Frohe Weihnachten / Merry Christmas / Geseende Kersfees

Montag, 22. Dezember 2008





Ich wünsche allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten, gesunden rutsch ins neue Jahr. Möge das neue Jahr 2009 euch allen viel Freude, Glück  und bester Gesundheit bescheren. Frohe Festtage!

Anbei, einer meiner Lieblingsmärchen zu dieser Jahreszeit.

 

Here a warm and special Christmas wish and a very prosperous new year to all of you and your family. May God shower his choicest blessings on you all this Christmas and bless you and your family with lots of luck, prosperity and best of health in 2009.

The story of "The little Match Girl" further below in English is one my favourite stories this time of year.

 

Geseende kersfees en n voorspoedige nuwe jaar aan almal in Suid-Afrika en oral versprei op hierdie planeet aarde. Seenwense vir n voorspoedige, gesonde en gelukkige nuwe jaar 2009 wens ek vir julle en jul families toe. Geniet die vakansies!


Renate Siedentopf

 

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern
(Hans Christian Andersen)

Es war entsetzlich kalt; es schneite, und der Abend dunkelte bereits; es war der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend. In dieser Kälte und in dieser Finsternis ging auf der Straße ein kleines armes Mädchen mit bloßen Kopfe und nackten Füßen. Es hatte wohl freilich Pantoffel angehabt, als es von Hause fort ging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, sie waren früher von seiner Mutter gebraucht worden, so groß waren sie, und diese hatte die Kleine verloren, als sie über die Straße eilte, während zwei Wagen in rasender Eile vorüberjagten; der eine Pantoffel war nicht wiederaufzufinden und mit dem anderen machte sich ein Knabe aus dem Staube, welcher versprach, ihn als Wiege zu benutzen, wenn er einmal Kinder bekäme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten zierlichen Füßchen, die vor Kälte ganz rot und blau waren. In ihrer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund hielt sie in der Hand. Während des ganzen Tages hatte ihr niemand etwas abgekauft, niemand ein Almosen gereicht. Hungrig und frostig schleppte sich die arme Kleine weiter und sah schon ganz verzagt und eingeschüchtert aus. Die Schneeflocken fielen auf ihr langes blondes Haar, das schön gelockt über ihren Nacken hinabfloß, aber bei diesem Schmucke weilten ihre Gedanken wahrlich nicht. Aus allen Fenstern strahlte heller Lichterglanz und über alle Straßen verbreitete sich der Geruch von köstlichem Gänsebraten. Es war ja Silvesterabend, und dieser Gedanke erfüllte alle Sinne des kleinen Mädchens.

In einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas weiter in die Straße vorsprang als das andere, kauerte es sich nieder. Seine kleinen Beinchen hatte es unter sich gezogen, aber es fror nur noch mehr und wagte es trotzdem nicht, nach Hause zu gehen, da es noch kein Schächtelchen mit Streichhölzern verkauft, noch keinen Heller erhalten hatte. Es hätte gewiss vom Vater Schläge bekommen, und kalt war es zu Hause ja auch; sie hatten das bloße Dach gerade über sich, und der Wind pfiff schneidend hinein, obgleich Stroh und Lumpen in die größten Ritzen gestopft waren. Ach, wie gut musste ein Schwefelhölzchen tun! Wenn es nur wagen dürfte, eins aus dem Schächtelchen herauszunehmen, es gegen die Wand zu streichen und die Finger daran zu wärmen! Endlich zog das Kind eins heraus. Ritsch! wie sprühte es, wie brannte es. Das Schwefelholz strahlte eine warme helle Flamme aus, wie ein kleines Licht, als es das Händchen um dasselbe hielt. Es war ein merkwürdiges Licht; es kam dem kleinen Mädchen vor, als säße es vor einem großen eisernen Ofen mit Messingbeschlägen und Messingverzierungen; das Feuer brannte so schön und wärmte so wohltuend! Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand - sie saß mit einem Stümpfchen des ausgebrannten Schwefelholzes in der Hand da.

Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und an der Stelle der Mauer, auf welche der Schein fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Flor. Die Kleine sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem blendend weißen Tischtuch und feinem Porzellan gedeckt stand, und köstlich dampfte die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllte, gebratene Gans darauf. Und was noch herrlicher war, die Gans sprang aus der Schüssel und watschelte mit Gabel und Messer im Rücken über den Fußboden hin; gerade die Richtung auf das arme Mädchen schlug sie ein. Da erlosch das Schwefelholz, und nur die dicke kalte Mauer war zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß die Kleine unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum; er war noch größer und weit reicher ausgeputzt als der, den sie am Heiligabend bei dem reichen Kaufmann durch die Glastür gesehen hatte. Tausende von Lichtern brannten auf den grünen Zweigen, und bunte Bilder, wie die, welche in den Ladenfenstern ausgestellt werden, schauten auf sie hernieder, die Kleine streckte beide Hände nach ihnen in die Höhe - da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, und sie sah jetzt erst, dass es die hellen Sterne waren. Einer von ihnen fiel herab und zog einen langen Feuerstreifen über den Himmel.

"Jetzt stirbt jemand!" sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die sie allein freundlich behandelt hatte, jetzt aber längst tot war, hatte gesagt: "Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele zu Gott empor!"

Sie strich wieder ein Schwefelholz gegen die Mauer; es warf einen weiten Lichtschein ringsumher, und im Glanze desselben stand die alte Großmutter hell beleuchtet mild und freundlich da.

"Großmutter!" rief die Kleine, "oh, nimm mich mit dir! Ich weiß, dass du verschwindest, sobald das Schwefelholz ausgeht, verschwindest, wie der warme Kachelofen, der köstliche Gänsebraten und der große flimmernde Weihnachtsbaum!" Schnell strich sie den ganzen Rest der Schwefelhölzer an, die sich noch im Schächtelchen befanden, sie wollte die Großmutter festhalten; und die Schwefelhölzer verbreiteten einen solchen Glanz, dass es heller war als am lichten Tag. So schön, so groß war die Großmutter nie gewesen; sie nahm das kleine Mädchen auf ihren Arm, und hoch schwebten sie empor in Glanz und Freude; Kälte, Hunger und Angst wichen von ihm - sie war bei Gott.

Aber im Winkel am Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Tage des alten Jahres. Der Morgen des neuen Jahres ging über der kleinen Leiche auf, die mit den Schwefelhölzern, wovon fast ein Schächtelchen verbrannt war, dasaß. "Sie hat sich wärmen wollen!" sagte man. Niemand wusste, was sie schönes gesehen hatte, in welchem Glanze sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war.

 

The Little Match Girl

Hans Christian Andersen

 

Most terribly cold it was; it snowed, and was nearly quite dark, and evening, the last evening of the year. In this cold and darkness there went along the street a poor little girl, bareheaded, and with naked feet. When she left home she had slippers on, it is true; but what was the good of that? They were very large slippers, which her mother had hitherto worn; so large were they; and the poor little thing lost them as she scuffled away across the street, because of two carriages that rolled by dreadfully fast.

 

One slipper was nowhere to be found; the other had been laid hold of by an urchin, and off he ran with it; he thought it would do capitally for a cradle when he some day or other should have children himself. So the little maiden walked on with her tiny naked feet, that were quite red and blue from cold. She carried a quantity of matches in an old apron, and she held a bundle of them in her hand. Nobody had bought anything of her the whole livelong day; no one had given her a single farthing.

 

She crept along trembling with cold and hunger, a very picture of sorrow, the poor little thing!

 

The flakes of snow covered her long fair hair, which fell in beautiful curls around her neck; but of that, of course, she never once now thought. From all the windows the candles were gleaming, and it smelt so deliciously of roast goose, for you know it was New Year's Eve; yes, of that she thought.

 

In a corner formed by two houses, of which one advanced more than the other, she seated herself down and cowered together. Her little feet she had drawn close up to her, but she grew colder and colder, and to go home she did not venture, for she had not sold any matches and could not bring a farthing of money: from her father she would certainly get blows, and at home it was cold too, for above her she had only the roof, through which the wind whistled, even though the largest cracks were stopped up with straw and rags.

 

Her little hands were almost numbed with cold. Oh! a match might afford her a world of comfort, if she only dared take a single one out of the bundle, draw it against the wall, and warm her fingers by it. She drew one out. "Rischt!" how it blazed, how it burnt! It was a warm, bright flame, like a candle, as she held her hands over it: it was a wonderful light. It seemed really to the little maiden as though she were sitting before a large iron stove, with burnished brass feet and a brass ornament at top. The fire burned with such blessed influence; it warmed so delightfully. The little girl had already stretched out her feet to warm them too; but... the small flame went out, the stove vanished: she had only the remains of the burnt-out match in her hand.

 

She rubbed another against the wall: it burned brightly, and where the light fell on the wall, there the wall became transparent like a veil, so that she could see into the room. On the table was spread a snow-white tablecloth; upon it was a splendid porcelain service, and the roast goose was steaming famously with its stuffing of apple and dried plums. And what was still more capital to behold was, the goose hopped down from the dish, reeled about on the floor with knife and fork in its breast, till it came up to the poor little girl; when... the match went out and nothing but the thick, cold, damp wall was left behind. She lighted another match. Now there she was sitting under the most magnificent Christmas tree: it was still larger, and more decorated than the one which she had seen through the glass door in the rich merchant's house.

 

Thousands of lights were burning on the green branches, and gaily-coloured pictures, such as she had seen in the shop-windows, looked down upon her. The little maiden stretched out her hands towards them when... the match went out. The lights of the Christmas tree rose higher and higher, she saw them now as stars in heaven; one fell down and formed a long trail of fire.

 

"Someone is just dead!" said the little girl; for her old grandmother, the only person who had loved her, and who was now no more, had told her, that when a star falls, a soul ascends to God.

 

She drew another match against the wall: it was again light, and in the lustre there stood the old grandmother, so bright and radiant, so mild, and with such an expression of love.

 

"Grandmother!" cried the little one. "Oh, take me with you! You go away when the match burns out; you vanish like the warm stove, like the delicious roast goose, and like the magnificent Christmas tree!" And she rubbed the whole bundle of matches quickly against the wall, for she wanted to be quite sure of keeping her grandmother near her. And the matches gave such a brilliant light that it was brighter than at noon-day: never formerly had the grandmother been so beautiful and so tall. She took the little maiden, on her arm, and both flew in brightness and in joy so high, so very high, and then above was neither cold, nor hunger, nor anxiety... they were with God.

 

But in the corner, at the cold hour of dawn, sat the poor girl, with rosy cheeks and with a smiling mouth, leaning against the wall, frozen to death on the last evening of the old year. Stiff and stark sat the child there with her matches, of which one bundle had been burnt. "She wanted to warm herself," people said. No one had the slightest suspicion of what beautiful things she had seen; no one even dreamed of the splendour in which, with her grandmother she had entered on the joys of a new year.

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Investitionen

Samstag, 20. Dezember 2008

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in die Aktien der Commerzbank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch 215,28 € übrig.

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 € in Krombacher Bier investiert hat, konnte:

- 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen

- war ständig heiter

- hatte viel Spaß

- hat den Regenwald gerettet

- und hat heute noch....

(Achtung, jetzt kommt's)...

 

Leergut im Wert von 223,20 € !!!!!!!!!

Commerzbank Aktie

 


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Wort des Jahres - Konsumgutschein

Freitag, 19. Dezember 2008



Mit Wort des Jahres wird ein Schlagwort bezeichnet, das für ein charakteristisches Ereignis oder eine bezeichnende Diskussion des abgelaufenen Jahres steht und aus diesem Grund besonders hervorgehoben wurde. Hier unten ein Satz mit den Schlagwörtern der letzten Jahren:

Der "Teuro" (2002) ließ uns "das alte Europa" (2003) vergessen und führte viele Bundesbürger zu "Hartz IV" (2004). Die neue "Bundeskanzlerin" (2005) leitete die "Fanmeile" (2006) zur "Klimakatastrophe" (2007) in den Familienhaushältern wegen der steigender "Finanzkrise" (2008). Dies wurde mit dem "Konsumgutschein" (2009) nur noch schlimmer und schröpften die Haushaltskassen um so mehr. Konsumgutschein wird sicher Schlagwort des Jahres 2009

Konsumgutschein 2009 - Warum?

Durch den Konsumgutschein der ja wieder nur mittel zum Zweck ist um den Bundesbürger Geld aus der Tasche zu ziehen um somit die privaten Haushaltskassen der Bundesbürger zu schröpfen. Ich zitiere: "Nahles forderte auch eigenen Einsatz der Bürger: "Wenn wir einen Gutschein über 500 Euro geben, müssen die Empfänger noch 200 Euro obendrauf packen."
Fakt ist
- Jeder Bundesbürger bekommt einen Gutschein und bei einer 4 Köpfigen Familie, müssten dann erstmal 800 Euro vorhanden sein, damit diese Gutscheine eingelöst werden können. Dies würde somit die Haushaltskassen der Bürger ganz schön schröpfen. Der Staat lebt uns ja nichts anderes vor - Geld verschleudern wo keines vorhanden ist. Dies führt dann zu einer Finanzkrise. Für dumm verkaufen möchte der Staat nun seine Bürger die leider aus den Fehlern des Staates langsam lernen und schlauer werden. Damit die Gutscheine nicht vor die Hunde gehen, werden sich Bürger verschulden - dies käme dann wieder den Banken zugute, die ohnehin alle langsam pleite gehen und auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Ein guter Kunde ist nur einer der Kredit aufnimmt. Schlecht für die Banken sind Kunden die ihr Geld ansparen und wo die Bank noch Zinsen drauflegen muss.

Wir haben in der ganzen Familie beschlossen, dem Staat ein Vorbild zu setzen 
Wir werden nicht die Konjunktur beleben durch Weihnachtseinkäufe. Wir werden erstmal die Konjunktur in den eigenen 4 Wänden beleben. Zuerst werden wir unsere Haushaltskassen sanieren, damit wir eine persönliche Finanzkrise vermeiden können. Wir schenken uns Gutscheine ohne Hintergedanken und die nichts kosten. Gutscheine im Wert von "1 Stunde streicheln", "30 min Massage", "1 Stunde kraulen", "1 Candle Light Dinner zu zweit " (wenn man es erotisch mag, auch nackt *g*), 1 Kuschelstunde... den Phantasien sind da keine Grenzen gesetzt. Kinder können der Oma "1 Stunde vorlesen" schenken. Ein wenig Kreativität beim erstellen der Gutscheine sind gefragt und ein wenig Gedanken über was einem Menschen wirklich gut tut. Endlich bekommt Weihnachten wieder den richtigen Sinn - Ein Fest der Liebe!
Wohlgemerkt die liebe, nähe und Zuneigung fördert bekanntlich die Gesundheit. Dies kommt wiederum dem Staat zugute indem die Krankenkassenkosten gesenkt werden. Dies fördert wiederum auch die Kreativität bei Kindern und erzieht sie dahin - nicht dem Konsum zu verfallen und sich lieber mehr Gedanken um das wohlbefinden der Menschheit zu machen. Denn nur das ist es, was wirklich zählt.

Der Staat möchte uns zum Konsumrausch verführen, damit wir deren Fehler und deren Fehlentscheidungen der vergangenen Jahren, welche zur dieser Wirtschaftskrise geführt hat, wieder ausbügeln.

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Aktive Sterbehilfe (Craig Ewert) - Ich bin dafür!

Freitag, 12. Dezember 2008

Ich habe ein Selbstbestimmungsrecht und als gesunder Mensch, den Verstand und die Macht auch selber darüber zu entscheiden. Dieses Selbstbestimmungsrecht ist ein Aspekt der verfassten Menschenrechte.  Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen – insbesondere von staatlichen Stellen – zu regeln. Jeder Mensch hat das Recht zu leben und so soll auch jeder Mensch das Recht haben in würde zu sterben. Wieso soll mir dieses Recht verwährt bleiben, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dazu fähig bin, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen? Jedem Tier verabreicht man die "Gnadenspritze" und bei der Gattung Homo Sapiens, tut man sich so schwer. Dabei sind beide Formen Lebewesen mit Anrecht auf einen würdevollen Tod. In Deutschland wird die Patientenverfügung ja auch anerkannt.  Mit der Patientenverfügung weist der Patient seinen Bevollmächtigten, Betreuer und Arzt an, bestimmte medizinische Behandlungen vorzunehmen oder zu unterlassen. Patientenverfügungen sind verbindlich (Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 17. März 2003 (Az: XII ZB 2/03). Eine gegen den erklärten Willen des Patienten durchgeführte Behandlung ist eine rechtswidrige Handlung, deren Unterlassung der Patient analog § 1004 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 823 Abs. 1 BGB verlangen kann. Dies gilt auch dann, wenn die begehrte Unterlassung zum Tode des Patienten führen würde. Das Recht des Patienten zur Bestimmung über seinen Körper macht Zwangsbehandlungen, auch wenn sie lebenserhaltend wirken, unzulässig (BGH, XII ZR 177/03 mit Verweis auf Senatsbeschluss aaO 751). Die Missachtung des Patientenwillens kann auch als Körperverletzung strafbar sein. Warum die aktive Sterbehilfe noch immer ein tabu Thema unserer Gesellschaft ist und demnach in Deutschland nicht legalisiert wird, kann ich beim besten Willen einfach nicht verstehen! Wo liegt da der unterschied zur Patientenverfügung? Warum darf ich ein klares "Nein" gegen Lebenserhaltungsmaßnahmen äußern, jedoch wird mir ein klares "Ja" auf Lebensverkürzungsmaßnahmen im Leidensfall verwehrt? Ist es nicht ein Widerspruch in sich? Vermuten lässt sich bei mir, dass das Wort "aktive" Sterbehilfe die Ursache der Abneigung entspricht. Würde man es eher als würdevolles sterben bezeichnen, bekäme es eventuell doch mehr Zuspruch. Würden mehrere Länder die Aktive Sterbehilfe legalisieren, würden solche Debatten über den umstrittenen Verein Dignitas mit Sitz in der Schweiz überhaupt kein Thema sein. Es gäbe dann auch keine Debatten darüber, ob gewisse Organisationen sich daran bereichern oder auch nicht. Nur weil einige Länder und Organisationen sich dazu bekennen, soll nicht gleich immer heißen, dass sie daraus einen Gewinn schlagen wollen. Sie haben meines Erachtens die gesunde Einstellung zu einem würdevollen Tod schwerkranke Menschen umsetzen und erkennen können.

Lebenserhaltene Maßnahmen wurden von Menschen  erfunden um den Tod hinaus zu zögern und Herr über Leben und Tod zu spielen. Der Herr hat diese nicht mit auf der Erde geschickt.

Dear Craig Ewert - rest in peace!

Hiermit wünsche und gönne ich Craig Ewert ein schönes Leben nach seinem Tod.

Sich vorher von der Familie, Freunde liebevoll verabschieden und sich bei ihnen bedanken zu können - in Frieden mit sich und der Welt gehen zu können begleitet mit harmonischer Musik - das bleibt leider vielen noch immer verwehrt und bringt der Tod nicht immer mit sich.

Warum die Augen verschließen vor dem Tod? Die Geburt ist doch auch was Schönes und so soll es kein wenig anders sein mit dem Tod. Es gehört zum Leben dazu!

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Gekürzte Pendlerpauschale Verfassungswidrig!

Mittwoch, 10. Dezember 2008


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale als Konjunkturimpuls an. Sie halte es "für absolut richtig, dass wir angesichts der Wirtschaftslage das Geld den Menschen jetzt direkt zurückgeben, auch als ein Impuls für mehr Konsummöglichkeiten", sagte Merkel am Dienstag. Sie reagierte damit auf das entsprechende Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Fakt ist, wir wurden vom Staat mal wieder beschissen. Verfassungswidrig heißt schlichtweg, es wurde eine falsche Entscheidung von denen da oben getroffen zum Nachteil der Bundesbürger und zum Vorteil des Staates. Nun wird es so dargestellt, dass die jetzige Regierung uns zur Weihnachten und um die Konjunktur an zu kurbeln, das Geld schenkt. Liebe Frau Merkel - wir bekommen das Geld nicht von der CDU oder der Regierung, sondern vom Gericht!!! Wir haben es nicht der CDU oder der jetzigen Regierung zu verdanken, dass wir unser Geld nun doch endlich bekommen. Es wurde uns ja von der Regierung zu Unrecht genommen!!!

Konsumieren werde ich rein gar nichts damit - damit kann ich mein Dispo ausgleichen!! So viel zur Konsummöglichkeit!

Ich muss immer mehr mit dem Kopf schütteln und mittlerweile finde ich einiges hier zu Lande schlichtweg lächerlich!

Das Urteil ist und bleibt eine Ohrfeige für die Bundesregierung!!

Nun bin ich ja gespannt - es betrifft angeblich 5,5 Millionen Bundesbürger. Was werden aus den Zinsen, die sich die Bundesregierung damit eingesackt hat?? Wird sie Anteilig dem geschädigten Bürger zurück erstattet?? Der Basiszinssatz seit 01.07.2008 beträgt 3,19% und wir als geschädigte Bürger hätten ein Anrecht darauf, diese auch als Entschädigung vom Staat zu erhalten.

Weiter bin ich darauf gespannt, wie wird die Regierung nun wieder dieses Loch in der Staatskasse stopfen?

Die Pendlerpauschale wurde uns genommen,
diese wir Bürger laut Recht nun wieder bekommen.

Sicher Konsumgutscheindebatten nun Ade,
Kassen sind leer, das tut dem Staat weh.

Eine Lösung käme dem Zugute,
Diäten - lasst die Abgeordneten doch bluten.
- R. Siedentopf -

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Constipation / Verstopfung

Dienstag, 9. Dezember 2008

Do you suffer from constipation?

Relief is in sight!

This is an old African cure for constipation.

 

Leiden Sie an Verstopfung?

Erlösung ist in sicht!

Hier, ein alt afrikanisches Heilmittel gegen Verstopfung!







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Advent und Konsumgutschein vom Staat

Sonntag, 7. Dezember 2008



Ich wünsche Euch allen weit und breit, eine fröhliche und schöne Adventszeit!

Bedenkt jedoch dabei - den Konsumgutschein vom Staat haben wir noch nicht in der Hand. Glauben tue ich schon lange nicht mehr am Weihnachtsmann und noch weniger an die da oben in der Regierung


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Deutsche Sprache im Grundgesetzbuch verankern

Mittwoch, 3. Dezember 2008



Glaubte mich erst verhört zu haben - wie bitte? Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetzbuch verankert werden?? Ich glaub ich spinne.


Bei der hiesigen Wirtschaftskrise gibt es wohl nichts Besseres zu beschließen und was mich vor allem total verrückt macht, dass noch immer nichts bezüglich der Kinderrechte hier unternommen wird. Hierzu meine Blogeinträge vom 29. und 31. Mai 2008:

Kinderrechte in Deutschland

Kinderrechte ins Grundgesetzbuch verankern

Zudem bekam ich auch noch am Vortag in der Zeitschrift Vanity Fair, Nr. 47 vom 10. November 2008 zu lesen, was mich ohnehin schon sehr beschäftigt hat und zum kotzen hätte bringen können.

Ich Zitiere:
"Frist Versäumt

Bremerhaven hat Angst vor einem Kinderschänder. Hilmar N. ist hochgefährlich - und in Freiheit. Der Grund ist ein Formfehler.

Als Hilmar N. seine Stieftochter das erste Mal vergewaltigte, war sie sieben. Drei Jahre lang zwang er sich ihr auf und filmte sie dabei, bis er wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Haft in der JVA Lübeck verurteilt wurde. Seit einigen Tagen ist der 61-Jährige wieder frei - wegen eines Formfehlers. Da er keine Reue zeigt und noch immer gefährlich ist - laut LKA Bremen ist ein Rückfall "sehr wahrscheinlich" -, hatte der Staatsanwalt Sicherheitsverwahrung nach der Haft gefordert. Bei der Verhandlung war der Gutachter krank, eine Frist verstrich, der Bundesgerichtshof musste den Antrag ablehnen. Nun hält sich Hilmar N. in Bremerhaven auf. Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring versprach, der Mann werde überwacht. Die Polizei kann das nicht bestätigen: "Er darf sich keinem Mädchen unter 16 Jahren nähern und muss sich regelmäßig melden", sagt ein Sprecher. Mehr sei nicht möglich."

Bei keiner Überwachung und zudem er keine Reue zeigt, möchte ich mal wissen wie sicher gestellt wird, dass er auch keinem Mädchen unter 16 Jahren nähert!!

Wir leben in einer äußerst kranken Welt und unsere armen Kinder erstrecht!!

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Werbung

Dienstag, 2. Dezember 2008



Werbung soll ja bekanntlich einschlagen und sich im Gehirn der Menschen manifestieren. Ob dies natürlich dann auch immer geschieht, hängt sicher vom Auge des Betrachters ab. Witzig fand ich auf allemal die Werbung hier oben im Bild von "Blume Bestattungen" über den Ortseingangsschild "Hölle". Ich konnte nur schmunzeln.

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