Fireflies / Glühwürmchen

Dienstag, 30. Juni 2009

 

Dies sind schöne Aufnahmen die ich von einem Glühwürmchen machen konnte. Jeden Abend beobachte ich dieses Schauspiel in meinem Garten und auf meiner Terrasse und bereitet mir sehr große Freude. Mit meiner Taschenlampe konnte ich das Weibchen im Video so richtig zum leuchten bringen und hat auch viel Spaß gemacht. Man sagt - Wo es den Glühwürmchen wohl ist, gefällt es meist auch vielen anderen Tieren und Pflanzen, sogar seltenen und gefährdeten Arten. Kein Wunder, denn das Grosse Glühwürmchen stellt hohe Ansprüche an die Struktur seiner Lebensräume. Ja, ich hab mein Paradies auf Erden gefunden und weiß dieses auch zu schätzen!
 
Dieses Licht entsteht durch Biolumineszenz, eine biochemische Reaktion, bei der Energie in Form von Licht frei wird. Das für Biolumineszenz entscheidende Molekül ist ein Protein, „Luciferin“ genannt, das entweder alleine bestehen oder an ein Sauerstoffmolekül gebunden sein kann. In dieser gebundenen Form hat es eine niedrigere Energie. Genauso wie man Erdgas und Luft zur Verbrennung mischen muss, benötigt man für die Reaktion von Luciferin und Sauerstoff die Hilfe eines weiteren Proteins namens „Luciferase“, ein Enzym, das die chemische Reaktion von Luciferin mit Sauerstoff einleitet. Während der Reaktion wird die entstehende Energie in Form von Licht freigesetzt, das Biolumineszenzorganismen ihr unheimliches Glühen verleiht. - Danica Wyatt -
 
Interessant und neu war für mich ein Beitrag von Annett Biermann im Hausgarten.net:
"Die Glühwürmchen-Larven sind sehr gefräßig, aber auch nützlich, denn die Larven der in Deutschland vorkommenden Glühwürmchen jagen Schnecken verschiedener Arten und Größen. Sie fressen sogar Nacktschnecken, die von den meisten anderen Tieren verschmäht werden. Die Larve folgt bei der Jagd der frischen Schleimspur einer Schnecke und beißt dem Opfer in den Kopf oder Fühler. Dabei spritzt sie in die Beute ihr Gift. In einem sicheren Versteck wird dann die Schnecke „verspeist“, wozu sie oft einen ganzen Tag benötigt, denn die Beute ist meist größer als sie selbst."
 
Witzig der Beitrag im Spiegel Online:
Glühwürmchen riskieren für Sex ihr Leben
Je schöner man strahlt, desto größer ist der Erfolg beim anderen Geschlecht - das gilt auch für Glühwürmchen. Doch der schöne Schein bringt männlichen Leucht-Insekten nicht nur Sex, sondern oft den Tod.
Medford - Eine warme Sommernacht: Ein männliches Glühwürmchen fliegt vorbei und zeigt sein biolumineszierendes Licht, die Weibchen sitzen im Gras und bewundern ihn. Gefällt ihnen das Leuchten, blinken sie zurück - vorausgesetzt, ihr Verehrer wurde inzwischen nicht verspeist. Denn Leuchtkäfer leben gefährlich, wie Biologen jetzt herausgefunden haben.
Studien über verschiedene Glühwürmchen-Arten haben gezeigt, dass Weibchen sich mehr für Männchen interessieren, die länger oder in schnellerem Rhythmus blinken. Logisch wäre nun eigentlich, dass die Männchen versuchen, möglichst lang zu leuchten - und dass ihre Leuchtkraft im Laufe der Evolution immer weiter gestiegen wäre. Doch die Glühwürmchen gehen mit ihrem Leuchten sparsam um. Den Grund dafür haben Forscher der Tufts University in den USA nun mit Hilfe von Experimenten herausgefunden.
Dem Forscherteam gelang es, die Atmung der Käfer zu messen. Sie stellten fest, dass Glühwürmchen nur sehr wenig Energie verbrauchen, um das Leuchten zu erzeugen - sogar weniger als beim Umherkrabbeln. Für das sparsame Leuchten muss es also einen anderen Grund geben.
In einem Feldexperiment konnte das Team nachweisen, dass ein helles Licht mehr Feinde anlockt. Die Glühwürmchen würden zwar mit ihrem Leuchten zahlreiche Weibchen anlocken und die Fortpflanzung sichern, doch sie begäben sich in große Gefahr.
Die Forscher bauten für das Experiment Leuchtkäfer aus Plastik nach. Räuberische Käfer stürzten sich häufiger auf hell leuchtende Käfer-Kopien und auf solche, deren Leuchtrhythmus schnell war, schreiben die Forscher um Sara Lewis im Fachblatt "The American Naturalist".

"Jede Nacht begibt sich der Leuchtkäfer auf ein dünnes Drahtseil zwischen Sex und Tod", sagte Lewis. "Für uns Forscher ist das genauso spannend wie ein guter TV-Thriller." Sie rät: "Wenn Sie das nächste Mal in einer Sommernacht ein Glühwürmchen sehen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beobachten Sie den Käfer auf seinem Flug zwischen Romantik und Risiko."

Glühwürmchen riskieren für Sex ihr Leben

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Copyright/Urheberrecht zum Film HOME

Mittwoch, 17. Juni 2009

Ich glaube mal wieder hier irre zu werden. Sehe ich doch, dass obwohl von Yann Arthus-Bertrand ein Kanal zum einbetten zur Verfügung gestellt wurde, damit der Film HOME die große Masse erreicht und verbreitet wird - ich zitiere:

"Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist. Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie." - Yann Arthus-Bertrand - Auf wirkungsvolle Art und Weise will der Film so das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Umweltschutzes stärken, will Handlungsbedarf aufzeigen und ein weltweites Publikum von seiner gemeinsamen Verantwortung für die Erde überzeugen.

dies in Deutschland jedoch nicht möglich ist wegen des Urheberrechts in Deutschland. Wenn Yann Arthus-Bertrand den Film freigibt und sogar einen Kanal zum einbetten zur Verfügung stellt und sogar zum kopieren sowie des Verteilens ermutigt, welche geldgierigen Geier sind hier in Deutschland schon wieder am Werk und versehen den Film mit einem Urheberrecht und Kopierschutz???
Wenn Yann Arthus-Bertrand nicht das Urheberrecht hat - wer dann??
 
"Das Urheberrecht ist der Teil einer Rechtsordnung, der in einem Rechtssystem das Recht des Urhebers an seinen Werken (subjektives Urheberrecht) schützt (objektives Urheberrecht). Dieser Schutz berücksichtigt wirtschaftliche Interessen und Ideale des Urhebers am Werk, wird aber zur Wahrung der Interessen der Allgemeinheit eingeschränkt ( Schranken des Urheberrechts, zum Beispiel Zitatrecht und Privatkopie). Das Copyright des angloamerikanisches Rechts ist ein ihm verwandtes Rechtsinstitut."
 

Kann es sein, dass hier Zulande sie sich nicht so richtig auskennen mit den Urheberrechten und einfach machen was sie wollen?? Anscheinend schon!!

Anbei der Link zum Film und daher stammt auch mein Zitat hier oben:

Movie HOME

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Movie/Film Home

Dienstag, 16. Juni 2009

 

Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich ihn ansehen - es ist sehr Empfehlenswert!! Ein sehr schöner Film mit wunderbaren Naturaufnahmen. Eine Geschichte die einem zu Tränen rührt, jedoch am Ende dazu motiviert zu handeln und einem nicht entmutigt. Eine super tolle Leistung!!
Wir müssen handeln!!!

It is highly recommended for everyone to watch this wonderful movie. Wonderful images of Nature and a story that moves to tears. At the end though it encourages to positive thinking and to take action. What a great achievement!!!
We have to take action!!!

http://www.youtube.com/homeprojectDE

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Harmonie

Mittwoch, 20. Mai 2009

 

In sich ruhen wie noch nie,

dass nennt man Harmonie


Eine Kraft fängt an zu fließen,

lässt nur schönes gedeihen und auch sprießen.


Es gibt so vieles auf Erden zu bestaunen,

man sollte sie öffnen, Ohren und Augen.


Verschließt die Augen vor den Medien der Welt,

dann ist es auch besser um einem bestellt.


Von Sorgen und Lasten – endlich Frei.

Der Weg dorthin - so schwer wie Blei.


Wer dieses erlebt und auch erkennt,

weiß warum man es „Leben“ nennt.


Der rechte Weg wurde somit erkannt

und die Tage - die Miesen, sind verbannt.

- Renate Siedentopf -

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Liebe und Ehe

Samstag, 16. Mai 2009

Diese Zeilen habe ich gelesen. Sie sind Gut, sehr Gut!!! 

„Du verstehst mich nicht“, sagt die Liebe zur Ehe, „du machst mich zum Gegenstand eines Vertrags, eines behördlichen Vorgangs, eines amtlichen Papiers, das du unter Zeugen unterschreiben lässt, als würdest du mir nicht trauen.“

„Aber nein“, widersprach die Ehe, „gerade weil ich dir traue, werde ich geschlossen. Gerade weil ich glaube, dass du dem Wechsel der guten und schlechten Zeiten standhalten wirst, existiere ich. Denn die Liebenden willigen in meinem Bund ein, weil sie ein Leben lang zusammenbleiben wollen.“

Die Liebe lächelte. „Was Liebende wollen, hat noch nie eine Bedeutung für mich gehabt. Ich komme und gehe, wann es mir beliebt, und keine Fesseln, keine Ketten, keine Dokumente und Vertrauensunterschriften können mich halten, wenn ich es nicht mehr aushalte. Eine Heirat mag manche Wirkungen haben, aber nicht auf mich.“

„Du hältst dich wohl für etwas Besseres!“ warf die Ehe verärgert der Liebe vor.

Die Liebe antwortete: „Ich bin etwas anderes. Du bist eine Erfindung der Gesellschaft, ich bin ein Bedürfnis des Herzens, eine Kraft der Seele. Ich bin ursprünglich, wesentlich, natürlich. Du bist etwas Künstliches. Ich bin ein rauschendes Fest der Gefühle. Du bist eine nüchterne Institution.“

„Und warum gehen dann so viele Menschen meinen Bund ein?“ fragt die Ehe.

„Ich habe es dir schon gesagt: Weil sie mich nicht verstehen“, erwiderte die Liebe. „Die Gesellschaft hat nicht an mich gedacht, als sie dich erfand, sondern an ihren eigenen Nutzen. Sie hat nicht verstanden, dass man mich nicht vor den Karren einer Einrichtung, dass man mich vor keinen Karren spannen darf, weil man mir damit meine Freiheit nimmt – und ohne Freiheit bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst.“

„Aber was so viele Menschen auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden tun, kann nicht falsch sein“, wandte die Ehe ein.

„Doch“, sagte die Liebe, „denn die führen auch seit Jahrtausenden Kriege.“

„Was sollten die Menschen“, fragte die Ehe, „deiner Meinung nach tun, um dich besser zu verstehen?“

„Sie sollten meine Freiheit achten“, sagte die Liebe.

„Sie sollten erkennen, dass ich ihnen keine Sicherheit bieten, keine Zukunft garantieren, dass ich ihnen nichts versprechen kann. Ich halte die schönsten Geschenke für sie bereit, die das Leben zu vergeben hat, aber wenn sie beginnen, sie von mir zu forder, werde ich sie ihnen verweigern. Ich entfalte mich am besten und schönsten in einem Klima des Vertrauens, und wenn zwei Liebende einen Ehevertrag abschließen, kann ich nur traurig den Kopf schütteln, denn wer mich zum Gegenstand einer amtlichen Vereinbarung macht, beleidigt mich, verkennt mich, weiß nicht, wer ich wirklich bin.“

„Kannst du denn gar nichts Gutes an mir finden?“ fragte die Ehe.

„Das Gute an dir“, sagte die Liebe, „ist deine Hintertür, die man im allgemeinen Scheidung nennt.“

„Du gehst nicht besonders lieb mit mir um“, warf die Ehe der Liebe vor.

„Tu doch nicht so, als sei dir an mir gelegen“, erwiderte die Liebe. „Du willst nicht mich, du willst Sicherheit. Ich habe Glück zu vergeben, aber keine Sicherheit zu bieten. Du suchst Beständigkeit. Ich habe das wahre Leben zu verschenken, aber mit Beständigkeit kann ich nicht dienen. Du gibst in meinem Namen den Menschen Versprechen, die ich nicht halten kann, erweckst in ihnen Illusionen, die ich schweren Herzens zerstören muss. Wie sollte ich da lieb mit dir umgehen können?“

„Weil du die Liebe bist“, sagte die Ehe. „Du musst immer lieb sein.“

„Nein“, sagte die Liebe, „ich muss immer ich selbst sein.“

- H. Kruppa -

 

 

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Courage

Mittwoch, 13. Mai 2009

 One isn't necessarily born with courage, but one is born with potential. Without courage, we cannot practice any other virtue with consistency. We can't be kind, true, merciful, generous, or honest.

- Maya Angelou -

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Bienenhochzeit

Sonntag, 10. Mai 2009

Jeder Bienenstaat feiert irgendwann,
große Hochzeit, dass weiß jedermann.

Die Drohnen, eh von Weibchen erschaffen,
haben den Zweck nur, diese zu begatten.

Das Leben ist ja manchmal so beschissen,
das können diese Kerlchen noch nicht wissen.

Er für sein kurzes Pläsierchen dann,
anschließend gleich krepieren kann.

Die holde Weiblichkeit weiß jedoch Bescheid,
und macht sich gleich für den nächsten bereit.
Renate Siedentopf

 

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Bienen Paarung / Hummel Paarung

Samstag, 9. Mai 2009


Video und Fotos: Renate Siedentopf

Wenn Bienen Hochzeit feiern, ist es eine stachelige Angelegenheit. Raus zu finden, welche Gattung sich hier begattet, hat einiges an Recherche gekostet und konnte ich dann auch erfolgreich ausfindig machen.

Die Farben ließen mich zuerst auf Hummel schließen, jedoch stimmte die Größen nicht überein zudem es für Hummel viel zu Früh um diese Jahreszeit ist und die begatten erst viel später im Jahr stattfindet. Erst im Spätsommer und Frühherbst fliegen Jungköniginnen und Drohnen (männliche Hummeln) aus. Die Drohnen legen dabei Duftstraßen, um die Königinnen anzulocken. Die Begattung erfolgt außerhalb oder innerhalb des Nestes. Während die Drohnen danach recht schnell sterben, suchen sich die befruchteten Königinnen Überwinterungsmöglichkeiten und graben sich in den Boden ein. Auch die Arbeiterinnen des Volkes gehen im Herbst zu Grunde. Nur die begatteten Königinnen überdauern den Winter in einem Schlupfwinkel, zehren von ihren angefressenen Fettpolster und gründen im nächsten Jahr ohne Hilfe von Arbeiterinnen ein neues Nest. Also Hummel waren es nicht.

Bei den Bienen findet die Paarung im Fluge statt, also die Paarung erfolgt in der Luft und nicht wie im Video am Boden. Die Königin übertrifft den Drohn an Körpergröße, ist aber nicht so breit wie der Drohn. Sie war auch nicht wesentlich größer als das Männchen. Die Königin paart sich auf dem Hochzeitsflug mit bis zu 20 Drohnen, sie fliegt den Drohnen an deren Sammelstelle nach. Sie lässt sich nur von den Drohnen begatten, die ihr folgen können bis zu ihrer Höhe von etwa 300 m. In dieser Höhe stößt sie ein Signal aus. Die Drohnen verlieren durch den Geschlechtsakt ihren gesamten Zeugungsapparat. Manchmal wiederholt die Königin den Flug, dann bleibt sie aber bei ihrem Volk. Der Samenvorrat reicht für etwa 5 Jahre, der äußersten Lebensdauer der Königin und für rund 1 Mill. Eier. Die Königin bewahrt das Sperma in ihrem Hinterleib auf, in welcher Weise es konserviert wird, ist unbekannt. Die Drohnen entwickeln sich in 24 Tagen aus unbefruchteten Eiern und haben nur eine Aufgabe, die jungen Königinnen zu begatten. Zur Begattung treffen sie sich auf bestimmten Drohnen-Sammelplätzen. Sie sterben direkt nach der Begattung. Drohnen die nicht zur Begattung gekommen sind werden ca. im August von den Arbeiterinnen  abgestochen oder aus dem Stock vertrieben da sie im Winter nur unnötiger Ballast wären, sie verhungern nach wenigen Tagen. *g*

Dann stieß ich auf ein Bericht der Solitärbienen.

„Eine der auffälligsten Wildbienen, die wir hier im Frühling beobachten können, ist die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Während bei den hummelartigen Weibchen (12-16 mm) der Körper tiefschwarz und der Hinterleib rostrot bepelzt sind, kann man die etwas kleineren Männchen leicht an ihrer weißen Gesichtsbehaarung erkennen." Nach näherem betrachten, konnte ich feine weiße Gesichtsbehaarung beim Männchen im Video erkennen. Die Farbe des Weibchens war offensichtlich und passt auch zu der Beschreibung.

"Solitäre Bienen bauen ihre Nester und versorgen ihre Brut ohne Mithilfe von Angehörigen der gleichen Art. Daher gibt es bei ihnen auch keine Arbeitsteilung und kein Speichern von Vorräten. Jedes Nest enthält also nur ein Weibchen, das seine Brutzellen nacheinander baut und versorgt. Stets wird eine Zelle fertig gestellt, bevor mit der nächsten begonnen wird. Sie wird mit Larvenproviant, einer Mischung aus Pollen und Nektar, gefüllt. Dann wird ein Ei abgelegt, meist direkt auf den Futtervorrat, und die Zelle wird verschlossen. In der Zelle befindet sich genügend Futter für das gesamte Wachstum der Larve, die daher normalerweise nie in Kontakt mit ihrer Mutter kommt. Normalerweise stirbt das Weibchen, bevor seine Nachkommenschaft voll entwickelt ist und Wochen oder Monate später schlüpft. Es gibt also keinen Kontakt zwischen den beiden Generationen. Die Larve kann sofort fressen; nachdem der Vorrat aufgebraucht ist, spinnt sie sich einen Kokon und überwintert darin. Ihr Aufenthalt im Brutraum dauert etwa 10 Monate. Die Reinigung wird von den Bienen selbst erledigt. Wildbienen fliegen auch bei ungünstiger Witterung. Auch die männlichen Wildbienen leben nur für die kurze Zeit des Hochzeitsfluges." Also nur ein kurzer Spaß und dann auch ein aus!Die Paarung erfolgt wie auf dem Video und nicht im Flug.


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Opportunities

Donnerstag, 7. Mai 2009

 

 

Each day is a new opportunity.

Today is the first day of my new life!

 


Miracle Life

Samstag, 18. April 2009

 

Image: Renate Siedentopf

People usually consider walking on water or in thin air a miracle. But I think the real miracle is not to walk either on water or in thin air, but to walk on earth. Every day we are engaged in a miracle which we don't even recognize: a blue blog, white clouds, green leaves, the black, curious eyes of a child -- our own two eyes. All is a miracle.
- Thich Nhat Hanh -


Happy Easter/Frohe Ostern/Geseende Paasfees!

Sonntag, 12. April 2009

Foto/Collage: Renate Siedentopf

 

Ich wünsche allen, Frohe Ostern und frohe Festtage!

Happy Easter to all of you - enjoy the festive Season!

Geseende Paasfees aan almal en geniet die Feesdae!

Renate

 

 

 

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Life is too short

Mittwoch, 8. April 2009

Image: Renate Siedentopf

Life is too short, don't stress everyday
Leave your worries behind go out and play
Life is too short, grasp it in your hand
A natural miracle, have fun while you can

Life is too short, as precious as gold
It's full of surprises, so I am told
Life is too short take it from me
Have as much fun as you wish, just wait and see

Life is too short, people seem to forget
That life is a gift and its free yes that's it
Life is too short, use your own eyes
Open yourself and enjoy your own life

Kai Tracid

 

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Der Schlaf

Montag, 23. März 2009

Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen.
Friedrich Nietzsche

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I had a dream!

Freitag, 20. März 2009


I had a dream! 
Collage and photo: Renate Siedentopf
I acknowledge all of my feelings because I am in touch with my feelings.
 
The ancient Greeks tell us that the images and stories of dreams are woven by “Psyche”, the archetypal being of the soul herself! Thus this inner work with images, giving us a different kind of eyes with which to see, has often been called “soul work.” Borrowing then from the Greeks the image for the soul personified, Psyche represents the unknown aspects of the self, a part of being that contains both the “superconscious” (connected to higher dimensions) and “subconscious” (connected with the earth and physical universe). C. G. Jung found that it was through the guiding help of inner sight that a person’s life is made better. He writes about those who pursue the inner images of dream and visions, “Such a person becomes a more complete being.”
Jung wrote, “ Consciousness if forever interfering.” Innerwork is the place where intuition must be given full reign without suspending personal reason and responsibility.
Many innovations in science and the arts have come directly from dreams along with intuitive and life-enhancing insights. Even when specific empirical answers and solutions to the often unsolvable issues of life do not come forth in dreams, Jung found that patients who engaged their dreams would simply grow bigger than the life problems they faced.
The "pool" of our soul has to be still, so that both heaven and earth can be reflected clearly in it. Jung describes this “stillness” as the Tao, a concept of wholeness and fulfillment that he gained from the teachings of Lao Tse.
Jung took this insight as guide to developing the most fruitful relationship with one’s dreaming soul, or Psyche. He found that whatever face we give to Psyche—how we approach her—is the face with which she will greet us. In other words, if we look to her with quiet enthusiasm, curiosity, and positive expectations, she will be a sponsoring guide. In fact, Jung’s approach to working with the inner images has been called one of “utter reverence and gentle receptivity.” Jung believed that, far from ignoring or even distrusting the soulful weaver of our dreams, she should be seen as friend and helpmate. Like a muse, one may well woo her.
Plotinus, founding Neoplatonist of the third-century AD, puts it this way, ‘When the imagination is in the right place, when it is functioning correctly, it works like a mirror that by means of it the reflection of consciousness takes place.” Further he found that when we are in right relation to the inner images, there is a functional correspondence between the dreaming self and conscious ideas and concepts so that the latter may be corrected by the images of the soul.
 - Darielle Richards -

 

 

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Time is limited

Dienstag, 17. März 2009

Image: R. Siedentopf

"Time is limited, so I better wake up every morning fresh and know that I have just one chance to live this particular day right, and to string my days together into a life of action and purpose."
Lance Armstrong


Der Sprung in der Schüssel

Montag, 16. März 2009

Image: R. Siedentopf

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der lange Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die erste Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“
Die alte Frau lächelte: „Ist dir noch nicht aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“
 
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist, und das Gute in ihr sehen.
 
Also, an all meine Freunde mit einem Sprung in der Schüssel, habt einen wundervollen Tag und vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu genießen!


Hund als Katzenmama

Donnerstag, 5. März 2009

 

 Wie bereits im vorigen Beitrag erwähnt, durfte ich Eigenartiges vor ca. 20 Jahren erleben. Leider gab es damals noch keine digitalen Kameras und somit musste ich erstmal die Bilder hier einscannen.
Zwei kleine Kätzchen wurden per Hand von mir groß gezogen. Sie mussten mit dem Fläschchen gefüttert werden. Die Reinigung der Kätzchen gestaltete sich sehr schwierig. In der Natur, werden sie von der Mutter sauber geleckt. Als Ersatzmutter war es mir nicht möglich und somit mussten sie öfters ein Bad über sich ergehen lassen. Obwohl sehr klein, war ein Katzenbad wider deren Natur und gefiel den Kätzchen nicht besonders. Oft saß ich ziemlich mutlos da und wusste nicht mehr ein oder aus. Anfangs machte es mir eine neugierige Dackelhündin auch nicht besonders einfach. Sie drängte sich immer wieder an den Kasten mit den Kätzchen heran und aus Angst, sie wolle den Kätzchen was antun, scheuchte ich sie immer wieder weg. Eines Tages beschloss ich dann der Dackelhündin "Hexe" unter Beobachtung, ein beschnuppern der Kätzchen zu gewähren. Zu meinem erstaunen, legte sie sich in den Kasten, leckte die Kätzchen sauber und ich freute mich sehr darüber sie nicht mehr baden zu müssen. Fortan lag sie nur noch in den Kasten und kümmerte sich rührend um die Kätzchen. Völlig überraschte uns jedoch, dass die Dackelhündin kurz darauf Milch bekam und die Kätzchen dann auch noch säugte. Damit hatte keiner gerechnet. Somit wurde mir die Aufzucht der Kätzchen aus der Hand genommen, bis sie selber Nahrung aufnehmen konnten. Wen eine Autofahrt anstand wo die Hündin mitfahren durfte, rief ich nur "Hexe, Hexe Auto", sie schnappte sich liebevoll die Kätzchen am Nacken und trug sie dann zum Auto. Wenn Gefahr drohte tat sie das gleiche und brachte die Kätzchen in Sicherheit. Nachdem die Kätzchen keine Pflege mehr benötigten und selber Nahrung aufnehmen konnten, kippte das Verhalten urplötzlich und es waren typisch Katz und Hund. Von der vorigen Zuneigung war gar nichts mehr zu erkennen.

Dies ist angeblich kein seltenes Phänomen. Nach stöbern, fand ich folgendes im Web mit schöne Bilder und ist auch sehr interessant. Eine Hündin die 5 Kätzchen säugte und die Mutterrolle übernahm.

MAGGIE SÄUGT 5 MIEZEN

 

 

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Vertrauen - Trust

Mittwoch, 4. März 2009

 

Mir wurden wunderschöne Bilder zugeschickt und auch ein wunderschönes Ereignis jedoch mit Katze und Hund die ich im nächsten Eintrag schildern werde, habe ich erleben dürfen. Da fällt mir ein Gedicht ein:

Naturgewalten

Das sind Urkräfte,
die uns zueinander ziehen -
magnetische Naturgewalten,
denen wir nicht trotzen könnten,
selbst wenn wir es wollten.

Lass uns noch tiefer vertrauen
Und höher aufeinander bauen,
bis keine Hindernisse
uns mehr die freie Aussicht
auf unsere Möglichkeiten rauben.
- H. Kruppa -

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Arbeit und doch keine Arbeit

Dienstag, 24. Februar 2009


 

Für einen Job würden viele Menschen alles tun. Wie absurd oder sogar unmenschlich Arbeit in Deutschland sein kann, erzählt ein Film "Sollbruchstelle".

Arbeit und doch keine Arbeit
Franz, der Hauptprotagonist, hat sich nach einer Kündigung erfolgreich in seine Firma zurück geklagt, einem Automobilkonzern. Doch die Firma will ihn nicht. Fortan ist der Personalchef die einzige Kontaktperson für Franz. Zu seinen Kollegen, mit denen er 30 Jahre lang arbeitete, wird ihm jeder Kontakt untersagt. Täglich acht Stunden sitzt er ohne Aufgabe in seinem Büro. Seine Arbeit ist das NICHTS tun. Mit der Kontaktsperre, der "Isolationsfolter", die das Management sich für Franz ausgedacht hat, will man ihn mürbe machen und aus der Firma ekeln. Doch Franz bleibt.
Ein Büro wurde für ihn eingerichtet - abgelegen von den anderen Büros.
Obwohl er seine Kollegen schon 30 Jahre kannte, wandten sie sich plötzlich aus Angst als nächster dran zu sein, von ihm ab und redeten nicht mehr mit ihm. Bei mir kam sofort die Frage auf, wie wenig Courage es eigentlich heute noch unter Mitarbeitern gibt und wie ein Management diese Couragelosigkeit der Mitarbeiter sich zu nutze machen konnten.
Täglich wurde ihm eine "Aufgabe" erteilt die am Ende des Tages vor seinen Augen im Schredder verschwand. Das fand ich noch am Menschenunwürdigsten von allem in dem Film.
Der Personalchef von Franz wurde entlassen mit dem Kündigungsgrund: Er hätte den Auftrag, Franz endgültig aus dem Unternehmen auszuschließen, nicht erfüllt, denn erst nach sechs Jahren Untätigkeit verlässt Franz mit einer Abfindung die Firma.
Davon ist jeder betroffen. Betroffen von der Willkür derer, die Arbeit geben - Arbeit als Druckmittel. Dies ist auch nur in einem Land möglich, wo hohe Arbeitslosigkeit herrscht. Wäre die Situation umgekehrt, würden die Unternehmen ganz anders vorgehen müssen. Sie müssten darum kämpfen ihre Mitarbeiter zu behalten und nicht an andere Unternehmen zu verlieren.

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Zum Valentinstag - Die Liebe

Samstag, 14. Februar 2009

- Collage: Renate Siedentopf -

Sage es Schweigend

In den hellsten Momenten der Liebe werden alle Fragen, die du an das Leben stellst, mit einem Schweigen beantwortet, das dir alles sagt, was Worte vergeblich zu geben versuchen. Deshalb suche die Antworten auf deine Fragen ans Leben nicht dort, wo die Sprache herrscht. Gehe über die Grenzen der Worte hinaus und lausche dem Unsagbaren.
Und wenn jemand dich fragt, was du erkannt hast, sage es schweigend, mit einem Lächeln, einem Blick - mit einer Berührung, die das Herz öffnet.

Die Macht der Liebe

Ein einsamer Mann klopfte an die Tür der Liebe, aber die Liebe öffnete ihm nicht. Also klopfte er noch einmal, diesmal kräftiger, doch die Liebe reagierte nicht.
Vielleicht haben die Menschen recht, die nicht an die Existenz der Liebe glauben, dachte der Mann und ging nach Hause.
Doch die Einsamkeit ließ ihm keine Ruhe, und so rief er die Liebe an, doch sie ging nicht ans Telefon, obwohl er mehrmals versuchte, sie zu erreichen. Dies bestätigte ihn in der Befürchtung, dass es die Liebe nicht gab, dass sie nur eine Illusion war, mit der die Menschen versuchten, sich das Leben erträglicher zu machen.
Aber noch wollte er nicht aufgeben. Also schrieb er der Liebe einen Brief und wartete zwei Wochen lang auf eine Antwort, die aber nicht kam.
Schließlich gab der Mann den Glauben an die Liebe auf.
Eine Woche später begegnete sie ihm zufällig bei einem Spaziergang. Der Mann ging auf sie zu und fragte sie: "Warum hast du nicht auf mein Klopfen an deiner Tür, meine Anrufe und meinen Brief reagiert?"
Die Liebe seufzte: "Warum verstehen die Menschen nicht, dass ich nicht zu ihnen komme, wenn sie es wollen, sondern erst, wenn ich es will?"
"Aber du kommst zu spät, zumindest zu mir", beklagte sich der Mann. "Nun glaube ich nicht mehr an dich."
"Ich komme nie zu spät", erwiderte die Liebe. "Ich komme immer zum richtigen Zeitpunkt."
Der Mann schüttelte unwillig den Kopf. "Ich leide schon so lange unter meiner Einsamkeit, und du hast mich leiden lassen. Immer soll alles nach deinem Willen gehen, immer willst du alles bestimmen! Bist du wirklich die Liebe? Oder bist du die Macht?"
"Ich bin die Macht der Liebe", war die Antwort.
Der Mann verstand nicht, schüttelte unwillig den Kopf und ging weiter.
Die Liebe sah ihm hinterher und fragte sich, ob die Menschen jemals verstehen würden, dass sie nicht existierte, um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, ihre Sehnsüchte zu stillen und Nöte zu beenden, sonder um ihnen den Weg ins Herz des Lebens zu zeigen.
Aber zuerst müssen sie mir vertrauen, dachte die Liebe, sich mir rückhaltlos anvertrauen, sonst kann ich sie nicht dorthin führen, und sie war traurig darüber, dass wieder - wie schon so oft - ein Gespräch mit einem Menschen als Selbstgespräch endete.

Gespräch - Das Geld zur Liebe

"Obwohl du die Liebe bist", sagte das Geld zur Liebe, "lieben die meisten Menschen mich mehr als dich. Denn ich erfülle ihnen ihre Wünsche, im Gegensatz zu dir."
"Aber du hast keine Seele", stellte die Liebe fest. "Du bist nur ein Ding, mit dem man andere Dinge kaufen kann. Doch die wertvollsten Geschenke des Lebens sind unkäuflich. Wie ich es bin."
"Trotzdem", erwiderte das Geld, "lieben die meisten Menschen ein seelenloses Ding wie mich mehr als ein unberechenbares Gefühl wie dich. Wie kommt das?" Da senkte die Liebe traurig den Kopf und sagte: "Weil du ihre Seelen verschlossen hast."
- Hans Kruppa -

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