Krieg versus Frieden - Nahost Konflikt

Mittwoch, 21. Januar 2009

Collage - Renate Siedentopf

Waffen Krieg ist und war noch nie eine Lösung. In jedem Waffen Krieg werden Opfer beklagt. Opfer sind die Toten und die verletzten. Jedes Opfer hat Angehörige - Familie und Freunde. Es ist eine natürliche Reaktion des Menschen wenn bei Verlust eines nahestehenden sich Wut, Hass, Machtlosigkeit, Enttäuschung, Rache, Vergeltungswünsche breit machen. Nach einem Waffen Krieg, kann nie von Frieden die Rede sein. Wirklicher Friede findet zuerst in den Herzen der Menschen statt. Da dieser Friede jedoch durch einen Waffen Krieg in den Herzen der Menschen verletzt und zerstört wurde, kann nie wirklich von einem Ende des Krieges die rede sein. Daher sollte man sich Gedanken machen bevor ein Waffen Krieg überhaupt erst anfängt, versuchen eher auf Friedlicher Art eine Lösung zu finden. Da dieses jedoch viel Anstrengung, Mühe, Verhandlungsgeschick, Zeit, Einsicht, Toleranz, Akzeptanz, Entgegenkommen, sich Nahekommen, Lösungen finden, Verständnis und Auseinandersetzungen voraussetzt, wird doch lieber immer wieder auf  einfachem Weg auf einem gewaltsamen Krieg mit Waffen zurück gegriffen. Ein Waffen Krieg ist ein feiger Zug weil Kopf und Herz versagt haben und nicht dazu fähig waren eine friedliche Lösung zu finden.

Waffen Krieg ist keine Lösung sondern nur Mittel zum Zweck!

Es gibt viel Fortschritt auf der Welt. Wir transplantieren Herzen, fliegen zum Mond, erkunden andere Planeten und das erfordert viel Wissen und Intelligenz - schaffen es jedoch nicht dauerhaften Frieden auf diesem Planeten wo wir wohnen herzustellen. Das setzt nämlich Fähigkeiten und Kompetenzen voraus und daran hapert es bedauerlicherweise immer mehr bei den Menschen. Emotionale Kompetenz, Soziale Kompetenz, Emotionale Intelligenz und vor allem Interkulturelle Kompetenz. Die Basis für erfolgreiche interkulturelle Kommunikation ist emotionale Kompetenz und interkulturelle Sensibilität.
Die Grundvoraussetzungen für interkulturelle Kompetenz sind Sensibilität und Selbstvertrauen, das Verständnis anderer Verhaltensweisen und Denkmuster und ebenso die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt transparent zu vermitteln, verstanden und respektiert zu werde, Flexibilität zu zeigen, wo es möglich ist, und klar zu sein, wo es notwendig ist.
Es handelt sich also um eine situativ angepasste Ausgewogenheit zwischen:
Kenntnissen und Erfahrungen betreffend andere Kulturen, Personen, Nationen, Verhaltensweise etc. Neugierde, Offenheit und Interesse sich auf andere Kulturen, Personen und Nationen einzulassen. Einfühlungsvermögen, Empathie, die Fähigkeit sich ins Gegenüber hineinzuversetzen und das Erfassen der Gefühle und Bedürfnisse anderer.
Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein, Kenntnis der eigenen Stärken, Schwächen und Bedürfnisse, emotionale Stabilität und kritischen Umgang und Reflexion von eigenen Vorurteilen/Stereotypen gegenüber anderen Kulturen, Personen, Nationen, Verhaltensweisen usw.
 

Vielleicht sollte man zu den Verhandlungstischen nicht nur Politiker laden, sondern auch Verhaltensforscher mit einbeziehen, da diese meistens auch Erfahrungen in den bereichen der  Psychologie, Soziologie oder Anthropologie besitzen - nur dann kann ein richtiger Frieden erreicht werden!

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Bilanz der Toten - Gaza

Dienstag, 20. Januar 2009

Im Gaza-Streifen schweigen die Waffen, doch es werden immer mehr Tote gefunden.
 
Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.
Martin Kessel
 
Gaza - Traurige Bilanz:
Die Zahl der Toten seit Beginn der israelischen Militäroffensive am 27. Dezember soll mindestens 1310 betragen. Mehr als die Hälfte seien Zivilisten, teilten die Rettungskräfte mit, darunter mehr als 420 Kinder. Die Zahl der Verletzten betrage 5500. Auf der israelischen Seite waren bei Raketenangriffen und Kampfhandlungen drei Zivilisten und zehn Soldaten getötet worden.
 
Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
John F. Kennedy
Statt die Toten Kinder und Zivilisten zu betrauern, wird nun darum gestritten, wer den Krieg gewonnen hat - Kranke Welt!!!!

Sueddeutsche Zeitung

Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.
Miller

 
In jedem Krieg gibt es weder Sieger noch Besiegte: Es gibt nur Verlierer!
 
Mein Motto:

Statt im Krieg zu Siegen, sollte man lieber versuchen sein Gesicht zu wahren!

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Stop the Clash of Civilizations!

Montag, 19. Januar 2009

 

Stoppt den Zusammenprall der Zivilisationen!

An die politische Führung Israels, Palästinas und der internationalen Staatengemeinschaft:

Der palästinensisch-israelische Konflikt ist das Kernproblem einer globalen Konfrontation, die uns alle zu spalten droht. Menschen in aller Welt wünschen sich einen gerechten und andauernden Frieden im Nahen Osten - und die internationale Gemeinschaft kann und muss dazu beitragen, alle Beteiligten an den Verhandlungstisch zu bringen. Echte Gespräche über den Frieden im Nahen Osten müssen jetzt beginnen und so lange geführt werden,

bis ein wirklicher Frieden erreicht ist!

 

Petition to Israeli, Palestinian & international leaders:

The Palestinian-Israeli conflict lies at the heart of a global clash threatening to divide us all. People from every corner of the world want a just and lasting peace in the Middle East - and the international community can and must help bring all sides to the table. Start Real Middle East Talks Now,

and stay at the negotiating table until we have peace!

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