Gekürzte Pendlerpauschale Verfassungswidrig!

Mittwoch, 10. Dezember 2008


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale als Konjunkturimpuls an. Sie halte es "für absolut richtig, dass wir angesichts der Wirtschaftslage das Geld den Menschen jetzt direkt zurückgeben, auch als ein Impuls für mehr Konsummöglichkeiten", sagte Merkel am Dienstag. Sie reagierte damit auf das entsprechende Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Fakt ist, wir wurden vom Staat mal wieder beschissen. Verfassungswidrig heißt schlichtweg, es wurde eine falsche Entscheidung von denen da oben getroffen zum Nachteil der Bundesbürger und zum Vorteil des Staates. Nun wird es so dargestellt, dass die jetzige Regierung uns zur Weihnachten und um die Konjunktur an zu kurbeln, das Geld schenkt. Liebe Frau Merkel - wir bekommen das Geld nicht von der CDU oder der Regierung, sondern vom Gericht!!! Wir haben es nicht der CDU oder der jetzigen Regierung zu verdanken, dass wir unser Geld nun doch endlich bekommen. Es wurde uns ja von der Regierung zu Unrecht genommen!!!

Konsumieren werde ich rein gar nichts damit - damit kann ich mein Dispo ausgleichen!! So viel zur Konsummöglichkeit!

Ich muss immer mehr mit dem Kopf schütteln und mittlerweile finde ich einiges hier zu Lande schlichtweg lächerlich!

Das Urteil ist und bleibt eine Ohrfeige für die Bundesregierung!!

Nun bin ich ja gespannt - es betrifft angeblich 5,5 Millionen Bundesbürger. Was werden aus den Zinsen, die sich die Bundesregierung damit eingesackt hat?? Wird sie Anteilig dem geschädigten Bürger zurück erstattet?? Der Basiszinssatz seit 01.07.2008 beträgt 3,19% und wir als geschädigte Bürger hätten ein Anrecht darauf, diese auch als Entschädigung vom Staat zu erhalten.

Weiter bin ich darauf gespannt, wie wird die Regierung nun wieder dieses Loch in der Staatskasse stopfen?

Die Pendlerpauschale wurde uns genommen,
diese wir Bürger laut Recht nun wieder bekommen.

Sicher Konsumgutscheindebatten nun Ade,
Kassen sind leer, das tut dem Staat weh.

Eine Lösung käme dem Zugute,
Diäten - lasst die Abgeordneten doch bluten.
- R. Siedentopf -

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Advent und Konsumgutschein vom Staat

Sonntag, 7. Dezember 2008



Ich wünsche Euch allen weit und breit, eine fröhliche und schöne Adventszeit!

Bedenkt jedoch dabei - den Konsumgutschein vom Staat haben wir noch nicht in der Hand. Glauben tue ich schon lange nicht mehr am Weihnachtsmann und noch weniger an die da oben in der Regierung


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Deutsche Sprache im Grundgesetzbuch verankern

Mittwoch, 3. Dezember 2008



Glaubte mich erst verhört zu haben - wie bitte? Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetzbuch verankert werden?? Ich glaub ich spinne.


Bei der hiesigen Wirtschaftskrise gibt es wohl nichts Besseres zu beschließen und was mich vor allem total verrückt macht, dass noch immer nichts bezüglich der Kinderrechte hier unternommen wird. Hierzu meine Blogeinträge vom 29. und 31. Mai 2008:

Kinderrechte in Deutschland

Kinderrechte ins Grundgesetzbuch verankern

Zudem bekam ich auch noch am Vortag in der Zeitschrift Vanity Fair, Nr. 47 vom 10. November 2008 zu lesen, was mich ohnehin schon sehr beschäftigt hat und zum kotzen hätte bringen können.

Ich Zitiere:
"Frist Versäumt

Bremerhaven hat Angst vor einem Kinderschänder. Hilmar N. ist hochgefährlich - und in Freiheit. Der Grund ist ein Formfehler.

Als Hilmar N. seine Stieftochter das erste Mal vergewaltigte, war sie sieben. Drei Jahre lang zwang er sich ihr auf und filmte sie dabei, bis er wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Haft in der JVA Lübeck verurteilt wurde. Seit einigen Tagen ist der 61-Jährige wieder frei - wegen eines Formfehlers. Da er keine Reue zeigt und noch immer gefährlich ist - laut LKA Bremen ist ein Rückfall "sehr wahrscheinlich" -, hatte der Staatsanwalt Sicherheitsverwahrung nach der Haft gefordert. Bei der Verhandlung war der Gutachter krank, eine Frist verstrich, der Bundesgerichtshof musste den Antrag ablehnen. Nun hält sich Hilmar N. in Bremerhaven auf. Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring versprach, der Mann werde überwacht. Die Polizei kann das nicht bestätigen: "Er darf sich keinem Mädchen unter 16 Jahren nähern und muss sich regelmäßig melden", sagt ein Sprecher. Mehr sei nicht möglich."

Bei keiner Überwachung und zudem er keine Reue zeigt, möchte ich mal wissen wie sicher gestellt wird, dass er auch keinem Mädchen unter 16 Jahren nähert!!

Wir leben in einer äußerst kranken Welt und unsere armen Kinder erstrecht!!

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Kinderarmut in Deutschland - Die Folgen!

Freitag, 30. Mai 2008



Fehlende Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks- wirtschaftliche Leistung. Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend, sagte der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger.

Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung. (UNICEF Studie)

Neben fachspezifischen Fragen werden vor der IHK auch Fragen aus dem Gebiet der Allgemeinbildung gestellt...

Grüße an alle Ausbilder und Lehrherren/-innen - da lässt sich noch ganz locker was lernen und Detailwissen abgreifen!

Lektion 1
Prüfer: Sie gucken doch bestimmt Fernsehen. Wissen Sie was die Buchstaben ARD
bedeuten?
Azubi: Kann ich auf die Tafel schreiben?
Prüfer: Ja bitte.
Azubi (schreibt): Das ÄRDste
Prüfer: Und was heißt ZDF?
Azubi: Zweiter Deutschfunk.
Prüfer: Und PRO7?
Azubi: So für Kinder ab sieben, oder?

Lektion 2
Prüfer: Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands?
Azubi: Berlin.
Prüfer: Bevor Berlin Hauptstadt wurde, welche Stadt war da Hauptstadt?
Azubi: Da war Deutschland noch DDR, mit Hitler und so!
Prüfer: Ach so? Wie hieß denn die Hauptstadt, bevor Berlin es wurde?
Azubi: Frankfurt, oder?
Prüfer: Wie, Frankfurt, oder? Frankfurt/Oder oder Frankfurt, oder?
Azubi: Jetzt weiß ich! Karlsruhe!

Lektion 3
Prüfer: Wie viele Tage hat ein Jahr?
Azubi: 365.
Prüfer: Gut! Und in Schaltjahren?
Azubi: Einen mehr oder einen weniger, weiß nicht so genau.
Prüfer: Überlegen sie mal in Ruhe.
Azubi: Glaub einen weniger.
Prüfer: Sind Sie sicher?
Azubi: Dann einen mehr!
Prüfer: Okay, wo kommt denn der zusätzliche Tag hin?
Azubi: Ich glaub, der wird in der Silvesternacht eingeschoben.
Prüfer: Wie bitte?
Azubi: Nee, Quatsch, das ist mit Sommerzeit, oder?
Prüfer: Es wird ja ein ganzer Tag irgendwo eingeschoben, da wäre es ja sinnvoll, wenn man einen Monat nimmt, der sowieso wenig Tage hat. Welcher könnte das denn sein?
Azubi: Jetzt weiß ich, Februar!
Prüfer: Na also! Wissen Sie auch, wie oft wir Schaltjahre haben?
Azubi (freudestrahlend): Ja, weiß ich ganz genau, alle vier Jahre, weil eine Cousine hat nämlich alle vier Jahre keinen Geburtstag!

Lektion 4
Prüfer: Wer war eigentlich John F. Kennedy?
Azubi: Der war wichtig, oder?
Prüfer: (schaut nur fragend)
Azubi: Nicht von Deutschland oder so...
Prüfer: Nein.
Azubi: Hab ich auf jeden Fall schon mal gehört, gibt es nen Film von.
Prüfer: Ja, aber wer war das?
Azubi: Hat der was erfunden?
Prüfer: (schaut fragend)
Azubi: Krieg oder so?

Lektion 5
Prüfer: Wissen Sie, ob Deutschland eine Demokratie oder eine
Monarchie oder eine Diktatur hat?
Azubi: Weiß ich nicht so genau, war früher ja alles anders.
Prüfer: Ja, früher waren wir auch mal Monarchie.
Azubi: Ja weiß ich, mit Hitler.
Prüfer: Nicht ganz, aber was ist mit heute?
Azubi: Das hat sich ja erst neulich geändert.
Prüfer: Das wäre mir neu! Wann soll sich das denn geändert haben?
Azubi: So mit Mauerfall und so.

Lektion 6
Prüfer: Was ist ein Euro-Scheck?
Azubi: Kannste Euro mit bezahlen, außer im Urlaub.

Lektion 7
Prüfer: Erklären Sie mir bitte, was ein Dreisatz ist.
Azubi: Mit Anlauf und dann weit springen.

Lektion 8
Prüfer: Was sind so Ihre Hobbies?
Azubi: Lesen, Musik und Rumhängen.
Prüfer: Was lesen Sie denn so?
Azubi: Programmzeitschrift.

Lektion 9
Prüfer: Wir haben seit einigen Jahren den Euro als Währung. Wie hieß die Währung davor?
Azubi: Dollar!
Prüfer: Nein, das ist z.B. die Währung in Amerika.
Azubi: Ah Moment, jetzt weiß ich es: D-Mark.
Prüfer: Na also! Was heißt denn das 'D' in D-Mark?
Azubi: Demokratie?

Lektion 10
Prüfer: Zwei Züge stehen 100 Kilometer voneinander entfernt und fahren dann mit genau 50 km/h aufeinander zu. Wo treffen sich die Züge, bei welchem Streckenkilometer?
Azubi: Kommt drauf an!
Prüfer: Worauf kommt das an?
Azubi: Ob die nicht vorher schon zusammenstoßen.

Lektion 11
Prüfer: Haben Sie eine Ahnung, wer die Geschwister Scholl waren?
Azubi: Nee?
Prüfer: Ich sehe aber in den Unterlagen, dass Sie zehn Jahre auf der Geschwister-Scholl-Schule waren.
Azubi: Geschwister Scholl (Pause) Geschwister Scholl (Pause) ...Nee, keine Ahnung.
Prüfer: Schon mal was von der 'weißen Rose' gehört?
Azubi: Aaaaah! Jetzt fällt's mir ein: Musik, oder?

Lektion 12
Prüfer: In welchem Land ist die Königin von England Königin?
Azubi: Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Prüfer (Unschuldsmiene): Nein, wieso?
Azubi: Weil die schon tot ist!

Lektion 13
Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei skandinavische Länder?
Azubi: Schweden, Holland und Nordpol.

Lektion 14
Prüfer: Wie viele Ecken hat ein Quadrat?
Azubi (nimmt den Taschenrechner): Sagen sie mir noch die Höhe bitte!

Lektion 15
Prüfer: Julius Cäsar, schon mal gehört? Wer war das eigentlich?
Azubi: Hat der nicht Jesus hinrichten lassen, so mit Bibel und so kenn ich mich nicht aus, bin evangelisch.

Lektion 16
Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei große Weltreligionen.
Azubi: Christentum, katholisch und evangelisch.

Lektion 17
Prüfer: Der Papst lebt im Vatikan. Wo aber bitte liegt der Vatikan?
Azubi: Ist ein eigener Staat.
Prüfer: Ja richtig, aber der Vatikanstaat ist komplett vom Staatsgebiet eines anderen Landes umschlossen.
Azubi: Hmmmm....
Prüfer (will helfen): Aus dem Land kommen viele Eisverkäufer.
Azubi: Langnese oder was?

Lektion 18
Prüfer: Wenn es in Karlsruhe zehn Minuten nach Eins ist, wie spät ist es dann im Köln um 12 Uhr mittags?
Azubi: Da müsste man jetzt einen Atlas haben!

Lektion 19
Prüfer: Wenn ein Sack Zement 10 Euro kostet und der Preis jetzt um 10 % erhöht wird, wie teuer ist er dann?
Azubi: Mit oder ohne Mehrwertsteuer?
Prüfer: Es geht jetzt nur um den Endpreis.
Azubi (rechnet wie wild mit dem Taschenrechner)
Prüfer: Und?
Azubi: Elf.
Prüfer: Elf was?
Azubi: Prozent.
Prüfer: Sagen Sie mir einfach 10 Euro plus 10 Prozent, wie viel ist das?
Azubi: 10 plus 11 ist Einundzwanzig!

Lektion 20
Prüfer: Was ist die Hälfte von 333?
Azubi: 150 Rest 1.

Lektion 21
Prüfer: In welcher Stadt steht der Reichstag?
Azubi: Vor oder nach der Wende?
Prüfer: Heute.
Azubi: Ist jetzt nicht mehr Deutschland, oder?

Und jetzt mein Liebling, Lektion 22:
Prüfer: Wer ist Helmut Kohl?
Azubi: Kann ich jemanden anrufen?

 


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Kinderarmut in Deutschland - UNICEF Studie

Mittwoch, 28. Mai 2008



Die Bereitschaft Deutschlands in den Bereich der frühkindlichen Betreuung zu investieren, liegt im inter-nationalen Vergleich auf dem letzten Platz. (UNICEF Studie)

Wenn es ja nur bei der frühkindlichen Betreuung bleiben würde. Ein Thema womit wir zurzeit in der Familie belastet werden, geht jedoch weit darüber hinaus. Die Zwillinge meiner Schwester sollen in diesem Jahr eingeschult werden. Da die Geburtenrate so stark zurückgegangen ist, die Anzahl der Kinder zur Einschulung im September nicht ausreichend sind, wird eine Kombiklasse eingerichtet. Für uns kam diese Nachricht völlig überraschend. Obwohl dieses Model (natürlich zu deren Vorteil) vom Kultusministerium sehr angepriesen wird, sehen wir einfach nur darin eine weitere Benachteiligung der Kinder. Statt das Hauptproblem - die Rücklaufende Geburtenrate zu bekämpfen, werden Modelle erarbeitet die dem Staat finanziell entlasten und auf kosten der nur noch wenig vorhandenen Kinder geht. Paradox!!

Würde Deutschland laut Pisa Studie an erster Stelle stehen, könnten wir uns eventuell solche Spielchen leisten. Dies ist jedoch weitaus nicht der Fall!

Obwohl vom Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Albin Dannhäuser, deutliche Vorgaben und Warnhinweise bezüglich Kombiklassen bekannt sind, soll in der Kombiklasse der Zwillinge statt Maximum 20 Kinder, nun 30 sein. ("Der BLLV-Präsident warnte davor, mit der Einführung von Kombiklassen Personalmängel an Grundschulen zu kaschieren. "Bei gleich bleibend dünner Personaldecke würde die Einführung von Kombiklassen zu einer weiteren Verschlechterung der Lern- und Arbeitsbedingungen an Grundschulen führen." Er forderte pro kombinierter Klasse mindestens zehn zusätzliche Lehrerstunden, wie diese in den Modellversuchen zur Verfügung gestellt wurden. Ferner dürften diese Klassen nicht mehr als 20 Schüler umfassen.")

Auf unserer Nachfrage erwiderte das Kultusministerium, dass eine Schülerzahl von 31 Kindern eine Trennung der Kombiklasse in einzelne Klassen der Jahrgangsstufe 1 und 2 rechtfertigen würde.

Es wird dabei völlig vergessen; fehlende Bildungschancen führen dazu, dass wichtige Potenziale der Kinder und Jugendlichen verloren gehen. Das habe auch mittelfristig gravierende Folgen auf die volks-wirtschaftliche Leistung. Jedes 4. Schulkind habe die Schule "ohne Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik" verlassen, die selbst Hilfsarbeiten erfordern. Die Tendenz ist stark steigend.

Deutschland habe wegen seiner "Familienverarmung und Bildungsverarmung" in den Industrienationen eine negative Spitzenstellung. (UNICEF Studie)

"Auch der BLLV befürchtet, dass sich hinter der als "pädagogischer Fortschritt" verkauften Maßnahme nichts weiter als ein Sparmodell verbirgt - "auf Kosten der Jüngsten." Ein wirklicher Fortschritt wären kombinierte Klassen nur dann, wenn sie personell angemessen ausgestattet werden würden. Das ist nicht der Fall. Dannhäuser warnte davor, Kinder während der ohnehin extrem kurzen Grundschulzeit zu benachteiligen und stellte klar: "Jahrgangsgemischte Klassen können durchaus einen hohen pädagogischen Wert haben. Allerdings muss in Kombiklassen die Zahl der Kinder deutlich geringer und die Zahl der Lehrerstunden deutlich höher sein, damit Schülerinnen und Schüler angemessen betreut und individuell gefördert werden können. "Als Sparmodell stehen Kombiklassen in einem eklatanten Widerspruch zu dem Ideal des BLLV: einer bestmöglichen Lern- und Leistungsförderung in der Grundschule."

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Kinderarmut in Deutschland

Dienstag, 27. Mai 2008


Die Armut an Kinder hier in Deutschland ist meiner Meinung nach, die folgen einer ständig herrschender Kinderarmut und Benachteiligung von Kindern, die Zukunftsträger des Landes! Hoffentlich wird es bald mal erkannt!!!

Gestern musste ich mit lächeln die Nachrichten beobachten. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen lag der Bundesregierung die UNICEF Studie über Kinderarmut in Deutschland vor und diese widerspricht die Situation der Kinderarmut wie dargestellt in dem Armutsbericht Deutschlands von Olaf Scholz der vor einer Woche vorgelegt wurde. In dem Armutsbericht von Olaf Scholz wird die Kinderarmut besser dargestellt als in der UNICEF Studie.
Schämt sich Deutschland etwa für die jämmerliche Situation seiner Kinder im Lande??


Spart Euch solche Sprüche wie "Du bist Deutschland" und ändert lieber erstmal die Situation hier in Deutschland, damit die Kinder und Jugendlichen auch ein Zugehörigkeitsgefühl bekommen. Dann braucht man dazu auch keine teuere Werbung - dies ergibt sich dann von selbst!!


Bereits am 5. Mai habe ich in meinem Blog auf der UNICEF Studie hingewiesen, daher möchte ich darauf nicht weiter eingehen, außer:


In dem UNICEF-Bericht namhafter Familienforscher heißt es, Deutschland bleibe trotz erheblicher Aufwendungen nur Mittelmaß in der Chancenförderung von Kindern. Die Kluft zwischen abgesicherten Kindern und denen, deren Alltag durch Mangel und Ausgrenzung geprägt sei, wachse. Neben geringen Bildungschancen litten benachteiligte Kinder immer öfter auch an chronischen Krankheiten und Übergewicht.


Die FDP im Bundestag forderte eine Erhöhung des Kindergeldes ab 2009 von derzeit 154 Euro auf zunächst 170 Euro. Bedenkt man dabei, dass alleine die Gaspreise in diesem Jahr schon wieder um 20% angehoben werden sollen. Sogar die zuvor gewünschte Diätenerhöhung der Abgeordneten von 17% entspricht mehr - irgendwie lächerlich!!

«Gäbe es kein Kindergeld, würden zirka 1,7 Millionen Kinder zusätzlich unter die Armutsgrenze rutschen», sagte der Vize-Fraktionsvorsitzende, Carl- Ludwig Thiele.

Dann gäbe es noch weniger Kinder in Deutschland und mehr Kinderklappen.

Eine Erhöhung müsste aber allen Familien zugute kommen.


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