Deutsche Sprache im Grundgesetzbuch verankern

Mittwoch, 3. Dezember 2008



Glaubte mich erst verhört zu haben - wie bitte? Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetzbuch verankert werden?? Ich glaub ich spinne.


Bei der hiesigen Wirtschaftskrise gibt es wohl nichts Besseres zu beschließen und was mich vor allem total verrückt macht, dass noch immer nichts bezüglich der Kinderrechte hier unternommen wird. Hierzu meine Blogeinträge vom 29. und 31. Mai 2008:

Kinderrechte in Deutschland

Kinderrechte ins Grundgesetzbuch verankern

Zudem bekam ich auch noch am Vortag in der Zeitschrift Vanity Fair, Nr. 47 vom 10. November 2008 zu lesen, was mich ohnehin schon sehr beschäftigt hat und zum kotzen hätte bringen können.

Ich Zitiere:
"Frist Versäumt

Bremerhaven hat Angst vor einem Kinderschänder. Hilmar N. ist hochgefährlich - und in Freiheit. Der Grund ist ein Formfehler.

Als Hilmar N. seine Stieftochter das erste Mal vergewaltigte, war sie sieben. Drei Jahre lang zwang er sich ihr auf und filmte sie dabei, bis er wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Haft in der JVA Lübeck verurteilt wurde. Seit einigen Tagen ist der 61-Jährige wieder frei - wegen eines Formfehlers. Da er keine Reue zeigt und noch immer gefährlich ist - laut LKA Bremen ist ein Rückfall "sehr wahrscheinlich" -, hatte der Staatsanwalt Sicherheitsverwahrung nach der Haft gefordert. Bei der Verhandlung war der Gutachter krank, eine Frist verstrich, der Bundesgerichtshof musste den Antrag ablehnen. Nun hält sich Hilmar N. in Bremerhaven auf. Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring versprach, der Mann werde überwacht. Die Polizei kann das nicht bestätigen: "Er darf sich keinem Mädchen unter 16 Jahren nähern und muss sich regelmäßig melden", sagt ein Sprecher. Mehr sei nicht möglich."

Bei keiner Überwachung und zudem er keine Reue zeigt, möchte ich mal wissen wie sicher gestellt wird, dass er auch keinem Mädchen unter 16 Jahren nähert!!

Wir leben in einer äußerst kranken Welt und unsere armen Kinder erstrecht!!

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Stichwahlen in Simbabwe

Freitag, 27. Juni 2008

- Collage: Renate Siedentopf -

Heute waren die Stichwahlen in Simbabwe - mir tut das Land so unendlich Leid und die Menschen dort auch. Schade, dass die UN mit keinen besseren Vorschlägen als Sanktionen aufkommen konnte und vor allem wollten. Sanktionen treffen doch nur die ärmsten des Landes - dem Mugabe ist das doch Egal. Mein Herz weint für das Volk!  Wie bescheuert die Mächte doch sind und es nicht erkennen wollen!

Uno droht Mugabe mit schärferen Sanktionen

Der internationale Protest ist Robert Mugabe egal: In Simbabwe hat die umstrittene Stichwahl begonnen. Die Uno erwägt nun laut Außenminister Steinmeier weitere Sanktionen - Italien fordert die EU-Staaten auf, über einen Abzug aller Botschafter aus dem Land zu beraten.
Harare/Kyoto - Die Beteiligung war ersten Meldungen zufolge nur schleppend - doch der zweite Durchgang der Präsidenten-Stichwahl in Simbabwe wird an diesem Freitag durchgezogen, um jeden Preis. Obwohl es mit Amtsinhaber Robert Mugabe nur einen Kandidaten gibt.

Obwohl am Ergebnis kaum Zweifel besteht, ist der Zeitpunkt der Bekanntgabe unklar. Die landesweit knapp 2000 Wahlbüros werden um 19 Uhr schließen.
Mugabes Gegenkandidat Morgan Tsvangirai, der im ersten Wahlgang Ende März die meisten Stimmen erhalten hatte, hatte seine Kandidatur am Sonntag zurückgezogen. Er verwies zur Begründung auf die Unterdrückung der Opposition durch die Anhänger des 84-jährigen Amtsinhabers: "Dies ist keine Wahl. Dies ist eine Schmach, ein weiterer tragischer Tag in der Geschichte unseres Landes." Das Ergebnis dieses Wahlgangs sei "ohne Bedeutung", weil er nicht den Willen der Bevölkerung wiedergebe. Im März waren den offiziellen Angaben zufolge auf Tsvangirai 47,9 Prozent und auf Mugabe 43,2 Prozent der Stimmen entfallen.

Die Abstimmung findet trotz weltweiter Proteste und brutaler Gewalt im Lande statt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte wenige Stunden zuvor erneut vor der Abstimmung gewarnt. Die Außenminister der G-8-Staaten verurteilten in der japanischen Stadt Kyoto die Stichwahl in einer gemeinsamen Erklärung. "Systematische Gewalt, Behinderung und Einschüchterung" hätten eine freie und faire Stichwahl unmöglich gemacht, hieß es in der Erklärung. Die Minister der acht führenden Industriestaaten äußerten sich tief besorgt über die Situation in dem ostafrikanischen Land.
Die Uno werde in der kommenden Woche über weitere Sanktionen gegen Simbabwe beraten, kündigte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Kyoto an. Die Regierung in Simbabwe repräsentiere nicht die Willen der Bevölkerung, und das könne nicht von der Internationalen Gemeinschaft akzeptiert werden.

Stichwahlen Simbabwe

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EM Halbfinale - Deutschland/Türkei

Mittwoch, 25. Juni 2008


Collage: Renate Siedentopf

Der Countdown läuft und Morgen um dieser Zeit sind wir nicht nur schlauer, sondern hoffentlich auch Sieger! Hoffentlich läuft alles Friedlich ab. Gerade in einem Land wo die Türkei so stark präsent ist, kann man fröhlich und ausgelassen miteinander feiern - egal wer am Ende als Sieger dasteht. Hauptsache friedlich und miteinander. Eine goldene Gelegenheit, all Sorgen überbord zu werfen und auf andere Gedanken zu kommen. Ich bin ja sooooooo gespannt! Wissen kann man es nicht, dafür gab es einfach viel zu viele Überraschungen in dieser EM 2008.
Hoffentlich spielt das Wetter auch mit!


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Stichwahl in Zimbabwe

Dienstag, 24. Juni 2008



Eine Schande, dass der UN-Sicherheitsrat nicht mehr unternimmt. Wozu gibt es sie überhaupt?? Ich erinnere an die Wahlen in Namibia. Warum unternimmt das UN-Sicherheitsrat nicht gleicher bezüglich einer fairen Wahl in Zimbabwe? Ich bin dafür, dass sich der UN-Sicherheitsrat sich aktiver beteiligt - hier besteht dringend Handlungsbedarf und wer es noch nicht erkannt hat ist einfach bescheuert!

1976 Der UN-Sicherheitsrat nimmt die Resolution 385 an, in der die Vereinten Nationen aufgefordert werden, in Namibia Wahlen durchzuführen.

1977 Südafrika widersetzt sich der Resolution 385 und bestimmt einen Generaladministrator für Namibia

1978 Nach Verhandlungen der Namibia-Kontaktgruppe (USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Deutschland) wird die Resolution 435 vom UN-Sicherheitsrat beschlossen. Sie sieht freie und faire Wahlen vor der Unabhängigkeit des Landes von Südafrika vor.

1989 Südafrika stimmt der Durchführung der Resolution 435 von 1978 zu. Ab April kommt Personal der UNO zur Überwachung, zum Jahresende wird eine verfassunggebende Versammlung gewählt. Die SWAPO gewinnt erwartungsgemäß die Wahlen. Im Dezember einigen sich die Mitglieder der gewählten Versammlung auf eine Verfassung.

21. März 1990 Namibia wird unabhängig.


Sicherheitsrat verabschiedet Simbabwe-Erklärung

Mugabe verurteilt - aber nur "leise"

Der Weltsicherheitsrat hat das brutale Vorgehen der Regierung in Simbabwe gegen die Opposition verurteilt. Eine freie und faire Stichwahl um das Präsidentenamt sei so unmöglich, heißt es in einer in New York einstimmig angenommenen Erklärung. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte eine Verschiebung der für Freitag geplanten Abstimmung.

Offenbar 86 Tote seit März
Tsvangirai hatte sich am Sonntag aus der vorgesehenen Stichwahl zurückgezogen. Er begründete diesen Schritt mit der massiv zunehmenden Gewalt gegen Oppositionsanhänger im Land. Seit der ersten Runde der Wahl seien bereits 86 Anhänger seiner Bewegung für einen demokratischen Wandel (MDC) getötet worden.


Mugabe droht Opposition offen mit Krieg

Gefängnis, Folter und Vertreibung: Auf diese Weise versucht Simbabwes Präsident Mugabe zwei Wochen vor der Stichwahl seine Macht zu erhalten. Er wolle eher sterben und gegen die Opposition in den Krieg ziehen, bevor "dieser Bande" das Land in die Hände falle, verkündete der Präsident.

Von Claus Stäcker, ARD-Hörfunkstudio Johannesburg

 

Ein friedlicher Machtwechsel in Simbabwe rückt immer weiter in die Ferne. Dauerregent Robert Mugabe drohte der im ersten Wahlgang siegreichen Opposition jetzt offen mit Krieg. Zwei Wochen vor der Stichwahl um das Präsidentenamt erklärte der 84-Jährige, zu seinen Lebzeiten werde Simbabwe niemals an die Verräter fallen. Wörtlich sagte er: "Wir sind bereit, für dieses Land zu sterben und gegen diese Bande in den Krieg zu ziehen."

 

Immer mehr Simbabwer warnen vor einem Völkermord. Der Fraktionsführer der Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC), Arthur Mutambara, selbst nur gegen Kaution auf freiem Fuß, appellierte an die internationale Gemeinschaft, vor allem aber an die Afrikaner: "Sie begünstigen einen Völkermord, wenn Sie als internationale Staatengemeinschaft Mugabe und seine Partei Zanu-PF nicht sofort in die Schranken weisen. Er muss das klare Signal bekommen, dass seine Regierung nicht anerkannt wird, wenn er die Wahl durch Mord und Folter gewinnt. Das muss das Signal der Afrikanischen Union sein, der SADC-Staatengemeinschaft und von Südafrikas Präsidenten Thabo Mbeki."
Weiter lesen auf den Link hier unten:

Stichwahl in Simbabwe

 


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EM Deutschland - Türkei : Zeichen des Mondes

Sonntag, 22. Juni 2008


Collage - R. Siedentopf

Die Zeichen des Mondes, stehen am 25. zur Gunsten der Türkischen Mannschaft. Am 26. ist Halbmond. Was sieht man auf der türkischen Fahne? Natürlich ein Halbmond mit Stern. Steht es in den Sternen geschrieben, dass zum Halbmond die türkische Mannschaft ein Signal setzen wird oder einfach nur Zufall? Aufgepasst - die Sichel wird immer schmaler und am 29. entspricht sie der Sichel genau wie auf der türkischen Fahne!

 
Der Mond nähert sich jetzt wieder mehr der Erde zu.  Es wird eine Sichel sichtbar, die nach rechts geöffnet ist. Die Sichel wird von tag zu Tag schmaler, bis sie in der Neumondphase angelangt ist. Alles ist auf Abgabe eingestellt: Ausatmen, Freisetzen von Kräften und Energien. Diese Phase kann von Zweifeln und Ängsten befreien und bündelt positive Energien und Gefühle. Körperliche und geistige Höchstleistungen gelingen müheloser.

 
Also, werden wir uns wieder auf eine Überraschung gefasst machen müssen? Das Spiel Niederlande - Russland hat mal wieder vor Augen geführt, wie überraschungsreich Fußball eigentlich sein kann. Man kann es nie wissen und das Schicksal entscheidet.

 
the
29.6.2008
(dd.mm.yyyy)

the moon sign was/is:
Taurus
phase of the moon:
Waning Moon


 

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Olympics 2008 - Abuse of Human Rights

Donnerstag, 19. Juni 2008


This is what it's like, when human rights are being abused:
No freedom of the press!

In developed countries, freedom of the press implies that all people should have the right to express themselves in writing or in any other way of expression of personal opinion or creativity. The Universal Declaration of Human Rights states: "Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference, and impart information and ideas through any media regardless of frontiers"

Light your candle for Tibet!


Media Work / Press Releases and Statements/ HRIC Press Advisory: Legal Guidelines for Foreigners—Olympic Traps for Foreigners? June 05, 2008

The "Legal Guidelines for Foreigners Entering, Exiting and Staying in China during the Olympics," released June 2, consist of 57 questions and answers divided into eight categories including transportation, accommodations, medical treatment, intellectual property protection of the Olympics logo, and "special notes." The English translation prepared by HRIC is appended to this Press Advisory.

The Legal Guidelines also prohibit carrying out of China documents or other materials that are classified as "state secrets." The state secrets laws and regulations, however, are extremely broad and provide for retroactive classification, such that everything can potentially be classified as a state secret.

By linking specific illegal activities with vague prohibitions invoking national security, state secrets, criticism of the country, and mass gatherings, these Legal Guidelines can be traps for foreigners. If foreigners do run into trouble, the recent crackdown on lawyers and the lack of a functioning rule of law in China should raise additional concerns. Finally, the spirit of the Legal Guidelines is in tension with official commitments of openness to welcoming the international community to the Olympic Games.

Just bear in mind: Most participants are also considered to be foreigners!

Read more concerning these Legal Guidelines by clicking on the link below:

Legal Guidelines for Foreigners—Olympic Traps for Foreigners


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Bush Pilot

Montag, 9. Juni 2008

You are a South African bush pilot working for Blue Sky Aviation.


You fly in some critical medical supplies, enjoy a quick lunch at the hospital.

It's a stifling 100 degrees in the shade and you're eager to get back aloft to the cooler upper atmosphere.


On the way back to your aircraft, you discover that the only bit of shade within 1 mile has become very popular.


You start estimating the distance to the aircraft door and wonder . . .

'Do I feel lucky today?'



Isn't THIS awesome ...?




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Kriminalität und Armut in Deutschland

Montag, 5. Mai 2008



Die Realität hat mich wieder nach einigen Festen. Das Leben geht weiter. Das mit meiner Handtasche geht mir langsam auf dem Wecker. Ständige Telefonate mit der Kripo und ein ewiges hin und her. Sollen sie mit meiner Tasche doch ihre Freude haben oder auch nicht. Ich werde hier in Deutschland umdenken und nicht mehr so sorglos denken und leben wie in den letzten Jahren. Ich bin es ja auch von Südafrika nicht anders gewohnt und bin wenigstens für die Zukunft gewappnet. Andere hingegen werden sich hier im Lande noch gewaltig umschauen. Es ist einfach nicht zu übersehen, dass die Kriminalität in Deutschland gewaltig zugenommen hat. Ursachen dafür sehe ich in der steigender Armut und Narrenfreiheit der kriminellen in Deutschland. Das Problem mit der Kriminalität hier im Lande wird noch schlimmer werden.

Ich zitiere aus "Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei":

"Ein Urteil ist schnell gefällt: Wer arm ist, kann sich immer weniger Bildung leisten, Sitten und Moral verfallen und dann gleiten viele in die Kriminalität ab. Oder anders herum, wer nicht in Bildung investiert, hat am Arbeitsmarkt kaum Chancen, verarmt und gleitet dann in die Kriminalität ab.
Dr. Bettina Paul, vom Institut für Kriminologische Sozialforschung betrachtet im Folgenden Ergebnisse jüngster Forschungen.

Das Ende des Wohlfahrtsstaates und die seither zu beobachtenden gesellschaftsverändernden Trends sind auch für die Kriminologie ein vieldiskutierter Gegenstand. Eine dieser neueren Entwicklungen besteht im Ruf nach der Eigenverantwortung, die dem Staat die Möglichkeit gibt, sich immer mehr zurückzuziehen und die Kosten für Gesundheitswesen, Bildung, Sozialfürsorge etc. dem einzelnen Bürger zu übertragen. Dieser muss nun selbst zusehen, dass er für sich entsprechende Vorsorgemaßnahmen trifft oder aber die Konsequenzen aus mangelnder Vorsorge selber trägt. Argumentiert wird zum einen damit, dass man die Faulheit der Menschen nicht mehr länger finanzieren wolle – „soziale Hängematten“ sind nicht mehr erwünscht, „Sozialdetektive“ haben Konjunktur. Zum anderen könne man diese überfürsorglichen Systeme auch gar nicht mehr finanzieren.

Eine andere für die Kriminologie relevante Entwicklung gilt als neue Allerweltsweisheit;
danach wird Kriminalität heute als die Konsequenz der freien Willensentscheidung angesehen, die entsprechend geahndet werden kann und muss. Härte ist angesagt, da die Straftäter es sich selbst so ausgesucht haben. Die zweite Ebene der Selbstverschuldungsprämisse also. Diese Entwicklung fördert die zunehmende Kluft von Arm und Reich, im Einklang mit einer Verringerung der Zugangschancen für finanziell schwächer gestellte Personen – sei dies der Zugang zur (Aus-/) Bildung, Arbeit, Gesundheit oder Freizeit. Alle diese Lebensbereiche sind aufeinander angewiesen.
Fliegt man aus einem raus, zieht das Konsequenzen der Ausgrenzung aus den anderen nach sich. Und obwohl gerade ältere Arbeitnehmer – sofern sie einmal ihren Job verlieren – ohne weitere Aussichten dastehen, treffen doch gerade die jüngeren Generationen die Konsequenzen am härtesten: Der Anteil der sozialhilfebedürftigen Kinder (unter 15 Jahren) steigt in Deutschland kontinuierlich."

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und wie bereits mehrmals in den Medien berichtet, steigt Kinderarmut in Deutschland rasant an. Kinder sind die zukunftsträger des Landes. Die Ursachen der Familienarmut, somit auch Ursachen der Kinderarmut sei - so das Deutsche Kinderhilfswerk - im deutschen Steuer- und Sozialsystem zu finden. Familien müssten ein Übermaß an öffentlichen Abgaben tragen. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert einen "schnellen und radikalen Paradigmenwechsel in der Familien- und Kinderpolitik". Im Einzelnen fordert das Deutsche Kinderhilfswerk von der Bundesregierung ein nationales Programm zur Bekämpfung von Kinderarmut sowie ein Maßnahmenpaket mit Zielvorgaben. Der Gesetzgeber müsse zudem die im Steuersystem verankerte Benachteiligung von Familienhaushalten mit Kindern aufheben und das Kindergeld zu einer eigenständigen Kindergrundsicherung ausbauen. Es müssten zudem flächendeckend Betreuungsangebote für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr geschaffen werden. Auch Kinder mit Migrationshintergrund bräuchten eine bessere Förderung.

Bei den sozial benachteiligten Kindern ist zu beobachten, dass sie:
sich ungesünder ernähren.
sich weniger bewegen.
immer häufiger in isolierten Wohnvierteln unter sich bleiben.
keine guten Schulen besuchen.
nur mangelhafte Ausbildungsmöglichkeiten haben.
keine ausreichend soziale Unterstützung haben.
Es entwickeln sich "Armutskarrieren". Die fehlenden Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks-wirtschaftliche Leistung.
Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend. Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung.

Deutschland liegt für Kinder nur im Mittelfeld - Unicef-Studie 2007
Die neueste Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef arbeitete heraus, dass die Lage der Kinder in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur durchschnittlich ist.

Die Situation der Kinder wurde anhand von 6 Bereichen verglichen:
materielle Situation
Gesundheit
Bildung
Beziehungen zu den Eltern und Gleichaltrigen,
Lebensweise und Risiken
eigene Einschätzung der Kinder und Jugendlichen.

Deutschland findet sich beim Vergleich der 25 untersuchten Länder auf Platz 11. Schweden, Norwegen und Finnland stehen an der Spitze der Statistik. Die Niederlande und Tschechien belegten ebenfalls sehr gute Plätze.

Zusammenfassend die Ergebnisse aus der Perspektive Deutschlands:

Als Anlass zur Besorgnis gebend bewertet die Studie das Risikoverhalten Jugendlicher in Deutschland. Deutschland belegt hier vor Großbritannien den vorletzten Platz. Die Gründe sind im Rauchen und Alkoholkonsum der deutschen Jugendlichen zu finden. In Deutschland rauchen mehr als 16 % der 15-Jährigen mindestens einmal pro Woche - in keinem anderen Land rauchen so viele junge Menschen.
Hinsichtlich ihres Alkoholkonsums geben in Großbritannien fast ein Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen an, bereits zweimal oder öfter betrunken gewesen sein. In Deutschland sind es etwa 17 % – in Frankreich und Italien unter 10 %.

Außerdem beklagten etwa 40 % der befragten Kinder und Jugendlichen, dass ihre Eltern mit ihnen nicht richtig redeten. Das ist für diesen Bereich der letzte Platz für Deutschland im internationalen Vergleich. Die Vorsitzende von Unicef Deutschland kommentierte diese Punkte wie folgt: "Das sind gerade Faktoren, die über das Wohlbefinden eines Kindes fast mehr sagen als die Tatsache, wie viel Geld man in den Händen hat."

Erschreckend niedrig sind die Erwartungen, mit denen deutsche Jugendliche ihre berufliche Zukunft sehen. Mehr als 30 % der 15-Jährigen gehen davon aus, keine qualifizierte Arbeit zu finden. Deutschland liegt bei diesem Vergleichspunkt auf Platz 20 von 25 Industriestaaten.
Die Bereitschaft Deutschlands in den Bereich der frühkindlichen Betreuung zu investieren, liegt im inter-nationalen Vergleich auf dem letzten Platz.

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Floods Efundja in Namibia

Mittwoch, 2. April 2008

Karibib Usakos Road

 

Damage to the road after heavy rainfalls during the night of the 30th March 2008.

The flood has displaced thousands of people and communal farmers have lost around 25000 animals and 17 schools in the Ohangwena Region alone have been adversely affected.

A report compiled by the Namibia Early Warning and Food Information Unit (NEWFIU) states that there will be an overall reduction in cereal harvest in Namibia for the 2008/9 marketing season because the 2007/8 crop season shows a decrease of 14% compared to the yearly average of 6%.

The regions of Caprivi, Kavango, Omusati, Ohangwena and Oshana are expected to report a 23% reduction in their yields for this year.

The government has already put in motion a plan to source large quantities of cereal to prevent widespread hunger in the flooded regions. Current estimates show that N$50 million would be needed for infrastructural repairs in the regions of Oshana, Ohangwena and Omusati.

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Efundja - Flut in Owamboland Namibia

Dienstag, 1. April 2008



Ich bekam heute sehr erschreckende Nachricht aus Namibia, dies ist KEIN Aprilscherz!!

Beigefügt ein stark verkleinertes Satellitenphoto (ursprünglich 6 MB), welches die spektakuläre Flut im zentralen Norden (Owamboland) des Landes zeigt. Die Wassermengen bewegen sich, aus Südangola kommend, südlich, um langsam aber sicher die Etosha Pfanne zu füllen. Diese Flut, in Namibia auch als ,,Efundja" bekannt, ist die heftigste seit Menschengedenken. Die Schäden belaufen sich auf über 6 Mil. Euro, Tendenz steigend. Bisher wurden 455 Cholera Fälle registriert, 3 Todesfälle sind gemeldet worden. Insgesamt sind momentan 60 000 Menschen von Hochwasser betroffen; dies schließt jedoch die Regionen Kavango und Caprivi ein. Viele Schulen und Kliniken sind nicht mehr mit Fahrzeugen erreichbar. Noch mehr Hütten und ganze Stadtteile sind unter Wasser. Auch Kläranlagen sollen geflutet sein.

Der eine oder andere kann sich an Hand der Aufnahme ev. orientieren: da wo die C41 Piste (am oberen Bildrand) nach rechts hin endet, dort ungefähr liegt Oshakati. Der lange, gerade und deutliche Streifen ist die Regionsgrenze zwischen Omusati (zu deutsch Mopane) und Oshana. Die Oshanas oder Oshonas sind die vielen kleinen Pfannen im Owamboland, die sich in der Regenzeit mit Wasser füllen.

Die Etosha Pfanne ist auf dem Bild  nicht zu erkennen.

Ich war letzte Woche in Etosha und habe sie noch nie so voll gesehen: ab der Höhe von Halali bis nach Osten ist die Pfanne bereits mit Wasser gefüllt.

Insgesamt hat Namibia eine bisher überdurchschnittliche Regenzeit zu verzeichnen. Die wichtigsten Staudämme sind zu über 70% voll.

Lediglich einige Teile der Namib haben noch wenig Regen bisher erhalten.

Liebe Grüße aus dem feuchten Süden.

Hugo

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Hurricane Emma - Orkantief Emma / Klimawandel – Globale Erwärmung

Montag, 3. März 2008



Die Natur ist irreparabel – Gebäude können repariert werden!

Orkantief Emma am 01.03.2008 sollte eigentlich allen vor Augen führen, dass der Klimawandel und die Globale Erwärmung sogar keinen Halt mehr vor Deutschland macht und auch wir darunter leiden werden. Es hat in diesem Winter (bereits März) noch gar nicht geschneit und macht mir auf jeden Fall Sorgen. Der Verursacher des Klimawandels sind wir Menschen. Der Mensch wird als das intelligenteste Wesen gesehen und zerstört sich selber – irgendwie paradox. Die Natur wird sich rächen und das ist nur der Anfang! Als intelligente Wesen müssen wir verstärkt versuchen den Treibhauseffekt auf zu halten und langsam wach werden, sonnst ist es irgendwann zu Spät – manchmal überfällt mir Wehmut und der Gedanke, ist es nicht bereits zu spät und müssen wir nun mit den Folgen leben?

Schneise der Verwüstung – Orkantief Emma

"Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 115 Stundenkilometer zog am Samstagvormittag ab 9 Uhr das Sturmtief Emma mit heftigem Regen und Hagel von Westen kommend über den Bereich der Polizeidirektion Landshut", berichtet die Landshuter Polizei. Innerhalb kürzester Zeit wurden alleine in der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Landshut bis zu 250 Notrufe entgegengenommen. Dies führte zum Dauereinsatz von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, BRK und Polizei. Bis in die Abendstunden waren die Rettungskräfte sowohl im Stadtgebiet Landshut als auch in den Landkreisen mit Aufräumarbeiten im Dauereinsatz. Neben einer nicht zählbaren Anzahl von umgestürzten Bäumen, die großteils keine Schäden anrichteten, kam es zu vielen nennenswerten Ereignissen, schreibt der Polizeibericht. Schlimme Schäden richtete die Schwester von "Kyrill" auch im Stadtgebiet an.


Landkreis Landshut. Das Sturmtief "Emma" hat im Landkreis Landshut verheerende Schäden angerichtet. In den Vormittagsstunden des Samstag, gegen 9.30 Uhr, hinterließ eine heftige Windhose vor allem im südlichen Landkreis eine Schneise der Verwüstung.

Als globale Erwärmung bezeichnet man den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie die erwartete weitere Erwärmung in der Zukunft. Ihre hauptsächliche Ursache liegt nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Verständnis „sehr wahrscheinlich in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen. Dieser entsteht durch Änderung der Atmosphärenzusammensetzung. Durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und durch die weltumfassende Entwaldung wird Kohlendioxid (CO2) in der Luft angereichert. Landnutzungsveränderungen wie Land- und Viehwirtschaft sind eine zusätzliche Ursache, besonders durch den auf sie zurückgehenden Ausstoß weiterer bedeutender Treibhausgase wie Methan.


Die Bezeichnung globale Erwärmung wurde im Verlauf der 1980er und 1990er Jahre geprägt und wird oft gleichbedeutend mit dem allgemeineren Begriff Klimawandel verwendet. Während Klimawandel die natürliche Veränderung des Klimas auf der Erde über einen längeren Zeitraum beschreibt und damit die bisherige Klimageschichte umfasst, bezieht sich die globale Erwärmung auf die gegenwärtige anthropogene, das heißt durch Menschen verursachte Klimaveränderung. Diese besteht nicht nur im Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde, sondern sie ist darüber hinaus mit einer Vielzahl weiterer globaler, regionaler und lokaler Folgen verbunden.

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Intelligent Men

Donnerstag, 28. Februar 2008

This is how you load a tree in South Africa!

Looking at this clip I’ve been thinking – even me being a woman, has more brains!

 

So verladet man einen Baum in Südafrika!


Wenn ich das so sehe, meine Güte - da habe ich als Frau schon mehr Hirn!

Once upon a time there was a female brain cell which, by mistake, happened to end up in a man's head.

She looked around nervously because it was all empty and quiet.

'Hello?' she cried, but no answer.

'Is there anyone here?'  She cried a little louder, but still no answer.

Now the female brain cell started to feel alone and scared.  So she yelled at the top of her voice, 'HELLO, IS THERE ANYONE HERE?'

Then she heard a faint voice from far, far below....

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HEALTH WARNING

Dienstag, 5. Februar 2008



DO NOT SWALLOW CHEWING-GUM!!

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Angst/Panik - Wahrnehmungen

Montag, 4. Februar 2008



Ich habe diesen Clip gesehen und musste sogleich wieder an meinen vorigen Beiträgen bezüglich Wahrnehmungen und Sinne denken und wie einfach wir uns täuschen lassen. Dies ist glaube ich ein klassisches Beispiel. Diese sinnvollen - sehr wahrscheinlich angeborenen – Reaktionen bei Angstzuständen klingen nach Ende der bedrohlichen Situation relativ schnell wieder ab, wie man genau beobachten kann auf dem Video. Die körperlichen Ausdrucksformen der Angst sind die gleichen, egal, ob es sich um eine reale Bedrohung oder um eine Panikattacke aus heiterem Himmel handelt. Wie oft sind wir von Angst eingeschnürt, verlieren dadurch unsere Objektivität, lenken unsere Phantasien in die falsche Richtung, ersticken wir unsere Intuition und beschränken dadurch unsere Entscheidungsfreiheit?

"Das älteste und stärkste Gefühl ist Angst, die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vor dem Unbekannten."
H.P. Lovecraft -

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Erkenntnis und Täuschung

Samstag, 2. Februar 2008



Dieses Foto wurde mir zugeschickt unter dem Titel „Smile from God“ und von mir auch gleich als solches erkannt. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich es ohne Titel auch als solches erkannt hätte?

Da ich leider in den letzten Tagen immer mehr mit dem Thema Täuschung (wie leicht lassen wir Menschen uns Täuschen) und Erkenntnis (werden dann mit den bitteren Lehren der Erkenntnis konfrontiert) zu kämpfen hatte, habe ich mich mal gedanklich damit auseinander gesetzt und kam ironischerweise wieder zu einer Erkenntnis, also das Thema womit ich mich eigentlich beschäftige *g*

Angesichts der Funktionsweise und der Täuschbarkeit der menschlichen Wahrnehmung entstehen darüber hinaus Fragen nach der Beschaffenheit der Realität, ob und inwieweit die Art der Erkenntnisgewinnung bereits die Erkenntnisinhalte beeinflusst.

Eine Meinung ist eine Ansicht, Einstellung oder Überzeugung, die ein Mensch zu einem Sachverhalt gewonnen hat. Dabei setzt man Erfahrungen oder bestehende Kenntnisse ein, um den Sachverhalt beurteilen zu können. Meinung entsteht also in einem gedanklichen Prozess.

Einsicht bedarf nicht zwingend einer Begründung, z.B. wenn man einsieht, dass etwas Gewünschtes sich nicht realisieren lässt, aber den Hinderungsgrund dafür nicht erkennt. Ähnlich wie Wissen ist Erkenntnis mit dem Anspruch der Richtigkeit verbunden. Erkenntnisse sind immer wahre Erkenntnisse.

"Wahre Philosophen verbringen ihr Leben damit, nicht zu glauben was sie sehen, und versuchen zu erkennen, was sie nicht sehen."
– Bernard Le Bovier Fontenelle
-

"Weil man das Wissen eines Durchschnittsmenschen zwar nicht vermissen kann in dem, was er schon weiß, wohl aber vermissen kann in dem, was er noch nicht weiß, darum sind die Menschen leicht zu betrügen, unsicher zu machen, einzuschüchtern und zur Ausgelassenheit zu verführen. Das ist ein Zeichen, dass die Erkenntnis nicht auf festem Urteil beruht."
Lü Bu We -

"Wer das unmittelbare Schauen, das unhörbare Hören, die gestaltlose Gestalt erkennt, der kommt der wahren Erkenntnis nahe."
Lü Bu We -

"Das Leiden ist so lange nötig, bis du erkennst, dass es unnötig ist."
Eckhart Tolle -

"Die Vernunft erscheint im Leben zuletzt; je mehr sie erkennt, je reifer sie wird, umso mehr lassen Gefühl und Einbildungskraft nach, jene beiden Kräfte, denen jede nachhaltige Initiative und jede echte Begeisterung entstammt."
Francesco de Sanctis -

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Zivilcourage – Datenschutzgesetz - Menschenrechte

Montag, 7. Januar 2008



In westlich orientierten Gesellschaften zeigt derjenige Zivilcourage, der die Wertorientierungen der jeweiligen Gesellschaften, wie z. B. die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, offen und ohne Rücksicht auf eigene Nachteile vertritt. Dies erfordert Mut, da derjenige, der Zivilcourage zeigt, möglicherweise mit Repressionen seitens von Autoritäten, sogenannte Vertretern der herrschenden Meinung oder seines sozialen Umfelds zu rechnen hat. Eine besondere Form der Zivilcourage sind auch Whistleblower, d.h. Individuen, die Fehlverhalten innerhalb von Institutionen und insbesondere Firmen aufdecken.
Zivilcourage = Mut im täglichen Leben
Herzhaftigkeit ist bloß eine Temperamentseigenschaft. Der Mut dagegen beruht auf Grundsätzen und ist eine Tugend.
(Immanuel Kant, deutscher Philosoph)

Ein Angriff erfolgt nur dort, wo es wehrlose Opfer gibt. Und wenn wir zeigen, dass wir nicht alles wehrlos hinnehmen, dann wird den Tätern die Grundlage für ihre Aktion genommen. Daher sollte das Motto lauten "Nicht Weggucken - Hinschauen!", mit offenen Augen durch die Welt gehen, für Grundsätze einstehen und handeln. Zeigt, dass wir nicht wehrlos und gleichgültig sind!

Durch die Formulierung von Grundrechten in Verfassungen und internationalen Abkommen wird versucht, die Menschenrechte als einklagbare Rechte zu gestalten.

Das Datenschutzrecht ist das Teilgebiet des Rechts, das sich mit dem Datenschutz befasst.

Zum Datenschutzrecht im weitesten Sinne gehören deshalb alle Gesetze, Vereinbarungen, Anordnungen und Gerichtsentscheidungen, die dem Schutz der Privatsphäre dienen, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ausgestalten oder den Umgang mit Geheimnissen und personenbezogenen Daten regeln.

Auch die Deutsche Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel bekundete Handlungsbedarf:
„Das Datenschutzrecht bedarf vor dem Hintergrund der technischen Entwicklungen der Überprüfung und an verschiedenen Stellen der Überarbeitung und Fortentwicklung. Bei dieser Aufgabe werden wir auch prüfen, ob im Hinblick auf den Abbau überflüssiger Bürokratie Änderungen vorgenommen werden können.“
– Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 11. November 2005, S. 109
Datenschützer befürchten, dass sich die angekündigte „Überarbeitung und Fortentwicklung“ unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus zu einem Abbau von Datenschutzrechten führen wird.

Dies ist dann auch tatsächlich am 01.01.2008 eingetreten!

Verstöße gegen Datenschutzregelungen haben meist keine Konsequenzen, weil die betroffenen Personen von einer missbräuchlichen Datenverarbeitung in der Regel keine Kenntnis haben und die staatlichen Datenschutzbehörden nicht über die notwendigen personellen Ressourcen verfügen, um die Datenverarbeiter effektiv zu kontrollieren.

Bereits die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, verkündet am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen, maß der Privatsphäre der Menschen Bedeutung zu. In Artikel 12 der Menschenrechtserklärung heißt es: „Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr [...] ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.“

Fortsetzung folgt.....

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Zivilcourage – Datenschutzgesetz - Menschenrechte

Sonntag, 6. Januar 2008