
Muttertag
Sonntag, 11. Mai 2008
- Collage Renate Siedentopf -
Es gibt Wesen auf dieser Welt, die einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können. Sie haben einen Kuss der alles heilen kann, von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenem Herzen - und können alles nur mit zwei Hände machen. Sie können sich selber heilen und können 18 Stunden am Tag arbeiten. Sie sind weich und hart zugleich. Sie können viel dulden und sich auch durchsetzen. Sie können denken und verhandeln. Mit Tränen drücken sie ihre Freude, ihre Schmerzen, ihren Kummer, ihre Enttäuschungen, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz aus. Sie sind einfach erstaunlich - Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten. Sie singen, wenn sie weinen möchten. Sie weinen, wenn sie glücklich sind und lachen wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das woran sie glauben. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein", wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen ohne alles, damit ihre Familien haben, was sie brauchen. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Kinder Auszeichnungen bekommen. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen kann. Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale. Sie geben ihrer Familie moralischen Beistand. Sie geben ALLES!!
Wie auch immer.... Es gibt ein Fehler - sie vergessen manchmal was sie wert sind.
Diese Wesen wurden "Mütter" genannt,
dies hat wohl gleich ein jeder erkannt?
Die uns ein kostbar Leben schenkten,
darum sollen wir auch heute an sie denken.
"Das Kind hat seinen Verstand meistens vom Vater, weil die Mutter ihren noch besitzt." - Adele Sandrock
(der ist Guuuut! *g*)
"So, in ewiger Dämmerung und Einsamkeit beharrend, sind die Mütter schaffende Wesen, sie sind das schaffende und erhaltende Prinzip, von dem alles ausgeht, was auf der Oberfläche der Erde Gestalt und Leben hat." - J. W. von Goethe
"Das Mädchen wird unter Tränen zur Frau und unter Stöhnen zur Mutter." - Henry de Montherlant
"Das Herz einer Mutter ist das Schulzimmer ihres Kindes." - Henry Ward Beecher
"Der mütterlichen Liebe hat die Natur die Erhaltung aller Lebewesen anvertraut, und in den Freuden und selbst in den Leiden, die mit diesem köstlichen Gefühl verbunden sind, belohnt sie die Mutter." -Nicolas-Sébastien de Chamfort
