Gedanken an Diana

Freitag, 31. August 2007


- Collage R. Siedentopf -

10 Jahren ist es nun her,

Lady Diana am Leben nicht mehr.

Ihr galt meine volle Bewunderung,

leider beim Autounfall kam sie um.

Heute wird die Welt wieder an sie denken,

meine Gedanken werde ich ihr auch schenken.

Die Königin der Herzen hat ihre Ruhe gefunden,

Hoch in Ehren wird ihr gewidmet heute die Stunden.

- R. Siedentopf -

Schlagwörter für diesen Artikel: , ,


Abschied tut Weh! mit Puppet Videoclip

Donnerstag, 30. August 2007



Endlich Daheim heute wieder angekommen,
mit schwerem Herzen von der Reha abschied genommen.
Eine lustige Truppe hatte sich gefunden,
sehr oft im Park, drehten wir unsere Runden.
Beim rauchen sich die Truppe immer wieder fand
und dann kuschelig in trauter Runde stand.
Wie oft wir uns in der Sonne räkelten,
mit lautem lachen am Boden krakehlten.
Olaf der blasse holte sich dann einen Sonnenbrand,
Marlene mit Tschamba-Fii zum Waden einreiben, ihm gleich zur Seite stand.
Uwe versteift vom Nacken bis zur Lende,
schob seinen Porsche bis zum bitteren Ende.
Abends beim Mex und Kartenspiel wurde viel gelacht,
an den Alltag mit schmerzen hat keiner mehr gedacht.
Theodora legte ständig den Stromgürten verkehrt herum an,
damit sie gleich ein paar Kilos verlieren und abnehmen kann.
Sie stand ständig mit dem Gürtel unter Strom,
beim Kartenspielen, da merkten wir das schon.
Robert engagiert als ihr Meister und Berater,
verhalf Theodora oft zu einem guten Kader.
Renate, die nicht rechnen und mischen kann,
angelte sich sogleich den Peter1 von der Theke heran.
Hans mit seinen Sprüchen und Witzen,
sorgte oft für lachen und das bis zum schwitzen.
Öläffchen unter Pein und heftigen Schmerzen,
teilte Zettel aus worüber wir oft scherzten.
Die Zettel besorgte uns unsere Fräulein Chmiel,
die rege Nachfrage ihr offensichtlich sehr gefiel.
Also zählen wir noch nicht zum alten Eisen,
ein Sexleben trotz Prothese soll das heißen.
Marlene beim Mex oder genannt auch Biene,
verzog ganz arg und oft dabei ihre Miene.
Peter2 schaute Marlene mit seinem Dackelblick an,
und schon war der arme Kerl wieder dran.
Robert schmunzelte immer von Ohr zu Ohr,
bis sein Gegner die Beherrschung verlor.
Es dauerte auch gar nicht mehr lang,
schon kam die kleine Nina mit ran.
Rommé spielen war ihr da noch nicht bekannt,
schon nach kürze, auch sie vom Spiel gebannt.
Das schönste Zimmer war für Waltraut gedacht,
dieser Putzraum hat sie fast um den Verstand gebracht!
Nun hatte sie endlich das schönste Zimmer,
darum kam Jürgen am Wochenende immer.
Jürgen der fleißig seine Waltraut besuchte,
gerne die Stellungen vom Zettel zu erproben versuchte.
So zog es uns hinauf bis auf die Kampenwand,
wobei Olaf´s Herz klemmte und fast stand.
Ossi und Afrikaner standen dort oben wie Zwerge,
vor uns der Chiemsee und hinten die Berge.
Mit Boot haben wir dann den Chiemsee erkundet,
Olaf mit 2 Weiber, das hat allen verwundert.
Nina lag auf Steuerbord und Renate auf Heck,
inmitten saß Olaf, der Pascha ganz Keck.
Danach zusammen in den Bergen um die Zeit zu vertreiben,
so zogen wir los und per Auto von Gipfel zu Gipfel wir eilten.
Nach langem Suchen, haben wir endlich einen Bach gefunden,
dauerte nicht lange und schon waren die Füße im kalten Wasser versunken.
Olaf stand noch da mit sehr verträumtem Blick,
schon kam Ninas Flip Flop an ihm vorbei gezischt.
Wir 3 Krüppel konnten den Schuh nicht mehr aufhalten,
so trieb es ihn weiter und bestimmt im Thiersee er knallte.
Am Ende war die Bombe bei Waltraut geplatzt,
das Ergebnis – 2 Seiten Beschwerden in einem Satz.
Eine Sache haben wir alle recht früh erkannt,
in Priens Gummizellen wir uns wieder treffen, mit Karten in der Hand!
- Renate Siedentopf -

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , ,


Bald wieder Daheim - Videoclip Schwanenmamma

Dienstag, 28. August 2007

 

Am Donnerstag ist es dann endlich soweit und kann ich Heim. Mit sehr schwerem Herzen, werde ich die Reha hier verlassen. Ich habe aber wieder das Lachen gelernt und mir geht es Prima. Bekomme zwar noch immer wieder Spritzen im Rücken - ist aber nicht weiter schlimm. Dieser Clip wurde hier am Chiemsee von mir aufgenommen und ich genieße die Natur in vollen Zügen.

Sabine geht es auch schon sehr Gut und ist soweit Schmerzfrei. War schon wieder auf einer Party und dann kann es ja nur Gut gehen *g*

Bis Bald
Renate

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , ,


Sabine geht es Gut!

Freitag, 17. August 2007


 

 Wollte mich kurz melden. Sabines Fäden wurden Gestern gezogen und nach erneutem CT am Di. die gute Nachricht – noch immer keine Gehirnblutung oder Wasser dass ausgetreten ist. Sabine wurde Gestern nach den Fädenziehen dann auch entlassen und kann nun Daheim genesen. Ihr geht es sehr Gut. Ich kann nun wieder meine Reha genießen und das in vollen Zügen!!

Das Foto ist die Aussicht aus meinem Zimmer und vom Balkon!

Liebe Grüße


Herzlichen Dank für Eure Daumen!

Samstag, 11. August 2007

Vielen Dank für die guten Wünsche! Wir haben halt das Pech nicht nur gepachtet, sondern gekauft und zwar mit Zinsen. Sabine geht es schon wesentlich besser. Ist auch wieder Mobil und ganz schön tapfer. Halt eine Kämpferin wie die Mutter. Dem Vater habe ich Bescheid gegeben und eventuell ist dies einen Anlass zur Versöhnung.  Ich fahre Morgen wieder auf Reha und werde sicher als erstes am Mo. eine psychologische Beratung auf meinem Plan haben. Lasse mir den Rücken dann spritzen und werde halt sehen wie es weiter geht. Für Bine kann ich im Moment nichts mehr tun und viele kümmern sich rührend um sie. Mit der Angst im Nacken dass noch was kommt, werde ich versuchen meine Reha zu Ende zu bringen und vielleicht zu genießen. Sind alles Top Spezialisten und Ärzte dort und werden mich wieder hin biegen, da bin ich mir sicher.  Laut Zeitungsberichte, war es ein 800 kg schwerer Metallblock der in einem Fiat Kleintransporter nicht gesichert war. Mir tut der Fahrer eigentlich Leid – wird sicher eine menge Ärger bekommen.
Liebe Grüße
Renate

Schlagwörter für diesen Artikel: ,


Fortuna quasi domina quaedam vitae est!

Samstag, 11. August 2007

Wollte mich kurz mal wieder melden. Gedacht war, mit schönen Bildern und Gedanken während meiner Reha. Leider kann ich nur kurz berichten, dass ich wieder Daheim bin. Wurde von den Rehaärzten beurlaubt. Sabine (meine Tochter) erlitt am Do. einen schweren Autounfall und liegt mit Schädelfraktur im Krankenhaus. Ich durfte erst am Fr. nach Hause nachdem ich mich einigermaßen beruhigt hatte. Ein kleiner Lastwagen hatte ein 700 kg schweres und großes Stahlteil auf der Autobahn verloren. Das Teil war nicht richtig gesichert. Der Freund meiner Tochter war dabei ein Fahrzeug zu überholen und sie rauschten voll in dieses blöde Teil. Sie haben sich mehrmals überschlagen. Als das Auto zu brennen begann, waren beide zum Glück und mit Hilfe des Freundes der Sabine losgeschnallt hat, aus dem Auto. Es folgten mehrere Fahrzeuge und die Autobahn war für einige Zeit gesperrt. Ich war nach meiner Ankunft hier nur am rödeln. Sabines Vorderzahn war stark beschädigt und der Nerv lag offen. Sofort nach meinem Anruf, war unser Zahnarzt bereit ein zu springen und hat den Zahn wieder aufgebaut, Nerv gezogen und eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Sabine ist so tapfer – bekommt keine schmerzmittel wegen der Schädelfraktur, damit sofort jede Veränderung geortet werden kann. Die Narbe an der Stirn ist recht lang und groß. Sie ist jedoch ansprechbar und kann sogar mit Müh und Not wieder lachen. Es ist ein Wunder und ich danke Gott, dass sie lebendig aus den Trümmern kamen. Das Fahrzeug ist ein Wrack. Sie wird mit Antibiotikum vollgepumpt wegen der Infektionsgefahr am Hirn. Ich muss mir immer wieder fragen Warum und mal wieder schießt mir immer wieder der Spruch Fortuna quasi domina quaedam vitae est - Das Schicksal ist sozusagen die Herrscherin über das Leben! in den Kopf.

Schlagwörter für diesen Artikel: ,


Videoclip - Super toller Commercialclip

Mittwoch, 1. August 2007



Die Gerechtigkeit hat gesiegt und wir sind mit dem Vergleich sehr zufrieden.  Nun hat Sabine ihre Ruhe und kann ihr Studium zu Ende bringen.  Sie kann auch nun mit dem Vater endlich im Kopf abschließen. Die Narben werden jedoch immer bleiben und ich hoffe, dass auch die Narben mit der Zeit verblassen und sie unbeschwert ein leben führen kann.  Es ist nun mal nichts mehr daran zu ändern – ein Vater hat sie laut aussage nicht mehr. Finde ich sehr traurig und wünschte es wäre anders gelaufen.  Der Sohn ist auf dem schnellsten weg dorthin und hat auch schon einige bittere Erfahrungen machen müssen. Es wird auch nicht lange dauern und er wird seinen Weg gehen, auch daran werde ich nichts ändern können. Ich freue mich, dass ich in andere Schuhe stecke und auch ein anderes Schicksal später haben werde wenn ich alt bin. Das wichtigste im Leben sind nun mal die Kinder und im alter weiß man es erst richtig zu schätzen.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , ,


Schreie gen Himmel

Mittwoch, 1. August 2007


- Collage R. Siedentopf -

Schreie gen Himmel nach Gerechtigkeit,
um 14 Uhr ist es soweit!

Schlagwörter für diesen Artikel: , , ,