Glaubte mich erst verhört zu haben - wie bitte? Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetzbuch verankert werden?? Ich glaub ich spinne.
Bei der hiesigen Wirtschaftskrise gibt es wohl nichts Besseres zu beschließen und was mich vor allem total verrückt macht, dass noch immer nichts bezüglich der Kinderrechte hier unternommen wird. Hierzu meine Blogeinträge vom 29. und 31. Mai 2008:
Zudem bekam ich auch noch am Vortag in der Zeitschrift Vanity Fair, Nr. 47 vom 10. November 2008 zu lesen, was mich ohnehin schon sehr beschäftigt hat und zum kotzen hätte bringen können.
Ich Zitiere: "Frist Versäumt
Bremerhaven hat Angst vor einem Kinderschänder. Hilmar N. ist hochgefährlich - und in Freiheit. Der Grund ist ein Formfehler.
Als Hilmar N. seine Stieftochter das erste Mal vergewaltigte, war sie sieben. Drei Jahre lang zwang er sich ihr auf und filmte sie dabei, bis er wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Haft in der JVA Lübeck verurteilt wurde. Seit einigen Tagen ist der 61-Jährige wieder frei - wegen eines Formfehlers. Da er keine Reue zeigt und noch immer gefährlich ist - laut LKA Bremen ist ein Rückfall "sehr wahrscheinlich" -, hatte der Staatsanwalt Sicherheitsverwahrung nach der Haft gefordert. Bei der Verhandlung war der Gutachter krank, eine Frist verstrich, der Bundesgerichtshof musste den Antrag ablehnen. Nun hält sich Hilmar N. in Bremerhaven auf. Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring versprach, der Mann werde überwacht. Die Polizei kann das nicht bestätigen: "Er darf sich keinem Mädchen unter 16 Jahren nähern und muss sich regelmäßig melden", sagt ein Sprecher. Mehr sei nicht möglich."
Bei keiner Überwachung und zudem er keine Reue zeigt, möchte ich mal wissen wie sicher gestellt wird, dass er auch keinem Mädchen unter 16 Jahren nähert!!
Wir leben in einer äußerst kranken Welt und unsere armen Kinder erstrecht!!
Fehlende Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks- wirtschaftliche Leistung. Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend, sagte der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger.
Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung. (UNICEF Studie)
Neben fachspezifischen Fragen werden vor der IHK auch Fragen aus dem Gebiet der Allgemeinbildung gestellt...
Grüße an alle Ausbilder und Lehrherren/-innen - da lässt sich noch ganz locker was lernen und Detailwissen abgreifen!
Lektion 1 Prüfer: Sie gucken doch bestimmt Fernsehen. Wissen Sie was die Buchstaben ARD bedeuten? Azubi: Kann ich auf die Tafel schreiben? Prüfer: Ja bitte. Azubi (schreibt): Das ÄRDste Prüfer: Und was heißt ZDF? Azubi: Zweiter Deutschfunk. Prüfer: Und PRO7? Azubi: So für Kinder ab sieben, oder?
Lektion 2 Prüfer: Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands? Azubi: Berlin. Prüfer: Bevor Berlin Hauptstadt wurde, welche Stadt war da Hauptstadt? Azubi: Da war Deutschland noch DDR, mit Hitler und so! Prüfer: Ach so? Wie hieß denn die Hauptstadt, bevor Berlin es wurde? Azubi: Frankfurt, oder? Prüfer: Wie, Frankfurt, oder? Frankfurt/Oder oder Frankfurt, oder? Azubi: Jetzt weiß ich! Karlsruhe!
Lektion 3 Prüfer: Wie viele Tage hat ein Jahr? Azubi: 365. Prüfer: Gut! Und in Schaltjahren? Azubi: Einen mehr oder einen weniger, weiß nicht so genau. Prüfer: Überlegen sie mal in Ruhe. Azubi: Glaub einen weniger. Prüfer: Sind Sie sicher? Azubi: Dann einen mehr! Prüfer: Okay, wo kommt denn der zusätzliche Tag hin? Azubi: Ich glaub, der wird in der Silvesternacht eingeschoben. Prüfer: Wie bitte? Azubi: Nee, Quatsch, das ist mit Sommerzeit, oder? Prüfer: Es wird ja ein ganzer Tag irgendwo eingeschoben, da wäre es ja sinnvoll, wenn man einen Monat nimmt, der sowieso wenig Tage hat. Welcher könnte das denn sein? Azubi: Jetzt weiß ich, Februar! Prüfer: Na also! Wissen Sie auch, wie oft wir Schaltjahre haben? Azubi (freudestrahlend): Ja, weiß ich ganz genau, alle vier Jahre, weil eine Cousine hat nämlich alle vier Jahre keinen Geburtstag!
Lektion 4 Prüfer: Wer war eigentlich John F. Kennedy? Azubi: Der war wichtig, oder? Prüfer: (schaut nur fragend) Azubi: Nicht von Deutschland oder so... Prüfer: Nein. Azubi: Hab ich auf jeden Fall schon mal gehört, gibt es nen Film von. Prüfer: Ja, aber wer war das? Azubi: Hat der was erfunden? Prüfer: (schaut fragend) Azubi: Krieg oder so?
Lektion 5 Prüfer: Wissen Sie, ob Deutschland eine Demokratie oder eine Monarchie oder eine Diktatur hat? Azubi: Weiß ich nicht so genau, war früher ja alles anders. Prüfer: Ja, früher waren wir auch mal Monarchie. Azubi: Ja weiß ich, mit Hitler. Prüfer: Nicht ganz, aber was ist mit heute? Azubi: Das hat sich ja erst neulich geändert. Prüfer: Das wäre mir neu! Wann soll sich das denn geändert haben? Azubi: So mit Mauerfall und so.
Lektion 6 Prüfer: Was ist ein Euro-Scheck? Azubi: Kannste Euro mit bezahlen, außer im Urlaub.
Lektion 7 Prüfer: Erklären Sie mir bitte, was ein Dreisatz ist. Azubi: Mit Anlauf und dann weit springen.
Lektion 8 Prüfer: Was sind so Ihre Hobbies? Azubi: Lesen, Musik und Rumhängen. Prüfer: Was lesen Sie denn so? Azubi: Programmzeitschrift.
Lektion 9 Prüfer: Wir haben seit einigen Jahren den Euro als Währung. Wie hieß die Währung davor? Azubi: Dollar! Prüfer: Nein, das ist z.B. die Währung in Amerika. Azubi: Ah Moment, jetzt weiß ich es: D-Mark. Prüfer: Na also! Was heißt denn das 'D' in D-Mark? Azubi: Demokratie?
Lektion 10 Prüfer: Zwei Züge stehen 100 Kilometer voneinander entfernt und fahren dann mit genau 50 km/h aufeinander zu. Wo treffen sich die Züge, bei welchem Streckenkilometer? Azubi: Kommt drauf an! Prüfer: Worauf kommt das an? Azubi: Ob die nicht vorher schon zusammenstoßen.
Lektion 11 Prüfer: Haben Sie eine Ahnung, wer die Geschwister Scholl waren? Azubi: Nee? Prüfer: Ich sehe aber in den Unterlagen, dass Sie zehn Jahre auf der Geschwister-Scholl-Schule waren. Azubi: Geschwister Scholl (Pause) Geschwister Scholl (Pause) ...Nee, keine Ahnung. Prüfer: Schon mal was von der 'weißen Rose' gehört? Azubi: Aaaaah! Jetzt fällt's mir ein: Musik, oder?
Lektion 12 Prüfer: In welchem Land ist die Königin von England Königin? Azubi: Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Prüfer (Unschuldsmiene): Nein, wieso? Azubi: Weil die schon tot ist!
Lektion 13 Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei skandinavische Länder? Azubi: Schweden, Holland und Nordpol.
Lektion 14 Prüfer: Wie viele Ecken hat ein Quadrat? Azubi (nimmt den Taschenrechner): Sagen sie mir noch die Höhe bitte!
Lektion 15 Prüfer: Julius Cäsar, schon mal gehört? Wer war das eigentlich? Azubi: Hat der nicht Jesus hinrichten lassen, so mit Bibel und so kenn ich mich nicht aus, bin evangelisch.
Lektion 16 Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei große Weltreligionen. Azubi: Christentum, katholisch und evangelisch.
Lektion 17 Prüfer: Der Papst lebt im Vatikan. Wo aber bitte liegt der Vatikan? Azubi: Ist ein eigener Staat. Prüfer: Ja richtig, aber der Vatikanstaat ist komplett vom Staatsgebiet eines anderen Landes umschlossen. Azubi: Hmmmm.... Prüfer (will helfen): Aus dem Land kommen viele Eisverkäufer. Azubi: Langnese oder was?
Lektion 18 Prüfer: Wenn es in Karlsruhe zehn Minuten nach Eins ist, wie spät ist es dann im Köln um 12 Uhr mittags? Azubi: Da müsste man jetzt einen Atlas haben!
Lektion 19 Prüfer: Wenn ein Sack Zement 10 Euro kostet und der Preis jetzt um 10 % erhöht wird, wie teuer ist er dann? Azubi: Mit oder ohne Mehrwertsteuer? Prüfer: Es geht jetzt nur um den Endpreis. Azubi (rechnet wie wild mit dem Taschenrechner) Prüfer: Und? Azubi: Elf. Prüfer: Elf was? Azubi: Prozent. Prüfer: Sagen Sie mir einfach 10 Euro plus 10 Prozent, wie viel ist das? Azubi: 10 plus 11 ist Einundzwanzig!
Lektion 20 Prüfer: Was ist die Hälfte von 333? Azubi: 150 Rest 1.
Lektion 21 Prüfer: In welcher Stadt steht der Reichstag? Azubi: Vor oder nach der Wende? Prüfer: Heute. Azubi: Ist jetzt nicht mehr Deutschland, oder?
Und jetzt mein Liebling, Lektion 22: Prüfer: Wer ist Helmut Kohl? Azubi: Kann ich jemanden anrufen?