Igel im Winterschlaf

Sonntag, 15. November 2009

- Video und Aufnahmen: Renate Siedentopf -

Vor zwei Wochen irrte ein mittelgroßer Igel tagsüber hier in meinem Garten herum. Er war sehr stark am torkeln und ich musste ihn mir genauer ansehen. Als ich Katzenfutter anbot, hat er fleißig gegessen und hatte sichtlich sehr großen Hunger. Mich beunruhigte, dass er immer wieder beim essen mit dem Köpfchen im Napf einschlief. Also habe ich ihn gewogen, dann im Karton mit Deckchen verstaut und eine Tierärztin angerufen. Da er weder am husten oder niesen war und soweit gesund aussah machten wir uns weiterhin keine sorgen. Die Tierärztin beruhigte mich und meinte er begibt sich in den Winterschlaf, daher schläft er immer wieder über den Napf ein. Ich bin dann zum Dehner und habe erstmal Heu, Heuhäuschen, Späne und Flohmittel gekauft. Daheim habe ich dann ein schönes Nestchen mit dem ganzen gemacht und meinem Igel das Flohmittel aufgetragen. Täglich habe ich ihm mit frischem Futter und Wasser versorgt - er hat aber nichts mehr gegessen und lag nur im Heuhäuschen eingeknuddelt auf dem Heu. Ich überprüfte mehrmals täglich ob er noch lebt und bei jeder leichten Berührung von mir, zuckte er leicht zusammen.
Es kamen etwas kältere Tage und am 5. Tag als ich ihn leicht berührte, war er stocksteif. Sehr traurig nahm ich an, dass er es doch nicht geschafft hat und Gestorben ist. Nun besorgte ich mir eine Schaufel und überlegte, wo ich mein Findelkind wohl beerdigen könnte. Mich störten erstmal die tausend Flöhe die im Heu herumhüpften und entsorgte erstmal das Heu und stellte das Heuhäuschen weit weg ins Freie. Ich war sehr traurig und konnte mich nicht entscheiden, wo ich den Igel nun begraben werde. Es fing zu regnen an und somit brachte ich den Igel erstmal mit der Schaufel unter einem Busch und bin in meiner Wohnung gegangen.
Meine Gedanken kreisten nur noch um den Igel und meine Entscheidung, dass ich mich um ihn kümmern wollte. War die Entscheidung richtig? Hätte er es ohne meine Hilfe eher doch noch geschafft?
2 Tage später störte mich der Begriff "Winterschlaf" gewaltig und ich recherchierte im Web. Folgendes bekam ich zu lesen:
Im Winterschlaf sind alle Lebensfunktionen auf Sparflamme gesetzt. Die Stoffwechselvorgänge werden auf durchschnittlich 1-5 % im Vergleich zum aktiven Tier reduziert:
- Die Körpertemperatur sinkt in die Nähe der Umgebungswerte
- Die Herzschläge vermindern sich von ca. 200 auf 2-12 pro Minute
- Die Atemfrequenz sinkt von 50-mal auf nur 13-mal pro Minute
- Sonstige Werte in inneren Organen verändern sich rapide, z.B. sinkt der Blutzuckerspiegel
Bei etwa 5° C Außentemperatur produziert der Igel wieder Wärme, um eine Minimaltemperatur zu erhalten und nicht zu erfrieren.

Ein Schauer ging durch meinen Körper und so rannte ich gleich zum Busch, wo ich den "toten" Igel erstmal deponiert hatte. Als ich den Igel mit der Hand aufgehoben hatte, merkte ich bereits, dass er nicht mehr so stocksteif war und langsam am "auftauen" war. Wie froh war ich, dass ich ihn nicht begraben hatte. Ich habe dann gleich wieder ein Bettchen für den Igel vorbereitet und ihn nun wieder geschützt vor der Kellertüre gestellt. Gespannt bin ich nun ob er den Winter auch überleben wird. Futter werde ich immer wieder auswechseln und ab und zu nach ihm schauen - mehr kann ich sowieso nicht für den Igel tun. Ob er nun lebt oder Tod ist, werde ich sowieso erst erfahren, wenn sich ein Gestank einstellt. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass er noch lebt und hoffe und bete, im Frühjahr mit einem aus dem Winterschlaf aufwachenden Igel überrascht und erfreut zu werden.

Nun stelle ich mir die Frage. Schade - warum ist es uns Homo Sapiens nicht möglich, dass wir uns in einen Winterschlaf begeben können? Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen. Nach ein paar Monaten aufzuwachen und gleich ein paar Kilos weniger zu wiegen, ohne vorheriger Diät. Nein, sogar vorher sich die Wampe richtig voll hauen und dann einfach ein wenig schlafen gehen. Auch bei der Rauchentwöhnung bestimmt ein großer Vorteil. Man möchte mit dem rauchen aufhören? Also bis zum Winter schön weiter qualmen und sich dann einfach in einen Winterschlaf begeben und nach ein paar Monaten einfach als Nichtraucher aufwachen. Bestimmt einfacher als die Art wie ich mit dem rauchen aufgehört hatte, mit Entzugssymptomen wie Schlaflosigkeit, Depressionen, Wassereinlagerungen usw. Einfach die Sucht verpennen *g* - finde ich viel besser!!! Alkoholiker und Drogenabhängige könnte man auch so heilen. Bestimmt auch ein großer Vorteil für die Menschen, die im Winter unter Depressionen leiden - durch den Winterschlaf erleben sie keinen Winter und sind somit frei von Depressionen!!!
Also ein Appell an die Wissenschaftlern - erfindet doch bitte einen Weg oder ein Hormon, womit wir unsere Körpertemperatur drosseln können, wir unsere Lebensfunktionen auf Sparflamme setzen können und unsere Stoffwechselvorgänge reduzieren können, damit wir uns in einen Winterschlaf begeben können.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , ,


Wespe frisst Schmetterling

Dienstag, 29. September 2009

 

 Heute musste ich beobachten, wie eine Wespe sich ein Schmetterling aus der Luft schnappte und zum Opfer machte. Die Wespe ließ sich auch überhaupt nicht stören, in meinem versuch sie vom Schmetterling zu trennen. Für mich war das eigentlich Fremd, dass sich Wespen an Schmetterlinge ran machen und als Mahlzeit gönnen. Man lernt bekanntlich nie aus!

We cannot change our past. We cannot change the fact that other people will act in a certain way. We cannot change the inevitable. The only thing we can do is play on the one string we have, and that is our attitude. - Charles Swindoll -

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , ,


Fireflies / Glühwürmchen

Dienstag, 30. Juni 2009

 

Dies sind schöne Aufnahmen die ich von einem Glühwürmchen machen konnte. Jeden Abend beobachte ich dieses Schauspiel in meinem Garten und auf meiner Terrasse und bereitet mir sehr große Freude. Mit meiner Taschenlampe konnte ich das Weibchen im Video so richtig zum leuchten bringen und hat auch viel Spaß gemacht. Man sagt - Wo es den Glühwürmchen wohl ist, gefällt es meist auch vielen anderen Tieren und Pflanzen, sogar seltenen und gefährdeten Arten. Kein Wunder, denn das Grosse Glühwürmchen stellt hohe Ansprüche an die Struktur seiner Lebensräume. Ja, ich hab mein Paradies auf Erden gefunden und weiß dieses auch zu schätzen!
 
Dieses Licht entsteht durch Biolumineszenz, eine biochemische Reaktion, bei der Energie in Form von Licht frei wird. Das für Biolumineszenz entscheidende Molekül ist ein Protein, „Luciferin“ genannt, das entweder alleine bestehen oder an ein Sauerstoffmolekül gebunden sein kann. In dieser gebundenen Form hat es eine niedrigere Energie. Genauso wie man Erdgas und Luft zur Verbrennung mischen muss, benötigt man für die Reaktion von Luciferin und Sauerstoff die Hilfe eines weiteren Proteins namens „Luciferase“, ein Enzym, das die chemische Reaktion von Luciferin mit Sauerstoff einleitet. Während der Reaktion wird die entstehende Energie in Form von Licht freigesetzt, das Biolumineszenzorganismen ihr unheimliches Glühen verleiht. - Danica Wyatt -
 
Interessant und neu war für mich ein Beitrag von Annett Biermann im Hausgarten.net:
"Die Glühwürmchen-Larven sind sehr gefräßig, aber auch nützlich, denn die Larven der in Deutschland vorkommenden Glühwürmchen jagen Schnecken verschiedener Arten und Größen. Sie fressen sogar Nacktschnecken, die von den meisten anderen Tieren verschmäht werden. Die Larve folgt bei der Jagd der frischen Schleimspur einer Schnecke und beißt dem Opfer in den Kopf oder Fühler. Dabei spritzt sie in die Beute ihr Gift. In einem sicheren Versteck wird dann die Schnecke „verspeist“, wozu sie oft einen ganzen Tag benötigt, denn die Beute ist meist größer als sie selbst."
 
Witzig der Beitrag im Spiegel Online:
Glühwürmchen riskieren für Sex ihr Leben
Je schöner man strahlt, desto größer ist der Erfolg beim anderen Geschlecht - das gilt auch für Glühwürmchen. Doch der schöne Schein bringt männlichen Leucht-Insekten nicht nur Sex, sondern oft den Tod.
Medford - Eine warme Sommernacht: Ein männliches Glühwürmchen fliegt vorbei und zeigt sein biolumineszierendes Licht, die Weibchen sitzen im Gras und bewundern ihn. Gefällt ihnen das Leuchten, blinken sie zurück - vorausgesetzt, ihr Verehrer wurde inzwischen nicht verspeist. Denn Leuchtkäfer leben gefährlich, wie Biologen jetzt herausgefunden haben.
Studien über verschiedene Glühwürmchen-Arten haben gezeigt, dass Weibchen sich mehr für Männchen interessieren, die länger oder in schnellerem Rhythmus blinken. Logisch wäre nun eigentlich, dass die Männchen versuchen, möglichst lang zu leuchten - und dass ihre Leuchtkraft im Laufe der Evolution immer weiter gestiegen wäre. Doch die Glühwürmchen gehen mit ihrem Leuchten sparsam um. Den Grund dafür haben Forscher der Tufts University in den USA nun mit Hilfe von Experimenten herausgefunden.
Dem Forscherteam gelang es, die Atmung der Käfer zu messen. Sie stellten fest, dass Glühwürmchen nur sehr wenig Energie verbrauchen, um das Leuchten zu erzeugen - sogar weniger als beim Umherkrabbeln. Für das sparsame Leuchten muss es also einen anderen Grund geben.
In einem Feldexperiment konnte das Team nachweisen, dass ein helles Licht mehr Feinde anlockt. Die Glühwürmchen würden zwar mit ihrem Leuchten zahlreiche Weibchen anlocken und die Fortpflanzung sichern, doch sie begäben sich in große Gefahr.
Die Forscher bauten für das Experiment Leuchtkäfer aus Plastik nach. Räuberische Käfer stürzten sich häufiger auf hell leuchtende Käfer-Kopien und auf solche, deren Leuchtrhythmus schnell war, schreiben die Forscher um Sara Lewis im Fachblatt "The American Naturalist".

"Jede Nacht begibt sich der Leuchtkäfer auf ein dünnes Drahtseil zwischen Sex und Tod", sagte Lewis. "Für uns Forscher ist das genauso spannend wie ein guter TV-Thriller." Sie rät: "Wenn Sie das nächste Mal in einer Sommernacht ein Glühwürmchen sehen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beobachten Sie den Käfer auf seinem Flug zwischen Romantik und Risiko."

Glühwürmchen riskieren für Sex ihr Leben

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , ,


Copyright/Urheberrecht zum Film HOME

Mittwoch, 17. Juni 2009

Ich glaube mal wieder hier irre zu werden. Sehe ich doch, dass obwohl von Yann Arthus-Bertrand ein Kanal zum einbetten zur Verfügung gestellt wurde, damit der Film HOME die große Masse erreicht und verbreitet wird - ich zitiere:

"Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist. Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie." - Yann Arthus-Bertrand - Auf wirkungsvolle Art und Weise will der Film so das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Umweltschutzes stärken, will Handlungsbedarf aufzeigen und ein weltweites Publikum von seiner gemeinsamen Verantwortung für die Erde überzeugen.

dies in Deutschland jedoch nicht möglich ist wegen des Urheberrechts in Deutschland. Wenn Yann Arthus-Bertrand den Film freigibt und sogar einen Kanal zum einbetten zur Verfügung stellt und sogar zum kopieren sowie des Verteilens ermutigt, welche geldgierigen Geier sind hier in Deutschland schon wieder am Werk und versehen den Film mit einem Urheberrecht und Kopierschutz???
Wenn Yann Arthus-Bertrand nicht das Urheberrecht hat - wer dann??
 
"Das Urheberrecht ist der Teil einer Rechtsordnung, der in einem Rechtssystem das Recht des Urhebers an seinen Werken (subjektives Urheberrecht) schützt (objektives Urheberrecht). Dieser Schutz berücksichtigt wirtschaftliche Interessen und Ideale des Urhebers am Werk, wird aber zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit eingeschränkt ( Schranken des Urheberrechts, zum Beispiel Zitatrecht und Privatkopie). Das Copyright des angloamerikanisches Rechts ist ein ihm verwandtes Rechtsinstitut."
 

Kann es sein, dass hier Zulande sie sich nicht so richtig auskennen mit den Urheberrechten und einfach machen was sie wollen?? Anscheinend schon!!

Anbei der Link zum Film und daher stammt auch mein Zitat hier oben:

Movie HOME

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , ,


Movie/Film Home

Dienstag, 16. Juni 2009

 

Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich ihn ansehen - es ist sehr Empfehlenswert!! Ein sehr schöner Film mit wunderbaren Naturaufnahmen. Eine Geschichte die einem zu Tränen rührt, jedoch am Ende dazu motiviert zu handeln und einem nicht entmutigt. Eine super tolle Leistung!!
Wir müssen handeln!!!

It is highly recommended for everyone to watch this wonderful movie. Wonderful images of Nature and a story that moves to tears. At the end though it encourages to positive thinking and to take action. What a great achievement!!!
We have to take action!!!

http://www.youtube.com/homeprojectDE

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,


Liebe und Ehe

Samstag, 16. Mai 2009

Diese Zeilen habe ich gelesen. Sie sind Gut, sehr Gut!!! 

„Du verstehst mich nicht“, sagt die Liebe zur Ehe, „du machst mich zum Gegenstand eines Vertrags, eines behördlichen Vorgangs, eines amtlichen Papiers, das du unter Zeugen unterschreiben lässt, als würdest du mir nicht trauen.“

„Aber nein“, widersprach die Ehe, „gerade weil ich dir traue, werde ich geschlossen. Gerade weil ich glaube, dass du dem Wechsel der guten und schlechten Zeiten standhalten wirst, existiere ich. Denn die Liebenden willigen in meinem Bund ein, weil sie ein Leben lang zusammenbleiben wollen.“

Die Liebe lächelte. „Was Liebende wollen, hat noch nie eine Bedeutung für mich gehabt. Ich komme und gehe, wann es mir beliebt, und keine Fesseln, keine Ketten, keine Dokumente und Vertrauensunterschriften können mich halten, wenn ich es nicht mehr aushalte. Eine Heirat mag manche Wirkungen haben, aber nicht auf mich.“

„Du hältst dich wohl für etwas Besseres!“ warf die Ehe verärgert der Liebe vor.

Die Liebe antwortete: „Ich bin etwas anderes. Du bist eine Erfindung der Gesellschaft, ich bin ein Bedürfnis des Herzens, eine Kraft der Seele. Ich bin ursprünglich, wesentlich, natürlich. Du bist etwas Künstliches. Ich bin ein rauschendes Fest der Gefühle. Du bist eine nüchterne Institution.“

„Und warum gehen dann so viele Menschen meinen Bund ein?“ fragt die Ehe.

„Ich habe es dir schon gesagt: Weil sie mich nicht verstehen“, erwiderte die Liebe. „Die Gesellschaft hat nicht an mich gedacht, als sie dich erfand, sondern an ihren eigenen Nutzen. Sie hat nicht verstanden, dass man mich nicht vor den Karren einer Einrichtung, dass man mich vor keinen Karren spannen darf, weil man mir damit meine Freiheit nimmt – und ohne Freiheit bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst.“

„Aber was so viele Menschen auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden tun, kann nicht falsch sein“, wandte die Ehe ein.

„Doch“, sagte die Liebe, „denn die führen auch seit Jahrtausenden Kriege.“

„Was sollten die Menschen“, fragte die Ehe, „deiner Meinung nach tun, um dich besser zu verstehen?“

„Sie sollten meine Freiheit achten“, sagte die Liebe.

„Sie sollten erkennen, dass ich ihnen keine Sicherheit bieten, keine Zukunft garantieren, dass ich ihnen nichts versprechen kann. Ich halte die schönsten Geschenke für sie bereit, die das Leben zu vergeben hat, aber wenn sie beginnen, sie von mir zu forder, werde ich sie ihnen verweigern. Ich entfalte mich am besten und schönsten in einem Klima des Vertrauens, und wenn zwei Liebende einen Ehevertrag abschließen, kann ich nur traurig den Kopf schütteln, denn wer mich zum Gegenstand einer amtlichen Vereinbarung macht, beleidigt mich, verkennt mich, weiß nicht, wer ich wirklich bin.“

„Kannst du denn gar nichts Gutes an mir finden?“ fragte die Ehe.

„Das Gute an dir“, sagte die Liebe, „ist deine Hintertür, die man im allgemeinen Scheidung nennt.“

„Du gehst nicht besonders lieb mit mir um“, warf die Ehe der Liebe vor.

„Tu doch nicht so, als sei dir an mir gelegen“, erwiderte die Liebe. „Du willst nicht mich, du willst Sicherheit. Ich habe Glück zu vergeben, aber keine Sicherheit zu bieten. Du suchst Beständigkeit. Ich habe das wahre Leben zu verschenken, aber mit Beständigkeit kann ich nicht dienen. Du gibst in meinem Namen den Menschen Versprechen, die ich nicht halten kann, erweckst in ihnen Illusionen, die ich schweren Herzens zerstören muss. Wie sollte ich da lieb mit dir umgehen können?“

„Weil du die Liebe bist“, sagte die Ehe. „Du musst immer lieb sein.“

„Nein“, sagte die Liebe, „ich muss immer ich selbst sein.“

- H. Kruppa -

 

 

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , ,


Bienen Paarung / Hummel Paarung

Samstag, 9. Mai 2009


Video und Fotos: Renate Siedentopf

Wenn Bienen Hochzeit feiern, ist es eine stachelige Angelegenheit. Raus zu finden, welche Gattung sich hier begattet, hat einiges an Recherche gekostet und konnte ich dann auch erfolgreich ausfindig machen.

Die Farben ließen mich zuerst auf Hummel schließen, jedoch stimmte die Größen nicht überein zudem es für Hummel viel zu Früh um diese Jahreszeit ist und die begatten erst viel später im Jahr stattfindet. Erst im Spätsommer und Frühherbst fliegen Jungköniginnen und Drohnen (männliche Hummeln) aus. Die Drohnen legen dabei Duftstraßen, um die Königinnen anzulocken. Die Begattung erfolgt außerhalb oder innerhalb des Nestes. Während die Drohnen danach recht schnell sterben, suchen sich die befruchteten Königinnen Überwinterungsmöglichkeiten und graben sich in den Boden ein. Auch die Arbeiterinnen des Volkes gehen im Herbst zu Grunde. Nur die begatteten Königinnen überdauern den Winter in einem Schlupfwinkel, zehren von ihren angefressenen Fettpolster und gründen im nächsten Jahr ohne Hilfe von Arbeiterinnen ein neues Nest. Also Hummel waren es nicht.

Bei den Bienen findet die Paarung im Fluge statt, also die Paarung erfolgt in der Luft und nicht wie im Video am Boden. Die Königin übertrifft den Drohn an Körpergröße, ist aber nicht so breit wie der Drohn. Sie war auch nicht wesentlich größer als das Männchen. Die Königin paart sich auf dem Hochzeitsflug mit bis zu 20 Drohnen, sie fliegt den Drohnen an deren Sammelstelle nach. Sie lässt sich nur von den Drohnen begatten, die ihr folgen können bis zu ihrer Höhe von etwa 300 m. In dieser Höhe stößt sie ein Signal aus. Die Drohnen verlieren durch den Geschlechtsakt ihren gesamten Zeugungsapparat. Manchmal wiederholt die Königin den Flug, dann bleibt sie aber bei ihrem Volk. Der Samenvorrat reicht für etwa 5 Jahre, der äußersten Lebensdauer der Königin und für rund 1 Mill. Eier. Die Königin bewahrt das Sperma in ihrem Hinterleib auf, in welcher Weise es konserviert wird, ist unbekannt. Die Drohnen entwickeln sich in 24 Tagen aus unbefruchteten Eiern und haben nur eine Aufgabe, die jungen Königinnen zu begatten. Zur Begattung treffen sie sich auf bestimmten Drohnen-Sammelplätzen. Sie sterben direkt nach der Begattung. Drohnen die nicht zur Begattung gekommen sind werden ca. im August von den Arbeiterinnen  abgestochen oder aus dem Stock vertrieben da sie im Winter nur unnötiger Ballast wären, sie verhungern nach wenigen Tagen. *g*

Dann stieß ich auf ein Bericht der Solitärbienen.

„Eine der auffälligsten Wildbienen, die wir hier im Frühling beobachten können, ist die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Während bei den hummelartigen Weibchen (12-16 mm) der Körper tiefschwarz und der Hinterleib rostrot bepelzt sind, kann man die etwas kleineren Männchen leicht an ihrer weißen Gesichtsbehaarung erkennen." Nach näherem betrachten, konnte ich feine weiße Gesichtsbehaarung beim Männchen im Video erkennen. Die Farbe des Weibchens war offensichtlich und passt auch zu der Beschreibung.

"Solitäre Bienen bauen ihre Nester und versorgen ihre Brut ohne Mithilfe von Angehörigen der gleichen Art. Daher gibt es bei ihnen auch keine Arbeitsteilung und kein Speichern von Vorräten. Jedes Nest enthält also nur ein Weibchen, das seine Brutzellen nacheinander baut und versorgt. Stets wird eine Zelle fertig gestellt, bevor mit der nächsten begonnen wird. Sie wird mit Larvenproviant, einer Mischung aus Pollen und Nektar, gefüllt. Dann wird ein Ei abgelegt, meist direkt auf den Futtervorrat, und die Zelle wird verschlossen. In der Zelle befindet sich genügend Futter für das gesamte Wachstum der Larve, die daher normalerweise nie in Kontakt mit ihrer Mutter kommt. Normalerweise stirbt das Weibchen, bevor seine Nachkommenschaft voll entwickelt ist und Wochen oder Monate später schlüpft. Es gibt also keinen Kontakt zwischen den beiden Generationen. Die Larve kann sofort fressen; nachdem der Vorrat aufgebraucht ist, spinnt sie sich einen Kokon und überwintert darin. Ihr Aufenthalt im Brutraum dauert etwa 10 Monate. Die Reinigung wird von den Bienen selbst erledigt. Wildbienen fliegen auch bei ungünstiger Witterung. Auch die männlichen Wildbienen leben nur für die kurze Zeit des Hochzeitsfluges." Also nur ein kurzer Spaß und dann auch ein aus!Die Paarung erfolgt wie auf dem Video und nicht im Flug.


Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , , , , ,


Der Schlaf

Montag, 23. März 2009

Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen.
Friedrich Nietzsche

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , ,


Hund als Katzenmama

Donnerstag, 5. März 2009

 

 Wie bereits im vorigen Beitrag erwähnt, durfte ich Eigenartiges vor ca. 20 Jahren erleben. Leider gab es damals noch keine digitalen Kameras und somit musste ich erstmal die Bilder hier einscannen.
Zwei kleine Kätzchen wurden per Hand von mir groß gezogen. Sie mussten mit dem Fläschchen gefüttert werden. Die Reinigung der Kätzchen gestaltete sich sehr schwierig. In der Natur, werden sie von der Mutter sauber geleckt. Als Ersatzmutter war es mir nicht möglich und somit mussten sie öfters ein Bad über sich ergehen lassen. Obwohl sehr klein, war ein Katzenbad wider deren Natur und gefiel den Kätzchen nicht besonders. Oft saß ich ziemlich mutlos da und wusste nicht mehr ein oder aus. Anfangs machte es mir eine neugierige Dackelhündin auch nicht besonders einfach. Sie drängte sich immer wieder an den Kasten mit den Kätzchen heran und aus Angst, sie wolle den Kätzchen was antun, scheuchte ich sie immer wieder weg. Eines Tages beschloss ich dann der Dackelhündin "Hexe" unter Beobachtung, ein beschnuppern der Kätzchen zu gewähren. Zu meinem erstaunen, legte sie sich in den Kasten, leckte die Kätzchen sauber und ich freute mich sehr darüber sie nicht mehr baden zu müssen. Fortan lag sie nur noch in den Kasten und kümmerte sich rührend um die Kätzchen. Völlig überraschte uns jedoch, dass die Dackelhündin kurz darauf Milch bekam und die Kätzchen dann auch noch säugte. Damit hatte keiner gerechnet. Somit wurde mir die Aufzucht der Kätzchen aus der Hand genommen, bis sie selber Nahrung aufnehmen konnten. Wen eine Autofahrt anstand wo die Hündin mitfahren durfte, rief ich nur "Hexe, Hexe Auto", sie schnappte sich liebevoll die Kätzchen am Nacken und trug sie dann zum Auto. Wenn Gefahr drohte tat sie das gleiche und brachte die Kätzchen in Sicherheit. Nachdem die Kätzchen keine Pflege mehr benötigten und selber Nahrung aufnehmen konnten, kippte das Verhalten urplötzlich und es waren typisch Katz und Hund. Von der vorigen Zuneigung war gar nichts mehr zu erkennen.

Dies ist angeblich kein seltenes Phänomen. Nach stöbern, fand ich folgendes im Web mit schöne Bilder und ist auch sehr interessant. Eine Hündin die 5 Kätzchen säugte und die Mutterrolle übernahm.

MAGGIE SÄUGT 5 MIEZEN

 

 

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , ,


Vertrauen - Trust

Mittwoch, 4. März 2009

 

Mir wurden wunderschöne Bilder zugeschickt und auch ein wunderschönes Ereignis jedoch mit Katze und Hund die ich im nächsten Eintrag schildern werde, habe ich erleben dürfen. Da fällt mir ein Gedicht ein:

Naturgewalten

Das sind Urkräfte,
die uns zueinander ziehen -
magnetische Naturgewalten,
denen wir nicht trotzen könnten,
selbst wenn wir es wollten.

Lass uns noch tiefer vertrauen
Und höher aufeinander bauen,
bis keine Hindernisse
uns mehr die freie Aussicht
auf unsere Möglichkeiten rauben.
- H. Kruppa -

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , ,


Männer und Einparken

Samstag, 24. Januar 2009

 

Männer können eventuell besser einparken als Frauen, jedoch gehört zur räumlichen Wahrnehmung ein wenig mehr als nur die Parklücke *g*

Sind am Ende die Hormone schuld, dass Frauen beim Einparken öfter ihr Gefährt verbeulen als Männer? Bochumer Forscher haben herausgefunden, dass Frauen während ihrer Tage besser fahren - weil sie dann einen höheren Anteil Testosteron im Blut haben.

Unterschiede zwischen Frau und Mann in der räumlichen Wahrnehmung sind wissenschaftlich erwiesen. Verantwortlich dafür könnten auch Sexualhormone sein, wie die Biopsychologen Onur Güntürkün und Markus Hausmann von der Ruhr-Universität Bochum herausgefunden haben.
"Tests zum räumlichen Wahrnehmungsvermögen mit Frauen in verschiedenen Phasen ihres Menstruationszyklus ergaben tatsächlich unterschiedliche Ergebnisse", bestätigt Hausmann. Dabei hätten die Frauen während ihrer Tage, wenn die Konzentration des männlichen Geschlechtshormons Testosteron durch den absinkenden Östrogenspiegel steigt, die besten Leistungen gezeigt. "Allerdings nur in einem Test, bei dem dreidimensionale Würfelfiguren mental gedreht werden mussten", betont der Wissenschaftler. In zweidimensionalen Tests habe sich dieses Ergebnis nicht gefunden.

Frauen am Steuer

 

 

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , ,


Women as explained by Engineers

Donnerstag, 15. Januar 2009

Women as explained by Engineers!

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , ,


Probleme sind Herausforderungen

Mittwoch, 14. Januar 2009

 War mal wieder eine Herausforderung, mein Bild hier hoch zu laden - hab es endlich geschafft!

Die Festtage sind vorbei und das neue Jahr verzeichnet bereits den 14. Tag. Vorsätze für das neue Jahr habe ich mir nicht vorgenommen. Einige Angelegenheiten werde ich wohl in Angriff nehmen und versuchen daran was zu ändern obwohl ich eigentlich im Großen und Ganzen ziemlich Zufrieden bin mit dem Leben und was es für mich auch bisher gebracht hat. Sicherlich werden auch in diesem Jahr wieder einige Probleme auf mich zukommen, ich sehe sie jedoch nicht mehr als Probleme sondern als Herausforderungen.  Ob sich diese Herausforderungen auch meistern lassen, hängt überwiegend von der inneren Einstellung ab. Ich sehe meine neuen Herausforderungen mit Spannung und Neugierde entgegen und werde sie gerne annehmen. Sie werden mir wieder ein Stückchen weiter bringen und ich werde wertvolle Kenntnisse davon tragen. Niederlagen gibt es keine, wenn man dazu in der Lage ist aus jedem Rückschlag etwas Positives zu ziehen. Jede Niederlage ist ein kleiner Schritt zum Erfolg! Es gibt eigentlich keine Niederlagen - man sollte es eher als einer Weiterentwicklung sehen die uns an und über unsere Grenzen hinaus führt.

Eine sehr interessante Seite im Web, möchte ich gerne mit Euch teilen:

Hauptstadt der Sieger von Dieter Past

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , ,


Baptism

Montag, 5. Januar 2009

Picture: Early gay signs

This is a great short story  

After a hardy rainstorm filled all the potholes in the streets and alleys, a young mother watched her two little boys playing in the puddle through her kitchen window.
 
The older of the two, a five year old lad, grabbed his sibling by the back of his head and shoved his face into the water hole.
 
As the boy recovered and stood laughing and dripping, the mother runs to the yard in a panic.
 
"Why on earth did you do that to your little brother?!" she asks as she shook the older boy in anger.
 
"We were just playing 'church' mommy," he said.
"And I was just baptizing him.....in the name of the Father, the Son and in...the hole-he-goes."

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , ,


Elephants walk through lodge's reception

Samstag, 3. Januar 2009

Read First!

A regular occurrence at the Mfuwe Lodge in the South Luangwa National Park in Zambia where the lodge was unwittingly built on the Elephant's traditional path through to some wild mango trees on the property. The herd of a dozen or so elephants walk through the lodge's reception area at least twice a day for about 4 weeks and then sporadically for about another 3 weeks to feed on the trees. No incidents reported to date!

This is stunning!



Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , ,


Investitionen

Samstag, 20. Dezember 2008

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in die Aktien der Commerzbank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch 215,28 € übrig.

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in Krombacher Bier investiert hat, konnte:

- 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen

- war ständig heiter

- hatte viel Spaß

- hat den Regenwald gerettet

- und hat heute noch....

(Achtung, jetzt kommt's)...

 

Leergut im Wert von 223,20 € !!!!!!!!!

Commerzbank Aktie

 


Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , ,


Gekürzte Pendlerpauschale Verfassungswidrig!

Mittwoch, 10. Dezember 2008


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale als Konjunkturimpuls an. Sie halte es "für absolut richtig, dass wir angesichts der Wirtschaftslage das Geld den Menschen jetzt direkt zurückgeben, auch als ein Impuls für mehr Konsummöglichkeiten", sagte Merkel am Dienstag. Sie reagierte damit auf das entsprechende Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Fakt ist, wir wurden vom Staat mal wieder beschissen. Verfassungswidrig heißt schlichtweg, es wurde eine falsche Entscheidung von denen da oben getroffen zum Nachteil der Bundesbürger und zum Vorteil des Staates. Nun wird es so dargestellt, dass die jetzige Regierung uns zur Weihnachten und um die Konjunktur an zu kurbeln, das Geld schenkt. Liebe Frau Merkel - wir bekommen das Geld nicht von der CDU oder der Regierung, sondern vom Gericht!!! Wir haben es nicht der CDU oder der jetzigen Regierung zu verdanken, dass wir unser Geld nun doch endlich bekommen. Es wurde uns ja von der Regierung zu Unrecht genommen!!!

Konsumieren werde ich rein gar nichts damit - damit kann ich mein Dispo ausgleichen!! So viel zur Konsummöglichkeit!

Ich muss immer mehr mit dem Kopf schütteln und mittlerweile finde ich einiges hier zu Lande schlichtweg lächerlich!

Das Urteil ist und bleibt eine Ohrfeige für die Bundesregierung!!

Nun bin ich ja gespannt - es betrifft angeblich 5,5 Millionen Bundesbürger. Was werden aus den Zinsen, die sich die Bundesregierung damit eingesackt hat?? Wird sie Anteilig dem geschädigten Bürger zurück erstattet?? Der Basiszinssatz seit 01.07.2008 beträgt 3,19% und wir als geschädigte Bürger hätten ein Anrecht darauf, diese auch als Entschädigung vom Staat zu erhalten.

Weiter bin ich darauf gespannt, wie wird die Regierung nun wieder dieses Loch in der Staatskasse stopfen?

Die Pendlerpauschale wurde uns genommen,
diese wir Bürger laut Recht nun wieder bekommen.

Sicher Konsumgutscheindebatten nun Ade,
Kassen sind leer, das tut dem Staat weh.

Eine Lösung käme dem Zugute,
Diäten - lasst die Abgeordneten doch bluten.
- R. Siedentopf -

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , ,


Constipation / Verstopfung

Dienstag, 9. Dezember 2008

Do you suffer from constipation?

Relief is in sight!

This is an old African cure for constipation.

 

Leiden Sie an Verstopfung?

Erlösung ist in sicht!

Hier, ein alt afrikanisches Heilmittel gegen Verstopfung!







Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,


Werbung

Dienstag, 2. Dezember 2008



Werbung soll ja bekanntlich einschlagen und sich im Gehirn der Menschen manifestieren. Ob dies natürlich dann auch immer geschieht, hängt sicher vom Auge des Betrachters ab. Witzig fand ich auf allemal die Werbung hier oben im Bild von "Blume Bestattungen" über den Ortseingangsschild "Hölle". Ich konnte nur schmunzeln.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , ,


Giant Rat - Riesenratte

Samstag, 22. November 2008



Giant rat found in Johannesburg.

Suppose this will once again start heavy discussions concerning false or true as I've already experienced with my blog entry concerning Herkules the largest dog. This picture of the large rat in Johannesburg was sent to me and after doing some research, stumbled upon some interesting information. Yak - just the idea of this large rat crossing my way makes me shiver from head to toe!!

"I was having a braai and related my encounter ten years ago with a giant rat. I was working on the optics in the tunnels under the runways at Johannesburg International Airport as a network engineer. To me it looked like the size of a dog, not a Rhodesian Ridgeback but a Miniature Schnauzer. Everyone had a good laugh, and said it was a fishing story especially when I stated that after my initial shock I was even more paranoid about encountering the snake that eats rats of this size! I resorted to Google to prove my point. I discovered the giant African pouch rat. Some common (Norway) rats even grow to a size of 2.4 pounds! I think someone imported a large rat as a pet which then escaped and found a home in the tunnels."
- By ronaldxbartels -

The day of the giant rat


(Wikipedia) The Gambian Pouch Rat can grow to be as big as a raccoon and can weigh up to 4 kg. It has very poor eyesight and so depends on its senses of smell and hearing. Its name comes from the large, hamster-like pouches in its cheeks. It is not a true rat, but is part of a uniquely African branch of muroid rodents. In its native Africa, this rat lives in colonies of up to twenty, usually in forests and thickets, but also commonly in termite mounds. It is omnivorous, feeding on vegetables, insects, crabs, snails, and other items, but apparently preferring palm fruits and palm kernels. The Gambian Pouch Rat reaches sexual maturity at 5-7 months of age. It has up to four litters every nine months with up to six offspring in each litter. Males are territorial and tend to be aggressive when they encounter one another, otherwise this rodent is extremely friendly and has become popular as an exotic pet. It is intelligent, social and can be very gentle if handled from an early age. In Africa, it is routinely eaten as bushmeat. It (and other mammals) are referred to by the pidgin name of "beef".

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , ,