
Die Huna-Lehre
Das Leben ist doch einfach Eigenartig. Ich habe in den letzten Tagen einige emotionale Zustände durchgemacht und erlebt, die mich mal wieder zum lesen bewegt und mich zum nachdenken beschäftigt haben. Mir wurden schöne Bücher zum lesen geschenkt und ich bin fest überzeugt, dass eine höhere Kraft die Hände meiner Freunde in den Bücherregalen führt und sie bei der Auswahl der Bücher für mich unterstütz. Es wurden Gespräche geführt die mich auch zum nachdenken bewegt haben. Mag sein, dass ich doch mehr Seelenverwandte habe als zuerst gedacht.
Sehr interessant fand ich den Hinweis auf die Huna-Lehre, welche genau meine Prinzipien entspricht. Ich kannte die Huna-Lehre keinesfalls, jedoch sind die 7 Prinzipien ein fester Bestandteil meiner Lebensführung und ich habe damit nur gute Ergebnisse erzielen können. Daher möchte ich heute auf die Huna-Lehre eingehen und aus eigener Erfahrung berichten.
„KU strebt nach Glück und Zufriedenheit, nach Spaß und Freude. Und KU strebt danach, uns unsere Träume zu realisieren. Das Problem dabei – auch unsere unbewussten Wünsche. KU interpretiert all jene Gedanken, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken (MAKIA) als unseren Wunsch und setzt alles Erdenkliche daran, uns diese/n zu erfüllen.
Wenn wir jetzt unser Denken auf Not und Krankheit und Sühnen richten, wird uns KU genau diese Wünsche erfüllen. Wenn wir (IKE) unsere (MAKIA) Aufmerksamkeit darauf lenken, was wir gerne haben möchten, welche Ziele wir erreichen möchten, wie wir uns vorstellen, dass es sein könnte, wenn wir rundum glücklich und zufrieden sind – wird uns KU genau diese Träume realisieren.“
1. IKE
Die Welt ist, wofür du sie hältst
Bin ich mal übel drauf, sieht die Welt auch übel aus. Geht es mir gut und könnte ich die Welt umarmen, umarmt die Welt mich zurück und sehe ich nur Schönheit und sehe ich neben den unfreundlichen, auch die freundlichen Gesichter. Die Welt wie wir sie wahrnehmen, ist ein Spiegelbild der eigenen Einstellungen. Die Wahrnehmung beruht auf unseren jeweiligen Einstellungen der Welt gegenüber und nach unseren Launen. Genau wie in dem Sprichwort "So wie du in den Wald rufst, so schallt es zurück." Ist man positiv eingestellt, so zieht man automatisch nur positives an und umgekehrt. Ist man freundlich zu jemand, wird man mit Freundlichkeit belohnt.
2. KALA
Es gibt keine Grenzen
Welche Grenzen gibt es eigentlich? Setzen wir nicht selber unsere Grenzen fest? Woher weiß ich denn wie weit ich gehen darf und kann? Ich versuche Sätze wie „das kann ich nicht“ und „ es ist zu schwer“ einfach aus meinem Wortschatz zu streichen. Erst wenn ich es versucht habe und es hat nicht funktioniert, weiß ich wo meine Grenzen liegen. Die Grenzen die man sich setzt, sind reine Kopfsache. Wie oft habe ich mich beim 2. Versuch dabei ertappt, dass ich doch noch die Grenzen überschreiten kann und langsam dehnen kann. Wie oft spricht man von einem Wunder? Sind Wunder nicht die Überschreitung der Grenzen die gesetzt wurden? Nichts ist unmöglich und wir sollten dieses beschränkte denken aufgeben. Nur wer an Wunder glaubt, dass alles möglich ist, wird es auch erfahren und entdecken. Wunder geschehen täglich und überall. Also werden täglich und überall die Grenzen überschritten.
3. MAKIA
Energie folgt der Aufmerksamkeit
Das worauf ich mich konzentriere, wird verstärkt. Wenn ich etwas mit besonderer Aufmerksamkeit mache, führt es zum Erfolg oder auch Misserfolg – hängt ab worauf ich meine Konzentration oder Aufmerksamkeit lenke. Versteife ich mich auf ein Problem und nicht auf der Lösung eines Problems, werde ich keine Lösung finden und das Problem wächst mir über den Kopf. Das Phänomen mit der Energie folgt der Aufmerksamkeit, habe ich auch genügend beobachtet und auch in der Praxis bei meinen Radtouren umsetzen können. Lenke ich meine Aufmerksamkeit, also konzentriere ich mich auf die Schlaglöcher beim radeln, fahre ich eher dadurch als wenn ich mich auf den Auswegen konzentriere.
4. MANAWA
Jetzt ist der Augenblick der Macht
Wir leben im jetzt und im hier. Jetzt entscheidet sich, was im nächsten Moment passiert. Wir haben unser Schicksal in diesem Moment, selber in der Hand. Was zu erledigen ist oder zu tun ist, tue und erledige es jetzt. Verschieb nichts auf Morgen. Wer weiß, was Morgen ist und ob man überhaupt die Energie dazu hat. Was gestern war, ist vorbei – erledigt, Pustekuchen – aus! Energien kommen nur in Bewegung, wenn man nicht lange darüber nachdenkt und gleich handelt, fängt man erst mit dem nachdenken an, wird der Energiefluss gehemmt und kommt irgendwann zum stocken.
Lieben heißt, glücklich zu sein mit...
Ist man glücklich mit dem, was man zu lieben glaubt? (Partnerschaft, Hobbies, Zeitvertreib, Gewohnheiten, Gegenstände usw.) Meine Besten Erfahrungen habe ich damit gemacht, einige Tage oder sogar Wochen verzicht und es stellt sich sehr schnell heraus, habe ich es vermisst und ging es mir bei dem verzicht besser oder schlechter? In der Zeit sollte man sich jedoch nichts vormachen und objektiv wahrnehmen, sonnst betrügt man sich selbst und beeinflusst das Endresultat was einem dann natürlich wiederum nichts nützt. Erstelle ich meine Collage, weil ich muss oder weil die Beschäftigung mir Freude bereitet? Betreibe ich Sport, weil ich muss oder weil es mir Spaß macht und ich Freude daran habe? Hat man keine Freude an oder ein Glücksgefühl mit etwas, sollte man innehalten und die Sache mal überdenken. Man soll sich nichts vormachen und abwägen. Vorsicht ist hier geboten denn hier kommt das Makia (Energie folgt der Aufmerksamkeit) wieder ins Spiel – man soll objektiv wahrnehmen und nicht seine Energie auf das was man sich wünscht lenken.
6. MANA
Alle Macht kommt von innen
Schaffung einer Verbindung zum hohen Selbst, um den Mana-Fluss in Gang zu bringen und diesen in die ausgearbeitete Gedankenform der erbetenen Realität zu leiten. Dies hat mit Ritualen zu tun indem man seine eigene Kräfte bündelt, sich darauf konzentriert und sie dann gezielt einsetzt. Man sollte sich immer bewusst sein, dass die Kraft, die man benutzt, von einem selbst kommt. Diese Handlungen können nur dann vom Erfolg begleitet sein, wenn alle drei Selbste des Menschen in harmonischem Einklang stehen und gemeinsam diesem Ziel zuarbeiten. Verschiedene Arten der Meditation, Atemübungen, spezielle Massagen sowie diverse Formen von rituellen Handlungen verleihen einem zu dieser Bündelung der Kraft.
7. PONO
Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
Wir müssen die Verantwortungen für unser Leben, Handeln und Schaffen übernehmen. Was habe ich erreicht? Was habe ich zerstört? Was kann ich ab sofort anders machen?
Das was du säest, das wirst du ernten. Habe ich mir etwas im Leben vorgenommen und es misslingt, war es einfach nicht für mich geschaffen und muss ich etwas anderes versuchen. Ich darf nicht an mir selber zweifeln und mich als unfähig betrachten. Sätze wie „Warum konnte ich das nicht?“ „Warum bin ich gescheitert?“ „Hätte ich mich mehr anstrengen sollen?“ sollte man aus seinem Wortschatz und in jeglicher Gedankenform streichen. Man wird unzufrieden mit sich selbst und es schadet einem auf Dauer. Man soll nicht auf etwas verharren, was für anderen funktioniert, muss nicht unbedingt für einem selber funktionieren. Es ist nicht für dich das Wahre und versuche dann etwas anderes. Jeder hat seine Veranlagungen und Begabungen und ist somit Einmalig!
In diesem Sinne – Aloha!


