Liebe und Ehe

Samstag, 16. Mai 2009

Diese Zeilen habe ich gelesen. Sie sind Gut, sehr Gut!!! 

„Du verstehst mich nicht“, sagt die Liebe zur Ehe, „du machst mich zum Gegenstand eines Vertrags, eines behördlichen Vorgangs, eines amtlichen Papiers, das du unter Zeugen unterschreiben lässt, als würdest du mir nicht trauen.“

„Aber nein“, widersprach die Ehe, „gerade weil ich dir traue, werde ich geschlossen. Gerade weil ich glaube, dass du dem Wechsel der guten und schlechten Zeiten standhalten wirst, existiere ich. Denn die Liebenden willigen in meinem Bund ein, weil sie ein Leben lang zusammenbleiben wollen.“

Die Liebe lächelte. „Was Liebende wollen, hat noch nie eine Bedeutung für mich gehabt. Ich komme und gehe, wann es mir beliebt, und keine Fesseln, keine Ketten, keine Dokumente und Vertrauensunterschriften können mich halten, wenn ich es nicht mehr aushalte. Eine Heirat mag manche Wirkungen haben, aber nicht auf mich.“

„Du hältst dich wohl für etwas Besseres!“ warf die Ehe verärgert der Liebe vor.

Die Liebe antwortete: „Ich bin etwas anderes. Du bist eine Erfindung der Gesellschaft, ich bin ein Bedürfnis des Herzens, eine Kraft der Seele. Ich bin ursprünglich, wesentlich, natürlich. Du bist etwas Künstliches. Ich bin ein rauschendes Fest der Gefühle. Du bist eine nüchterne Institution.“

„Und warum gehen dann so viele Menschen meinen Bund ein?“ fragt die Ehe.

„Ich habe es dir schon gesagt: Weil sie mich nicht verstehen“, erwiderte die Liebe. „Die Gesellschaft hat nicht an mich gedacht, als sie dich erfand, sondern an ihren eigenen Nutzen. Sie hat nicht verstanden, dass man mich nicht vor den Karren einer Einrichtung, dass man mich vor keinen Karren spannen darf, weil man mir damit meine Freiheit nimmt – und ohne Freiheit bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst.“

„Aber was so viele Menschen auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden tun, kann nicht falsch sein“, wandte die Ehe ein.

„Doch“, sagte die Liebe, „denn die führen auch seit Jahrtausenden Kriege.“

„Was sollten die Menschen“, fragte die Ehe, „deiner Meinung nach tun, um dich besser zu verstehen?“

„Sie sollten meine Freiheit achten“, sagte die Liebe.

„Sie sollten erkennen, dass ich ihnen keine Sicherheit bieten, keine Zukunft garantieren, dass ich ihnen nichts versprechen kann. Ich halte die schönsten Geschenke für sie bereit, die das Leben zu vergeben hat, aber wenn sie beginnen, sie von mir zu forder, werde ich sie ihnen verweigern. Ich entfalte mich am besten und schönsten in einem Klima des Vertrauens, und wenn zwei Liebende einen Ehevertrag abschließen, kann ich nur traurig den Kopf schütteln, denn wer mich zum Gegenstand einer amtlichen Vereinbarung macht, beleidigt mich, verkennt mich, weiß nicht, wer ich wirklich bin.“

„Kannst du denn gar nichts Gutes an mir finden?“ fragte die Ehe.

„Das Gute an dir“, sagte die Liebe, „ist deine Hintertür, die man im allgemeinen Scheidung nennt.“

„Du gehst nicht besonders lieb mit mir um“, warf die Ehe der Liebe vor.

„Tu doch nicht so, als sei dir an mir gelegen“, erwiderte die Liebe. „Du willst nicht mich, du willst Sicherheit. Ich habe Glück zu vergeben, aber keine Sicherheit zu bieten. Du suchst Beständigkeit. Ich habe das wahre Leben zu verschenken, aber mit Beständigkeit kann ich nicht dienen. Du gibst in meinem Namen den Menschen Versprechen, die ich nicht halten kann, erweckst in ihnen Illusionen, die ich schweren Herzens zerstören muss. Wie sollte ich da lieb mit dir umgehen können?“

„Weil du die Liebe bist“, sagte die Ehe. „Du musst immer lieb sein.“

„Nein“, sagte die Liebe, „ich muss immer ich selbst sein.“

- H. Kruppa -

 

 

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Advent und Konsumgutschein vom Staat

Sonntag, 7. Dezember 2008



Ich wünsche Euch allen weit und breit, eine fröhliche und schöne Adventszeit!

Bedenkt jedoch dabei - den Konsumgutschein vom Staat haben wir noch nicht in der Hand. Glauben tue ich schon lange nicht mehr am Weihnachtsmann und noch weniger an die da oben in der Regierung


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Amazing

Samstag, 5. Juli 2008



This is the craziest thing I've seen in a long time.
For those of you in the 21st century (e.g. blackberry owners), you'll need to look at this on a pc. You also have to get out of your seat and walk away from your computer. People may think you're crazy.
But it's well worth it.
When you look at this picture in a closer look you see its Albert Einstein. But if you stand 15 feet away, it will become Marilyn Monroe.
Give it a try!

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Erkenntnis und Täuschung

Samstag, 2. Februar 2008



Dieses Foto wurde mir zugeschickt unter dem Titel „Smile from God“ und von mir auch gleich als solches erkannt. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich es ohne Titel auch als solches erkannt hätte?

Da ich leider in den letzten Tagen immer mehr mit dem Thema Täuschung (wie leicht lassen wir Menschen uns Täuschen) und Erkenntnis (werden dann mit den bitteren Lehren der Erkenntnis konfrontiert) zu kämpfen hatte, habe ich mich mal gedanklich damit auseinander gesetzt und kam ironischerweise wieder zu einer Erkenntnis, also das Thema womit ich mich eigentlich beschäftige *g*

Angesichts der Funktionsweise und der Täuschbarkeit der menschlichen Wahrnehmung entstehen darüber hinaus Fragen nach der Beschaffenheit der Realität, ob und inwieweit die Art der Erkenntnisgewinnung bereits die Erkenntnisinhalte beeinflusst.

Eine Meinung ist eine Ansicht, Einstellung oder Überzeugung, die ein Mensch zu einem Sachverhalt gewonnen hat. Dabei setzt man Erfahrungen oder bestehende Kenntnisse ein, um den Sachverhalt beurteilen zu können. Meinung entsteht also in einem gedanklichen Prozess.

Einsicht bedarf nicht zwingend einer Begründung, z.B. wenn man einsieht, dass etwas Gewünschtes sich nicht realisieren lässt, aber den Hinderungsgrund dafür nicht erkennt. Ähnlich wie Wissen ist Erkenntnis mit dem Anspruch der Richtigkeit verbunden. Erkenntnisse sind immer wahre Erkenntnisse.

"Wahre Philosophen verbringen ihr Leben damit, nicht zu glauben was sie sehen, und versuchen zu erkennen, was sie nicht sehen."
– Bernard Le Bovier Fontenelle
-

"Weil man das Wissen eines Durchschnittsmenschen zwar nicht vermissen kann in dem, was er schon weiß, wohl aber vermissen kann in dem, was er noch nicht weiß, darum sind die Menschen leicht zu betrügen, unsicher zu machen, einzuschüchtern und zur Ausgelassenheit zu verführen. Das ist ein Zeichen, dass die Erkenntnis nicht auf festem Urteil beruht."
Lü Bu We -

"Wer das unmittelbare Schauen, das unhörbare Hören, die gestaltlose Gestalt erkennt, der kommt der wahren Erkenntnis nahe."
Lü Bu We -

"Das Leiden ist so lange nötig, bis du erkennst, dass es unnötig ist."
Eckhart Tolle -

"Die Vernunft erscheint im Leben zuletzt; je mehr sie erkennt, je reifer sie wird, umso mehr lassen Gefühl und Einbildungskraft nach, jene beiden Kräfte, denen jede nachhaltige Initiative und jede echte Begeisterung entstammt."
Francesco de Sanctis -

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Pracht der Farben

Mittwoch, 30. Januar 2008

Eckart Voland spricht von der Illusion einer farbigen Welt und schreibt: Die Farben sind vom Gehirn generierte Erlebnisqualitäten bloßer elektromagnetischer Strahlung in einer absolut farblosen Welt. Auch der Hirnforscher Gerhard Roth vertritt die Auffassung, dass die erlebte "Wirklichkeit" unserer Welt (mit den Eigenschaften wie Farben oder Musik) nur die durch unser Gehirn interpretierte Realität dieser ist. Mit dem Zustandekommen des qualitativen Charakters der Farbwahrnehmung beschäftigt sich die Philosophie des Geistes.

Die Welt um uns ist gewiss nicht bunt, das Farbige ist eine Qualität des menschlichen Wahrnehmens. Dass auch Tiere Unterschiede hinsichtlich der Farbigkeit in „gesehener“ elektromagnetischer Strahlung wahrnehmen, ergänzt diese Aussage.

Allgemeine Bestimmung der Assoziationen
Blau
Blau ist mit Abstand die beliebteste Farbe, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Sie wird mit vielen positiven Eigenschaften assoziiert: Sympathie, Harmonie, Freundlichkeit, Freundschaft. Blau ist die Farbe der Ferne, der Weite und der Unendlichkeit. Blau ist die Farbe des Vertrauens und der Verlässlichkeit. Blau ist still und entspannend, Grün eher ruhig und erholsam.
Rot
"Rot" ist die älteste Farbbezeichnung überhaupt. Sie ist die zweit beliebteste Farbe mit gleichem Anteil bei Frauen und bei Männern. Rot kreist um die Assoziationsbereiche "Blut" und "Feuer".
Blut: Leidenschaft (Liebe, Hass), Aufregung, Impulsivität, Wut/Zorn (bes. in der Kombination mit Schwarz), Sexualität, Erotik.
Feuer: Hitze, Wärme.
Rot ist eine sehr nahe und dynamische Farbe.
Grün
Die Farbe der Natur und des Lebens. Frühling, Hoffnung, beginnende Liebe. Beruhigende Mitte. Die herbe Frische: frisch, herb, sauer, bitter. Gesund, aber auch unreif.
Schwarz
Negative Gefühle: Trauer, Einsamkeit (allerdings nur in ganz bestimmten Kulturen, wie z.B. der Europäischen). Aber auch: Eleganz ohne Risiko. Modern, sachlich, eindeutig, funktional. Schwarz polarisiert: Bei vielen Menschen ist es sehr beliebt, bei vielen stößt es auf strikte Ablehnung.
Rosa
Zärtlich, zart, kindlich, süß, kitschig.
Gelb
Sonne, Licht, Wärme (schwächer als Rot), sauer.
Weiß
Vollkommen, ideal, gut, sachlich, klar, unschuldig, ehrlich.
Violett
Magie, Geheimnis, Dekadenz, Zweideutigkeit.
Gold
Edel, vornehm, prachtvoll. Eher warm.
Silber
Gediegen, edel. Nicht so verbraucht wie Gold. Eher kühl.

Zu Farben und deren Wirkung, hier unten klicken:

 Farben und deren Wirkung

 

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Der Mond

Montag, 21. Januar 2008


- Collage R. Siedentopf -

 
Der Mond

 Es wird Nacht, es ward Dunkel.
Sanft schaut der Mond auf uns herunter.

Er berührt unsere tiefsten Emotionen,
er löst sie aus, verwirrende Illusionen.

Schweißgebadet man dann erwacht,
sieht wie der Mond  herunterlacht.

In uns die große Sehnsucht weckt,
sich dann heimlich hinter Wolken versteckt.

Was habe ich getan, was habe ich verbrochen?
Warum kommst du in meinen Träumen gekrochen?

Es wird Nacht, es ward Dunkel.
Sanft schaut der Mond auf uns herunter.

- R. Siedentopf -

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Kissing a Frog

Samstag, 19. Januar 2008


THE UGLY FROG

An older lady was somewhat lonely and decided she needed a pet to keep her company. So, off to the pet shop she went. She searched and searched. None of the pets seemed to catch her interest, except this ugly frog. As she walked by the jar he was in, she looked and he winked at her.

He whispered,
'I'M SO LONELY, TOO. BUY ME AND TAKE ME HOME.
YOU WON'T EVER BE SORRY.'

The old lady figured what the heck! She hadn't found anything else. So, she bought the frog. She placed him in the car, on the front seat beside her. As she was slowly driving down the road, the frog whispered to her 'KISS ME AND YOU WON'T BE SORRY.'!

So! The
old lady figured, WHAT THE HECK, and kissed the frog.

IMMEDIATELY the frog turned into an absolutely gorgeous, sexy, young, handsome prince

THE PRINCE THEN RETURNED THE OLD LADY'S KISS.

SUDDENLY THE OLD LADY FELT HERSELF TRANSFORMING FROM HIS KISS.
NOW CAN YOU GUESS WHAT THE OLD LADY TURNED INTO?


COME ON GUESS!



OOOOOOOHHHHHHH COME ON -- DON' T BE A POO!

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SHE TURNED INTO THE FIRST HOLIDAY INN SHE COULD FIND!!!

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Videoclip – Rechte Gehirnhälfte versus Linke Gehirnhälfte

Freitag, 9. November 2007



Ein Test - Die rechte Gehirnhälfte versus linke Gehirnhälfte... Siehst Du die Tänzerin im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn drehen?
Falls im Uhrzeigersinn, gebrauchst du überwiegend die rechte Gehirnhälfte und umgekehrt.
Die meisten von uns werden die Tänzerin gegen den Uhrzeigersinn drehen sehen, jedoch beim fokussieren kann die Richtung geändert werden; siehe ob es klappt.

The Right Brain vs. Left Brain test ... do you see the dancer turning clockwise or anti-clockwise?
If clockwise, then you use more of the right side of the brain and vice versa.
Most of us would see the dancer turning anti-clockwise though you can try to focus and change the direction; see if you can do it.

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Videoclip - Illusion 2

Dienstag, 22. Mai 2007

Starre auf den kleinen schwarzen Punkt in der Mitte des Bildes und wende den Blick nicht ab, auch wenn das Bild umschaltet. Obwohl das 2. Bild Schwarz/Weiß ist, wirst Du es farbig sehen, solange Du den Blick nicht von der Mitte abwendest.

Let me play a trick on your mind! Stare at the small black point in the centre of the picture and do not look away, keep your eyes fixed to the centre even when the picture changes and don’t look away. Although the second picture is black/white in colour, you will see the picture in colour until you look away.



Illusion created by R. Siedentopf

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Videoclip - Illusionen

Donnerstag, 17. Mai 2007

Richte Deinen Blick mit voller Konzentration auf der Mitte des Kreises und wende erst den Blick ab, sobald der Hinweis erscheint. Schaue dann irgendwo auf dem blog oder auch im Raum und Ihr werdet merkwürdiges sehen.

Viel Spaß!

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