Magic of Colours

Sonntag, 15. Juni 2008


- Collage: Renate Siedentopf -

Aren't the spectrum of colours we conceive
a reflection of what our soul perceives?
The magic of colours it's such a miracle,
once fading, beware - it can become critical.

- R. Siedentopf -

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Igel Gedicht

Montag, 19. Mai 2008


Foto - R. Siedentopf


Ein ereignisreiches Wochenende ist vorüber und eines der bestimmt schönsten Ereignissen war meine Begegnung mit einem Igel in freier Natur. Ich saß im Dunkeln in meinen Gedanken versunken, da hörte ich ein leises tipp tapp und es marschierte ein Igel ganz frech an meinen Füßen vorbei. Wie gut, dass ich die Kamera dabei hatte. Ich bin dem Igel nach und beobachtete was er so macht. Das schöne war, er hielt inne und als ich mich zu ihm herunter bückte, rollte er sich nicht ein. Er schaute mich an und ich konnte leise mit ihm sprechen wobei er mich immerzu ansah. Aus Angst, dass er sich einrollt und Angst vor mir bekommt, wollte ich ihn erst nicht streicheln. Doch dann war der reiz sein Stachelfell zu berühren doch zu stark und zu meinem großen erstaunen, ließ er sich sanft streicheln. Dies hat mir ungeheure Freude bereitet und zeigt wie wunderbar und einmalig unsere Natur doch ist. Nachdem er die Nase von meinem erzählen voll hatte, wanderte er weiter und ging seinen Weg. Hoffentlich werden wir uns mal wieder begegnen.

Im Frühling der Igel erwacht
aus einer sehr langen Nacht.
Geschlafen hat er friedlich und still
vom Monat November bis fast zum April.
Weil ihn Sonnenstrahlen und Hunger wecken,
sucht er sich Würmer, Obst und Schnecken.
Im schönen Frühling ist die Luft lau,
dann sucht sich der Igel eine eigene Frau.
Im Sommer werden die Jungen geboren
und gut versorgt, sonst wären sie verloren.
Im Oktober sind sie wieder allein
und suchen sich ein eigenes Heim.
Später liegen sie ganz brav
im langen tiefen Winterschlaf.
- Birgit Wendland -

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Muttertag

Sonntag, 11. Mai 2008


- Collage Renate Siedentopf -

Es gibt Wesen auf dieser Welt, die einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können. Sie haben einen Kuss der alles heilen kann, von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenem Herzen - und können alles nur mit zwei Hände machen. Sie können sich selber heilen und können 18 Stunden am Tag arbeiten. Sie sind weich und hart zugleich. Sie können viel dulden und sich auch durchsetzen. Sie können denken und verhandeln. Mit Tränen drücken sie ihre Freude, ihre Schmerzen, ihren Kummer, ihre Enttäuschungen, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz aus. Sie sind einfach erstaunlich - Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten. Sie singen, wenn sie weinen möchten. Sie weinen, wenn sie glücklich sind und lachen wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das woran sie glauben. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein", wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen ohne alles, damit ihre Familien haben, was sie brauchen. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Kinder Auszeichnungen bekommen. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen kann. Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale. Sie geben ihrer Familie moralischen Beistand. Sie geben ALLES!!
Wie auch immer.... Es gibt ein Fehler - sie vergessen manchmal was sie wert sind.

Diese Wesen wurden "Mütter" genannt,
dies hat wohl gleich ein jeder erkannt?
Die uns ein kostbar Leben schenkten,
darum sollen wir auch heute an sie denken.


"Das Kind hat seinen Verstand meistens vom Vater, weil die Mutter ihren noch besitzt." - Adele Sandrock
(der ist Guuuut! *g*)

"So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat." - J. W. von Goethe

"Das Mädchen wird unter Tränen zur Frau und unter Stöhnen zur Mutter." - Henry de Montherlant

"Das Herz einer Mutter ist das Schulzimmer ihres Kindes." - Henry Ward Beecher

"Der mütterlichen Liebe hat die Natur die Erhaltung aller Lebewesen anvertraut, und in den Freuden und selbst in den Leiden, die mit diesem köstlichen Gefühl verbunden sind, belohnt sie die Mutter." -Nicolas-Sébastien de Chamfort

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Paasfees Gedig, Ostergedicht, Easter Poem

Donnerstag, 20. März 2008



Wegen den Feier und Festtagen, möchte ich heute bereits meine Ostergrüße loswerden. In Südafrika ist heute der letzter Arbeitstag und die meisten haben leider nur den Zugriff vom Büro aus. Frohe Ostern allerseits und schöne Osterfeiertage wünschen wir Euch allen.
Liebe Ostergrüße von Renate mit den Kindern.


Geseende Paasfees aan almal in Suid-Afrika. Ek weet, dat julle vakansies vandag begin en ek hoop dat julle nog my Paarfeesgroete kan lees op kantoor. Geniet julle vakansie en liewe Paasfeesgroete van Renate en die Kinders.

I have to send my Easter greetings today since it's the last day at office for the most of you and especially in SA most of you only have internet access at work. We wish all of you a very happy, hoppy Easter and enjoy the Easter holidays. Lots of love from Renate and the Kids.

Paasfees Gedig


Geseende Paasfees aan al die lesers van my blog,
Afrikaners hier in Europa en die in Suid-Afrika nog.
Ek hoop dat julle kan geniet die somer se son,
hier sneeu dit, skoon vergeet dat die somer kom.
Geniet die vakansiedae met jul familie en vriende,
ons dink aan julle en stuur groete met baie liefde.
Ek hoop die Paasfees haas bring vir julle krag,
sodat julle weer elektrisiteit het dag en nag.
Verskoon asseblief, hier moes ek lag!
- Renate Siedentopf -


Verregnete Ostern

Heut' ist Ostern und es regnet.
Man sagt, dass Gott die Erde segnet.
Doch was macht da der Osterhas,
wenn's regnet in dem nassen Gras?
Wo soll die Eier er verstecken,
wenn Wasser fließt an allen Ecken?
Vielleicht kommt er ins Zimmer rein,
versteckt hier seine Eier.
Sonst gäb' es doch für Groß und Klein
keine rechte Osterfeier.
- Annegret Kronenberg -

The Easter Bunny comes to town
On every Easter Sunday.
She leaves me jelly beans and stuff
And I eat it all by Monday.

Easter Bunny keep it up,
At painting eggs you're handy.
Come on out on Easter Day
And bring some chocolate candy.

The bunny paints a zillion eggs.
She buys them by the dozens.
And then, to get them done in time,
She has to hire her cousins.

Easter Bunny keep it up,
At painting eggs you're handy.
Come on out on Easter Day
And bring some chocolate candy.

The Easter Bunny came to town,
A' ridin' in a Chevy.
She hit a bump and broke her eggs
And drove into the levee.

Easter Bunny keep it up,
At painting eggs you're handy.
Come on out on Easter Day
And bring some chocolate candy.

Oh! Easter is my favourite day
Because of Easter Bunny.
Her little tail and special hop
Sure make that bunny funny.

Easter Bunny keep it up,
At painting eggs you're handy.
Come on out on Easter Day
And bring some chocolate candy.
- Grandpa Tucker -



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Sun kissed Moon

Donnerstag, 6. März 2008


- Collage R. Siedentopf -


Sun kissed Moon

When the sun kisses the moon,

no act of love or affection

can enlighten your heart so soon.


Dark and light seem to entwine

no act of love or affection

can create a feeling so divine.

- R. Siedentopf -

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Zum Valentinstag

Donnerstag, 14. Februar 2008


- Collage R. Siedentopf -

Die Liebe

Die Liebe kommt, die Liebe geht,
solange sich die Erde dreht.

Ist die Liebe einst im Herzen,
spürt man keine Schmerzen.

Sie preist nicht ihren Wert,
schweigsam Dir Freude beschert.

Die Liebe ist grenzenlos,
man fühlt sich Famos.

Sie einem den Kopf verdreht,
dann auf den Magen schlägt.

Bleibt sie einem jedoch hold,
so man sie auch festhalten sollt.

Denn:

Wie sie einst gekommen,
wird sie Dir genommen.

Ist sie einst verflossen,
werden Tränen vergossen.

Dies ist des Liebes verlauf,
nehmet hin und es in Kauf.

Die Liebe kommt, die Liebe geht,
wie die Sonne auf und unter geht.
- R. Siedentopf -

Wer Liebt, der Lebt!


Somit wünsche ich allen einen schönen Valentinstag, jedoch bedenkt dabei - "Das Leben soll ein Fest sein! Um das zu erkennen, sollte es keiner besonderen Gelegenheiten bedürfen. Weise ist, wer aus jeden Tag etwas Besonderes macht." (Buscaglia)
 
Die Karte kann als E-Card aus meinem Album allerlei5 bei Gofeminin versendet werden - hoffentlich bereitet sie jemandem viel Freude!

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Unsichtbare Liebe / Invisible Love

Donnerstag, 7. Februar 2008


Kennst du Tiere wohl fern irrend?
Vöglein scheu vorüber schwirrend?
Blumen, Stimmen in der Wildnis?"
... kenn auch mich im gleichen Bildnis!
Was passt, das muss sich runden,
was sich versteht, sich finden,
was gut ist, sich verbinden,
was liebt, zusammen sein. 
Was hindert, muss entweichen,
was krumm ist, muss sich gleichen,
was fern ist, sich erreichen,
was keimt, das muss gedeihen.

 

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Video Clip - Good News

Sonntag, 27. Januar 2008

 
Etwas grau und etwas kahl,
ach, die Jugend war einmal.
Doch was nützt denn das Gewimmer?
Lieber Freund, es wird noch schlimmer!

Haare wachsen aus den Ohren,
der Geruchsinn geht verloren;
dabei hast Du noch zu kämpfen,
um den Nasensaft zu dämpfen,
der sich an der Spitze sammelt,
und als Tropfen runterbammelt.

Flach und trüb liegt die Pupille,
trotz der scharf geschliffenen Brille.
Du bekommst Parodontose,
Deine Zähne werden lose.
Schmerzhaft, wie sie einst gekommen,
werden sie Dir rausgenommen.
Und das künstliche Gebiss
ist ein arges Hindernis!

Schweigen wir von Nierenschmerzen,
starkem Klopfen an dem Herzen,
von dem Magen - diesem Hund,
keinesfalls ist er gesund!

Unten ist die Bauchwand faltig,
der Urin ist zuckerhaltig.
Der Popo, einst straff und rund,
leidet stark an Muskelschwund.
Wenn Dir mal ein Wind entfleucht,
wird Dir gleich die Hose feucht.
Und des Mastdarms volle Falten,
können kaum den Stuhlgang halten.

Oftmals stören Deinen Frieden,
walnussgroße Hämorrhoiden.
Und die sogenannte gute,
vielgepriesene Wünschelrute
hängt als leicht gekrümmter Schlauch
unterm faltenreichen Bauch.

Nur zum Pinkeln lediglich,
dient der Schnippeldillerich.
Und er ist an dieser Stelle
wirklich keine Freudenquelle!
Sogar die holde Weiblichkeit
wittert dies und weiß Bescheid.
Schonungslos kommt sie zum Schluss,
er ist sittsam - weil er muss!

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Der Mond

Montag, 21. Januar 2008


- Collage R. Siedentopf -

 
Der Mond

 Es wird Nacht, es ward Dunkel.
Sanft schaut der Mond auf uns herunter.

Er berührt unsere tiefsten Emotionen,
er löst sie aus, verwirrende Illusionen.

Schweißgebadet man dann erwacht,
sieht wie der Mond  herunterlacht.

In uns die große Sehnsucht weckt,
sich dann heimlich hinter Wolken versteckt.

Was habe ich getan, was habe ich verbrochen?
Warum kommst du in meinen Träumen gekrochen?

Es wird Nacht, es ward Dunkel.
Sanft schaut der Mond auf uns herunter.

- R. Siedentopf -

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Advent, Advent

Sonntag, 2. Dezember 2007




Advent, Advent,
mein Lichtlein brennt.
Es brennt lichterloh,
in meinem Herzen sowieso.
Ich wünsche allen weit und breit,
eine schöne, Adventszeit.

- Renate Siedentopf -

Eine Adventsgeschichte

Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mordstolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß.

Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ochs und der Esel mir zu langweilig waren. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war total hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Zigarette in der Hand, weil wir keine Weihrauch haben. Aber die Zigarette raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schoen. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: "Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa drei vier, dann hauts de mit deim Hirn an d'Tuer." Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf. Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist total leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft. Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewälzt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluß schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich groß bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht. Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber eins ist gewiess: Der Apfent kommt immer wieder.

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Videoclip - Vollmond

Samstag, 24. November 2007


 
- Fotos und Video von Renate Siedentopf -

Vollmond

Es ist eine wunderschöne Vollmondnacht,
der Mond steht am Himmel in voller Pracht.

Der Mond, der Feld und Flur so wunderbar erhellt,
durch seiner Schönheit, alles andere im Schatten stellt.

Alles Negative soll im Schatten des Mondes zerfließen,
im hellen Mondschein, soll nur positives sprießen!

Die Sonne verleiht dem Mond zu seiner Kraft,
auch am Abend, sie im Gesichte des Mondes lacht.

Auch wenn die Sonne am Abend immer untergeht,
bei Nacht alles trotzdem unter ihrem Lichte steht.

Es ist Vollmond welch eine wunderschöne Pracht,
wie der Mond heute vom Himmel zu uns lacht.

- Renate Siedentopf -

Es ist endlich mal wieder ein sehr schönes Album von Katie Melua (Pictures) auf dem Markt erschienen. Diese habe ich mir dann auch sofort besorgt und kann mir jeden Tag mit den schönen Liedern versüßen.

„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“
- Martin Luther -

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Sabine zum Geburtstag

Freitag, 12. Oktober 2007



Sabine meine Maus wurde heute zwanzig,
dass sie Gesund & Wohlauf, dafür Gott, danke ich!

Wir wünschen Dir Gesundheit, Glück und Zufriedenheit,
alles Andere kommt dann mit der Zeit.

Wir wünschen Dir in Deinem neuen Lebensjahr,
nur alles Gute und Deine Wünsche werden Wahr!

Feiere heute mit Deinen Freunden die Stunden,
vergesse alle Deine Sorgen und Wunden.

Ich liebe Dich von ganzem Herzen,
dies ist Wahr und ohne Scherzen!

Hab Dich Lieb
Mam

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Sommer Adé

Dienstag, 18. September 2007


- Collage R. Siedentopf -

Der Winter schleicht nun langsam heran.
Es wird kälter, es dauert nicht mehr lang.
Die Bäume werfen goldene Blätter herunter,
ein Blätterteppich, weich und glitschig darunter.
Die Menschen laufen mit bedrückter Miene umher,
freundliches Lächeln, sieht man fast gar nicht mehr.
Die Wolken haben der Sonne den Kampf angesagt,
wenn nicht besiegt, scheint sie nur noch Karg.
Die Schwalben haben die Flucht ergriffen,
der Winter kommt, das haben sie begriffen!
- R. Siedentopf -

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Gedanken an Diana

Freitag, 31. August 2007


- Collage R. Siedentopf -

10 Jahren ist es nun her,

Lady Diana am Leben nicht mehr.

Ihr galt meine volle Bewunderung,

leider beim Autounfall kam sie um.

Heute wird die Welt wieder an sie denken,

meine Gedanken werde ich ihr auch schenken.

Die Königin der Herzen hat ihre Ruhe gefunden,

Hoch in Ehren wird ihr gewidmet heute die Stunden.

- R. Siedentopf -

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Abschied tut Weh! mit Puppet Videoclip

Donnerstag, 30. August 2007



Endlich Daheim heute wieder angekommen,
mit schwerem Herzen von der Reha abschied genommen.
Eine lustige Truppe hatte sich gefunden,
sehr oft im Park, drehten wir unsere Runden.
Beim rauchen sich die Truppe immer wieder fand
und dann kuschelig in trauter Runde stand.
Wie oft wir uns in der Sonne räkelten,
mit lautem lachen am Boden krakehlten.
Olaf der blasse holte sich dann einen Sonnenbrand,
Marlene mit Tschamba-Fii zum Waden einreiben, ihm gleich zur Seite stand.
Uwe versteift vom Nacken bis zur Lende,
schob seinen Porsche bis zum bitteren Ende.
Abends beim Mex und Kartenspiel wurde viel gelacht,
an den Alltag mit schmerzen hat keiner mehr gedacht.
Theodora legte ständig den Stromgürten verkehrt herum an,
damit sie gleich ein paar Kilos verlieren und abnehmen kann.
Sie stand ständig mit dem Gürtel unter Strom,
beim Kartenspielen, da merkten wir das schon.
Robert engagiert als ihr Meister und Berater,
verhalf Theodora oft zu einem guten Kader.
Renate, die nicht rechnen und mischen kann,
angelte sich sogleich den Peter1 von der Theke heran.
Hans mit seinen Sprüchen und Witzen,
sorgte oft für lachen und das bis zum schwitzen.
Öläffchen unter Pein und heftigen Schmerzen,
teilte Zettel aus worüber wir oft scherzten.
Die Zettel besorgte uns unsere Fräulein Chmiel,
die rege Nachfrage ihr offensichtlich sehr gefiel.
Also zählen wir noch nicht zum alten Eisen,
ein Sexleben trotz Prothese soll das heißen.
Marlene beim Mex oder genannt auch Biene,
verzog ganz arg und oft dabei ihre Miene.
Peter2 schaute Marlene mit seinem Dackelblick an,
und schon war der arme Kerl wieder dran.
Robert schmunzelte immer von Ohr zu Ohr,
bis sein Gegner die Beherrschung verlor.
Es dauerte auch gar nicht mehr lang,
schon kam die kleine Nina mit ran.
Rommé spielen war ihr da noch nicht bekannt,
schon nach kürze, auch sie vom Spiel gebannt.
Das schönste Zimmer war für Waltraut gedacht,
dieser Putzraum hat sie fast um den Verstand gebracht!
Nun hatte sie endlich das schönste Zimmer,
darum kam Jürgen am Wochenende immer.
Jürgen der fleißig seine Waltraut besuchte,
gerne die Stellungen vom Zettel zu erproben versuchte.
So zog es uns hinauf bis auf die Kampenwand,
wobei Olaf´s Herz klemmte und fast stand.
Ossi und Afrikaner standen dort oben wie Zwerge,
vor uns der Chiemsee und hinten die Berge.
Mit Boot haben wir dann den Chiemsee erkundet,
Olaf mit 2 Weiber, das hat allen verwundert.
Nina lag auf Steuerbord und Renate auf Heck,
inmitten saß Olaf, der Pascha ganz Keck.
Danach zusammen in den Bergen um die Zeit zu vertreiben,
so zogen wir los und per Auto von Gipfel zu Gipfel wir eilten.
Nach langem Suchen, haben wir endlich einen Bach gefunden,
dauerte nicht lange und schon waren die Füße im kalten Wasser versunken.
Olaf stand noch da mit sehr verträumtem Blick,
schon kam Ninas Flip Flop an ihm vorbei gezischt.
Wir 3 Krüppel konnten den Schuh nicht mehr aufhalten,
so trieb es ihn weiter und bestimmt im Thiersee er knallte.
Am Ende war die Bombe bei Waltraut geplatzt,
das Ergebnis – 2 Seiten Beschwerden in einem Satz.
Eine Sache haben wir alle recht früh erkannt,
in Priens Gummizellen wir uns wieder treffen, mit Karten in der Hand!
- Renate Siedentopf -

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Hurrah, bin wieder Da!

Freitag, 29. Juni 2007


Röntgenaufnahme meiner Prothese

In Neuburg war ich in guten Händen,
das lange Leiden hat endlich ein Ende!
Dr. Pelikan habe ich mich anvertraut,
er meinen Rücken mit Prodisc wieder aufgebaut.
Wo am 01.03 einst alles hat begonnen,
in guten Händen des Dr. Heinhold ich nun wieder komme.
Mein Bauch habe ich 10x getackert bekommen,
nächste Woche werden sie wieder entnommen.
Die Glimmstängel bin ich noch nicht ganz los,
von 40 auf 4, dass find ich jedoch schon ganz Famos!.

Mir geht es soweit sehr Gut und ich kann allen die Prodisc Prothese empfehlen. Am gleichen Tag nach der OP am 20.06. war ich schon wieder auf den Beinen und zwar ohne diese quälenden Schmerzen. Hatte nur kurz Wundschmerzen von der OP durch den Bauch, sind aber nur von kurzer Dauer. Da die Prothese ca. 10mm dick ist, hat man nur einen leichten Muskelkater (Druck) – die Muskeln und Sehnen müssen nun leicht gedehnt werden und bekommt man mit viel Bewegung und KG bestimmt gut im Griff. Tramal und Tetrazepam bin ich soweit los und brauche sie hoffentlich auch in Zukunft nicht mehr! Am 3. Tag nach der OP, konnte ich bereits 4 Stockwerke 4 x hoch und runter gehen. Ich hatte netten Besuch von Holger und Barbi aus München, wir machten ein gemütliches Scampipicknick auf dem Krankenhausgelände und es war sehr Lustig. Euch Beiden – Herzlichen Dank! Herzlichen Dank auch an alle die regelmäßig angerufen/geschrieben haben und mir die Daumen für die OP drückten!! Da ich nur kurz sitzen darf und soll, halte ich mich Kurz und wünsche allen einen wunderschönen Tag.

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Videoclip - Ende einer Amselbrut

Sonntag, 10. Juni 2007



Ende einer Amselbrut und Freude auf ein Neues!

Ich habe mal wieder übernacht,
kein einziges Auge zugemacht.
Die Schmerzen werden immer schlimmer,
aushalten kann ich es fast nimmer,
Den Medikamenten den Streik angesagt,
weil deswegen der Magen versagt.
Nun sitze ich lieber auf meinem Balkon,
schreibe meine Gedanken auf Karton.
Die Müdigkeit überrollt mich schon.

Was mein Auge mit Freude erblickte,
ob der Herr mir einen Engel schickte?
Meine Amsel baut erneut ein Nest,
vor meiner Nase, sich nicht stören lässt.

Gestern war ich leicht erbost,
auf meinem Balkon war viel los.
Die Erde aus meinen Blumentöpfen,
verstreut am Boden, diese Geschöpfe!
Meine Antwort heute darauf gefunden,
brauche mich also nicht mehr wundern.

Bald sind bestimmt Eier im Nest,
ob der Herr mir dann länger die Freude lässt?
In 14 Tagen was aus den Eiern schlüpfe,
nach meiner OP, mit Freude nach Hause hüpfe?

Das Nest wird so gebaut,
damit man von oben reinschaut.
Ich brauche mich also nicht strecken,
mit der Prothese kein Zuckerschlecken!

Ich kann es kaum glauben, was sich vor meinen Augen hier abspielt. Die Amsel setzt sich direkt vor meiner Nase auf dem Balkongeländer, der Schnabel voll mit Nestgut und schaut mich lange an – Einfach genial! Als ob sie genau weiß, wie ich um ihre Kinder getrauert habe. Es muss die gleiche sein, davon bin ich fest überzeugt!
Die Schmerzen übernacht haben sich gelohnt!

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Gedicht zum Muttertag

Freitag, 11. Mai 2007


Collage R. Siedentopf

Meine Mutter

Sie hat mich liebevoll und gut erzogen,
bei meiner Mutter fühlte ich mich immer geborgen.
Ich wurde liebevoll und gut umsorgt,
von meiner Mutter und nicht irgendeinem Hort.
Meine Mutter war immer für mich da,
auch in schweren Stunden, für sie war das klar.
Für mich hatte Mutter immer ein offenes Ohr,
wenn ich in Sorge war oder auch nur einfach so.
War ich zu ihr mal bös oder gemein,
meine Mutter hat verziehen und ließe es sein.
Wurde ich dann auch mal krank,
an meinem Bette, meine Mutter stand.
War ich mal in größter Not,
die Mutter, mir ihre Hände bot.
Wenn wir uns mal nicht vertragten,
meine Mutter mich nicht zum Teufel jagte.
Wenn ich mich nach Nähe sehnte,
Sie stand da – an Mutters Schulter ich mich lehnte.
Darum möchte ich am Muttertag nur an sie denken,
meinen Dank und meiner ewigen Liebe Ihr schenken!
Ich hoffe, dass Sie mir noch lange erhalten bleibt
und Sie mir auch alle üblen Sachen verzeiht!
- R. Siedentopf -

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Videoclip zum Geburtstag

Donnerstag, 10. Mai 2007

Im Garten blühn schon ein Weilchen
Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen.
Da hab ich mich nicht lang bedacht
und ein schönes Sträußchen zurechtgemacht.
Das bringe ich dir zum Geburtstagsfest.
Der Frühling dich schön grüßen lässt.
Er sagt, mit allem Sonnenschein
kehrt er so gerne bei dir ein,
damit dein neues Lebensjahr
sei sonnig, fröhlich, hell und klar.
- F. Güll -


Liebe Rebecca,
wir wünsche Dir zum Geburtstag alles, alles Liebe und wünschen Dir einen schönen Tag. Wir wünschen Dir Gesundheit, Glück und Zufriedenheit in Deinem neuen Lebensjahr.

Von Sabine, Sigi und Renate

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Walpurgisnacht

Montag, 7. Mai 2007

Nachträglich noch zur Walpurgisnacht:

Walpurgisnacht, Zaubernacht –
da wurde der Lenz gemacht.
Wotan drang tief in sie ein,
Freya schrie: Ja, Du bist mein!
Mond und Sterne schauten nieder,
Wotan tat es immer wieder!
Drum feiert und gedenkt dieser Stunde,
jedoch nur in trauter Runde!
- R. Siedentopf -

Regen auf Walpurgisnacht hat nie ein gutes Jahr gebracht.