
Foto - R. SiedentopfEin ereignisreiches Wochenende ist vorüber und eines der bestimmt schönsten Ereignissen war meine Begegnung mit einem Igel in freier Natur. Ich saß im Dunkeln in meinen Gedanken versunken, da hörte ich ein leises tipp tapp und es marschierte ein Igel ganz frech an meinen Füßen vorbei. Wie gut, dass ich die Kamera dabei hatte. Ich bin dem Igel nach und beobachtete was er so macht. Das schöne war, er hielt inne und als ich mich zu ihm herunter bückte, rollte er sich nicht ein. Er schaute mich an und ich konnte leise mit ihm sprechen wobei er mich immerzu ansah. Aus Angst, dass er sich einrollt und Angst vor mir bekommt, wollte ich ihn erst nicht streicheln. Doch dann war der reiz sein Stachelfell zu berühren doch zu stark und zu meinem großen erstaunen, ließ er sich sanft streicheln. Dies hat mir ungeheure Freude bereitet und zeigt wie wunderbar und einmalig unsere Natur doch ist. Nachdem er die Nase von meinem erzählen voll hatte, wanderte er weiter und ging seinen Weg. Hoffentlich werden wir uns mal wieder begegnen.
Im Frühling der Igel erwacht
aus einer sehr langen Nacht.
Geschlafen hat er friedlich und still
vom Monat November bis fast zum April.
Weil ihn Sonnenstrahlen und Hunger wecken,
sucht er sich Würmer, Obst und Schnecken.
Im schönen Frühling ist die Luft lau,
dann sucht sich der Igel eine eigene Frau.
Im Sommer werden die Jungen geboren
und gut versorgt, sonst wären sie verloren.
Im Oktober sind sie wieder allein
und suchen sich ein eigenes Heim.
Später liegen sie ganz brav
im langen tiefen Winterschlaf.
- Birgit Wendland -
von unicorn003
in Bilder - Tiere & Natur
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09:52
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