Arbeit und doch keine Arbeit

Dienstag, 24. Februar 2009


 

Für einen Job würden viele Menschen alles tun. Wie absurd oder sogar unmenschlich Arbeit in Deutschland sein kann, erzählt ein Film "Sollbruchstelle".

Arbeit und doch keine Arbeit
Franz, der Hauptprotagonist, hat sich nach einer Kündigung erfolgreich in seine Firma zurück geklagt, einem Automobilkonzern. Doch die Firma will ihn nicht. Fortan ist der Personalchef die einzige Kontaktperson für Franz. Zu seinen Kollegen, mit denen er 30 Jahre lang arbeitete, wird ihm jeder Kontakt untersagt. Täglich acht Stunden sitzt er ohne Aufgabe in seinem Büro. Seine Arbeit ist das NICHTS tun. Mit der Kontaktsperre, der "Isolationsfolter", die das Management sich für Franz ausgedacht hat, will man ihn mürbe machen und aus der Firma ekeln. Doch Franz bleibt.
Ein Büro wurde für ihn eingerichtet - abgelegen von den anderen Büros.
Obwohl er seine Kollegen schon 30 Jahre kannte, wandten sie sich plötzlich aus Angst als nächster dran zu sein, von ihm ab und redeten nicht mehr mit ihm. Bei mir kam sofort die Frage auf, wie wenig Courage es eigentlich heute noch unter Mitarbeitern gibt und wie ein Management diese Couragelosigkeit der Mitarbeiter sich zu nutze machen konnten.
Täglich wurde ihm eine "Aufgabe" erteilt die am Ende des Tages vor seinen Augen im Schredder verschwand. Das fand ich noch am Menschenunwürdigsten von allem in dem Film.
Der Personalchef von Franz wurde entlassen mit dem Kündigungsgrund: Er hätte den Auftrag, Franz endgültig aus dem Unternehmen auszuschließen, nicht erfüllt, denn erst nach sechs Jahren Untätigkeit verlässt Franz mit einer Abfindung die Firma.
Davon ist jeder betroffen. Betroffen von der Willkür derer, die Arbeit geben - Arbeit als Druckmittel. Dies ist auch nur in einem Land möglich, wo hohe Arbeitslosigkeit herrscht. Wäre die Situation umgekehrt, würden die Unternehmen ganz anders vorgehen müssen. Sie müssten darum kämpfen ihre Mitarbeiter zu behalten und nicht an andere Unternehmen zu verlieren.

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Zum Valentinstag - Die Liebe

Samstag, 14. Februar 2009

- Collage: Renate Siedentopf -

Sage es Schweigend

In den hellsten Momenten der Liebe werden alle Fragen, die du an das Leben stellst, mit einem Schweigen beantwortet, das dir alles sagt, was Worte vergeblich zu geben versuchen. Deshalb suche die Antworten auf deine Fragen ans Leben nicht dort, wo die Sprache herrscht. Gehe über die Grenzen der Worte hinaus und lausche dem Unsagbaren.
Und wenn jemand dich fragt, was du erkannt hast, sage es schweigend, mit einem Lächeln, einem Blick - mit einer Berührung, die das Herz öffnet.

Die Macht der Liebe

Ein einsamer Mann klopfte an die Tür der Liebe, aber die Liebe öffnete ihm nicht. Also klopfte er noch einmal, diesmal kräftiger, doch die Liebe reagierte nicht.
Vielleicht haben die Menschen recht, die nicht an die Existenz der Liebe glauben, dachte der Mann und ging nach Hause.
Doch die Einsamkeit ließ ihm keine Ruhe, und so rief er die Liebe an, doch sie ging nicht ans Telefon, obwohl er mehrmals versuchte, sie zu erreichen. Dies bestätigte ihn in der Befürchtung, dass es die Liebe nicht gab, dass sie nur eine Illusion war, mit der die Menschen versuchten, sich das Leben erträglicher zu machen.
Aber noch wollte er nicht aufgeben. Also schrieb er der Liebe einen Brief und wartete zwei Wochen lang auf eine Antwort, die aber nicht kam.
Schließlich gab der Mann den Glauben an die Liebe auf.
Eine Woche später begegnete sie ihm zufällig bei einem Spaziergang. Der Mann ging auf sie zu und fragte sie: "Warum hast du nicht auf mein Klopfen an deiner Tür, meine Anrufe und meinen Brief reagiert?"
Die Liebe seufzte: "Warum verstehen die Menschen nicht, dass ich nicht zu ihnen komme, wenn sie es wollen, sondern erst, wenn ich es will?"
"Aber du kommst zu spät, zumindest zu mir", beklagte sich der Mann. "Nun glaube ich nicht mehr an dich."
"Ich komme nie zu spät", erwiderte die Liebe. "Ich komme immer zum richtigen Zeitpunkt."
Der Mann schüttelte unwillig den Kopf. "Ich leide schon so lange unter meiner Einsamkeit, und du hast mich leiden lassen. Immer soll alles nach deinem Willen gehen, immer willst du alles bestimmen! Bist du wirklich die Liebe? Oder bist du die Macht?"
"Ich bin die Macht der Liebe", war die Antwort.
Der Mann verstand nicht, schüttelte unwillig den Kopf und ging weiter.
Die Liebe sah ihm hinterher und fragte sich, ob die Menschen jemals verstehen würden, dass sie nicht existierte, um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, ihre Sehnsüchte zu stillen und Nöte zu beenden, sonder um ihnen den Weg ins Herz des Lebens zu zeigen.
Aber zuerst müssen sie mir vertrauen, dachte die Liebe, sich mir rückhaltlos anvertrauen, sonst kann ich sie nicht dorthin führen, und sie war traurig darüber, dass wieder - wie schon so oft - ein Gespräch mit einem Menschen als Selbstgespräch endete.

Gespräch - Das Geld zur Liebe

"Obwohl du die Liebe bist", sagte das Geld zur Liebe, "lieben die meisten Menschen mich mehr als dich. Denn ich erfülle ihnen ihre Wünsche, im Gegensatz zu dir."
"Aber du hast keine Seele", stellte die Liebe fest. "Du bist nur ein Ding, mit dem man andere Dinge kaufen kann. Doch die wertvollsten Geschenke des Lebens sind unkäuflich. Wie ich es bin."
"Trotzdem", erwiderte das Geld, "lieben die meisten Menschen ein seelenloses Ding wie mich mehr als ein unberechenbares Gefühl wie dich. Wie kommt das?" Da senkte die Liebe traurig den Kopf und sagte: "Weil du ihre Seelen verschlossen hast."
- Hans Kruppa -

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Life is like a Garbage Truck

Freitag, 6. Februar 2009

Seitdem ich das hier unten gelesen habe, muss ich immer wieder daran denken und hilft mir auch über den Tag hinweg. Jeder der viel mit Menschen arbeitet oder zu tun hat, kann mir nur zustimmen. Man ist gut gelaunt, es geht einem gut und der Tag ist fröhlich und lustig. Wie oft bedarf es nur einer Person, der einem diesen schönen Tag auch versauen kann? Auch in meinem Beruf wo wir sehr viel mit Passagieren arbeiten, kommt es immer wieder vor. Mit der Einstellung wie hier unten, kommt man besser mit solchen Situationen zurecht.

LIFE IS LIKE A GARBAGE TRUCK ...............

One day I hopped in a taxi and we took off for the airport. We were driving in the right lane when suddenly a black car jumped out of a parking space right in front of us.

My taxi driver slammed on his breaks, skidded, and missed the other car by just inches! The driver of the other car whipped his head around and started yelling at us. My taxi driver just smiled and waved at the guy. And I mean, he was really friendly.

So I asked, 'Why did you just do that? This guy almost ruined your car and sent us to the hospital!' This is when my taxi driver taught me what I now call, 'The Law of the Garbage Truck.'

He explained that many people are like garbage trucks.

They run around full of garbage, full of frustration, full of anger, and full of disappointment. As their garbage piles up, they need a place to dump it and sometimes they'll dump it on you.

Don't take it personally. Just smile, wave, wish them well, and move on. Don't take their garbage and spread it to other people at work, at home or on the streets. The bottom line is that successful people do not let garbage trucks take over their day.
Life's too short to wake up in the morning with regrets, so...

"Love the people who treat you right. Pray for the ones who don't."

Life is ten percent what you make it and ninety percent how you take it!

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