
Wort des Jahres - Konsumgutschein
Freitag, 19. Dezember 2008
Mit Wort des Jahres wird ein Schlagwort bezeichnet, das für ein charakteristisches Ereignis oder eine bezeichnende Diskussion des abgelaufenen Jahres steht und aus diesem Grund besonders hervorgehoben wurde. Hier unten ein Satz mit den Schlagwörtern der letzten Jahren:
Der "Teuro" (2002) ließ uns "das alte Europa" (2003) vergessen und führte viele Bundesbürger zu "Hartz IV" (2004). Die neue "Bundeskanzlerin" (2005) leitete die "Fanmeile" (2006) zur "Klimakatastrophe" (2007) in den Familienhaushältern wegen der steigender "Finanzkrise" (2008). Dies wurde mit dem "Konsumgutschein" (2009) nur noch schlimmer und schröpften die Haushaltskassen um so mehr. Konsumgutschein wird sicher Schlagwort des Jahres 2009

Konsumgutschein 2009 - Warum?
Durch den Konsumgutschein der ja wieder nur mittel zum Zweck ist um den Bundesbürger Geld aus der Tasche zu ziehen um somit die privaten Haushaltskassen der Bundesbürger zu schröpfen. Ich zitiere: "Nahles forderte auch eigenen Einsatz der Bürger: "Wenn wir einen Gutschein über 500 Euro geben, müssen die Empfänger noch 200 Euro obendrauf packen."
Fakt ist - Jeder Bundesbürger bekommt einen Gutschein und bei einer 4 Köpfigen Familie, müssten dann erstmal 800 Euro vorhanden sein, damit diese Gutscheine eingelöst werden können. Dies würde somit die Haushaltskassen der Bürger ganz schön schröpfen. Der Staat lebt uns ja nichts anderes vor - Geld verschleudern wo keines vorhanden ist. Dies führt dann zu einer Finanzkrise. Für dumm verkaufen möchte der Staat nun seine Bürger die leider aus den Fehlern des Staates langsam lernen und schlauer werden. Damit die Gutscheine nicht vor die Hunde gehen, werden sich Bürger verschulden - dies käme dann wieder den Banken zugute, die ohnehin alle langsam pleite gehen und auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Ein guter Kunde ist nur einer der Kredit aufnimmt. Schlecht für die Banken sind Kunden die ihr Geld ansparen und wo die Bank noch Zinsen drauflegen muss.
Wir haben in der ganzen Familie beschlossen, dem Staat ein Vorbild zu setzen
Wir werden nicht die Konjunktur beleben durch Weihnachtseinkäufe. Wir werden erstmal die Konjunktur in den eigenen 4 Wänden beleben. Zuerst werden wir unsere Haushaltskassen sanieren, damit wir eine persönliche Finanzkrise vermeiden können. Wir schenken uns Gutscheine ohne Hintergedanken und die nichts kosten. Gutscheine im Wert von "1 Stunde streicheln", "30 min Massage", "1 Stunde kraulen", "1 Candle Light Dinner zu zweit " (wenn man es erotisch mag, auch nackt *g*), 1 Kuschelstunde... den Phantasien sind da keine Grenzen gesetzt. Kinder können der Oma "1 Stunde vorlesen" schenken. Ein wenig Kreativität beim erstellen der Gutscheine sind gefragt und ein wenig Gedanken über was einem Menschen wirklich gut tut. Endlich bekommt Weihnachten wieder den richtigen Sinn - Ein Fest der Liebe! Wohlgemerkt die liebe, nähe und Zuneigung fördert bekanntlich die Gesundheit. Dies kommt wiederum dem Staat zugute indem die Krankenkassenkosten gesenkt werden. Dies fördert wiederum auch die Kreativität bei Kindern und erzieht sie dahin - nicht dem Konsum zu verfallen und sich lieber mehr Gedanken um das wohlbefinden der Menschheit zu machen. Denn nur das ist es, was wirklich zählt.
Der Staat möchte uns zum Konsumrausch verführen, damit wir deren Fehler und deren Fehlentscheidungen der vergangenen Jahren, welche zur dieser Wirtschaftskrise geführt hat, wieder ausbügeln.
