlasten und auf kosten der nur noch wenig vorhandenen Kinder geht. Paradox!!

Würde Deutschland laut Pisa Studie an erster Stelle stehen, könnten wir uns eventuell solche Spielchen leisten. Dies ist jedoch weitaus nicht der Fall!

Obwohl vom Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Albin Dannhäuser, deutliche Vorgaben und Warnhinweise bezüglich Kombiklassen bekannt sind, soll in der Kombiklasse der Zwillinge statt Maximum 20 Kinder, nun 30 sein. ("Der BLLV-Präsident warnte davor, mit der Einführung von Kombiklassen Personalmängel an Grundschulen zu kaschieren. "Bei gleich bleibend dünner Personaldecke würde die Einführung von Kombiklassen zu einer weiteren Verschlechterung der Lern- und Arbeitsbedingungen an Grundschulen führen." Er forderte pro kombinierter Klasse mindestens zehn zusätzliche Lehrerstunden, wie diese in den Modellversuchen zur Verfügung gestellt wurden. Ferner dürften diese Klassen nicht mehr als 20 Schüler umfassen.")

Auf unserer Nachfrage erwiderte das Kultusministerium, dass eine Schülerzahl von 31 Kindern eine Trennung der Kombiklasse in einzelne Klassen der Jahrgangsstufe 1 und 2 rechtfertigen würde.

Es wird dabei völlig vergessen; fehlende Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks-wirtschaftliche Leistung. Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend.

Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung. (UNICEF Studie)

"Auch der BLLV befürchtet, dass sich hinter der als "pädagogischer Fortschritt" verkauften Maßnahme nichts weiter als ein Sparmodell verbirgt - "auf Kosten der Jüngsten." Ein wirklicher Fortschritt wären kombinierte Klassen nur dann, wenn sie personell angemessen ausgestattet werden würden. Das ist nicht der Fall. Dannhäuser warnte davor, Kinder während der ohnehin extrem kurzen Grundschulzeit zu benachteiligen und stellte klar: "Jahrgangsgemischte Klassen können durchaus einen hohen pädagogischen Wert haben. Allerdings muss in Kombiklassen die Zahl der Kinder deutlich geringer und die Zahl der Lehrerstunden deutlich höher sein, damit Schülerinnen und Schüler angemessen betreut und individuell gefördert werden können. "Als Sparmodell stehen Kombiklassen in einem eklatanten Widerspruch zu dem Ideal des BLLV: einer bestmöglichen Lern- und Leistungsförderung in der Grundschule."

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Kinderarmut in Deutschland

Dienstag, 27. Mai 2008


Die Armut an Kinder hier in Deutschland ist meiner Meinung nach, die folgen einer ständig herrschender Kinderarmut und Benachteiligung von Kindern, die Zukunftsträger des Landes! Hoffentlich wird es bald mal erkannt!!!

Gestern musste ich mit lächeln die Nachrichten beobachten. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen lag der Bundesregierung die UNICEF Studie über Kinderarmut in Deutschland vor und diese widerspricht die Situation der Kinderarmut wie dargestellt in dem Armutsbericht Deutschlands von Olaf Scholz der vor einer Woche vorgelegt wurde. In dem Armutsbericht von Olaf Scholz wird die Kinderarmut besser dargestellt als in der UNICEF Studie.
Schämt sich Deutschland etwa für die jämmerliche Situation seiner Kinder im Lande??


Spart Euch solche Sprüche wie "Du bist Deutschland" und ändert lieber erstmal die Situation hier in Deutschland, damit die Kinder und Jugendlichen auch ein Zugehörigkeitsgefühl bekommen. Dann braucht man dazu auch keine teuere Werbung - dies ergibt sich dann von selbst!!


Bereits am 5. Mai habe ich in meinem Blog auf der UNICEF Studie hingewiesen, daher möchte ich darauf nicht weiter eingehen, außer:


In dem UNICEF-Bericht namhafter Familienforscher heißt es, Deutschland bleibe trotz erheblicher Aufwendungen nur Mittelmaß in der Chancenförderung von Kindern. Die Kluft zwischen abgesicherten Kindern und denen, deren Alltag durch Mangel und Ausgrenzung geprägt sei, wachse. Neben geringen Bildungschancen litten benachteiligte Kinder immer öfter auch an chronischen Krankheiten und Übergewicht.


Die FDP im Bundestag forderte eine Erhöhung des Kindergeldes ab 2009 von derzeit 154 Euro auf zunächst 170 Euro. Bedenkt man dabei, dass alleine die Gaspreise in diesem Jahr schon wieder um 20% angehoben werden sollen. Sogar die zuvor gewünschte Diätenerhöhung der Abgeordneten von 17% entspricht mehr - irgendwie lächerlich!!

«Gäbe es kein Kindergeld, würden zirka 1,7 Millionen Kinder zusätzlich unter die Armutsgrenze rutschen», sagte der Vize-Fraktionsvorsitzende, Carl- Ludwig Thiele.

Dann gäbe es noch weniger Kinder in Deutschland und mehr Kinderklappen.

Eine Erhöhung müsste aber allen Familien zugute kommen.


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Kriminalität und Armut in Deutschland

Montag, 5. Mai 2008



Die Realität hat mich wieder nach einigen Festen. Das Leben geht weiter. Das mit meiner Handtasche geht mir langsam auf dem Wecker. Ständige Telefonate mit der Kripo und ein ewiges hin und her. Sollen sie mit meiner Tasche doch ihre Freude haben oder auch nicht. Ich werde hier in Deutschland umdenken und nicht mehr so sorglos denken und leben wie in den letzten Jahren. Ich bin es ja auch von Südafrika nicht anders gewohnt und bin wenigstens für die Zukunft gewappnet. Andere hingegen werden sich hier im Lande noch gewaltig umschauen. Es ist einfach nicht zu übersehen, dass die Kriminalität in Deutschland gewaltig zugenommen hat. Ursachen dafür sehe ich in der steigender Armut und Narrenfreiheit der kriminellen in Deutschland. Das Problem mit der Kriminalität hier im Lande wird noch schlimmer werden.

Ich zitiere aus "Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei":

"Ein Urteil ist schnell gefällt: Wer arm ist, kann sich immer weniger Bildung leisten, Sitten und Moral verfallen und dann gleiten viele in die Kriminalität ab. Oder anders herum, wer nicht in Bildung investiert, hat am Arbeitsmarkt kaum Chancen, verarmt und gleitet dann in die Kriminalität ab.
Dr. Bettina Paul, vom Institut für Kriminologische Sozialforschung betrachtet im Folgenden Ergebnisse jüngster Forschungen.

Das Ende des Wohlfahrtsstaates und die seither zu beobachtenden gesellschaftsverändernden Trends sind auch für die Kriminologie ein vieldiskutierter Gegenstand. Eine dieser neueren Entwicklungen besteht im Ruf nach der Eigenverantwortung, die dem Staat die Möglichkeit gibt, sich immer mehr zurückzuziehen und die Kosten für Gesundheitswesen, Bildung, Sozialfürsorge etc. dem einzelnen Bürger zu übertragen. Dieser muss nun selbst zusehen, dass er für sich entsprechende Vorsorgemaßnahmen trifft oder aber die Konsequenzen aus mangelnder Vorsorge selber trägt. Argumentiert wird zum einen damit, dass man die Faulheit der Menschen nicht mehr länger finanzieren wolle – „soziale Hängematten“ sind nicht mehr erwünscht, „Sozialdetektive“ haben Konjunktur. Zum anderen könne man diese überfürsorglichen Systeme auch gar nicht mehr finanzieren.

Eine andere für die Kriminologie relevante Entwicklung gilt als neue Allerweltsweisheit;
danach wird Kriminalität heute als die Konsequenz der freien Willensentscheidung angesehen, die entsprechend geahndet werden kann und muss. Härte ist angesagt, da die Straftäter es sich selbst so ausgesucht haben. Die zweite Ebene der Selbstverschuldungsprämisse also. Diese Entwicklung fördert die zunehmende Kluft von Arm und Reich, im Einklang mit einer Verringerung der Zugangschancen für finanziell schwächer gestellte Personen – sei dies der Zugang zur (Aus-/) Bildung, Arbeit, Gesundheit oder Freizeit. Alle diese Lebensbereiche sind aufeinander angewiesen.
Fliegt man aus einem raus, zieht das Konsequenzen der Ausgrenzung aus den anderen nach sich. Und obwohl gerade ältere Arbeitnehmer – sofern sie einmal ihren Job verlieren – ohne weitere Aussichten dastehen, treffen doch gerade die jüngeren Generationen die Konsequenzen am härtesten: Der Anteil der sozialhilfebedürftigen Kinder (unter 15 Jahren) steigt in Deutschland kontinuierlich."

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und wie bereits mehrmals in den Medien berichtet, steigt Kinderarmut in Deutschland rasant an. Kinder sind die zukunftsträger des Landes. Die Ursachen der Familienarmut, somit auch Ursachen der Kinderarmut sei - so das Deutsche Kinderhilfswerk - im deutschen Steuer- und Sozialsystem zu finden. Familien müssten ein Übermaß an öffentlichen Abgaben tragen. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert einen "schnellen und radikalen Paradigmenwechsel in der Familien- und Kinderpolitik". Im Einzelnen fordert das Deutsche Kinderhilfswerk von der Bundesregierung ein nationales Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut sowie ein Maßnahmenpaket mit Zielvorgaben. Der Gesetzgeber müsse zudem die im Steuersystem verankerte Benachteiligung von Familienhaushalten mit Kindern aufheben und das Kindergeld zu einer eigenständigen Kindergrundsicherung ausbauen. Es müssten zudem flächendeckend Betreuungsangebote für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr geschaffen werden. Auch Kinder mit Migrationshintergrund bräuchten eine bessere Förderung.

Bei den sozial benachteiligten Kindern ist zu beobachten, dass sie:
sich ungesünder ernähren.
sich weniger bewegen.
immer häufiger in isolierten Wohnvierteln unter sich bleiben.
keine guten Schulen besuchen.
nur mangelhafte Ausbildungsmöglichkeiten haben.
keine ausreichend soziale Unterstützung haben.
Es entwickeln sich "Armutskarrieren". Die fehlenden Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks-wirtschaftliche Leistung.
Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend. Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung.

Deutschland liegt für Kinder nur im Mittelfeld - Unicef-Studie 2007
Die neueste Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef arbeitete heraus, dass die Lage der Kinder in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur durchschnittlich ist.

Die Situation der Kinder wurde anhand von 6 Bereichen verglichen:
materielle Situation
Gesundheit
Bildung
Beziehungen zu den Eltern und Gleichaltrigen,
Lebensweise und Risiken
eigene Einschätzung der Kinder und Jugendlichen.

Deutschland findet sich beim Vergleich der 25 untersuchten Länder auf Platz 11. Schweden, Norwegen und Finnland stehen an der Spitze der Statistik. Die Niederlande und Tschechien belegten ebenfalls sehr gute Plätze.

Zusammenfassend die Ergebnisse aus der Perspektive Deutschlands:

Als Anlass zur Besorgnis gebend bewertet die Studie das Risikoverhalten Jugendlicher in Deutschland. Deutschland belegt hier vor Großbritannien den vorletzten Platz. Die Gründe sind im Rauchen und Alkoholkonsum der deutschen Jugendlichen zu finden. In Deutschland rauchen mehr als 16 % der 15-Jährigen mindestens einmal pro Woche - in keinem anderen Land rauchen so viele junge Menschen.
Hinsichtlich ihres Alkoholkonsums geben in Großbritannien fast ein Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen an, bereits zweimal oder öfter betrunken gewesen sein. In Deutschland sind es etwa 17 % – in Frankreich und Italien unter 10 %.

Außerdem beklagten etwa 40 % der befragten Kinder und Jugendlichen, dass ihre Eltern mit ihnen nicht richtig redeten. Das ist für diesen Bereich der letzte Platz für Deutschland im internationalen Vergleich. Die Vorsitzende von Unicef Deutschland kommentierte diese Punkte wie folgt: "Das sind gerade Faktoren, die über das Wohlbefinden eines Kindes fast mehr sagen als die Tatsache, wie viel Geld man in den Händen hat."

Erschreckend niedrig sind die Erwartungen, mit denen deutsche Jugendliche ihre berufliche Zukunft sehen. Mehr als 30 % der 15-Jährigen gehen davon aus, keine qualifizierte Arbeit zu finden. Deutschland liegt bei diesem Vergleichspunkt auf Platz 20 von 25 Industriestaaten.
Die Bereitschaft Deutschlands in den Bereich der frühkindlichen Betreuung zu investieren, liegt im inter-nationalen Vergleich auf dem letzten Platz.

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Umgangsrecht erzwingbar?

Sonntag, 6. April 2008

Endlich habe ich Zeit gefunden mich dem folgenden Thema zuzuwenden und meine Meinung dazu Kund zu geben:

Alleinerziehende: Urteil zum Zwangsumgang höhlt Kinderrecht aus "Das Karlsruher Urteil ist beim Verband der Alleinerziehenden auf heftige Kritik gestoßen. Der Richterspruch höhle das gesetzlich verankerte Recht von Kindern aus, mit Mutter und Vater in Kontakt zu sein, sagte Sabina Schutter vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter in Berlin am Dienstag. «Da entsteht ein rechtsfreier Raum.» Ein Recht, das nur auf dem Papier stehe, aber nicht durchgesetzt werden könne, sei «fast ein bisschen bigott»."


§ 1684
 Umgang des Kindes mit den Eltern

(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt. (BGB)

Wird Deutschland nun völlig irre!! - Wozu werden Gesetze überhaupt entschieden, damit sie nicht durchführbar sind?? Also reine Zeitverschwendung womit sich die Abgeordneten und Behörden beschäftigen?  Also wenn es Ausnahmen bezüglich eines der Gesetze gibt, dann ist der Rest wohl auch nicht mehr Gegenstand des BGBs und nicht erzwingbar und durchführbar. Also weg mit dem BGB wo nur einen Haufen Unsinn drin steht und so brauchen die Führungskräfte des Landes auch keine Zeit mehr damit verschwenden, wofür sie dann noch bezahlt werden!!  Dieses Urteil wird zukünftig Gegenstand jeder Verhandlung bezüglich Verweigerung des Umgangsrechts der Eltern sein und es werden weitere Klagen folgen!  Das nenne ich Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des Gerichts!

 
Überlegt habe ich mir bei dem ganzen - sollte das Kind (Wohlgemerkt Sohn) später einmal erwachsen sein, dieser Charakterloser "Vater" ein Sozialfall oder Pflegefall werden oder in der Gosse landen, gibt es da dann Ausnahmen im BGB, dass der Sohn nicht für den "Vater" aufkommen braucht??  Der Staat wird sich dann das Geld vom Sohn holen!  Dies sollte meiner Meinung nach ebenfalls Berücksichtigung in einem Urteil finden und der Sohn sollte sein leben lang davon befreit sein, eventuell später für den "Vater" aufzukommen!!!  Daran hat der OLG Senat natürlich nicht gedacht, weil sie vom Staat bezahlt werden. Wenn Sie fähige Richter wären, hätten sie es ja eigentlich wissen müssen!!

 
Der Vater hat Verantwortung allen Kindern gegenüber, dies hätte er sich vor dem Seitensprung überlegen müssen.

 
"Für das Kind seien Mutter und Vater die wichtigsten Menschen auf der Welt. «Wenn einer von beiden fehlt, kann das sehr schmerzvoll sein», sagte Schutter. Jedes Kind müsse daher - wenn es das ausdrücklich wünsche - die Möglichkeit haben, sich von dem abwesenden Elternteil selbst ein Bild zu machen, notfalls unter Zwang. Regelmäßige verordnete Treffen hält Schutter allerdings nicht für sinnvoll: «Ein dauerhafter Zwang ist Quatsch.» Auch die Karlsruher Richter hatten ausgeführt, dass zum Umgang mit einem Kind emotionale Zuwendung gehöre. (dpa) "


Das Kind soll ruhig erkennen welch einen Charakterlosen "Vater" es hat und so klare Vorstellungen vom "Vater" bekommen.  Ist dies nicht der Fall, wird das Kind immer in einer Illusion leben und sich falsche Hoffnungen machen, dass sich der "Vater" eventuell doch anders entscheidet.  Die neue Ehefrau des Mannes, muss ja eine sehr Naive Frau sein, wer nicht sein eigenes Fleisch und Blut liebt, ist auch nicht Fähig einen anderen zu lieben, dies wurde ja bereits mit dem Seitensprung des Mannes wunderbar demonstriert!  Der Mann ist ein Egoist durch und durch und der Staat unterstütz ihm noch dabei.  Merci!!  Quo vadis Deutschland?

Gleichgültigkeit und Ignoranz ist die schlimmste Strafe für einen Menschen! Sogar Hass steht der Liebe näher als Gleichgültigkeit und Ignoranz. 


"Sobald die Gleichgültigkeit zum täglichen Brot wird, verhungert die Menschlichkeit." - Ernst Ferstl -

 

"Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert."- Aldous Huxley -

 
Liebe ist eine Emotion gegenüber jemanden und wenn man kein Interesse an jemandem hat ist das Gleichgültigkeit, weil liebe sowie auch hass ein großes Interesse an jemandem ist.

 
Die schizoide Persönlichkeitsstörung in unserer Zeit und Gesellschaft:

Zurückgezogenheit, Gleichgültigkeit, Gefühlsverarmung, dies wird von Vater Staat noch gefördert und dann noch im Namen des Volkes verkündet!

Auf jeden Fall nicht in meinem Namen!

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) begrüßte das Urteil: «Es macht deutlich, dass das Kindeswohl im Mittelpunkt steht» (Geboren am 16. November 1953 in Kassel; ledig, keine Kinder). Kinderlose Karrierefrau hat Ahnung von Kindeswohl - Kein Wunder, dass sie das Urteil begrüßt!


Wie bereits Weltweit bekannt, 
das Kinderunfreundliche Land -
Deutschland!



Du bist Deutschland

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