
Krieg versus Frieden - Nahost Konflikt
Collage - Renate Siedentopf
Waffen Krieg ist und war noch nie eine Lösung. In jedem Waffen Krieg werden Opfer beklagt. Opfer sind die Toten und die verletzten. Jedes Opfer hat Angehörige - Familie und Freunde. Es ist eine natürliche Reaktion des Menschen wenn bei Verlust eines nahestehenden sich Wut, Hass, Machtlosigkeit, Enttäuschung, Rache, Vergeltungswünsche breit machen. Nach einem Waffen Krieg, kann nie von Frieden die Rede sein. Wirklicher Friede findet zuerst in den Herzen der Menschen statt. Da dieser Friede jedoch durch einen Waffen Krieg in den Herzen der Menschen verletzt und zerstört wurde, kann nie wirklich von einem Ende des Krieges die rede sein. Daher sollte man sich Gedanken machen bevor ein Waffen Krieg überhaupt erst anfängt, versuchen eher auf Friedlicher Art eine Lösung zu finden. Da dieses jedoch viel Anstrengung, Mühe, Verhandlungsgeschick, Zeit, Einsicht, Toleranz, Akzeptanz, Entgegenkommen, sich Nahekommen, Lösungen finden, Verständnis und Auseinandersetzungen voraussetzt, wird doch lieber immer wieder auf einfachem Weg auf einem gewaltsamen Krieg mit Waffen zurück gegriffen. Ein Waffen Krieg ist ein feiger Zug weil Kopf und Herz versagt haben und nicht dazu fähig waren eine friedliche Lösung zu finden.
Waffen Krieg ist keine Lösung sondern nur Mittel zum Zweck!
Es gibt viel Fortschritt auf der Welt. Wir transplantieren Herzen, fliegen zum Mond, erkunden andere Planeten und das erfordert viel Wissen und Intelligenz - schaffen es jedoch nicht dauerhaften Frieden auf diesem Planeten wo wir wohnen herzustellen. Das setzt nämlich Fähigkeiten und Kompetenzen voraus und daran hapert es bedauerlicherweise immer mehr bei den Menschen. Emotionale Kompetenz, Soziale Kompetenz, Emotionale Intelligenz und vor allem Interkulturelle Kompetenz. Die Basis für erfolgreiche interkulturelle Kommunikation ist emotionale Kompetenz und interkulturelle Sensibilität.
Die Grundvoraussetzungen für interkulturelle Kompetenz sind Sensibilität und Selbstvertrauen, das Verständnis anderer Verhaltensweisen und Denkmuster und ebenso die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt transparent zu vermitteln, verstanden und respektiert zu werde, Flexibilität zu zeigen, wo es möglich ist, und klar zu sein, wo es notwendig ist.
Es handelt sich also um eine situativ angepasste Ausgewogenheit zwischen:
Kenntnissen und Erfahrungen betreffend andere Kulturen, Personen, Nationen, Verhaltensweise etc. Neugierde, Offenheit und Interesse sich auf andere Kulturen, Personen und Nationen einzulassen. Einfühlungsvermögen, Empathie, die Fähigkeit sich ins Gegenüber hineinzuversetzen und das Erfassen der Gefühle und Bedürfnisse anderer.
Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein, Kenntnis der eigenen Stärken, Schwächen und Bedürfnisse, emotionale Stabilität und kritischen Umgang und Reflexion von eigenen Vorurteilen/Stereotypen gegenüber anderen Kulturen, Personen, Nationen, Verhaltensweisen usw.
Vielleicht sollte man zu den Verhandlungstischen nicht nur Politiker laden, sondern auch Verhaltensforscher mit einbeziehen, da diese meistens auch Erfahrungen in den bereichen der Psychologie, Soziologie oder Anthropologie besitzen - nur dann kann ein richtiger Frieden erreicht werden!
